Gibt es wirklich zu wenige Ladesäulen?

Re: Gibt es wirklich zu wenige Ladesäulen?

Beitragvon Alex1 » So 21. Aug 2016, 14:24

Rubi hat geschrieben:
Es ist ein anderes Thema, aber es funktioniert eben nicht, weil Strom einfach nicht speicherbar ist.
Einzige Ausnahme Wasserkraft.

Warum glaubst Du denn ist in den letzten 30 Jahren kein grösseres Wasserkraftwerk mehr in den Alpen entstanden, obwohl es Standorte dafür gegeben hätte?
Weil das nicht mehr durchsetzbar ist, durch Wasserkraft sind in den Alpen riesige Naturlandschaften zerstört worden, die Bewohner dieser Gegenden wollen diese Zerstörung aber nicht mehr hinnehmen.
Das Gleiche passiert gerade mit der Windkraft, Norddeutschland ist "zugespargelt", wunderbare Naturlandchaften wie das Wattenmeer werden in Industriegebiete verwandelt. Immer mehr Menschen wehren sich gegen diese Umweltzerstörung, zu Recht!

Würden die Windräder und PV - Anlagen funktionieren, hätten in Deutschland in grossem Umfang Kraftwerke abgeschaltet werden können. Es ist aber eher das Gegenteil passiert, neue Kraftwerke müssen gebaut werden!

Warum wohl?

Sauber ist daran gar nichts, und für jedes kWH installierter "Zappellstrom" muss eine kWH zuverlässige Energie vorgehalten werden.

So, bitte zurück zum Thema...
Blahblahblah

Tausendmal widerlegt, aber immer wieder gerne gebracht. Geh besser zu Kopp-Verlag, der publiziert solchen Unsinn :roll: :wand:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Gibt es wirklich zu wenige Ladesäulen?

Beitragvon TeeKay » So 21. Aug 2016, 14:35

Da alle relevanten in diesem Thread vorgebrachten Punkte schon zigfach in anderen Threads widerlegt wurden, seh ich keinen Sinn mehr in erneuter Diskussion.
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Re: Frankfurt... Ein elektromobiles Trauerspiel!

Beitragvon Rubi » So 21. Aug 2016, 16:47

mweisEl hat geschrieben:
ac-dc hat geschrieben:
Der Zusatz "9-20 Uhr werktags" zum normalen Parkschild bedeutet in der Praxis: abends und am Wochenende werden die Ladestationen zugeparkt bleiben.


Es ist noch schlimmer. Das Wort frei am "E-Auto"-Zusatzschild schränkt das Parken überhaupt nicht ein, jeder darf hier Parken (das sagt das "P"). Denn: "Die "Frei" - Zusatzzeichen heben die Gültigkeit für Verbote für Personengruppen (Anlieger, Anwohner, Behinderte) oder für bestimmte Fahrzeuge (Radfahrer, Krafträder, PKW's, Krankenfahrzeuge, Baufahrzeuge) auf."

Einzige Lesart wäre etwa: E-Autos müssen von 9-20 Uhr kein Parkticket ziehen. Wenn es so etwas nicht gibt, hat das Straßenverkehrsamt Mist gebaut - gibt es immer wieder.

Wäre des Verkehrsschild z.B. "eingeschränktes Halteverbot", könnte so ein Zusatzschild mit dem Wort frei eine Ausnahme der Einschränkung bedeuten. Das 2. Zusatzschild mit der zeitlichen Beschränkung müsste dann aber darüber stehen.


Ich hatte ein Thema eröffnet, das aus etwas dubiosen Gründen wieder geschlossen wurde.
Dabei trifft es genau diese Thematik um die es sich hier ständig dreht, diesmal in Frankfurt.

Meine These die ich dort aufgestellt hatte aber über die anscheinend laut Moderator "Teekay" nicht diskutiert werden darf:

"Es gibt nicht zu wenige Ladesäulen, es gibt viel zuviele!"

Oder, anders gesagt: "Für die vielen Ladesäulen in Deutschland gibt es viel zu wenige EVs!"

Zunächst einmal kann man den Unmut ja verstehen der EV - Fahrer:
"Die städtische Mainova stellt da eine Ladesäule hin, die ist jedesmal wenn der EV - Fahrer parken will mit einem Verbrenner zugeparkt! Und es wird nichts dagegen unternommen! Sauerei!"

Klar, wäre ich EV - Fahrer würde ich auch so argumentieren.
Aber wie wäre es denn, wenn die Stadt die Säule wirklich ständig freihalten würde?


Meine These: Dann würden täglich hunderte Autos an freien Parkplätzen mit Ladesäulen auf der Suche nach einem Parkplatz vorbeirauschen und sich fragen:
"Was soll denn der Quatsch, da läd doch sowieso nie einer, warum darf ich da nicht parken?"

Wäre das Bereitstellen von Ladesäulen "wirtschaftlich", dann würden sich ganz schnell private Anbieter finden, welche Ladeplätze bereitstellen, und ihr könnt sorgenfrei Laden!
Oder habt ihr es einmal erlebt, dass ein Parkhaus zugeparkt ist?
Wenn es privat betriebene Parkhäuser gibt (zuparken unmöglich!), warum gibt es nirgendwo in Deutschland kommerzielle Ladesäulen? Dort, wo der Anbieter ein Interesse daran hat dass sein Strom gekauft wird?

Das gibt es aber meiner Ansicht nach nirgendwo, weil es sich einfach nicht rechnet:
Ihr seid zu wenige. Die Leute fahren eben zu 99,9% Verbrenner.

Bevor man immer gleich nach dem Staat bzw der Verkehrspolizei schreit, könntet Ihr ja auch anders vorgehen:
Gründet einen Verein, mietet oder kauft Parkraum in der Innenstadt (auch in Parkhäusern) und richtet dort Lademöglichkeiten ein.
Zuparker könnt ihr dann rigoros abschleppen und hier habt eure Ruhe!

Warum macht ihr das nicht?
Die Kilowattstunde würde dann dort wahrscheinlich 5 - 6 Euro kosten...
Rubi
 
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