Rentabilität Ladesäulen

Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon Hasi16 » So 20. Dez 2015, 14:16

Hi,

Bei vielen Ladesäulen kann man ja den Zählerstand ablesen. Ab wie viel kW pro Jahr sind die Dinger eigentlich rentabel?

Viele Grüße
Hasi
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon Tho » So 20. Dez 2015, 14:22

Kommt drauf an was die Säule kostet.
Eine lolo 22kW ist bei 2 Ladevorgängen pro Woche rentabel, wenn man sie günstig errichtet (2000EUR komplett) und mit 10 Jahren+ Betrieb rechnet.
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon Hasi16 » So 20. Dez 2015, 14:46

Okay, ich meinte die großen von EWE, RWE, Vattenfall usw.

Viele Grüße
Hasi
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon Tho » So 20. Dez 2015, 14:57

Deutlich später, da wesentlich teurer. :D
Die meisten wahrscheinlich nie...

https://www.rwe-mobility.com/web/cms/de ... ebersicht/
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon Alex1 » So 20. Dez 2015, 16:04

Die normalen Ladesäulen werden sich kaum über den Stromverkauf rechnen. Da wird der Aufwand allein für das Bezahlsystem bei z.B. 20 kWh Ladung höher sein als der Umsatz. Nicht gerechnet Instandhaltung, Kapitalaufwand. Die werden sich nur als Bürgermeistersäulen o.Ä., d.h. als Werbung für Kunden lohnen. Siehe Aldi oder Ikea oder Kaufland.

Richtige Schnelllader (mindestens 43, in Zukunft hoffentlich eher 150 kW) kann man dann schon sich bezahlen lassen. Z.B. Rasthöfe, Autohöfe.
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon umberto » So 20. Dez 2015, 22:02

Alex1 hat geschrieben:
Die normalen Ladesäulen werden sich kaum über den Stromverkauf rechnen.


So sieht es wohl für die meisten Säulen aus.
[Sarkasms ON]Die Einnahmen aus den Stromkosten werden hoffentlich reichen, die ganzen defekten Ladekabel zu reparieren, wenn erst mal der durchnittliche AutoBild-Leser die Säulen in größeren Anzahlen heimsucht...[/OFF]

Es werden die erfolgreich sein, denen es gelingt, am Ladepunkt noch mit anderen Dingen Geld zu erwirtschaften (Werbung, Verpflegung, Add-On-Services..)

Gruss
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon ecopowerprofi » So 20. Dez 2015, 23:42

Wie bei allen Dingen entscheidet der Preis im Verhältnis zum Nutzungsgrad über die Rentabilität einer Ladesäule. D.h. es wird nur dort langfristig eine Säule geben wo hohe Nutzungszahlen zu erwarten sind. Somit an Raststätten und Zentren. Aber ich bin der Meinung, dass sich wg. dem Vandalismusproblem sich die induktive Ladung etablieren wird. Die Ladesäule wird nur eine Zwischenlösung bleiben.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon Tho » So 20. Dez 2015, 23:44

Alex1 hat geschrieben:
Richtige Schnelllader (mindestens 43, in Zukunft hoffentlich eher 150 kW) kann man dann schon sich bezahlen lassen. Z.B. Rasthöfe, Autohöfe.

Die sind aber nochmal exorbitant teurer... :shock:
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon Alex1 » Mo 21. Dez 2015, 01:05

Tho hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:
Richtige Schnelllader (mindestens 43, in Zukunft hoffentlich eher 150 kW) kann man dann schon sich bezahlen lassen. Z.B. Rasthöfe, Autohöfe.
Die sind aber nochmal exorbitant teurer... :shock:
Umsonst ist der Tod, und Time is Money...

Im Ernst, unter 100 kW werden "Normalos" nicht laden wollen, besser gleich 150 kW oder mehr. Sonst wird das auf Dauer nix. Da sollten ja auch 75-kWh-Akkus drin sein, dass man nicht mit mehr als 2C laden muss.
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Re: Rentabilität Ladesäulen

Beitragvon Karlsson » Mo 21. Dez 2015, 04:31

Der Schlüssel sind halt große Akkus + hohe Ladeleistungen. Und noch Abrechnung nach Zeit, damit die Säule wieder schnell frei gemacht wird.
Momentan sind 15kWh beim Zoe bei mit eine typische Größe. Vielleicht macht 19kWh. Wäre natürlich schöner wenn es 90kWh wären. Vorstellbar wäre das ja.
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