BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon xado1 » Sa 8. Feb 2014, 00:24

bin ich froh,daß ich einen nissan leaf gekauft habe,und wahrscheinlich noch einen nissan e-NV 200 dazukaufen werde,die deutschen pseudo e-auto bauer können mir gestohlen bleiben.
ich hoffe nissan kommt mal richtig in die gänge mit mehr chademo ladestellen.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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Beitragvon endurance » Sa 8. Feb 2014, 04:16

Efan hat geschrieben:
So langsam merken die i3-Anhänger, was BMW wirklich mit CCS erreichen wollte, nämlich den Chademo-Ausbau verhindern.

Bitte ja - ich fühle mich nicht als i3-Anhänger! Ich möchte nicht Teil einer Sekte sein egal of Zoe,i3, leaf oder sonst welche.
Mir sagt das Fahrzeugkonzept und Design nunmal eher zu wie Zoe und Leaf.

Ihr glaubt doch nicht im ernst, dass Renault/Nissan wirklich eine andere Strategie haben und soooo grüün sind. Es geht hier ums Geld verdienen nicht mehr und nicht weniger. Die letzten x Jahre hat glaube ich keiner die Industrie davon abgehalten Europa mit Chademo vollzupflastern - kommt mir nicht damit, dass BMW das verhindert hätte.

Zu Chademo - wenn ich mir den Stecker anschaue halte ich nix davon (meine Meinung). Dann schon lieber Teslaway und Typ2 modifizieren (ja ich kann auch pro Tesla :)).

Teilweise sind die dort getätigten Aussagen ja korrekt und durchaus auch für EV positiv zu interpretiren - es wird schließlich auch gesagt, das EVs auch ohne Ladesäuleninfrastrukturausbau einsetzbar sind und man fehlende Säulen nicht als Grund nehmen sollte sich kein EV zu kaufen.
Das ich größtenteils ohne Säule auskomme war schließlich auch der Grund warum ich einen i3 bestellt habe. Es hätte auch ein Leaf/Zoe sein können - aber wie gsagt die haben mir nicht gefallen - und sorry das ich nicht so "spinnert" (<- das ist ein nettes spinnert - ich will nicht sagen, das EV Enthusiasten Spinner sind) bin und mir ein EV kaufe um des EVs willen.

Und um auch das klarzustellen: ich bin PRO Ladensäulenausbau - aber bitte Schnelladesäulen in "strategischen" Positionen, so dass auch mal über Land fahren kann ohne tagelang zu planen und Hotels etc. suchen zu müssen.
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon silberstrom » Sa 8. Feb 2014, 10:15

Woraus speißt sich eigentlich die überall zu lesende Aussage, Elektroautofahrer bräuchten keine öffentliche Infrastruktur?
Bei der wohl Urpsrungsquelle gas2 ist zu lesen:

"BMW Exec Says EV Owners Don’t Need Public Chargers

BMW board member Herbert Diess says that typical EV owners don’t use public chargers, and can get along just fine without the charging infrastructure. Most of the charging is done at home, and while public chargers are nice, in most cases they simply aren’t needed.

“We think long-term there will be many EVs around, mainly when it comes to commuting shorter distances in metropolitan areas,” said Diess during the North American International Auto Show. He should know, as he claims to have driven around one of the new BMW i3 electric cars for about a year, and “not once” did Diess need a public charger."
http://gas2.org/2014/02/03/bmw-exec-say ... -chargers/
Aus dem einen Zitat ist nicht abzuleiten, dass Herr Diess gegen öffentliche Infrastruktur wäre. Gab es da noch andere Äußerungen oder wird alles aus diesem Zitat gezogen?
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon TeeKay » Sa 8. Feb 2014, 11:47

endurance hat geschrieben:
Gut Fakt ist, dass in 95% aller Fälle man keine Ladestation braucht. Von daher ist die Aussage meist tankt man daheim wohl durchaus korrekt. Die nicht daheim laden können etc. zähle ich in die 5% bevor sich hier jemand aufregt.


Hier wird Ursache und Wirkung verdreht. Es laden 95% zuhause, weil für 99% der potentiellen Kunden ohne eigene Lademöglichkeit ein Elektroauto gar nicht in Frage kommt. Wer nicht zuhause laden kann, kauft in den meisten Fällen kein Elektroauto.

Ohne die vielen Ladesäulen in Berlin hätte ich mir nie einen C-Zero gekauft - denn ich habe weder Garten, noch Garage, noch eine andere Möglichkeit, auf eigenem Grund und Boden zu laden.
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon Hasi16 » Sa 8. Feb 2014, 11:58

TeeKay hat geschrieben:
endurance hat geschrieben:
Gut Fakt ist, dass in 95% aller Fälle man keine Ladestation braucht. Von daher ist die Aussage meist tankt man daheim wohl durchaus korrekt. Die nicht daheim laden können etc. zähle ich in die 5% bevor sich hier jemand aufregt.


Hier wird Ursache und Wirkung verdreht. Es laden 95% zuhause, weil für 99% der potentiellen Kunden ohne eigene Lademöglichkeit ein Elektroauto gar nicht in Frage kommt. Wer nicht zuhause laden kann, kauft in den meisten Fällen kein Elektroauto.

Meinst du? Kann sein... Ich werde zu 99 % zu Hause laden, würde mich aber über öffentliche Lademöglichkeiten freuen. Und ohne eigene Lademöglichkeit hätte ich mir garantiert kein EV bestellt!

Aber schaun mal hier: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2013/_12/_29/Petition_48211.$$$.a.u.html
Das Volk ist noch nicht so weit. Erst mal müssen die "Pioniere" zeigen, wie gut es funktioniert...

Viele Grüße
Hasi16
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon endurance » Sa 8. Feb 2014, 12:03

@Teekay:
deswegen ist die Aussage an sich ja nicht verkehrt (stand heute). Ohne weiterentwickelte Speichertechnik wird sich das vermutlich auch nicht signifikant ändern. Selbst wenn ich eine Säule vor dem Haus hätte wäre das aus meiner Sicht kein Argument für die Massen, denn bei heutigen Ladezeiten bräuchte ja doch wieder ein Großteil eine eigene Säule. Dann wären wir quasi beim daheim laden. Ich zumindest hätte keine Lust jeden Tag mein Fahrzeug nach eine Ladezeit von mind. 1h nochmals umzuparken damit der nächste ran kann.
Zuletzt geändert von endurance am Sa 8. Feb 2014, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon endurance » Sa 8. Feb 2014, 12:05

Hasi16 hat geschrieben:
Aber schaun mal hier: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2013/_12/_29/Petition_48211.$$$.a.u.html
Das Volk ist noch nicht so weit. Erst mal müssen die "Pioniere" zeigen, wie gut es funktioniert...

Viele Grüße
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OT: 144 Zeichner - traurig aber war. Die Kommentare brauchen wir nicht kommentieren...
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon MarkusD » Sa 8. Feb 2014, 13:42

endurance hat geschrieben:
OT: 144 Zeichner - traurig aber war. Die Kommentare brauchen wir nicht kommentieren...
146 ... grad wieder einer mehr geworden ;)

Aber es bestätigt nur das, was ich schon dachte und auch immer gesagt habe: der i3 ist ein netter Zweitwagen und wird auch genau so vermarktet.

BTW: Wieviele Arbeitgeber stellen ihren Angestellten Ladestationen zur Verfügung?
Ich meine wirklich der Arbeitgeber, nicht eine öffentliche Ladestation, die sich zufällig vor der Tür der Firma befindet ... so wie in meinem Fall zum Beispiel, wo es 3x16A auf Schuko bzw. CEE blau gibt für rund 20000 Angestelle am Standort ...

Gruß
Markus
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon Klingon77 » Sa 8. Feb 2014, 14:03

hi,

Der typische E-Auto Fahrer braucht keine öffentlich zugängliche Ladestation an strategisch wichtigen Punkten?
Das war doch sicherlich nur die vorkarnevallistische Darstellung eines bösen Traums :evil:


Was passiert, wenn der E-Auto Fahrer aufgrund eines leeren Akkus liegen bleibt?
Werden ADAC Mitglieder oder solche anderer Clubs kostenlos zur nächsten Ladesäule abgeschleppt?
Nissan bietet einen Ladeservice. Wie schaut es mit den anderen Herstellern aus?


Jammern hilft nichts. Da müßte man meiner Meinung nach das Problem einmal öffentlichwirksam aufzeigen.


Beispiel:
Eine Gruppe von E-Fahren (z.B: BMW i3) verabreden sich zu einer gemeinsamen Fahrt zu einem Event (Bundesgartenschau, Konzert, Karnevalsumzug oder ähnliches).
Gestartet wird gemeinsam in der Gruppe in der Stadt X. Ziel ist in der Stadt Y. Beide Städte sollten nicht zu klein sein.
Die Entfernung liegt innerhalb der Reichweite der im Verkaufsprospekt angegebenen NEFZ-Reichweite des Fahrzeugs.

Was passiert?
Sie bleiben unweigerlich unterwegs liegen.
Und dann?
Es folgt die große Frage an die Hersteller, die Stromkonzerne und natürlich auch an die Politik.

Die Aktion, sofern öffentlichwirksam durchgeführt und gemanagt, sollte für einige Aufregung sorgen.
* Die Pro-Emobilitäts Gemeinde wird darüber berichten um aufzuzeigen das ein erheblicher Mangel in der Reichweite und der Infrastruktur besteht.
* Die Contra-Emobilitäsakteure werden das Thema mit Häme aufgreifen. Aber auch das wäre nicht so schlecht weil es die Absatzzahlen der/des Hersteller(s) sinken lässt. Einig Hersteller haben im Vorfeld viel Geld investiert um Ihr Fahrzeug zu entwickeln. Die brauchen einen ständig ansteigenden Absatz.
* Die Politik würde von der öffentlichen Diskussion und von den Herstellern unter Druck gesetzt.


Mit einem solchen, vom E-Auto Faherer(in) mit bewußt naiven Reichweitenvorstellung angegangenen Vorhaben, könnten einige Mißstände wirksam aufgezeigt werden.

Wir kaufen (im Preis-Leistungsverhältnis betrachtet) die teueresten Fahrzeuge, welche am Markt verfügbar sind und werden von den Herstellern, Energieversorgern und der Politik, welche den Interessen der Bürger dienlich sein sollte, im Stich gelassen? :!:


Ich möchte aber nicht nur jammern.
Was kann man tun?

* Wenn schon nicht die direkten Abnehmer der Fahrzeuge gefördert werden sollen dann könnte die Politik zumindest die Verbreitung von öffentlichen Ladesäulen fördern.
Z.B: in Form einer einmaligen Steuergutschrift pro permanent öffentlich zugänglicher Ladesäule von X-tausend Euro für das beauftragende Unternehmen?
Das würde den Staatshaushalt nicht wirklich belasten und käme allen E-Mobilisten zu Gute :!:
Wenn ich bedenke wie damals Elektroheizungen von den Energieunternehmen gefördert worden sind, später dann Wärmepumpen, Pelletöfen mit und ohne Wassertasche usw. muß dies auch für öffentliche Ladesäulen machbar sein :!:

* Abschleppflicht für Verbrenner auf öffentlich zugänglichen Ladesäulenparkplätzen.
Für Elektrofahrzeuge wird die Parkdauer (mit Parkscheibe kennzeichnen) auf X Stunden (ausreichtend für eine Volladung + 50 % in Abhängigkeit der Abgabeleistung der Ladesäule) limitiert.
Das kostet den Staat lediglich die Formulierung und Umsetzung eines Gesetzes. Die Ableppunternehmen werden sich freuen :oops:

* Erlass oder Senkung der Mehrwertsteuer beim Kauf eines E-Autos bis zu einer Geamtzulassungszahl von X Fahrzeugen.
Die Steuermilderung endet mit Ablauf des Jahres in dem die vorgegebene Stückzahl erreicht wird.
Durch die Festlegung der Zulassungszahl wird ein Ausufern der Förderung vermieden.

Dieses Geld fließt sowieso nicht in´s Ausland. Es verbleibt im Staat. Die Kosten wären kalkulierbar.
Für die Hersteller in DE/Europa ist das Thema E-Mobilität momentan noch ein riesiges Zuschuß- und somit Abschreibungsobjekt.
Warum sollte das dem "kleinen Mann" nicht ermöglicht werden?
Der Steuererlass könnte durch eine Abschreibung über X Jahre von der privaten Steuer geschehen.
Dann würde sich manch ein "deutscher Michel" sehr wohl durchrechnen ob sich ein weiteres Fahrzeug lohnt.
Sehr viele Zweitwagen der Mittelschicht und auch der oberen Mittelchicht würden auf einmal elektrisch betrieben. Die Verbreitung würde, bei überschaubaren Kosten für die Allgemeinheit, sprunghaft ansteigen.

* Direkte Föderung von Geschäften (hier habe ich die Lebensmitteldiscounter, Baumärkte usw. im Sinn) zur Errichtung von Ladesäulen in Kombination mit einer entsprechend großen Photovoltaikanlage.
Diese Bauten (Aldi, Lidl, Norma Obi, Globus und Co. stehen meistens "auf der grünen Wiese" und sind von der Sonne sehr gut zu erreichen.
Errichtet nun der Betreiber eines solchen Marktes auf dem Flachdach eine Photovoltaikanlage in Kombination einer oder mehrerer Ladesäulen auf seinem Parkplatz sollte Ihm die EEG-Umlage in Höhe der KW-Peek Leistung der installierten Photovoltaikanlage + 50 % für X Jahre erlassen werden. Die Größe der Photovoltaikanlage müßt zu der Abgabeleistungen der Ladesäulen passen.
Das schöne daran ist, daß es den Staatshaushalt nicht belastet.
Der Markt könnte Energiekosten sparen und mit einem grünen Image werbewirksam auftreten.
Da die Menschen oft bei Tageslicht einkaufen (nächtliche Verkäufe gibt es nicht sooo viele ;) ) würde der erzeugte Strom größtenteils direkt vor Ort verbraucht und würde die Netze nicht oder nur sehr wenig belasten.
Die wirklich notleidende Solarindustrie würden unterstützt.

* Städte könnten die E-Mobilität fördern:
Park & Ride Parkplätze mit Stromtankstellen und (kostenlosen) Transport per "Öffis" in die Innenstadt und zurück.
Vorlage des Fahrzeugscheins des E-Autos gilt als Fahrausweis (nur) für die Strecke Parkplatz/Innenstadt und zurück.
Das würde die Attraktivität der Stadt erhöhen sowie den innerstädtischen Verkehr vermindern.
Die Stadt könnte mit einem grünen Image werben.
Die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr des Parkers könnten auf den Strombezugspreis an der Ladesäule aufgeschlagen werden.
In Kombination mit einer Photovoltaikanlage... siehe oben.

* Gastronomie, Kinos und andere Lokalitäten:
Bei Errichtung von E-Tankstellen (mindestens 230 V 16 A also einer normalen Haushaltssteckdose) sind diese Unternehmen um dem Faktor 2 des Anschlußwertes der Summe der E-Tankstellen von der EEG Umlage befreit.
Das dauerhaft "notleidende" Gastronomie- und Hotelgewerbe sowie die anderen Lokalitäten könnten, neben den Kosteneinsparungen mit dem Slogan:
"Park, Charge & have Fun" werben.
Die Kombi mit einer Solaranlage macht hier weniger Sinn weil die Events meist abends/Nachts stattfinden.
Viele Gaststätten werben schon aktiv um Motorradfahrer. Vor Jahren waren wir da nicht so gut gelitten.
Warum also nicht um die E-Mobilisten werben?


So,
genug geschrieben.
Was ich aufzeigen wollte sind im Grunde genommen nur zwei Punkte:

1) E-Auto Fahrer sollten nicht nur "jammern". Es muß auch etwas, im Rahmen der Gesetze :!: , aufgezeigt werden.
2) Möglichkeiten der kostenneutralen bzw. mit geringen Kosten verbundenen Förderung gäbe es viele, wenn man denn wirlich wollte.


hoffnungsvolle Grüße,

Ralf
Zuletzt geändert von Klingon77 am Sa 8. Feb 2014, 14:14, insgesamt 1-mal geändert.
www.ad-kunst.de Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln :-)
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Re: BMW weiß was sich Elektroauto-Fahrer wünschen.

Beitragvon TeeKay » Sa 8. Feb 2014, 14:13

Hasi16 hat geschrieben:
Meinst du? Kann sein... Ich werde zu 99 % zu Hause laden, würde mich aber über öffentliche Lademöglichkeiten freuen. Und ohne eigene Lademöglichkeit hätte ich mir garantiert kein EV bestellt!


Genau das sagte ich doch. Wenn es keine öffentlichen Lademöglichkeiten gibt, kaufen sich Menschen ohne eigene Lademöglichkeit kein Elektroauto. Bei Umfragen unter den Elektroautofahrern kommt dann zwangsläufig heraus, dass öffentliche Lademöglichkeiten kaum genutzt werden.

Die Schlussfolgerung muss dann aber lauten: "Wir schließen 75% der potentiellen Kunden vom Kauf aus, weil es nicht genügend öffentliche Lademöglichkeiten gibt" und nicht "99% der jetzigen Käufer laden nur zuhause, wir brauchn also keine öffentlichen Lademöglichkeiten".

Wenn ich unter Dieselfahrern eine Umfrage mache, wie oft Superplus getankt wird, kann ich mit dem Ergebnis auch nicht die Abschaffung von Benzin-Tanksäulen propagieren.
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