Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon Naheris » Do 27. Jul 2017, 14:06

Abstecken ist meiner Meinung nach komplett falsch. Ein netter, freundlicher Hinweis wäre vielleicht viel angebrachter gewesen. Dann hätte der Fahrer vielleicht sogar zugestimmt, dass Du ihn in Zukunft absteckst (ich würde das). Vielleicht hätte man ihm auch eine Ladescheibe aufschwatzen können. Aber einfach Abstecken erzeugt erst einmal akute "Unzufriedenheit", auch wenn eine freundliche und ernst gemeinte Nachricht an der Scheibe steckt. Danach ist ein Überzeugen und kooperatives Nebeneinander schwerer zu erreichen.

Meine Empfehlung: riesiges, ernst gemeintes Entschuldigungsschreiben mit dem Angebot auf eine Einladung zum Kaffee (oder so) anbringen. Vielleicht kann man sich gütlich einigen? Wenn dieser PHEV-Fahrer lädt, dann ist er ja zumindest mal kein reiner Ausnutzer der E-Parkplätze, die hier gerne Pauschal allen PHEV-Fahrern unterstellt wird. Er müsste also der E-Mobilität eher freundlich gesinnt sein denn dagegen.

midimal hat geschrieben:
1Phasige Schnarchlader (und PHEV insbesondere) haben an einer Schnellladesäule NIX aber garnix verloren! Die beste Lösung wäre, dass die Schnellladesäule die Schnarchlader (via Datenbank) gar nicht am Schnelllader laden läßt!

Du willst allen Leafs und i3 60Ah und auch mir selber jetzt allen Ernstes untersagen, an meinen eigenen, öffentlichen Ladestationen zu laden? :lol: Wie wäre es, wenn Du diese Entscheidung den Ladesäulenbetreibern überlässt?

Nur mal so als Denkanstoß. :mrgreen:
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon Schneemann » Do 27. Jul 2017, 14:29

Karlsson hat geschrieben:
Das sollen bitte Tarife mit Zeitanteil lösen. Wer zahlt, darf auch blockieren, auch nach Ladeende. Der Betrag sollte aber entsprechend sein.


Das stelle ich mir aber auch schwierig vor. Vorallem im Winter. Ich habe an einer Allego-Säule im Sommer 5 Euro für dieselbe Strommenge bezahlt, die mich im Winter 35 Euro kostete, weil ich den Akku nicht warm bekommen habe. Ich weiß nicht, ob sich das so flächendeckend einführen lässt.
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon Volt » Do 27. Jul 2017, 14:30

Zeit für eine Abstimmung,
bitte hier erst lesen, dann abstimmen:
private-ladeinfrastruktur/darueber-machte-ich-mir-bisher-keine-gedanken-t17772.html
Stefan
Zum berechnen der Ladekosten an öffentlichen Ladesäulen ist eine Excel Tabelle sinnig.
Flatrates können keine Lösung sein, sind für viele aber Interessant.
Anstelle zu Hause zu laden werden dann die Ladesäulen verwendet,
das erscheint mir falsch.
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon Odanez » Do 27. Jul 2017, 14:34

ich wäre für folgenden Zettel für den Passat: "Könntest du, wenn du fertig geladen hast, mein Auto anstecken bitte? Ich fahre rein elektrisch und bin leider auf diese Ladesäule angewiesen. Mit freundlichen Grüßen, der Golffahrer nebenan"
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon Rudi L » Do 27. Jul 2017, 14:39

Ich finde ein Hybridfahrzeug hat an einer öffentlichen Ladesäule nichts verloren.

Es lädt wenig und dafür deutlich länger um damit ein paar Kilometer elektrisch zu fahren. Das kann er auch zuhause oder am Arbeitsplatz machen.

Der Elektrofahrer strandet, mit dem Hybrid fahre ich einfach mit Verbrenner weiter. Das sollte denen klar sein.
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon Nichtraucher » Do 27. Jul 2017, 14:40

@Voystek: Eines würde mich noch interessieren:

Der GTE hat mit Typ-2 geladen? Was anderes kann er ja nicht, oder?

Und Du wolltest auch mit Typ-2 laden? Kein CCS?
Also genauso langsam wie der GTE?
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon Naheris » Do 27. Jul 2017, 14:44

Rudi L hat geschrieben:
Es lädt wenig und dafür deutlich länger um damit ein paar Kilometer elektrisch zu fahren.

Inwiefern ist ein Q7 e-Tron oder Porsche mit 2p-Lader jetzt beim Laden langsamer als ein einphasig ladendes BEV?
Naheris
 
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon nono » Do 27. Jul 2017, 14:53

Rudi L hat geschrieben:
Ich finde ein Hybridfahrzeug hat an einer öffentlichen Ladesäule nichts verloren.

Es lädt wenig und dafür deutlich länger um damit ein paar Kilometer elektrisch zu fahren. Das kann er auch zuhause oder am Arbeitsplatz machen.

Der Elektrofahrer strandet, mit dem Hybrid fahre ich einfach mit Verbrenner weiter. Das sollte denen klar sein.

Volle Zustimmung.
17.02.2017 Born Electric | 31.000 km rein elektrisch | Verbrauch: ø 14,8 kWh/100km
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon kub0815 » Do 27. Jul 2017, 14:59

Rudi L hat geschrieben:
Ich finde ein Hybridfahrzeug hat an einer öffentlichen Ladesäule nichts verloren.

Es lädt wenig und dafür deutlich länger um damit ein paar Kilometer elektrisch zu fahren. Das kann er auch zuhause oder am Arbeitsplatz machen.

Der Elektrofahrer strandet, mit dem Hybrid fahre ich einfach mit Verbrenner weiter. Das sollte denen klar sein.


Wenn ich meinen Tank soweit lehrfahre das ich nicht mehr zu einer Tankstelle komme ist das eine Ordnungswiedrigkeit. Wenn es nicht genug Tankstelen gibt bin ich dann immer noch schuld?
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Re: Belegung von Ladesäulen mit Hybridfahrzeugen

Beitragvon Rudi L » Do 27. Jul 2017, 15:01

Naheris hat geschrieben:
Inwiefern ist ein Q7 e-Tron oder Porsche mit 2p-Lader jetzt beim Laden langsamer als ein einphasig ladendes BEV?


Kann man die schon kaufen? Ich wußte das gar nicht.

Die derzeitigen Hybride, wie langsam laden die? Ein BEV muß laden um nicht zu stranden, der Hybrid kann mit leerer Batterie weiterfahren.

@kuba0815, wenn Du einen Ersatztank hast wie im Fall des Hybrid kannst Du Deine Batterie leerfahren, Du begehst dann keine Ordnungswidrigkeit.
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