Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon AndiH » Mi 25. Jan 2017, 13:44

Fastned benötigt meines Wissen nach nur 400qm, das ist doch wirklich nicht viel besonders nicht "auf dem Land".
Seit 02/2016 über 1.900 Liter Diesel NICHT verbrannt...
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon Lindum Thalia » Mi 25. Jan 2017, 13:49

Das predige ich schon seit zwei Jahren , die Tankstelle kennt jeder und das bezahlen ist einfach wie es jeder kennt ob bar oder mit Karte es machte doch jeder schon mit dem Verbrenner . Keine Schränke oder bestimmte Öffnungszeiten , denn ein paar km weiter weiß man schon die nächste und da nur DC -Schnellader mit 20 u 50 kw sofort und die 125 u 350 kW in Zukunft erweiternd.Ein wichtiges noch , kein Vandalismus da immer überwacht und wenn ein Defekt , wird er sofort behoben werden , denn sonst Einkommensverlust. Auch 50 ct./kWh ist völlig i.O . bei nur Vorteilen für alle
Immer dranbleiben..
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon PowerTower » Mi 25. Jan 2017, 13:51

In Melle bezahlt man auch nicht bar oder mit Karte. Die Ladesäule ist einfach im chargeIT Mobility (ehemals Belectric Drive) Netzwerk integriert und entsprechend roamingfähig.
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon INRAOS » Mi 25. Jan 2017, 22:27

Ich bin auch ganz klar für das 'E-Aufrüsten' an Tankstellen.

Vermute auch, dass bei starker Zunahme der e-Mobilität viele Fahrer nicht ihr Auto im öffentlichen Bereich die ganze Nacht an einer ladesäule hängen haben möchten, sondern vielleicht doch lieber alle paar Tage eine schnellladung an der Tankstelle durchführen würden.

Was für mich ein Riesen-Vorteil der ladesäule an der Tankstelle sein könnte:

Zusätzlich zu der Abrechnung über verschiedene Karten oder Apps könnte es doch problemlos eine Freischaltung der Säule vom 'tankwart' her geben. Ähnlich wie in USA: wenn Karte nicht funktioniert rein zum Tankwart - dort bar oder per ec-Karte oder Kreditkarte zahlen und die Säule für zB 20 EUR freischalten lassen. Dann lädt die Säule hält bis die 20 EUR verbraucht sind.

Das würde für alle die bundesweit unterwegs sind den kartendschungel beenden.

Außerdem könnte es für eine ganz andere Klientel die e-Mobilität erschließen.

Wenn ich mir meinen Vater mit 75 Jahren ansehe - als selbständiger Handwerksmeister ist er sein Leben lang viel mit dem Auto unterwegs gewesen. Dem brauche ich aber kein eAuto aufreden, weil er keine Möglichkeit hätte auswärts zu laden. Smartphone- negativ. Unterschiedliche Karten mitnehmen und an den verschiedensten Säulentypen probieren - das würde niemals klappen.

Aber wenn der an der Tanke gegen bar oder ec-Zahlung ein e Auto laden könnte - dann würde das doch wohl funktionieren

Dazu dann natürlich die bereits genannten Vorteile : weniger Vandalismus, schnellere störungsbehebung ...
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon Yorch » Mi 25. Jan 2017, 22:51

Tankstelle in Minden, sehr innovativ mit 2x 22kW Säule. Aber, was da anscheinend noch niemandem aufgefallen ist:

An den Zapfsäulen kann man einfach so vorfahren, für mehrere Hundert Euro Sprit tanken und wegfahren oder auch in bar bezahlen. Für die kostenlose Ladesäule muss man an der Kasse erst nach dem Schlüssel fragen. Wo ist da der Sinn? Wäre es nicht umgekehrt sinnvoller?
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon Buschmann » Do 26. Jan 2017, 09:40

Das ist so ähnlich wie an der Tankstelle in Hesepe. Da wird eine Säule von den Stadtwerken Bramsche (Innogy) hingesetzt. Aber laden kann man da in der Regel nicht, da der Tankstellenbetreiber und deren Angestellte die Säule konsequent zuparken. Ich bin dort vor kurzen ohne zu laden wieder weggefahren, weil keiner bereit war sein Auto eine Parklücke weiter zu stellen. Das schlimme ist das die dort einem auch noch direkt sagen, das sie ihre Autos nicht wegfahren werden, weil es nicht IHRE Säule ist. Eine leere Parkplatzreihe mit gut 10 Plätzen. Die zwei Plätze an den Säulen sind immer mit Verbrennern der Tankstelle zugeparkt. Der Rest ist meistens frei! Wenn es Bequemlichkeit wäre, könnte ich das noch nachvollziehen. In diesem Fall kann man letzteres jedoch ausschließen.
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon Taxi-Stromer » Do 26. Jan 2017, 10:17

Also reine Bosheit! :roll:
Wahrscheinlich deswegen, weil sie ihre Felle schon davon schwimmen sehen bzgl. Geschäftsmodell und Arbeitsplatz.... :(
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna 24 kWh (EZ 03/2015), bisher 79.000 gefahrene Kilometer, und
seit 14.08.2018 Leaf Acenta 30 kWh (EZ 07/2016), bisher 2.100 gefahrene Kilometer
In der Pipeline: Sono Sion.... 8-)
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon TeeKay » Do 26. Jan 2017, 10:32

Schonmal den Betreiber der Säule informiert?
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon Lindum Thalia » Do 26. Jan 2017, 10:36

Das Zuparken wird sich erledigt haben , wenn an der Säule Umsatz gemacht werden soll, das kannst Du glauben und Ladeleistung weniger als 50 DC oder 43 AC ist an Tankstellen sinnlos .
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Re: Ein Vorbild für konventionelle Tankstellen?

Beitragvon Langsam aber stetig » Do 26. Jan 2017, 10:42

Miete kassieren sie wahrscheinlich trotzdem.
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