Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon bernd71 » Mo 29. Mai 2017, 23:15

ecopowerprofi hat geschrieben:
bernd71 hat geschrieben:
Bezogen auf das Taxi, es bekommt ja auch keiner mit, wenn ich Leute für Geld transportiere, zumindest solange niemand petzt.

Da braucht keiner petzen. Die Daten werden lückenlos aufgezeichnet dank Finanzamt. Keine Aufzeichnung dann Datenschätzung und das ist immer wesentlich teurer als mit Aufzeichnung. Garantiert. Genauso wie bei der Maut.


Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Also wenn ich in meinem Auto (kein Taxi) Leute für Geld transportiere (Gruß von Uber und Co) dann bekommt das keiner mit. Da wird nichts aufgezeichnet oder ans Finanzamt geliefert. Außer jemand petzt. Das Gleiche ist wenn ich mir einen (zwei, drei, vier) Induktionslader unters Auto schraube und über die Bahn fahre.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon bernd71 » Mo 29. Mai 2017, 23:27

ecopowerprofi hat geschrieben:
150kW hat geschrieben:
Das Problem ist wie immer weniger die technische Realisierung, sondern der Aufwand und somit die Kosten.

Naja, Ende der 80er Jahre habe ich an das Land BaWü PC's mit 80286 CPU für ca. 25.000 DM pro St. verkauft. Heutige Smartphones haben ca. die 1000 fache Rechenleistung und Speicherkapazität und sind bereits für weniger als 100€ zu haben. Daher werden solche Systeme erst mal in die Luxus- und gehobene Mittelklasse eingebaut bis die Produktionsmengen es auch für die kleineren Fahrzeuge erschwinglich macht.


Super Beispiel. Weißt Du auch warum das möglich war? Durch Miniaturisierung, sprich man konnte immer mehr auf kleineren Raum schaffen. Der Quatdratzentimeter Chipfläche wird eher teuerer als billieger. Jetzt bin ich gespannt wie du das auf die Straße umsetzen willst, verkürzen kann man die Strecken ja nicht so einfach. Straßenbau an sich ist auch nicht billieger geworden und das man die beteiligten Arbeiter durch Roboter oder ähnliches ersetzen kann ist auch nocch nicht real absehbar. Wie willst du da kosten sparen. Selbst wenn die Spulen und Technik drum herum umsonst wäre sind die Installationskosten noch imens.

Lustigerweise eher ein Pro für Ladestationen. Wenn man von einem Preisverfall für Leistungselektronik ausgeht werden Schnelladesäulen noch attraktiver als flächendeckende Induktionslader.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon flow2702 » Mo 29. Mai 2017, 23:31

Wenn das mit der Induktionsladung während der Fahrt so geil ist, warum in aller Welt nutzt die Bahn dann noch Oberleitungen?

8-)

Was macht eigentlich Charlie Schorr so?
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon ecopowerprofi » Di 30. Mai 2017, 06:36

bernd71 hat geschrieben:
Super Beispiel.

Dann les mal in welchem Zusammenhang das Beispiel gemacht wurde. Es ging um die Kosten für die Rechenleistung, die man für die Lageregelung einer Induktionsspule während der Fahrt zur Verfügung hat.

flow2702 hat geschrieben:
warum in aller Welt nutzt die Bahn dann noch Oberleitungen?

Weil die in den Loks keine Batterien haben und die Infrastruktur seit über 500 Jahren gewachsen ist. Ein Zug muss auch nicht an x-beliebiger Stelle den Fahrweg verlassen können. Aber das können nur Leute fragen, die vom Schienentransportwesen keine Ahnung haben.

bernd71 hat geschrieben:
Außer jemand petzt.

Wie bei der Maut. Da petzen die Kameras über der Fahrbahn und die von der BAG ziehen den Übeltäter im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Verkehr. Es wird mit dem System jeder erfasst und das Kennzeichen abgeglichen. Es wird auch geprüft ob das Kennzeichen zum Fahrzeugtyp passt und ob das Fahrzeug ggf. auf der Strecke angemeldet ist. Die Überwachungsinfrastruktur ist komplett vorhanden und muss nur noch für eine neue Anwendung freigeschaltet werden.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon EVduck » Di 30. Mai 2017, 08:13

Ich erweitere meinen Post von weiter oben mal:

"Das ist ja interessant… Du hast ja schon viel in deinem Leben gemacht! Du hast überteuerte PCs an das Land Baden-Württemberg verkauft, bist zwischenzeitlich Geschäftsführer einer MAN-Tochter gewesen, hast in diversen Normungsgremien maßgeblich mitgearbeitet, bist Experte für das Schienentransportwesen, weißt sogar das die Bahninfrastruktur seit 500 Jahren gewachsen ist, und hast uns auch noch diverse andere Aufgaben und Fähigkeiten voraus. Respekt!"
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon kub0815 » Di 30. Mai 2017, 09:35

Könnten wir beim Thema bleiben?
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon Karlsson » Di 30. Mai 2017, 10:30

kub0815 hat geschrieben:
Könnten wir beim Thema bleiben?

Würde vorschlagen, das hier zu schließen. Hat ja jetzt jeder eine Kostprobe vom Themenstarter bekommen.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon ecopowerprofi » Di 30. Mai 2017, 10:49

EVduck hat geschrieben:
"Das ist ja interessant… Du hast ja schon viel in deinem Leben gemacht! Du hast überteuerte PCs an das Land Baden-Württemberg verkauft, bist zwischenzeitlich Geschäftsführer einer MAN-Tochter gewesen, hast in diversen Normungsgremien maßgeblich mitgearbeitet, bist Experte für das Schienentransportwesen, weißt sogar das die Bahninfrastruktur seit 500 Jahren gewachsen ist, und hast uns auch noch diverse andere Aufgaben und Fähigkeiten voraus. Respekt!"

Du disqualifizierst Dich selber. Was hat das mit dem Thema zu tun außer Du willst hier nur Stimmungsmache betreiben. Solche Leute bezeichnet man auch als Trolle.

Karlsson hat geschrieben:
Würde vorschlagen, das hier zu schließen. Hat ja jetzt jeder eine Kostprobe vom Themenstarter bekommen.
Deine Meinung als Troll.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon Twizyflu » Di 30. Mai 2017, 11:19

Entweder wir reißen uns alle zusammen und diskutieren sinnvoll über das Thema oder wir lassen es
Anfeindungen bringen garnix.
Danke.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon EVduck » Di 30. Mai 2017, 11:20

ecopower: Ich habe es schon an anderer Stelle gesagt, aber da ist es bei dir nicht angekommen. Ich versuche nur dir vor Augen zu führen, wie dein geschreibsel hier wahrgenommen wird: als angeberisch[1], besserwisserisch, oberlehrerhaft. Du wirst hier auch wahrgenommen als jemand, der sich von keinen Argumenten (oder von Fakten!) überzeugen lässt. Dazu kommt dann noch deine penetrante Werbung für deine EVSE. Ich finde dein Stil hat etwas 'trumpeskes'. Denk mal drüber nach!


----
[1] und auf diesen Aspekt deiner Schreiberei wollte ich mit etwas Humor hinweisen.
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