"Fachartikel" gegen Ladestationen

"Fachartikel" gegen Ladestationen

Beitragvon eDiver » Sa 3. Mär 2018, 12:15

https://www.zukunft-mobilitaet.net/1672 ... icherheit/

ELEKTROMOBILITÄT MIT UNLIEBSAMEN NEBENWIRKUNGEN – EINE KRITISCHE BESTANDSAUFNAHME
~29 MINUTEN LESEZEIT
WARNUNG: 29Min. verschwend. Lebenszeit ....
Verfasst von Dr.-Ing. Rainer Hamann | Stand: 02.03.2018   naja ...

... der sucht wirklich ueberall PROBLEME .... schade dass so ein Noergler unter "ZUKUNFT MOBILITAET" schreibt ....


.... auszugsweise ...


Wer würde schon gerne sein Ladekabel zusammenrollen und in den Kofferraum neben die eben gekauften Lebensmitteleinkauf legen, wenn vorher ein Hund darüber gepinkelt hat?
Oftmals werden die Ladeplätze auf der Straße ganzflächig farbig markiert, oder sie werden mindestens mit einem Logo versehen. Das sieht einfach hässlich aus, Stadtgestaltung ade.


Dr.-Ing. Rainer Hamann ist mit 70 Jahren längst im Unruhestand. Sein Beruf ist sein Hobby, so dass er seit gut 10 Jahren nunmehr das Büro StadtVerkehr Planungsgesellschaft mbH aus Hilden, NRW, in der Außenstelle Schleswig-Holstein unterstützt.
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Re: "Fachartikel" gegen Ladestationen

Beitragvon phonehoppy » Sa 3. Mär 2018, 13:12

Ds lustige an dem Artikel ist, dass die darin beschriebenen Fakten und Erkenntnisse genau dem Titel und dem Fazit zuwiderlaufen, welches der Herr am Ende zieht. Würde man Titel und Nachsatz abschneiden, wäre das insgesamt ein gutes Plädoyer für den Ausbau der Elektromobilität.

Die Ausnahmen, wie das Beklagen der ästhetik von Ladekabeln und Bodenmarkierungen, sind ja ganz offensichtlich einfach nur kurzsichtig und erinnern mich an die Leute, die gegen Windkraft sind, weil die Rotoren so hässlich aussehen... Wir leben aber nunmal in einer technisierten Welt, und es geht darum, unsere Bedürfnisse so umweltfreundlich und nachhaltig wie möglich zu befriedigen, und nicht wieder zurück auf die Bäume zu klettern. Verzicht auf Komfort und bei der Ästhetik wird allerdings an vielen Punkten notwendig sein, um den bisherigen Raubbau an Natur und Ressourcen einzudämmen.

Und noch etwas ist mir aufgefallen: Auch Herr Hamann holt wieder die Wasserstoff-Möhre hervor und behauptet einfach mal ohne irgendeinen Beleg, Wasserstoff sei trotz des schlechten Wirkungsgrades die nachhaltigste Energiequelle... Wie man nur darauf kommen kann? Gleichzeitig phantasiert er von neuartigen Verbrennungsmotoren, die momentan nur auf dem Papier existieren. Würde man seinem Rat folgen und auf neuertige Verbrennungsmotoren setzen, dabei die E-Auto-Infrastruktur nicht ausbauen, hätten wir auch noch in 20 Jahren kein bisschen weniger Schadstoffausstoß durch den Straßenverkehr, wie heute.

Ein ganz typischer Artikel aus der Ecke derjenigen, die sich im Grunde gar nicht umstellen wollen und dies damit erklären, dass Alternativen zum jetzigen Verhalten nicht ausgereift seien, stattdessen von fiktiven zukünftigen Technologieen phantasieren, die am Sankt Nimmerleinstag zur Verfügung stehen werden und dann alle Probleme lösen...
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Re: "Fachartikel" gegen Ladestationen

Beitragvon kriton » Sa 3. Mär 2018, 13:44

Wasserstoffantrieb als besonders nachhaltig zu bezeichnen, kommt aus der irrsinnigen Überlegung, dass Wasser dabei nicht verbraucht wird und in beliebiger Menge vorliegt. Dass alle anderen Argumente dafür ebenso gelten, ist ihm nicht klar. H2 ist ein Energiespeicher, jedoch keine Energiequelle.

Woher nimmt er die Behauptung, jeder zweite Straßenparkplatz müsse mit einer Ladesäule ausgestattet werden? Das ist völliger Unsinn und muss doch jedem sofort einleuchten.

Ganz nebenbei strotzt das Geschreibsel von Tippfehlern, fehlenden Wörter usw.
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Re: "Fachartikel" gegen Ladestationen

Beitragvon Alex1 » Di 6. Mär 2018, 14:45

In der Medizin nennt man solche Unsinnsschreiber "Mietmaul".

Vielleicht ist es bei ihm auch einfach nur Altersstarrsinn.
Herzliche Grüße
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Re: "Fachartikel" gegen Ladestationen

Beitragvon Rudi L » Di 6. Mär 2018, 14:47

eDiver hat geschrieben:

Wer würde schon gerne sein Ladekabel zusammenrollen und in den Kofferraum neben die eben gekauften Lebensmitteleinkauf legen, wenn vorher ein Hund darüber gepinkelt hat?


Oder ein Besoffener. Stimmt, das ist wirklich eklig.

Drum haben wir Spiralladekabel, die geschickt verlegt kommen mit dem Boden gar nicht in Berührung und sind schnell verstaut weil man nicht rollen muß. Dafür sind sie bißchen schwerer, muß jeder selber entscheiden.
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Re: "Fachartikel" gegen Ladestationen

Beitragvon Alex1 » Di 6. Mär 2018, 15:05

Weil Hunde ja auf Spiralkabel gar nicht pinkeln...

Spiralkabel sind dagegen perfekte Stolperfallen. Eine Kabelbrücke wäre da besser. Und mindestens genauso hygienisch :mrgreen:
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