Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon ctr » Fr 15. Sep 2017, 17:56

Unsere Gemeinde plant derzeit die Errichtung einer Ladesäule. Ich bin derzeit der einzige e-Mobilist im Ort und würde gern meinen Input dazu geben, da es sonst wohl auf eine "Bürgermeister-Ladesäule" vom lokalen Energieanbieter (inkl. proprietärem Abrechnungssystem) hinausläuft, die dann keiner nutzt.

Basierend auf dem Wiki Eintrag zum Konzept habe ich mal angehängten Entwurf erstellt. Über Feedback wäre ich dankbar!
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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon Basti_MA » Fr 15. Sep 2017, 18:12

Wäre hilfreich das Dokument in einer Form abzulegen, die Mobilgeräte auch ohne Office öffnen können

PDF zum Beispiel


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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon roxxo_by » Fr 15. Sep 2017, 18:24

einmal pdf wie gewünscht.

gibts kein office fürs iphone? :P
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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon kub0815 » Fr 15. Sep 2017, 20:20

Ich würde denen das ladenetz vorschlagen das finde ich eine gute Sache damit nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht.
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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon Woodstock » Fr 15. Sep 2017, 20:38

Das "Ladenetz" ist zwar nicht klein, mein Eindruck ist allerdings, dass man an eine RFID-Karte dort gar nicht so leicht (ohne Grundgebühr) kommt, wenn man nicht gerade vor Ort einen der vielen regionalen Stromanbieter oder Stadtwerke aus dem Verbund hat und dort auch noch Kunde ist.
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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon fbitc » Fr 15. Sep 2017, 20:44

roxxo_by hat geschrieben:
einmal pdf wie gewünscht.

gibts kein office fürs iphone? :P

Doch Pages ...

Zum Thema.
Wichtig ist die Vermeidung von "Fachbegriffen" (Long Distance... usw)
Damit kann der gemeine Bürgermeister oder Stadtrat meist nichts anfangen.
So zumindest meine Erfahrung.
Grüße Frank
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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon enabler » Fr 15. Sep 2017, 20:45

@roxxo: die Stellungnahme ist sehr umfangreich.
Meine Erfahrung:
such Dir ein Gasthaus/Hotel/Restaurant und red mit denen, statt mit der Gemeinde. Dort gibt es einen Chef statt 15 Fraktionen und acht Sitzungen. Dort wollen die Fahrer freiwillig hin und dem "Partner" ist das ein gewisser Betrag wert. Das feine ist: die Einmalkosten trägt der Partner.
Aus eigener Erfahrung: immer wenn die Kommune beteiligt ist, wird es wirklich zäh. Die nimmst Du dann in späterer Folge mit, wenn die bemerken, dass sie nackig sind, aber der Wirt ums Eck der "Moderne" ist.

Weiters: wenn eine Ladestation betrieben werden soll, dann sollen auch die Kosten gering gehalten und eine hohe Auslastung erreicht werden.
@Kosten gering halten: 22kW ist genug. Da hast Du deutlich mehr Auswahl in der Hardware. Wenn Du Lastmanagement betreibst (manche Hersteller können das out-of-the-box), kannst Du auch die Aufwände für die Leistung unten halten. Dann reichen sogar 22kW für zwei Ladepunkte. Alles andere (43kW, DC, etc.) ist derzeit nicht kostendeckend betreibbar.

@Auslastung: Du wirst zu Beginn nur die Rolle des Betreibers spielen und keine Karten ausgeben. Das heisst, Kunden mit anderen Karten sollen bei Dir laden. Such Dir also einen Anbieter einer Betreiberlösung, welcher Karten vieler Kartenherausgeber akzeptiert. Dadurch fällt z.B. TNM mit den Lolos schon mal weg, da da nur die (vielen) TNM-Kunden laden können.
Bedenke: die laufenden Kosten müssen durch den Ladegast gedeckt werden.
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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon Woodstock » Fr 15. Sep 2017, 20:47

Und noch eine Ergänzung im Detail: Auf die Säule in Usingen würde ich jetzt nicht unbedingt verweisen. Die ist auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein und wie ich letztens erlebt habe, fühlen sich da bei großem Andrang auf dem Parkplatz auch die Verbrenner ausgesprochen wohl...
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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon Basti_MA » Fr 15. Sep 2017, 20:52

Finde es grundsätzlich gut, allerdings habe ich Probleme mit der Einstufung von 11, bzw 22kW als Schnelllademöglichkeit. Da es kaum noch Autos gibt (als Neuwagen) die 22kW AC laden können ist der Bereich des Schnellladens eigentlich nur noch DC.



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Re: Stellungnahme an Gemeinde zur Planung einer Ladesäule

Beitragvon kub0815 » Fr 15. Sep 2017, 20:53

Woodstock hat geschrieben:
Das "Ladenetz" ist zwar nicht klein, mein Eindruck ist allerdings, dass man an eine RFID-Karte dort gar nicht so leicht (ohne Grundgebühr) kommt, wenn man nicht gerade vor Ort einen der vielen regionalen Stromanbieter oder Stadtwerke aus dem Verbund hat und dort auch noch Kunde ist.

Doch über newmotion soll gehen.
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