Mitwirken in Energiekommission für Ladesäule

Mitwirken in Energiekommission für Ladesäule

Beitragvon Schwaendi » So 24. Mai 2015, 10:19

Hallo Zusammen

Nach einem Gespräch mit einer engagierten Person von der Energiekommision in unsere Gemeinde betreffs öffentlicher Ladestation, werde ich an die übernächste Sitzung eingeladen und darf der Gemeinde die E-Mobilität schmackhaft machen.
Natürlich sollte ich das ganze etwas Marketing technisch rüberbringen, damit dies den Herren möglichst schmackhaft gemacht werden kann.
Ich habe bereits ein Gespräch mit dem Personal vom Hotel/Restaurant Seerausch geführt welche sich vis a vis einer Ladestation (mit Superchargern) befindet. Diese haben mir bestätigt, dass sie diverse Gäste bewirten dürfen welche einen Ladestopp machen.
Ebenso "schwebt" mir vor kurz einen kleinen Beitrag der Bäckerei Schüren in Hilden zu machen.
Diese dürfte ja den meisten von Euch ein Begriff sein. Vielleicht schaffe ich es ja mal da vorbei zu schauen.

Eine Offerte liegt der Gemeinde bereits vor ( in der Höhe von ca. 70'000 - 90'000 CHF :o )
Darin ist ein Tripple 20 KW Lader von E-Vite enthalten.
Natürlich geht es wie überall um die Kosten.
Denke dies geht auch noch günstiger.


Könnt ihr mir allenfalls mit dabei etwas helfen? In Form von zum Beispiel bereits eigens durchgeführten Recherchen etc.?
In Form von Vorteil für die Gemeinde und so weiter.......

Besten Dank und Gruess Sacha
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Re: Mitwirken in Energiekommission für Ladesäule

Beitragvon Berndte » So 24. Mai 2015, 11:20

70.000 für einen 20kW Triplelader?
Was für ein Wucher.... für den Preis bekommt man 2 Stück 50kW mit Netzanbindung!

Wer möchte hier denn wieder die Taschen mit Staatgeldern vollgemacht bekommen?
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Re: Mitwirken in Energiekommission für Ladesäule

Beitragvon Schwaendi » So 24. Mai 2015, 11:40

Habe ich mir auch gedacht. Dann lieber einen günstigeren Tripplelader und ein paar typ2 22 KW Dosen. An denen können ja schlieslich alle laden (mit adapterkabel) wenn auch nicht so schnell.
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Re: Mitwirken in Energiekommission für Ladesäule

Beitragvon rolandp » So 24. Mai 2015, 11:58

Ich kann mich Berndte nur anschließen,

auch wenn meine Keba Ladbox von mir mit dem Workshop auf open EVSE umgebaut wurde sind die neuen P20 Ladeboxen mit 22KW und optionalen RFID Erkennung für ca. 2000,-€ zu haben...die Installationskosten sind je nach Standort und Horizontalbohrungen (ohne Öffen des Straßenbelags) sicher auch im 2000,-€ Bereich für 20-30m dazu noch Kabel und Anschlüsse...ich schätze für die 70000,-€ bekommt die Gemeinde min 10 Stück 22KW Ladestandorte..


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Re: Mitwirken in Energiekommission für Ladesäule

Beitragvon feuerwagen » So 24. Mai 2015, 13:40

Der Preis hört sich heftig an. Allerdings muss ich aus meiner Erfahrung sagen, dass die EVITE Ladepunkte mit Abstand am zuverlässigsten sind. Wenn ich auf Strecke die Wahl habe zwischen Evite und anderen, dann nehme ich die. Noch nie ein Problem gehabt, während alle anderen auch mal gerne hängen, oder komentarlos nur die halbe Leistung liefern oder einfach kaputt sind.
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Re: Mitwirken in Energiekommission für Ladesäule

Beitragvon TeeKay » So 24. Mai 2015, 13:57

Mag ja sein, trotzdem kostet so eine von Evite genutzte 22kW Säule von Evtec in Deutschland in der höchsten Ausbaustufe nur 25900 Euro netto. Dazu kommt dann noch ein 32A oder 63A-Anschluss. Schwer vorstellbar, dass der Anschluss den Preis auf 70-90k CHF hebt.
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Re: Mitwirken in Energiekommission für Ladesäule

Beitragvon Solarstromer » So 24. Mai 2015, 14:11

rolandp hat geschrieben:
...die Installationskosten sind je nach Standort und Horizontalbohrungen (ohne Öffen des Straßenbelags) sicher auch im 2000,-€ Bereich für 20-30m dazu noch Kabel und Anschlüsse...


Ich weiß nicht, was das wirklich kostet. Aber ich habe schon mal ein Haus gebaut und dafür natürlich auch einen Hausanschluss benötigt. Das ist ja bei einer Ladesäule nix anderes. Da war dann z.B. ein Investitionskostenzuschuss für den existierenden Ortsnetztrafo fällig. Und an der bereits existierenden Leitung vom Ortsnetztrafo bis zur Ladesäule wird man auch einen Anteil berappen müssen, sofern man die Leitung nicht gar verstärken muss.

Kurzum, ich vermute so ein Anschluss kostet komplett 5.000 - 10.000 €, und in der Schweiz ganz sicher nicht weniger, ....
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