Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon EVduck » Mo 29. Mai 2017, 14:44

ecopowerprofi hat geschrieben:
Naja, Ende der 80er Jahre habe ich an das Land BaWü PC's mit 80286 CPU für ca. 25.000 DM pro St. verkauft.

Das ist ja interessant… Du hast ja schon viel in deinem Leben gemacht! Du hast überteuerte PCs an das Land Baden-Württemberg verkauft, bist zwischenzeitlich Geschäftsführer einer MAN-Tochter gewesen, hast in diversen Normungsgremien maßgeblich mitgearbeitet, und hast uns auch noch diverse andere Aufgaben und Fähigkeiten voraus. Respekt!
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 29. Mai 2017, 14:55

EVduck hat geschrieben:
Du hast überteuerte PCs an das Land Baden-Württemberg verkauft

Da scheinst Du ja von der Welt noch nix mitbekommen zu haben sonst würdest Du die nicht als überteuert bezeichnen. Besorge dir mal eine Preisliste von HP (Firmensitz in Böblingen !) aus der Zeit und Du wirst sehen, dass das damals ganz normale Preise waren. Für ein original Intel-System habe ich einige Jahre vorher über 120.000 DM bezahlt und das hatte nur ein 8080 Prozessor und eine 10MB Festplatte. Aber 8080 sagt Dir wahrscheinlich nix.

PS: BaWü hatte damals die ungeschriebene Vorschrift nur Produkte von Firmen zu kaufen, die in BaWü auch produzieren. Da war die Welt noch in Ordnung.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon Twizyflu » Mo 29. Mai 2017, 15:30

Ja die 8080er gibts auch teilweise heute noch ;)
Und in Raumsonden oder so setzen sie auf Playstation 1 CPUs :D

Ganz lustige Dinge.
Ich erinnere mich noch an die 90er da kostete ein PC mit 200 Mhz bereits ein Vermögen.

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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon Karlsson » Mo 29. Mai 2017, 15:50

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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon Super-E » Mo 29. Mai 2017, 16:00

ecopowerprofi hat geschrieben:
Die These bezieht sich auf Schnellladestationen über 100 kW (siehe 1er Beitrag).


Ja, aber ich halte diese Einschränkung für nicht gerechtfertigt. Die Fahrzeuge mit 150kW Ladeleistung sind in den Startlöchern und die derzeit real angekündigten Induktionssysteme sind eher für den stationären Gebrauch gedacht. Und bis man sich auf die hypothetische flächendeckende Induktion in den wichtigsten Straßen verlassen könnte (dazu gibt es nicht einmal Ankündigungen a la Oberleitungsstrecken) wird noch viel Zeit vergehen.

Ich sehe keinerlei Grund, warum man nicht wie die von mir genannten Chargepointsysteme die Ladeleistung dynamisch verteilen sollte – auch mehr als 100kW. Ob man den CCS Spezifikationsbereich bis 350kW fahrzeugseitig so schnell ausschöpfen wird zweifle ich auch an, aber ein ca. 100kWh Akku wie im Q6 sollte schon 150kW+ vertragen können.

Und das was TESLA mit seinen SCs geschafft hat kann man mit Induktion nicht erreichen. Ein paar Inseln mit Schnellladesäulen kann man TESLA like auch in Ladewüsten aufstellen die nicht so EV freundlich sind. Was machst Du denn, wenn sich ein Land quer stellt und sagt sie hätten kein Geld um Induktion in der Straße zu verbauen – bzw tun es im Schneckentempo? Ladesäulen kann man immer aufstellen.

Sobald man mit EVs Geld verdienen kann, werden die Hersteller da auch aktiver werden. Bei Induktion sind sie aber relativ machtlos...

Ich sehe Induktion als eine Technik mit durchaus Marktpotential an, aber ich denke, dass auch immer leistungfähigere Schnelladesäulen auf sehr lange Zeit parallel existieren werden.
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Re: AW: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon Helfried » Mo 29. Mai 2017, 16:16

ecopowerprofi hat geschrieben:
PS: BaWü hatte damals die ungeschriebene Vorschrift nur Produkte von Firmen zu kaufen, die in BaWü auch produzieren. Da war die Welt noch in Ordnung.


Ui, Provinzdenken ist in technischen Dingen keine gute Idee. Da wird man ganz schnell abgezockt von schlauen Firmen.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon EVduck » Mo 29. Mai 2017, 17:58

Wie er ja selbst schrieb...
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Re: AW: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 29. Mai 2017, 19:41

Helfried hat geschrieben:
Ui, Provinzdenken ist in technischen Dingen keine gute Idee.

Damals konnte man auch noch "nützliche Abgaben" von der Steuer absetzen. Aber wohl die Ironie überlesen. Ist doch heute immer noch nicht viel besser. Man denke nur an die Automobilindustrie und Berlin. Warum sind NL und N in der E-Mobilität um Längen weiter als D ??

Karlsson hat geschrieben:
Für Asphaltarbeiten und Kupferspulen gilt dieser Preisverfall nicht.

Mal wieder nur die Hälfte gelesen oder verstanden. Das ganze bezog sich auf die Kosten für die Lageregelung der Induktionsspule unterm Auto. Aber Hauptsache erst mal moppern.
Zuletzt geändert von ecopowerprofi am Mo 29. Mai 2017, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon Karlsson » Mo 29. Mai 2017, 19:52

Junge, reite Dich doch nicht noch weiter rein, Du machst es nur noch schlimmer, wo Du parallel schon Deine Inkompetenz bescheinigst:

http://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-laden/ladewirkungsgrad-abhaengig-von-der-ladeleistung-t24101.html

Als gewerblicher User solltest Du echt im eigenen Interesse etwas vorsichtiger sein.
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Re: Schnellladesäulen: eine Totgeburt ???

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 29. Mai 2017, 20:56

Auf Deine Ratschläge kann ich verzichten. Meine Kunden sind mit mir zufrieden und empfehlen mich weiter.
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