Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon Mr Power » Mi 2. Mai 2018, 21:48

Habe heute gleich zwei mal einen PHEV an solchen grauen Kästen gesehen, einmal einen Ionic Plugin und einen Mini. Das kann sich doch gar nicht lohnen für die Fahrer, oder habe ich eine Zugangsmöglichkeit übersehen?
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon Volker.Berlin » Mi 2. Mai 2018, 21:50

Entweder die Fahrer sind nicht informiert, oder jemand anders (zum Beispiel der Arbeitgeber) zahlt die Rechnung. Oder es ist zumindest billiger als die regulären Parkgebühren...
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon Fridgeir » Do 3. Mai 2018, 05:11

Oder die haben eine Ladenetzkarte
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) - I001-18-11-539 - max.SoC 19,4kWh (Erläuterungen zum kWh-Update siehe hier)

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon TeeKay » Do 3. Mai 2018, 10:01

Wenn ich in einem Gebiet bin, in dem ein oder zwei Euro Parkentgelte pro Stunde fällig werden, lohnt sich selbst bei 3,7kW die Ladung an Be Emobil schon nach 2 bis 3 Stunden. Selbst wenn das ganze ein bisschen teurer wird als zuhause, ist es einfach praktisch zu wissen, wo relativ sicher ein Park- und Ladeplatz frei ist.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon fpk » Do 3. Mai 2018, 21:17

Womit wir wieder bei dem Punkt wären, dass ein Berlinweit einheitlicher Zeittarif keinen Sinn macht.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass der Senat die völlig falsche Diskussion führt. Bitte korrigiert mich, aber das Problem in Berlin sind doch nicht die zu lange stehenden EVs, sondern dass die Säulen insgesamt kaum genutzt werden (vielleicht von wenigen Ausnahmen an zentralen Stelle abgesehen).
Sollte der Senat sich nicht deshalb vorallem Gedanken machen, wie er für seine Berliner Bürger ein realistisches Szenario schafft, dass sie - in der Mehrheit ohne eigenen Stellplatz mit Lademöglichkeit - auf ein EV umsteigen können? Stattdessen werden lieber die wenigen Erstimplementierer - die die ansonsten leeren Ladeplätze zu lange blockieren - mit für die allermeisten extrem hohen Preisen vergrault. Was ein Irrsinn!
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon gthoele » Do 7. Jun 2018, 18:53

Gestern wurde, 10 Monate nach Beantragung, eine von mir beantragte Ladestation aktiviert (Mecklenburger Str.). Be-Emobil ist also doch noch in Funktion.
Mein zweiter laufender Antrag, in Reinickendorf, geht nun in den 15. Monat, anscheinend ohne dass das Bezirksamt Reinickendorf irgendwas damit tut.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon fpk » Sa 25. Aug 2018, 06:54

Ich grabe einmal diesen alten Thread aus, denn in Berlin bahnt sich großes an:

Die erste Fahrzeugflotte soll im zweiten Quartal 2019 in der deutschen Hauptstadt zunächst mit 1.500 e-Golf an den Start gehen und später um 500 e-up! aufgestockt werden.

https://www.electrive.net/2018/08/23/vw-startet-e-carsharing-in-berlin-mit-1-500-e-golf/
https://www.goingelectric.de/2018/08/24/news/volkswagen-startet-2019-e-carsharing-we-share-in-berlin/

Wenn man bedenkt, dass man die gut 200 C-Zeros von Multicity durchaus bei der Ladesäulensuche bemerkt hat, wird es spannend zu sehen, was nächstes Jahr passiert. Das die Stadt hier schnell reagiert, kann ich mir jedoch kaum vorstellen.
(Und ich wäre ja mal neugierig, ob VW bei der Flottengröße preislich einen guten Deal fürs Laden bei beemobil bekommt - vermutlich juckt sie das erstmal nicht - das Projekt scheint erstmal finanziell extrem ausgestattet zu sein - aber was dann passiert, wenn die Zentrale nach einigen Jahren feststellt, das immernoch massiv Geld verbrannt wird, haben wir ja bei Citroen gesehen...)
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon TeeKay » Sa 25. Aug 2018, 10:50

Hoffentlich kommen bis dahin endlich die ganzen illegalen Halteverbote an den RWE Säulen weg. Ich halte dieses Laden in der Illegalität nicht länger aus.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon André » Sa 25. Aug 2018, 13:49

Korrekt! :lol:
Aber so würden die mausgrau lackierten be emobil Ladesäulen nicht überwiegend nutzlos vor sich hinrosten. ...
Ob dann die schnarchladende VauWeeh Elektromobilität mit den tagsüber gestatteten vier Stunden Ladezeit hinkommt, ist letztlich nur eine Frage, wie zackig die Berliner Ordnungsämter dagegen vorgehen werden.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Beitragvon Volker.Berlin » Di 25. Sep 2018, 09:43

Interessant:
Parkscheibenpflicht unwirksam ... Wer ein Elektrofahrzeug bzw. elektrisch betriebenes Fahrzeug führt, ist folglich an keine Park- bzw. Ladezeitbegrenzung gebunden, wenn zu Zeichen 283 oder 286 eine Parkscheibenpflicht beschildert ist.
:arrow: http://www.vzkat.de/2018/Elektrofahrzeu ... tionen.htm (Abschnitt 5.4)

Mit anderen Worten (Spoiler-Alert!), die berliner Beschilderung ist Murks. Es gibt keine rechtlich wirksame Ladezeitbegrenzung mit der in Berlin einheitlich verwendeten Beschilderung. Gut zu wissen, da lädt man doch gleich nochmal viel entspannter. :)

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