Gedränge an der Ladesäule

Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon Gerald » So 13. Okt 2013, 20:01

agentsmith1612 hat geschrieben:
Zwar ergibt es keinen Sinn eine große schwere Batterie immer mit rumzufahren, wenn man sie in 99% der Fälle nicht braucht, aber andersrum ist es ja eben auch keine Lösung.


Die Lösung ist einfach: Genügend Schnellladesäulen an den Autobahnen. Da happert es bei uns gewaltig.

agentsmith1612 hat geschrieben:
Ansonsten könnte man sagen, wieso haben Verbrenner immer Tanks die 50 Liter oder mehr Fassungsvermögen besitzen, wenn man doch eh fast nie den Tank an einem Stück leerfährt?


Na ja, da geht es um 20-40kg zu viel, aber man hat die Möglichkeit nicht voll zu tanken. Beim großen Akku ist dies nicht der Fall, der wiegt immer gleich, egal ob leer oder vollgeladen.

Tesla macht das schon richtig, Optionen bzgl. Akkugröße anzubieten. Außerdem bauen sie die Supercharger.

Viele Grüße
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon agentsmith1612 » So 13. Okt 2013, 20:37

Gerald hat geschrieben:
Die Lösung ist einfach: Genügend Schnellladesäulen an den Autobahnen. Da happert es bei uns gewaltig.

Die Frage ist was man als schnell erachtet? Strom für 100km 30 min laden?

Gerald hat geschrieben:
Na ja, da geht es um 20-40kg zu viel, aber man hat die Möglichkeit nicht voll zu tanken. Beim großen Akku ist dies nicht der Fall, der wiegt immer gleich, egal ob leer oder vollgeladen.

Das Gewicht wollte ich jetzt in Bezug auf den Benzintank nicht vergleichen.

Gerald hat geschrieben:
Tesla macht das schon richtig, Optionen bzgl. Akkugröße anzubieten. Außerdem bauen sie die Supercharger.

In der Tat, es geht ja nicht darum ob Tesla ein Spielzeug für Reiche ist, sondern um die Technologie. Nur verstehen das manche hier nicht unbedingt. Ich werde mir sicher auch niemals einen Model S leisten werden können.

Nur was sie mit Gen III vorhaben hört sich doch gut an, Kompaktklassenwagen, 320km Reichweite, 30.000€. Das ist doch eine Ansage.
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon Robert » So 13. Okt 2013, 20:55

Ich möchte auf unser 2.tes Verbrennungs-Kfz komplett verzichten. Dazu brauche ich derzeit schnellladefähige Stationen entlang der Autobahnen.

Ich kann nicht mit meiner Familie von Graz nach Wien fahren und dann auf halber Strecke 2 Stunden lang Ladepause zu machen. Auf er im Moment nicht vorhandenen Ladestation wohlgemerkt. :?
Ein 2h Tête-à-tête am Rastplatz mit EV-Fahrers' best friend dem Trucker Boy hat bestimmt seine eigenen Qualitäten. Mein Kleinkind und meine Frau wollen aber nicht auf Biegen und Brechen in diesen Genuss kommen.

Falls diese Ladestation, wie von SMATRIC beabsichtigt, mit 22kw und 2 Ladepunkten errichtet wird, finde ich das nur mäßig befriedigend. Denn auf dem Retourweg müsste ich ja wieder für zumindest 1 Stunde laden.

Wem soll das gefallen ?

PS: Wenn ein ZOE 300 km Reichweite hätte, wäre das Problem nicht so dringlich. Im Moment schreckt es den Großteil der Verbrennerfahrer einfach nur ab.
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon Nichtraucher » So 13. Okt 2013, 21:35

Klar hätte ich auch gerne ein bischen mehr Reichweite und natürlich habe ich auch keinen Bock im Winter ohne Heizung durch die Gegend zu fahren. Aber ich werde nicht meine gesamten Mobilitätsanforderungen auf ein einziges Vehikel beschränken. Erfahrungsgemäß ist jegliches Ding, das alles zu allem fähig ist, am Ende des Tages oft zu nichts richtig gut zu gebrauchen.
Wenn man alles darauf reduziert mit einem Auto überall hin zu wollen, dann wird das mit dem Elektroauto so schnell nicht gelingen.
Ich habe kein Problem damit auch mal mit der Bahn zu fahren, oder mir situativ einen Mietwagen zu nehmen. Wenn das mal vorkommt, ist das kein Problem. Wenn das laufend vorkommt, habe ich möglicherweise das falsche Erstfahrzeug. Auch gibt es in vielen Fällen in der Familie Möglichkeiten mal das Auto zu tauschen.
Ich möchte gerne Ladesäulen an Einkaufszentren und öffentlichen Parkplätzen haben. Nicht in Parkhäusern, in denen ich für's Parken und für den Strom bezahlen muss. Wenn die Betreiber es dort aber anbieten, auch gut, kann sich ja jeder dann aussuchen wo er lädt.
Wo man naturgemäß lange steht (> 4 Stunden), reichen auch Schukosteckdosen, dann aber in großer Zahl. Z.B. an Park+Ride Plätzen, wobei es natürlich auch dort besser wäre auf einen einheitlichen Standard zu setzen (Typ-2).

Frage: Wenn denn jetzt schon eine Schnellladung mit 30 Minuten für 80% zu langsam ist, wie lange soll die denn dauern, wenn die Akkus mal größer geworden sind? Und was ist mit dem Problem, dass Schnellladungen nicht wirklich gut für den Akku sind?
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon Yardonn » So 13. Okt 2013, 21:47

dibu hat geschrieben:
Wenn ich 200 km fahren will und dabei eine halbe Stunde nachladen muss, dann halte ich das für akzeptabel.

Das ist eine sehr Individuelle Entscheidung... Das hängt sicher auch davon ab, ob man Frührentner ist, oder evtl. mit 2 kleinen Kindern unterwegs ist...
Ich hab schon für 130 km inclusive Nachladen 8 Stunden gebraucht, und fand nur, das es das nächste mal aber 1-2 Stunden schneller gehen sollte.

ABer ich kenne auf unseren STrassen genug Autofahrer, die keine 2 min Zeit haben, einfach mal was ruhiger zu fahren...

Allerdings trifft das nicht das Problem in diesem Thread:
Gedränge an der Tanke.
Deine Nachladezeit hast du in der Hand. Du kennst deine Akkukapazität und die Leistung der Ladesäule (wenn alles so funktioniert wie erwartet...). Was du aber nicht in der Hand hast, sind die Fahrzeuge, die schon vor dir an der Säule warten...
So wird aus einer halben stunden dann gerne auch mal mehrere Stunden... Sobald mehrerer Leute auf die Idee mit den Fernreisen kommen.

Mit lächerlichen Akkukapazitäten (und trotz sparsamen Fahrzeugen oft auch Reichweiten) hab ich mehr km elektrisch zurück gelegt, als die Meisten hier auf lange Zeit tun werden (momentan bei knappen 60.000 km seit 2008). Dabei hab ich aufgrund meiner früher extrem knappen Reichweiten fast die hälfte Fremd geladen. Das hat aber nur deshalb stressfrei funktioniert, weil meine Nachlademöglichkeiten immer frei waren (logisch, die meisten waren öffentlich und/oder meine geringe Ladeleistung konnte Paarallel zu anderen Ladungen laufen).
Selbst in diesem Jahr wo ich nun ab und zu mal auch bei RWE tanke, hab ich noch kein anderes E-Fahrzeug an einer von deren Tanken hier gesehen (außer einen Dauerparker, der aber nicht läd).
Sobald man aber Regelmässig andere leute beim Nachladen trifft, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man auch mal einen zu viel an der designierten Tanke hat, das ist einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Mit dem heutigen Konzept des Blindne Anfahrens von Stromtankstellen, und der Tatsache, das die meisten Säulen auch nicht Automatisch nach ende des Ladevorganges Freigegeben werden (bzw. die Restladezeit unbekannt ist...) geht es einfach nciht planbar nach zu laden, sobald mehr Fremdlader unterwegs sind.
RWE zeigt mit seine Säulen einen Schimmer einer Lösung, wo man schon im Internet sehen kann, ob eine Säule frei ist, oder nicht. Aber ohne eine Reservierungsmöglichkeit ist das auch nicht 100% tig sicher.
Da hatte Betterplace schon vor Jahren ein besseres Konzept, wo die Fahrzeuge mit dem Ladenezt komunizieren, und so eine Ladesäulenverfügbarkeit sicher stellen. Aber über solche Trivialitäten redet ja noch nicht mal jemand hier....

Ihr könnt nur beten, das der E-Hype nicht kommt, sonst sieht es sehr schnell Zapenduster für die Fremdlader aus.
Schon bei 100.000 wirklich genutzten E-Fahrzeugen möchte ich nicht mehr auf RWE und Co angewiesen sein (bin ich ja zum Glück auch nicht, für mich nur eine weitere Option...). Tatsächliche E-Massenmobilität wird das Ladesäulen-Lotto sicher noch übler werden, als der eh schon übliche Stau.
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon PowerTower » So 13. Okt 2013, 22:21

Wenn die Langstrecke 1-2% meiner tatsächlichen Fahrten beträgt, dann lohnt es nicht, dafür ein zweites Auto zu unterhalten. Aber es gibt doch gerade heute richtig gute Alternativen. Bus / Bahn / Flugzeug / Mitfahrgelegenheit / Car-Sharing / Mietwagen.

Hier wird ja fast so getan, als wäre man mit einem normalen Elektroauto in der Stadt gefangen. Wer unbedingt mit seinem Auto fahren will, ja der wird das sein. Wer ein bisschen offen für andere Dinge ist, der kauft sich bequem sein Zugticket, springt rein und steigt 500 km später wieder aus. Und wenn am Zielort dann ein elektrisches Car-Sharing Auto bereit steht, umso besser. Sicher ist das teurer als mit dem eigenen Auto zu fahren, aber es ist immer noch billiger, als ein zweites Verbrennerfahrzeug zu Hause vergammeln zu lassen. Aus dem Grund hab ich nur ein E-Mobil mit derzeit 60 km Reichweite, mit dem ich trotzdem ab und zu 110 km fahre und mir vorher überlege, was ich mit der dreistündigen Freizeit beim laden machen will. Sicher ist das nicht optimal, aber ich hab ja die Möglichkeit die Ladedauer auf etwa 30 Minuten zu verkürzen mit kleinen Investitionen. Das wird sicher nochmal in Angriff genommen. Für alle davon abweichenden Strecken wird einfach umgedacht. MUSS ich zwingend mit meinem Auto fahren? Nein, ich denke nicht.

Im übrigen bin ich mit dem Verbrenner nie 500 km gefahren, sondern hab dann einfach den Zug genommen. Das ist viel entspannter und auch nicht teurer. Sich vom Einbahnstraßendenken (ich muss alle Strecken mit meinem eigenen Auto abdecken können) zu lösen, schafft viele Probleme aus der Welt. Sicher gibt es auch Ausnahmen, wo sich die Umsetzung als entsprechend schwierig erweist.
Zuletzt geändert von PowerTower am So 13. Okt 2013, 22:35, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon Robert » So 13. Okt 2013, 22:28

Deswegen habe ich auch vorsichtig pessimistisch/optimistisch 10 Fahrzeuge auf einer bestimmten Strecke mit 2 Stück Ladesäulen geschrieben. Die Wahrscheinlichkeit möchte ich jetzt gar nicht bemühen. Kollege Zufall wird den Ladesäulenstau auch schon bei 10 Elektrofahrzeugen auslösen können. An Angelas Visionen möchte ich jetzt lieber gar nicht mal denken... :roll:

Mit den Leihwagen und der österreichischen Bimmel ähh Bundesbahn hast du schon recht. Mich zieht es trotzdem immer zum eierlegenden Wollmilchschwein. :mrgreen:
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon ZE fuzzy » So 13. Okt 2013, 22:40

Hallo Leute,
Yardonns Stichwort „Frührentner“ hat mich auf den Plan gebracht.
Ich bin schon lange Rentner, Vater von 4 Kindern und erkenne ganz gut Eure Probleme mit der Reichweite der EV für Euch und Eure Familien.
Ich habe es da einfacher. Ich habe meinen Espace (3 ltr, 200 PS) und meinen Twingo 1 verkauft und hab Schluss gemacht mit fossil. Nur noch EIN Fahrzeug: Zoe.
Ich fahre jetzt konsequent elektrisch im Reichweitenbereich 200 km ( = max. einmal nachtanken), den Rest mit Zug oder Mietauto.
Wenn ich wieder mit meinen Enkeln ans Meer fahre, dann miete ich halt einmal im Jahr ein „Langstreckenauto“. Das kostet halb so viel wie die Versicherung des großen Autos im Jahr.
Mein Facit:
Man darf die E-Mobilität nicht standardisieren wollen, es muss sich heute jeder nach seinen Bedürfnissen und seinem Gewissen für ein elektrisches Erst- oder Zweitfahrzeug entscheiden und Nachtankzeiten eben mit berücksichtigen.
D.h.: Aber alles, was elektrisch fährt ist erst mal gut!
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon agentsmith1612 » Mo 14. Okt 2013, 06:13

Nichtraucher hat geschrieben:
Wenn man alles darauf reduziert mit einem Auto überall hin zu wollen, dann wird das mit dem Elektroauto so schnell nicht gelingen.

Mit einem Verbrenner geht das aber und da liegt das Problem. Wer möchte den gerne einen Rückschritt machen in Sachen Komfort und Flexibilität?

Yardonn hat geschrieben:
das ist einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung

Die Wahrscheinlichkeit jemanden zutreffen der ebenso Nachladen muss wie man selber hängt aber maßgeblich von der Akkukapazität ab.

In den USA hat Tesla schon ein relativ großes Netz an Superchargern, meistens sind dort 4 oder mehr Parkplätze+Anschluss. Es gibt bis jetzt nur einen Supercharger der wirklich dauerhaft ausgelastet ist.

Es ist im Prinzip großer Akku, viel Reichweite, wenig Nachladen vs. kleiner Akku, wenig Reichweite, viel Nachladen.

Die Dichte, Anzahl und Leistung der Ladesäulen ist dann die zweite Frage. Im Endeffekt kommt es dann aber wenn es um Schnellladesäulen geht aufs selbe hinaus. Wenige mit viel Leistung oder viele mit weniger Leistung. Die Gesamtleistung die bereitgestellt werden muss bleibt die selbe wenn man davon ausgeht die Ladezeit gering zu halten.
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Re: Gedränge an der Ladesäule

Beitragvon Yardonn » Mo 14. Okt 2013, 17:28

PowerTower hat geschrieben:
Wer ein bisschen offen für andere Dinge ist, der kauft sich bequem sein Zugticket, springt rein und steigt 500 km später wieder aus. Und wenn am Zielort dann ein elektrisches Car-Sharing Auto bereit steht, umso besser. Sicher ist das teurer als mit dem eigenen Auto zu fahren, aber es ist immer noch billiger, als ein zweites Verbrennerfahrzeug zu Hause vergammeln zu lassen. Aus dem Grund hab ich nur ein E-Mobil mit derzeit 60 km Reichweite, mit dem ich trotzdem ab und zu 110 km fahre und mir vorher überlege, was ich mit der dreistündigen Freizeit beim laden machen will. Sicher ist das nicht optimal, aber ich hab ja die Möglichkeit die Ladedauer auf etwa 30 Minuten zu verkürzen mit kleinen Investitionen. Das wird sicher nochmal in Angriff genommen. Für alle davon abweichenden Strecken wird einfach umgedacht. MUSS ich zwingend mit meinem Auto fahren? Nein, ich denke nicht.


Ich höre einen kinderlosen Mann... ein Kofferraum ist für dich wohl auch nur ein unnötiges Teil am Fahrzeug...
Klar soll es auch Leute geben, die nur ihren Hintern (und maximal ein bisschen Handgepäck) zu bewegen haben.
Als meine Frau letztens ihre Ferntour hatte, musste ich noch die Dachbox montieren, obwohl (oder weil...) außer ihr nur 2 kleine Kinder im Auto waren, um den Krempel unter zu kriegen (ich steh auch nicht auf Monsterkisten, deshalb nur ein Peugoet 206 SW als Familienwagen). Den Vorschlag mit der Bahn hätte ich meiner Frau mal machen sollen... ich hätte es wohl nicht überlebt....
Aber es braucht nicht mal Kinder, um zu einen nervigen Gepäcklevel für die Bahn zu kommen...
Ich hatte noch keine Fernfahrt (außer mal zu nem Bewerbunggespräch, und die hab ich natürlich mit der Bahn gemacht...) wo ich nicht ein Gepäcklevel gehabt hätte, das die Bahn nur eine extreme notlösung gewesen wäre, bzw. garnicht möglich gewesen wäre. Ohne einen funktionierenden Gepäckservice ist die Bahn in vielen Fälle eben keine Alternative (solange die Kinder ihren Krempel nicht selber schleppen können...)
Aber wenn ich nicht viel mehr als nur meinen Hintern zu bewegen hab, und die Strecke relativ lang ist, ist die Bahn sicher eine der Alternativen zum geliehenen Auto.

Aber du hast recht, man sollte immer offen sein für Alternativen, und diese nicht nur, weil sie manchmal nicht passen, generell ausschließen. Aber der fette Verbrenner ist nun mal so bequem, wer braucht da noch alternaiven, nicht... ;)
Aber der Verbrenner tötet durch seine Dominanz nun mal alle Alternativen (Gepäckservice, Autotranport...), die sich mangels Kundschaft nicht oder nur sehr begrenzt etablieren können.
Auch ein Ei und Henne Problem: sollange fast alle den Verbrenner nutzen, rentieren sich Alternativen kaum, und sollange es kaum Alternativen gibt, nutzen alle den Verbrenner... alle... naja, nicht alle, aber massenhaft ist anders.
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