Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon TeeKay » Mo 23. Feb 2015, 16:11

rolandk hat geschrieben:
Wobei das auch nicht stimmt. Denn zumindest Metro bietet das bundesweit bereits an. Allerdings nur mit normalen Schukosteckdosen, damit Kühlfahrzeuge sich daran hängen können.

Und das schon zu Zeiten, als ein CityEl noch das meistgekaufte Elektrofahrzeug war... In Berlin gibts sogar CEE16 bei einem Metro-Markt.
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon TJ0705 » Mo 23. Feb 2015, 17:59

Also bei der Metro in HH-Harburg war ich bis zum Marktleiter vorgedrungen, aber man sieht sich leider ausserstande, uns dort an den Steckdosen, die für Kühlfahrzeuge der Kunden vorhanden sind, anstecken zu lassen...
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon TeeKay » Mo 23. Feb 2015, 18:28

Dann schick ihm mal diesen Link. Da gehts um einen anderen Marktleiter, der schonmal einen Rückzieher von seiner Ladeverweigerung machen musste: http://21639.foren.mysnip.de/read.php?10510,4710

In Berlin hab ich übrigens an den zahlreichen Steckdosen bisher nur das metro-eigene Kühlfahrzeug gesehen.
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon MarkusD » Mo 23. Feb 2015, 19:00

TeeKay hat geschrieben:
Dann schick ihm mal diesen Link. Da gehts um einen anderen Marktleiter, der schonmal einen Rückzieher von seiner Ladeverweigerung machen musste: http://21639.foren.mysnip.de/read.php?10510,4710
Es wäre interessant gewesen, warum genau er den Rückzieher machen mußte.
Klar, er hat vermutlich von der Konzernleitung eine auf den Deckel bekommen, aber die Begründung, warum dort geladen werden darf, wäre sicher eine Argumentationshilfe auch bei anderen Einkaufsmärkten.

Aber die Ladestationen in Goslar, hm ... da können sie auch gleich P&C-Boxen hinstellen und die Klappe offen lassen.
Das dürfte die wohl günstigste Möglichkeit sein.
;)
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon spark-ed » Mo 23. Feb 2015, 19:37

Warum das jetzt 4 Anschlüsse und nicht logische 3 sind, soll verstehen wer will. Prinzipiell ist das aber doch eine super Sache.
Na klar wär es noch toller, wenn bei jedem Zeitungskiosk 2 Supercharger und 4 x 50kW Triplelader vor der Türe ständen ;)

Aber so eine Kombi für 5k€ und wenn es ganz Dicke kommt noch 50 Euro Stromkosten im Monat, da kann ich mir vorstellen daß ein Marktleiter eher abnickt als bei der 10- oder 15fachen Investitionssumme - Der Marketingeffekt ist nicht wesentlich kleiner.
Es geht denen logischerweise weniger darum, durchreisende E-Fahrer im Minutentakt abzufertigen, sondern den ganz normalen Durchschnittskunden dadurch an sich zu binden.
Ist ja wirklich toll, dass einige hier mittlerweile völlig ungestresst und routiniert 100te Kilometer durchs Land reisen, aber man darf doch nicht die Augen davor verschliessen, dass das größte Potential für eine mittelfristig erzielbare Marktdurchdringung im Zweitwagenbereich zu sehen ist. Und wenn das kostenfreie Laden als Service beim Einkauf in der Masse wahrgenommen wird, gibt das meiner Meinung nach einen netten Effekt.
Ob man da 15, 30 oder 200km/Ladestunde in den Akku bekommt, interessiert dabei gar nicht so sehr.

Übrigens, die Goslarer Pilotsäule liegt von mir aus direkt in der Harz-Einflugschneise. Da werde ich mit Sicherheit den ein oder anderen Besuch einbauen.
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon Amt_electric » Di 24. Feb 2015, 08:46

..für die Überschrift "Revolutionäre Ladesäule" kann ich nichts - das hat die Zeitung so gemacht. Es geht dabei darum, auf möglichst vielen (!) Parkplätzen von Einkaufszentren möglichst einfache Ladepunkte zu schaffen auf den es keinerlei Zugangsbeschränkung gibt und folglich der Strom auch kostenlos ist. Die Kosten für die Errichtung sollen unter 5.000 € liegen. So schafft man schnell für Verbeitung. Entsprechend kann man natürlich nur ein einfaches Angebot mit 3,7 KWh machen. Die Stationen werden auffällig platziert und sollen für Elektromobilität werben. Natürlich ersetzen diese Ladepunkte keine Schnellladestationen. In Goslar z.B. entstehen Schnellladestationen (hoffentlich Multicharger) am Bahnhof in Verbindung zu einem E-Sharing. Übrigens will der dortige Marktkauf demnächst einen Lieferservice mit E-Transperter aufziehen. Soweit zur Erklätung und beste Grüße Raimund Nowak
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon rolandk » Di 24. Feb 2015, 09:09

Amt_electric hat geschrieben:
..für die Überschrift "Revolutionäre Ladesäule" kann ich nichts - das hat die Zeitung so gemacht. Es geht dabei darum, auf möglichst vielen (!) Parkplätzen von Einkaufszentren möglichst einfache Ladepunkte zu schaffen auf den es keinerlei Zugangsbeschränkung gibt und folglich der Strom auch kostenlos ist. Die Kosten für die Errichtung sollen unter 5.000 € liegen. So schafft man schnell für Verbeitung. Entsprechend kann man natürlich nur ein einfaches Angebot mit 3,7 KWh machen. Die Stationen werden auffällig platziert und sollen für Elektromobilität werben. Natürlich ersetzen diese Ladepunkte keine Schnellladestationen. In Goslar z.B. entstehen Schnellladestationen (hoffentlich Multicharger) am Bahnhof in Verbindung zu einem E-Sharing. Übrigens will der dortige Marktkauf demnächst einen Lieferservice mit E-Transperter aufziehen. Soweit zur Erklätung und beste Grüße Raimund Nowak


Vielen Dank für die schnelle Reaktion....

Wie geschrieben, eine gute Idee... und für die Zeitungen mal wieder der Beweis, das sie doch gelesen werden, obwohl sie ja gerne das Gegenteil behaupten.
Trotzdem kann und will ich einfach nicht glauben, das man für das Geld nicht auch 3-Phasen-Lader mit 22kW hätte anschließen können. Der Preisunterschied kann nicht am Kabel liegen. Die (wahrscheinlich) Typ2-Dose dürfte mit das teuerste an der Box sein. Die ist im Prinzip aber für 3,7kW und 22kW fast identisch. Preislich dürfte der Unterschied eher eine Randerscheinung sein. Und die Steuerelektronik darin kann garantiert auch 63A/43kW anbieten. Gut, der Schütz müßte dann mindestens 3-polig ausgelegt sein. Aber das macht den Kohl auch nicht fett.

Tipp: Zuleitung so auslegen, das man 4x22kW anschließen könnte. Und wenn dann die Boxen hängen, komme ich mal vorbei und wir machen da richtige Ladeanschlüsse daraus. Das meine ich ernsthaft. Da bleiben die Kosten bei 5000,- und wir haben vernünftige Ladepunkte.

Und was den Schnelllader am Bahnhof betrifft so hoffe ich, das Durchreisende da eine Chance haben zu laden, und das der Anschluß nicht vom Carsharing-Fahrzeug blockiert wird (was häufig - siehe Berlin - der Fall ist).
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon Spürmeise » Di 24. Feb 2015, 10:13

spark-ed hat geschrieben:
Es geht denen logischerweise weniger darum, durchreisende E-Fahrer im Minutentakt abzufertigen, sondern den ganz normalen Durchschnittskunden dadurch an sich zu binden.

+1
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon Spürmeise » Di 24. Feb 2015, 10:17

Amt_electric hat geschrieben:
Die Kosten für die Errichtung sollen unter 5.000 € liegen. So schafft man schnell für Verbeitung. Entsprechend kann man natürlich nur ein einfaches Angebot mit 3,7 KWh machen.


Das finde ich eine Super Sache! Auf mehr fordernde Rückmeldungen hier im Forum würde ich nicht viel geben - in diesem Forum ist halt die Minderheit der E-Autofahrer mit 22kW-AC-Ladern sehr stark vertreten; tatsächlich haben aber ca. 85% der derzeit 31.000 Elektroautos in Deutschland nur einen Einphasenlader (meist max. 3,7 kW).
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Re: Goslar Marktkauf bekommt "revolutionäre" Ladesäulen

Beitragvon rolandk » Di 24. Feb 2015, 10:46

Spürmeise hat geschrieben:
Auf mehr fordernde Rückmeldungen hier im Forum würde ich nicht viel geben - in diesem Forum ist halt die Minderheit der E-Autofahrer mit 22kW-AC-Ladern sehr stark vertreten; tatsächlich haben aber ca. 85% der derzeit 31.000 Elektroautos in Deutschland nur einen Einphasenlader (meist max. 3,7 kW).


Keine Ahnung woher Du die Zahlen hast. Aber 3,7kW Einphasenlader benötigen üblicherweise keine externen Lademöglichkeiten. Die laden zuhause oder am Arbeitsplatz. Für die halbe Stunde Einkaufszeit lohnt sich das Laden nicht.
Meine Vermutung:
Diejenigen die 3,7kW laden werden wahrscheinlich in der Nähe wohnen und sich freuen, wenn sie auf lau Strom ziehen können und den Platz dann für viele Stunden belegen.

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