Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt GiroGo

Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon phonehoppy » Mi 29. Nov 2017, 10:10

Tigger hat geschrieben:
phonehoppy hat geschrieben:
In Holland funktionieren nur niederländische Karten, in Deutschland nur deutsche usw.

Wo hast Du das denn her?


Na ja, ich habe die Erfahrung selbst gemacht. Es kann allerdings sein, dass es nur an bestimmten Kassen so ist. Trotzdem ist es ärgerlich, dass es da überhaupt nationale Unterschiede gibt, auch wenn sie nur einen Teil der Bezahlpunkte betreffen.
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon Tigger » Mi 29. Nov 2017, 10:20

drilling hat geschrieben:
Außerdem funktioniert Girogo soweit ich das verstanden habe unabhängig von einer Online-Anbindung, d.h. es ist viel weniger anfällig für Störungen (Datenfunkverbindungstörungen, Serverstörungen, usw.).

Wie gesagt: Die Offlinemöglichkeit ist auch bei den beiden großen Playern gegeben.

Die Gebühren können jetzt nicht so exorbitant sein. In DK ist es Standard beim Bäcker seine Frühstücksbrötchen kontaktlos zu bezahlen. Und auch Lidl und Konsorten akzeptieren mittlerweile Kreditkarten.
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon drilling » Mi 29. Nov 2017, 10:27

Tigger hat geschrieben:
Die Gebühren können jetzt nicht so exorbitant sein. In DK ist es Standard beim Bäcker seine Frühstücksbrötchen kontaktlos zu bezahlen. Und auch Lidl und Konsorten akzeptieren mittlerweile Kreditkarten.


Jemand müßte mal die Studie runterladen (dafür muß man sich erst registrieren deshalb hab ich es noch nicht gemacht), da steht das wohl im Detail drin wie groß die Differenz ist.

In anderen Ländern gibt es andere Gebühren, und Lidl gleicht das dadurch aus das der Durchschnittseinkaufsbetrag deutlich über einen typischen E-Auto Ladebetrag liegt. Außerdem geht es nicht nur um die Transaktionskosten sondern auch um die Fixkosten, die bei Lidl wegen des hohen Gesamtumsatz irrelevant sind, bei einer Ladesäule aber nicht.
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon gonium » Mi 29. Nov 2017, 10:50

Ich habe die Studie bislang nur überflogen, aber Girogo halte ich auch aus Sicherheitsüberlegungen heraus für eine recht geschickte Variante. Hab ich hier schonmal geschrieben: https://www.goingelectric.de/forum/oeffentliche-ladeinfrastruktur/ladekarten-sind-unsicher-wie-man-auf-fremde-rechnung-laedt-t27590-40.html#p626392

Auf Seite 55 der Studie findet man folgenden Vergleich der Kosten:

Bild

Da liegt GiroGo weit vorne. Allerdings sind die Kosten für das Lesegerät $irgendwie verrechnet, d.h. die Kosten pro Bezahlvorgang hängen massiv vom zugrunde liegenden Abschreibungsplan ab. Für eine seriöse Aussage dazu möchte ich die Studie aber ganz lesen.
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon Tigger » Mi 29. Nov 2017, 10:53

drilling hat geschrieben:
In anderen Ländern gibt es andere Gebühren

Und die Lösung besteht dann darin, dass in Deutschland wieder mal ein eigenes Süppchen mit einer eigenen Karte gekocht wird? Sollten die Gebühren innerhalb Europas wirklich so unterschiedlich sein, wäre es vielleicht eher angebracht Visa und MC dazu zu bewegen die Gebühren entsprechend eines europäischen Standards anzupassen?
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon Man-i3 » Mi 29. Nov 2017, 10:56

Beträge bis € 25,- zahlt man heute doch mit der Karte ohne PIN via NFC. Wenn es im Supermarkt an der Kasse klappt warum nicht an der Ladesäule ? VR-Bank in Herrsching z.B. kassiert fürs Schnellladen an der eigenen 30 kW-Säule mittels EC-Card. Langfristig werden sich die 827 Bezahlsysteme nicht durchsetzen. Meine Meinung.
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 29. Nov 2017, 11:04

Das ist aber dann das gleiche Problem wie an den Tankstellen mit Karte: Wenn mann den Tankvorgang startet wird die Karte geprüft und ich glaube so ungefähr 200€ "reserviert". Wenn der Tankvorgang abgeschlossen ist, wird abgerechnet. Das geht so mal nur Online. Wie könnte ein OffLine Bezahlvorgang aussehen?
Wenn ich vorher zahle, wie bei den Münzautomaten, kommt es zu Abbrüchen wenn ich länger brauche als geplant (Kälte..) oder das Geld ist weg wenn ich früher weg Muss/will (Ladestelle bei 90% frei machen weil der nächste ran will), oder es gibt ein Pauschale wie hier im Parkhaus Erdbergerlände, 2€ fürs aktivieren, läuft so lange bis man absteckt.
Wenn man nachher zahlt könnte es ja sein, dass ich weder genug Kleingeld habe noch genug Wert auf der PrePaid..

Natürlich könnte es so aussehen, aber das finde ich dann auch wieder umständlich:

Man muss die Karte hin halten zum aktivieren, die Säule erkennt den Wert auf dieser Karte und sperrt diesen (um zu verhindern das ich das Geld zwischendurch (offLine) für Bier aus gebe), oder holt das Geld mal SIcherheitshalber von der Karte runter. Wenn das Geld aufgebraucht ist, wird die Ladung beendet (und der Stecker freigegeben?!?), wenn ich früher abbreche muss ich die Karte wieder hin halten, das notwendige Geld wird abgebucht die Sperre aufgehoben oder eben das Retourgeld wieder zurückgebucht...

Auch nicht einfach, aber wenn man es gut durchüberlegt, vielleicht zumindest für den Nutzer einfacher....
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon Major Tom » Mi 29. Nov 2017, 11:06

warum nicht an der Ladesäule ?


Weil die Kosten auf Betreiberseite 'explodieren'. Es gibt zusätzliche Fixkosten für das Lesegerät, die Anbindung an den Abrechnungsdienstleister und Servicegebühren. Zusätzlich noch die weiter oben genannten Transaktionsgebühren.

Wenn ich diese Kosten auf die Kosten pro Ladung umlege, dann kann ich die Ladestation gleich wieder abbauen, weil dann niemand mehr laden wird. Ganz grob rechne ich mit Mehrkosten von 1,50-2,00 € pro Ladevorgang.

Ich weiß gar nicht wo das Problem liegt. Plugsurfing oder NewMotion-Karte ins Auto und gut ist. Die Insellösungen, die einige Gemeinde noch haben sind natürlich Quatsch, aber sonst sind wir doch schon ein gutes Stück weiter und müssen nicht zig Karten mitführen.
ciao
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 29. Nov 2017, 11:14

na ja, Plugsurfing funktioniert bei KELAG in Kärnten und bei Telekom Hrvatska in Kroatien nur mit der App... Aber sicher, auch das kann sich ändern. Und NewMotion? das ist zwar nett, da gibt es nur eine Karte, aber die sind so teuer, das ich die Karte nur für äußerste Notfälle verwende....
(zum Beispiel: NewMotion am Schnellader von Petrol in Slowenien 45ct/Minute, eine PrePaid Ladekarte in der Tankstelle kaufen 5€/30Minuten)

Ich vermute das mit den Übergreifenden Karten läuft ab wie beim Handy, zuerst fordert die EU dass ich mit meinem Telefon überall telefonieren können muss, das wird dann sehr teuer umgesetzt, dann kommt die EU drauf, das man die Preise auch regulieren muss... Jetzt muss es an jeder Säule eine Bezahl Möglichkeit geben, was die dann kostet ist der EU heute wohl noch egal.
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Re: Studie Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen empfiehlt Gir

Beitragvon Man-i3 » Mi 29. Nov 2017, 11:24

andernseits hab ich z.B. in 19 Monaten 18.500 km mit dem i3 gefahren und ganze dreimal mit der TNM-Karte bezahlt. Tank und Rast ist noch kostenlos, Aldi auch und zuhause lade ich mit 4,6 kW in der Garage. Ich habe nicht mal ein Typ2-Kabel...
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