Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon stromer » Di 13. Mai 2014, 11:42

Vor allem hätte ich gerne mal einen konkreten Beleg für die Behauptung, daß Ladesäulen auf Grund von Problemen mit dem Zoe abgebaut wurden. Wer hat derartige Erfahrungen in seinem Umfeld gemacht ?
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon lingley » Di 13. Mai 2014, 11:51

Wieso Belege ?
@spürmeise ist doch als ZOE Chamäleon Hasser bekannt !
Ignorieren ... und gut ist !
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon bm3 » Di 13. Mai 2014, 12:10

Ich nehme es mal als einen lustigen und provokativen Beitrag. Wer sagt denn dass es hier immer bierernst zugehen muss ?
Nur das mit der Gleichrichter-Stoßstange verstehe ich noch nicht. :lol:
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon mlie » Di 13. Mai 2014, 13:17

Na ja, Faktum bleibt, dass der Chamäliumlader so seine Problemchen hat, sei es geringe Effizienz im Leistungsbereich, die für die anderen Auto Alltag sind (<12A) oder gelegentliche Probleme mit Ladesäulen, die vorher einfach keiner ernsthaft getestet hat (mangels Elektroauto vor 2-3 Jahren).
Auch gibt es einige ZOEs, die einen Kurzschluss beim Laden produziert haben (scheinbar wegen amoklaufender 1oder3-Phasenumschaltung) und deswegen eine Ladesäule vielleicht mal kurzzeitig ausser Betrieb war (Sicherung wieder reinschrauben hilft ja in dem Fall). Ein Fall der Kurzschlussproduktion ist mir persönlich bekannt.
Auch ist die ZOE recht zickig bei gammliger Elektroinstallation oder im TT-Netz.

Dem Gegenüber stehen allerdings auch viele tausend Ladevorgänge, welche vollkommen problemlos abliefen und etliche MWh in die Akkus mit rasanter Geschwindigkeit geschaufelt haben :!:
Und das für einen sehr moderaten Aufpreis im Vergleich zu den Fahrzeugen mit Extraladegerät. Besonderes Bonbon ist dann noch die (angebliche) Möglichkeit, DC-Ladung zu integrieren.
Schade, dass die deutschen Hersteller die Patente nicht lizensiert haben bei Renault. Noch schaderer (?), dass Nissan als ehemaliger Systempartner den eNV200 nicht auch mit dem Chamelionlader ausgerüstet hat, auch wenn das der sichere Tod des Kangoos wäre...

Und mit dem Notladekabel ist der ehemalige Hauptkritikpunkt, die fehlende Schuko-Ladung, auch gegessen. 14A ist gar nicht mal so schlecht und immer noch mehr als die anderen 10A-Notladeziegel, welches die Hersteller sonst dem Kunden verkauft haben.
Daraus nun abzuleiten, dass die ZOE verantwortlich sein soll, dass Ladesäulenbetreiber ihre Säule abgebaut haben, ist ohne Belege etwas befremdlich.
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon TeeKay » Di 13. Mai 2014, 13:23

Wenn ich mal in der Forengarage schaue, dann ist ein Drittel der hier gefahrenen Fahrzeuge der ZoE. Ohne ZoE gäbe es also wesentlich weniger Ladevorgänge. Im i3, e-up und Smart-Forum kann man schön beobachten, dass vielen Aufpreise für Schnelllader ein Graus sind. Ein galvanisch getrenntes, separates 22kW-Ladegerät wäre immens viel teurer und würde die Elektromobilität stärker bremsen als es ein nicht ganz problemloser ZoE je könnte.
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon Elektrolurch » Di 13. Mai 2014, 13:48

mlie hat geschrieben:
Noch schaderer (?)

Die korrekte Steigerung ist wie folgt: schade, schaden, kaputt. ;)
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon kai » Mi 14. Mai 2014, 11:01

green_Phil hat geschrieben:
Als "Plötzlich BMW-Fahrer" lade ich nahezu ausschließlich an Typ2-Säulen, immerhin mit doppelter Schuko-Dauerüberbelastung. Obwohl er nur eine Phase frisst, so lade ich dennoch nur sehr sehr selten an normalen Steckdosen - meist bei Freunden zu Besuch - und dann bin ich auch SEHR dankbar, dass das so fehlerfrei geht. Denn meist hängt die Rückfahrt einfach davon ab.


@green_Phil

Dank derjenigen BMW Fahrer die sich das Ladepaket bestellt haben (wie du), werden überhaupt mal CCS Stationen getestet. Und dank 32A AC wird auch mal die eine oder andere Schwachstelle von TYP2 Ladesäulen gefunden :mrgreen:

Das Steckdosenladen bei netten Freunden im Altbau bekommt ganz plötzlich andere emotionale Dimensionen (hoffentlich klappts.. die wissen ja nicht mal wo der Sicherungskasten ist usw.). Die Sichtweise auf Steckdosenladung als propagierte "Normalladung" einiger Forenmitglieder und Hersteller auch.

Gruß

Kai
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon green_Phil » Mi 14. Mai 2014, 11:47

So war das zwar jetzt nicht gemeint Kai, aber Recht hast Du schon. Ich meinte, ich bin froh, dass der i3 auch mit 6 A noch beständig und überall nuckelt. Das ist echt manchmal, wenn auch selten, wesentlich.
Und natürlich ist bei Schuko-Ladung immer ein kritischer Blick auf die Installation nötig. Und genau dann bin ich wieder froh, dass auch mit nur 6 A das Auto wieder voll wird.
Was ich sagen will: Gut, wenn man schnell laden kann! Und gut, wenn man langsaaaaaam laden kann! Das eine ohne das andere ist nicht praktikabel. (Das wissen Zoe-Fahrer genauso wie i3-Fahrer)
Und kleiner Exkurs: Ich denke Schukoladung wird irgendwann mehr und mehr überflüssig, nämlich mit zunehmenden Akkugrößen. Dann lädt man nicht mehr bei Freunden "not", sondern ganz regulär wenn sich synergetisch mal die Gelegenheit ergibt, an einer öffentlichen Ladesäule oder privaten Wallbox zu laden.
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon TeeKay » Mi 14. Mai 2014, 14:20

Ich bin zwar noch kein Zoe-Fahrer, aber meinen C-Zero habe ich bis jetzt noch nie an Schuko geladen. Die Infrastruktur ist in Teilen Deutschlands weit genug entwickelt, damit ein großer Anteil der Deutschen ohne Schuko auskäme.
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Re: Ladesäulen-Aus dank Renault ZOE?

Beitragvon green_Phil » Mi 14. Mai 2014, 14:34

Jain TeeKay. Denn dieser Großteil hat garantiert Verwandte im Wald.
Wie gesagt, es ist nur für seltene "Notfälle", nicht als regelmäßige Ladevariante, sehr sehr wertvoll.
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