Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon univ » Mi 4. Jan 2017, 19:42

Hallo!

Ich bin gerade dabei, von einer Mietwohnung auf ein kleines Häuschen im Taunus (Weilrod) zu wechseln. Ich freue mich doppelt, da ich jetzt endlich einen öffentlichen Ladepunkt betreiben kann. Ohne Autorisierung irgendeiner Art sondern Plug'n'Play mit freiwilliger Bezahlung per Briefkasten (ca. 26 Cent / kWh, durchgereicht von EWS Schönau). Es stellen sich folgende Fragen:

1. Besteht generell noch Bedarf an neuen 43 kW Ladepunkten - werden diese in der Zukunft eher häufiger oder eher seltener benutzt? Sprich, können die 2017er Zoe's 43 kW?

2. Macht dieser Standort (grüner Marker) für 43 kW überhaupt Sinn? Der nächste Triplecharger, der auch 43 kW hat, ist nur 12 km entfernt (A3 Bad Camberg).
1.png

2.png


3. Falls die Mehrheit der Meinung ist, 43 kW könnte dort Sinn machen, aus welchen Ladesäulen kann ich wählen? Ich bin eigentlich nur auf 3 Möglichkeiten gekommen: crOhm, Bettermann oder Rittal.

crOhm:
http://www.crohm.ch/index.php/component ... ation.html
http://www.schnellladen.de/de/evse1m63- ... r-bis-43kw
http://www.solarlager.com/crOhm-Ladesta ... 3-43-kW-M1
Bei Jana hab ich gelesen, dass die Box für 1800 EUR erhältlich ist. Also irgendwas im Bereich von 1800-3000 EUR. Wäre OK.

Rittal:
PDF: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 2s&cad=rja
Preis unbekannt, aber vermutlich teurer als crOhm.

Es soll noch was von Bettermann geben, aber das Prinzip ist wahrscheinlich dasselbe wie bei crOhm (Box an einen CEE63-Anschluss anstöpseln).

4. Die crOhm-Box kommt ohne angeschlagenes Kabel. Wie viele der Zoe-Fahrer haben ein 43 kW Kabel immer dabei? Die Mehrheit oder die Minderheit? Falls die Minderheit: Lasse ich dann einfach ein 8 m 43 kW Kabel in der Box immer eingesteckt, und hoffe, dass es nicht geklaut wird?

Falls 43 kW keinen Sinn macht oder kein Bedarf besteht, dann wird es 22 kW.

Falls es ein besseres Subforum fuer dieses Thema gibt, bitte verschieben.

Danke & Gruss.
univ
 
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon Nordlicht » Mi 4. Jan 2017, 20:48

Hallo in den Süden der Republik...
Ich denke, es werden demnächst wieder viele 43kw-ladewillige ZOE's gekauft werden (auch wenn diese aus dem Ausland stammen).
Aus diesem Grund würde ich immer eine 43kw-Lösung wählen.
Es gibt übrigens noch eine weitere Alternative zu crOhm, Bettermann und Rittal - nämlich unsere Crowdfunding-Ladepunkte! Wenn der Standort stimmt, dann könnte es auch bei Dir klappen...
Einfach mal das Interesse von Deinem Standort ausloten...
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon TeeKay » Mi 4. Jan 2017, 23:44

63A Kabel hat praktisch niemand, da die so gut wie immer fest angeschlagen sind. Eine CF-Box ist die billigste Lösung für 63A.

Der Standort ist natürlich nicht ideal. Aber jeder Standort ist gut und wird früher oder später auch seine Nutzer finden. Sofern du nicht tausende Euro in eine Erhöhung der Netzanschlussleistung investieren must, heißt es daher: Machen. :)
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon univ » Do 5. Jan 2017, 01:28

Ok.
CF-Box bedeutet, dass x Personen Geld spenden und ein Foren-User baut dann die Box?
Kann ich nicht einfach die cr0hm-Box kaufen und CEE63 von einem Elektriker installieren lassen? Wäre das nicht das einfachste?
Sonst keine Empfehlungen was die Hardware angeht?
Taugt die cr0hm-Box für das Vorhaben?
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon HubertB » Do 5. Jan 2017, 10:08

univ hat geschrieben:
Ok.
CF-Box bedeutet, dass x Personen Geld spenden und ein Foren-User baut dann die Box?

Genau. Der Standortpate kümmert sich um den 63A Anschluss und die Installation.
univ hat geschrieben:
Kann ich nicht einfach die cr0hm-Box kaufen und CEE63 von einem Elektriker installieren lassen? Wäre das nicht das einfachste?

Dann brauchst Du keine Spenden einsammeln.
Die CF Box bringt ja auch eine Verpflichtung mit sich den Ladepunkt 24/7 verfügbar zu halten.
Aber: Kaum jemand wird den Typ 2 Anschluss mit 43kW nutzen können, 63A Kabel sind extrem selten.
Deshalb haben die CF Boxen ein fest angeschlagenes Kabel, wie die Triplelader auch.
CEE könnte ich auch nur bis 32A nutzen. 63A ist zu selten um dafür noch einen Adapter mitzuschleppen,
Dann kannst Du auch gleich bei 22 kW bleiben, wird dann auch billiger.
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon TeeKay » Do 5. Jan 2017, 13:52

Die CF Box ist vor allem billig. Die Crohmbox ist vor allem teuer. Du kannst auch fragen, ob dir jemand die CF Box baut und du bezahlst sie selbst.
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon univ » Mo 9. Jan 2017, 18:48

Weiss jemand, wie der Hersteller / die Bezeichnung dieser 43 kW-Ladesäule lautet? Diese habe ich nun schon öfter im GE-Verzeichnis gesehen. http://cdn.goingelectric.de/stromtankst ... 460e12.jpg
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon TeeKay » Mo 9. Jan 2017, 20:28

Das ist eine umgebaute Ladesäule. Soweit ich weiß, wurden die im Raum München ausgesondert. Die gesamte Technik kam raus, verwendet wurde nur noch das Stahlgehäuse. Eine Säule steht wohl noch zum Umbau bereit, dann ist der Bestand aufgebraucht.
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon Tho » Mo 9. Jan 2017, 20:55

univ hat geschrieben:
Weiss jemand, wie der Hersteller / die Bezeichnung dieser 43 kW-Ladesäule lautet? Diese habe ich nun schon öfter im GE-Verzeichnis gesehen. http://cdn.goingelectric.de/stromtankst ... 460e12.jpg

Schletter. Von der, durchaus imposanten Schletter Verkabelung bleibt da aber nahezu nix drin. ;)
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Re: Bedarf an 43 kW-Ladepunkt im Taunus?

Beitragvon univ » Di 10. Jan 2017, 03:10

Thx! 10zeichen
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