Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 25. Sep 2017, 04:28

Norwegen macht es vor. Jeden Parkplatz bekommt dort eine Ladesäule bzw. eine WB.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon BrabusBB » Mo 25. Sep 2017, 08:06

Laden die da alle gratis?
An Ladesäulen mit 3,7kW wird kaum einer bereit sein, ~5€/h zu zahlen.
Und wer zahlt dann den Aufbau der Infrastruktur, wenn er nichts daran verdient?
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon michael060392 » Mo 25. Sep 2017, 09:05

BrabusBB hat geschrieben:
Laden die da alle gratis?
An Ladesäulen mit 3,7kW wird kaum einer bereit sein, ~5€/h zu zahlen.
Und wer zahlt dann den Aufbau der Infrastruktur, wenn er nichts daran verdient?

Im Moment gibt es (zumindest bei mir in der Umgebung) zwei Entwicklungen:

1. Werden gewerbliche Parkplätze günstiger, weil es Tagestarife gibt. Also statt 1,70 EUR die Stunde, also 40 EUR am Tag, gibt es Tagesflats für 5 EUR.
2. Werden öffentliche Parkplätze immer teuer, um mehr Autofahrer zum Umstieg auf ÖPNV zu bewegen. Davon werden aber die Elektroautos jetzt wieder ausgenommen.

Wenn ich jetzt die 50 EUR/Monat für den Parkplatz erlassen bekomme, dann zahle ich doch gerne irgendwie sowas wie 0,50 EUR/h für den E-Parkplatz..

Oder noch besser: ich bekomme die 50 EUR / Monat NICHT erlassen, und dafür baut die Stadt immer schön fleissig neue Ladepunkte.
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon BrabusBB » Mo 25. Sep 2017, 11:25

;) Die Rechnung mit den 50€ verstehe ich nicht, aber egal...
In Stuttgart zahlt man ~5€/h am 22kW-Lader. Beim 3,7kW ist sicher keiner bereit, das zu zahlen.
Und ein privater Betreiber wird Dir bei einem Tagespreis von 5€ wohl kaum den Strom schenken, da zahlt er drauf. Gut, bei 10€/Tag könnte die Rechnung aufgehen... hieße für den Pendler aber ~200€/Monat.
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon kub0815 » Mo 25. Sep 2017, 13:23

BrabusBB hat geschrieben:
;) Die Rechnung mit den 50€ verstehe ich nicht, aber egal...
In Stuttgart zahlt man ~5€/h am 22kW-Lader. Beim 3,7kW ist sicher keiner bereit, das zu zahlen.
Und ein privater Betreiber wird Dir bei einem Tagespreis von 5€ wohl kaum den Strom schenken, da zahlt er drauf. Gut, bei 10€/Tag könnte die Rechnung aufgehen... hieße für den Pendler aber ~200€/Monat.


okay die haben doch auch in stuttgart einen einphasigen Tarife mit 2,40 €/h würde ich jetzt auch nicht machen und eher mit Benzin weiterfahren. Ob das wirklich so gewollt ist... ?
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 25. Sep 2017, 13:45

Fahrverbote für Verbrenner werden auch solche Preise akzeptabel machen. Bei einem 3,7 kW Ladepunkt mit 2,40€/h abzurechnen ist für beide Seiten jetzt schon akzeptabel. Den reinen Energiepreis darf man da nicht heranziehen. Beim E-KFZ sind auch die anderen Betriebskosten interessant. Beim ZOE kostet die Wartung alle 20.000 km nur 120€ die beim CLIO mit ca.400€ zu Buche schlagen. Bei entsprechende Fahrweise werden u.U. wärend der gesamten Lebensdauer des Fahrzeugs keine Komponenten für die Bremsen benötigt, kein Auspuff, kein Zahnriemen usw. Man kann natürlich immer mal Pech haben.
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon BrabusBB » Mo 25. Sep 2017, 14:53

ecopowerprofi hat geschrieben:
Fahrverbote für Verbrenner werden auch solche Preise akzeptabel machen.
Wenn Du damit auch Benziner meinst, bekommt die AfD bei der nächsten Stadtratswahl 54%.

ecopowerprofi hat geschrieben:
Bei einem 3,7 kW Ladepunkt mit 2,40€/h abzurechnen ist für beide Seiten jetzt schon akzeptabel.
Für mich nicht, aber vielleicht hast Du es ja. An den 22kW-EnBW-Säulen sehe ich selten mal ein Privatfahrzeug, das ist fast immer car2go (und die werden einen Rahmenvertrag haben). Mehr Betrieb ist da bei Aldi und Ikea.
Mal ernsthaft, das wären ~15€ für eine Smart-Ladung. Da war mein letzter Porsche auch nicht viel teurer.
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon Martin_BY » Mo 25. Sep 2017, 21:25

kub0815 hat geschrieben:
Martin_BY hat geschrieben:
An jeder Straßenlaterne 3,7kw wäre ein riesiger Schritt für die Elektromobilität.
Am Supermarkt / Einkaufszentrum / Parkhaus eher 22kw und an den Autobahnen „so viel wie möglich“.


Okay aber warum solltest du da mehr brauchen wie 3,7 kW wenn du überall wo du stehst eine 3,7kw Säule findest brauchst du doch keine 22kw Lader mehr. Dicken Akku Mal vorrausgesetzt.


Ich will & brauche doch gar keinen dicken Akku.
Der kostet mehr Geld, braucht mehr wertvolle Ressourcen, ist schwerer.

Wenn so eine Blechkiste doch im Schnitt knapp 23h am Tag steht und nur wenige km fährt, ist es unsinnig, große Reichweiten einbauen zu wollen. Da laden wir doch lieber die 23h.
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon umrath » Mo 25. Sep 2017, 22:07

Könnt ihr für eure Diskussion bitte einen eigenen Thread aufmachen? Ich wollte hier Zahlen sammeln.
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Re: Ladesäulen pro 1000 Einwohner

Beitragvon kub0815 » Mo 25. Sep 2017, 22:24

novalek hat geschrieben:
Ladesäule wäre die richtige Einheit, wenn man dieser die EIgenschaft maximale Nutzungsdauer z.B. 1/1 Stunde zugesteht.

Ladepunkt ist vollkommen unqualifiziert, weil es Elektrofahrzeuge aller Art und unbegrenzte Ladedauer einschließt, als Beispiel mit 4 Ladepunkten eine Mennekens-Säule: 2 x Schuko mit 3,7 kW und 2 x 11kW resp. 1x 22kW.

Derzeit ist "Säule" wohl eher aussagekräftiger, als ein Schuko-Ladepunkt vor einem Fahrradladen.


Wenn man da 4 Autos gleichzeitig laden kann ist doch gerade bei dem Beispiel besser man recht mit 4 Lademöglichkeiten.
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