BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon Hasi16 » Di 11. Feb 2014, 17:24

kai hat geschrieben:
Hier werden von BMW mal eben 30 Schnelladestationen "spendiert", in Deutschland, NEEEEIIINNN da denken die Elektroautofahrer gaaaaaanz anders.


Weil die in Süd Korea das haben, wollen wir das auch! Sonst ist das unfair! :lol:

Mal im Ernst: Es wird wohl einen wirtschaftlichen Grund (Subventionen?) haben, der für uns nicht ohne Weiteres ersichtlich ist.

An der Aussage von BMW kann ich nichts falsches erkennen... das ist die (traurige Realität).
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon HED » Mi 12. Feb 2014, 11:35

Ich habe den i3 sehr im Netz gehypt, oft verteidigt.

Aber so etwas lese ich auch nicht gerne. Zwar kann ich derzeit keinen i3 fahren, zu teuer. Aber er ist mein festes Wunschfahrzeug für die nächsten Jahre...
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon kai » Mi 12. Feb 2014, 12:26

Hasi16 hat geschrieben:
kai hat geschrieben:
Hier werden von BMW mal eben 30 Schnelladestationen "spendiert", in Deutschland, NEEEEIIINNN da denken die Elektroautofahrer gaaaaaanz anders.

Mal im Ernst: Es wird wohl einen wirtschaftlichen Grund (Subventionen?) haben, der für uns nicht ohne Weiteres ersichtlich ist.
.


Also Du scheinst Da nähere Infos zu haben. Im Artikel steht klar, das BMW das spendiert hat um die i3 Markteinführung optimal vorzubereiten.

In Deutschland schöpft BMW und VW lieber unsere Steuergelder ab in Form von CSS Ladestationen an der A9 die über Förderung und "Forschung an Schnelladung".

Ist bei den Gewinnen der Konzerne vielleicht nicht schön aus Sicht eines Elektroutofahrers aber aus Konzers-Geld-Einfahrpolitik legitim.

Vorbild: die wesentlich kleinerer und finanziell schwächere Firma "Tesla"

Gruß

Kai
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon TeeKay » Fr 14. Feb 2014, 17:50

Super-E hat geschrieben:
Ansonsten ist es eigentlich unerheblich was der Mann sagt. Der i3 hat im Gegensatz zum "B-Klasse ed" einen Schnellader an Bord - wenn man will (und auf die Verbreitung von CCS warten mag).


Es ist genau umgekehrt. Die B-Klasse lädt mit 11kW, der i3 maximal mit 7,4. Bei CCS ist das Ladegerät gerade nicht im Auto, sondern in der Ladesäule. Deshalb kostet die auch an die 20.000 Euro, wenn sie mit 18kW laden soll.
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon Batterie Tom » Fr 21. Feb 2014, 08:44

Voller Blödsinn die generelle Aussage vom BMW Obermotz. Ich tanke mit meinem ZOE zu 80 % öffentlich, wohne am Land und fahre immer wieder weitere Strecken, wo ich Zwischenladungen benötige.

Sonnige Grüße Tom
Beste Grüße Tom

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Re: AW: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon zitic » Fr 21. Feb 2014, 11:17

Aber im Kern stimmt die Aussage schon. Abeits der paar Enthusiaten, die sich jedem Abenteuer annehmen(und hier versammelt sind), wird daheim geladen(finanziell schon am attraktivsten) und ein entsprechender Wagen abseits Tesla nicht unter dem Gesichtspunkt gekauft, dass man damit weite Strecken fährt.

Und wenn man sich die Preise der EV anschaut, ist schon verständlich, dass hier wohl der Hemmschuh liegt. Wenn es um eine große Verbreitung der EV geht, muss man die Pendler ansprechen und Firmen. Da geht es weniger um öffentliche Infrastruktur. Für tägliche Anwendungen, die größere Reichweiten verlangen, bringen ein paar Lader in der Praxis auch nicht viel. Da freuen wir Hobby-EVler uns. Aber das bringt die EVs in Masse nicht weiter.

Also 7000€ Zuschuss auch in D. Dann geht was. 30 Tage Mietwagen dazu wie bei VW und die meisten brauchen gar kein anderen Wagen mehr.

Öffentliche Ladestationen soll das natürlich nicht ausschließen. Dichtes Netz von Schnellladern(am besten schon mal >>50kW) entlang der Autobahnen für die nächste Generation(50kWh, sichere 200km).
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Re: AW: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon stromer » Fr 21. Feb 2014, 12:39

zitic hat geschrieben:
Aber im Kern stimmt die Aussage schon. Abeits der paar Enthusiaten, die sich jedem Abenteuer annehmen(und hier versammelt sind), wird daheim geladen(finanziell schon am attraktivsten) und ein entsprechender Wagen abseits Tesla nicht unter dem Gesichtspunkt gekauft, dass man damit weite Strecken fährt.

Und wenn man sich die Preise der EV anschaut, ist schon verständlich, dass hier wohl der Hemmschuh liegt. Wenn es um eine große Verbreitung der EV geht, muss man die Pendler ansprechen und Firmen. Da geht es weniger um öffentliche Infrastruktur. Für tägliche Anwendungen, die größere Reichweiten verlangen, bringen ein paar Lader in der Praxis auch nicht viel. Da freuen wir Hobby-EVler uns. Aber das bringt die EVs in Masse nicht weiter.

Also 7000€ Zuschuss auch in D. Dann geht was. 30 Tage Mietwagen dazu wie bei VW und die meisten brauchen gar kein anderen Wagen mehr.

Öffentliche Ladestationen soll das natürlich nicht ausschließen. Dichtes Netz von Schnellladern(am besten schon mal >>50kW) entlang der Autobahnen für die nächste Generation(50kWh, sichere 200km).


Ich kann nur vermuten, daß diese Aussage aus mangelnder Praxis mit Elektrofahrzeugen resultiert. Da ich einen Nissan Leaf und einen Zoe besitze kenne ich den unterschiedlichen Bedarf an öffentlichen Ladesäulen recht gut. Mit dem Leaf war mein Bedarf öffentlich zu laden gleich Null, da das Laden zu lange dauert und mit 3,7 kW Ladeleistung zu teuer ist. Einfach mal ein Ziel in 120 km Entfernung ansteuern, mit der Gewissheit, am Ziel 6 - 8 Stunden laden zu müssen macht nicht so richtig Spass.

Mit dem Zoe oder Smart sind solche Fahrten bei ausreichender Infrastruktur ohne große Einschränkungen problemlos möglich. Ich habe mich schon beim Leaf auf die Aussagen der Hersteller verlassen, daß in Deutschland ein Netz von Schnellladestationen entstehen soll und bin bitter enttäuscht worden. Und so wird es auch noch einige Jahre mit CCS sein.
Ich bin überzeugt, daß die jetztige Generation von Fahrzeugen mit CCS-Option, diese in den nächsten 5 Jahren nicht sinnvoll nutzen kann. Mit dem Zoe habe ich endlich ein Fahrzeug, das die schon vorhandene Infrastruktur optimal ausnutzen kann und mich von einigen Eischränkungen befreit hat, die mir der Langsamlader beschert hat.
2009 Vectrix VX1 / 2011 Nissan Leaf / 2012 Renault Twizy / 2013 Renault Zoe Intens Q210 / 2014 Renault Zoe Intens Q210 / 2015 Renault Zoe Zen Q210 / 2015 Tesla Model S 70D / 2017 Renault Zoe Intens Q90 ZE40 / 2018 Tesla Model 3 / 2018 Microlino
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Re: AW: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon eDEVIL » Fr 21. Feb 2014, 13:01

stromer hat geschrieben:
Ich habe mich schon beim Leaf auf die Aussagen der Hersteller verlassen, daß in Deutschland ein Netz von Schnellladestationen entstehen soll und bin bitter enttäuscht worden. Und so wird es auch noch einige Jahre mit CCS sein.

Genau das befürchte ich auch. Und obwohl ich den Leaf für das bessere Auto halte, würde ich den sofort gegen einen Zoe Tauschen und noch die Batteriemiete ontop zahlen, da es schon ziemlich freakig ist, wenn man für nicht mal 300km 1,5 Tage benötigt ist :ugeek: :geek: :? :roll:

Die 3 mal, die ich bisher an Chademo mit 50KW geladen haben, reißen das nicht raus. In der Großstadt brauche ich das eh kaum. Da reicht dann auch noch eine langsame Zwischenladung aus.
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Re: AW: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon zitic » Fr 21. Feb 2014, 15:06

stromer hat geschrieben:
Ich kann nur vermuten, daß diese Aussage aus mangelnder Praxis mit Elektrofahrzeugen resultiert.

Ne, du hast glaube ich einfach meinen Text nicht(wahrscheinlich war ich undeutlich). Es ging mir halt nicht nur um diese Metzchen. Es ging halt auch darum, dass ich mich von meinem Enthusiasmus und meinen speziellen Erfahrungen mit EV(auch schon mit dem Leaf&Zoe durch halb Deutschland) nicht so einfach aufs Allgemeine schließe.

Und da ist es nun mal so, dass man für die große Verbreitung erstmal mit dem Preis runter muss damit Pendler und Firmen, die zum Großteil halt nicht so große Reichweite brauchen. Ich, der die aktuelle Generation auch auszureizen versucht, sehe mich nicht als Maßstab für die Allgemeinheit.

Dass ich es nicht ganz so stringend sehe, dass man Lader ganz ignorieren soll. Aber der Preis ist schon etwas Zentrales. Da kann man sich mit der Reichweite schon arrangieren. Bei Ladestationen muss die Dichte halt dann doch extrem hoch sein. Dass man direkt beim Termin eine Ladestation findet, die garantiert frei ist, ist auch mit deutlich höhrer Dichte im zersiedelten recht großflächigen Deutschland erstmal unrealistisch. Und bitte jetzt nicht wieder mit "Das geht doch ..." kommen. Wie gesagt um solche Metzchen geht es mir nicht. Da haben die meisten in der breite keine Lust. Da gibt es schon genug, die zu faul sind hier und da ÖPNV zu nutzen, obwohl es in vielerlei Hinsicht oft sinnvoller wäre. Und es geht uns ja um die starke Verbreitung. Dann kommen andere Sachen von selbst. Schaue man sich nur den breiten Bedarf an Wagen für Dienstleister(Service, Lieferdienste, Pflege etc.) an. Die kommen oft auch ohne Nachladen über den Tag. Aber bei den aktuellen Preisen(u.a. Leasing)? Noch nicht so wirklich groß attraktiv. Gleiches bei Pendlern. Die können nachts relativ günstig daheim laden und dann reicht es bei vielen locker am Tag. Mit 30 Tagen Miete im Jahr kommen die da gut übers Jahr. Andersherum kannst du auch mit den Ladern längere Strecken für die Normalo nicht abdecken. Da braucht man dann auch Alternativen. Alle 100-120 km 30-60min(22kW) warten? Zuschuss zum EV macht es deutlich attraktiver. Da spart man dann mit dem Heimladen ganz besonders. Lader bei den Firmen bringen dann auch viel.
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon JuergenII » Sa 22. Feb 2014, 12:30

Ich muss in dem Zusammenhang dem User zitic zustimmen. Die jetzigen EV's sind alle keine "Langstreckenfahrzeuge" Und selbst der hier immer angepriesenen 22kW Lader ist nur eine Notlösung. Die überwiegende Mehrheit der EV Fahrer wird zu Hause oder am Arbeitsplatz laden. Öffentliche Ladestationen sind nice to have, aber bei den heutigen Fahrzeugen nicht unbedingt zwingend notwendig.

Andererseits ist die Aussage von Herbert Diess auch Quatsch. Mit entsprechender Akkuleistung sind EV's durchaus für mittlere Strecken einsetzbar. Das will BMW, Mercedes, VW und Co. nur nicht. Telsa macht es ja vor. Und wenn die Batteriepreise weiter in den Keller fallen, dann dürften auch preiswertere familientaugliche Fahrzeuge mit 300 bis 400 km Reichweite zu verwirklichen sein. Das passt natürlich den Herren der Autokonzerne überhaupt nicht in den Kram. Verdient man doch mit Verbrennern gutes Geld.

Und ganz ehrlich, selbst wenn Deutschland übersät wäre mit flächendeckenden DC /AC Schnellladern, ich würde es mir nicht antun mit einem der jetzigen Probanden weite Strecken zu fahren. Das ist viel zu umständlich. Das ich die eine oder andere Testfahrt mal unternehmen werde ist klar, am im Regelfall ist bei längeren Strecken am Bahnhof oder Flughafen Schluss mit der EV-Fahrt oder es wird gleich der Verbrenner genommen.

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