....auch e-Fahrer parken falsch

Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon iOnier » So 5. Nov 2017, 20:10

Karlsson hat geschrieben:
NEIN :!:
So eine Haltung kotzt mich einfach nur an. Wir haben eh schon mangel an Infrastruktur und durch so ein arschiges Verhalten wird das nicht besser.

IMO eben doch. Und genau darum ist es alles andere als "arschig". Abgesehen davon, dass mancher Pendler gar keine andere Möglichkeit haben dürfte, was soll der denn machen, wieder fossil fahren? Mein 2. Posting dazu (#12 in diesem Thread) mit ausführlicher Begründung hat Du gelesen?
Zuletzt geändert von iOnier am So 5. Nov 2017, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon sweetleaf » So 5. Nov 2017, 20:12

Tobi42 hat geschrieben:
An Tagen, an denen man überhaupt nicht lädt, darf aus meiner Sicht gerne Rücksicht genommen werden auf andere E-Autofahrer, die vielleicht dringend laden müssen. Selbst wenn die Beschilderung es erlaubt, auch dann den ganzen Tag dort nur zu parken, sollte man sich aus meiner Sicht dann für einen Parkplatz ohne Lademöglichkeit entscheiden.


Ich finde, an solchen Tagen sollte man zumindest den Anstand besitzen das Kabel anzustecken, auch wenn man randvoll am Parkplatz ankommt. :mrgreen:
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon Fluencemobil » So 5. Nov 2017, 20:56

Da e Auto ja auch mal nur parken wollen, hat Jena das clever gelöst. Auf den Innenstadtparkplätzen darf mit E kennzeichen gratis geparkt werden, auch wenn man nicht lädt. So wird keiner zum Laden gezwungen, nur weil er parken will.
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon ecopowerprofi » So 5. Nov 2017, 21:59

Fluencemobil hat geschrieben:
So wird keiner zum Laden gezwungen, nur weil er parken will.

In Dinslaken auch.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon Fidel » So 5. Nov 2017, 22:03

Dito in Stuttgart. Ich stand vor einer Woche samstags genau vor einem Parkscheinautomaten welcher auch mit einem ‚E-Fahrzeuge frei‘-Aufkleber versehen war.
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon CHM » Mo 6. Nov 2017, 11:41

Vor einigen Tagen parkte ich in Garmisch direkt neben einer 2x22kW-Säule. Während ich ausstiegt kam ein Model S angefahren und stellte sich auf einen der Ladeplätze. Nachdem der Fahrer mit Frau und Kind ausgestiegen war schickte er sich an, den Parkplatz Richtung Fußgängerzone zu verlassen. Als ich ihn darauf ansprach, ob er denn nicht einstöpseln wolle reagierte er mit: "Nee, ich will nur kurz parken ..." und war uneinsichtig ob meiner Gegenargumente. Als ich eine Stunde später zurück kam stand er noch immer da. Am zweiten Ladeplatz war inzwischen ein BMW-PHEV eingestöpselt. In diesem Moment kam ein weiterer Tesla und wollte laden, kam aber logischerweise nicht an die Säule und ärgerte sich über den nicht eingesteckten Kollegen. Dadurch dass ich wegfuhr konnte er mit seiner Kabellänge gerade noch so einstecken. Ich hoffe, er hat den unsensiblen Kollegen noch angetroffen und ihm den Kopf gewaschen ...
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon eDEVIL » Mo 6. Nov 2017, 11:49

Für eAutos überall kostenlos parken, sollte standard werden.

pseudoladen blockiert die raren ladeplätze unnötig.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 6. Nov 2017, 12:04

Wie wir schon 2014 feststellen mussten: Nur wer einen EV fährt ist noch lange keine gut-Mensch. Ist traurig, ist aber so.
Autofahrer bleibt Autofahrer, egal welche Antriebsart. Solche Beispiele wo das eigenen Ego vor das Gemeinwohl gesetzt wird, ohne zu erkennen, dass dieses Verhalten wenn alle dies machen, einem selber schädigt gibt es immer wieder. Wie schnell könnte eine Autobahnverengung ablaufen, wenn das Reisverschlussprinzip eingehalten wird und nicht vorher schon durch dauerndes Spurwechsel die Kolonne ab zu bremsen und dann niemanden rein lassen, Hauptsache ICH.
Wie viele stehe am Behindertenparkplatz mit einem "pseudo Ausweis", den ma wegen einem fehlenden Finger oder so bekommen hat? Hauptsache ICH. Daher wundert mich das Verhalten des Teslafahrers nicht.

ABER:

Nicht jede Ladestelle ist für die Durchreise gedacht. Es kann durchaus sein, dass eine Destination Ladestelle für den 4 Stundeneinkauf gedacht ist und der Durchreisende der sich zwischendurch die Füße vertritt statt ein zu kaufen, eh nur eine Stunde an der Strippe hängt der böse Bub ist. Es gibt nicht die allgemeine Regel: 22kW ist immer Destination oder immer für die Durchreise. 22kW ist ein zwischen Leistung die beides ermöglicht. Und wenn eine Gemeinde statt kosten losem Parken, das parken an bestimmten Parkplätzen für Elektrofahrzeuge frei gibt, dann ist es so, und das parken dort erwünscht. Dort zusätzlich einen Stecker zu montieren ist nur logisch, aber der Parkplatz ist das Geschenk an den Gast, nicht nur die Ladestelle.

und einmal noch:

ABER:

Ich bin immer nur durch EV an Ladestellen aufgehalten worden, die falsch laden. Wenn eine ZOE nach zwei Stunden (in der 22kWh Ära) den 43kW Stecker nicht frei gibt, oder ein B-Klasse den 43kW mit 11kW belegt, dann ist das für mich falsch parken. Bei 22kW allerdings gibt es beides, Destination und Schnelllader.
ZOE Live 6/2013 * Ladegerät 60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor 71.250km
Vertrag für 40kWh Batterie am 05.03.2018 abgeschlossen.
Aktuell: 75.500 km
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon graefe » Mo 6. Nov 2017, 14:26

iOnier hat geschrieben:
Insofern ist es IMO sogar wichtig, solche Ladepunkte, die sich aufgrund der Örtlichkeit (Bahnhofsparkplatz, P&R-Parkplatz etc.) und der Beschilderung (keine Zeitbegrenzung) als P&R-Ladeparkplatz anbieten auch genau so zu nutzen! Nur so erkennen die Entscheider bei den Betreibern auch, was wo hin muss.

Es gibt nun mal Nutzer, die einen P&R-artigen Ladeparkplatz brauchen. Wenn die Beschilderung passt, haben sie IMO nicht nur das formale, sondern auch das moralische Recht, ihn so zu nutzen (wenn man mich fragt: aus o.g. Gründen nahezu eine Pflicht!). Und natürlich gerne auch mit einem PHEV, damit das tgl. Pendeln rein elektrisch funktioniert.

Du hältst hier gerade ein Plädoyer für das Destination-Laden. Aber darum geht es hier doch überhaupt nicht! Nur nochmal zur Klarstellung: es geht im OP um das nicht-ladende Blockieren von Ladepunkten durch BEV/PHEV.
So, jetzt bitte nochmal erklären, was daran „moralisches Recht“ ist.
BMW i3 (94Ah), Smart (451) ED Cabrio mit 22kW-Bordlader
kein Model 3 reserviert
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Re: ....auch e-Fahrer parken falsch

Beitragvon Karlsson » Mo 6. Nov 2017, 22:40

iOnier hat geschrieben:
Mein 2. Posting dazu (#12 in diesem Thread) mit ausführlicher Begründung hat Du gelesen?

Ja. Es geht Dir wieder mal um die P&R Plätze. Da ist länger zu stehen als zu laden in der Tat die bestimmungsgemäße Nutzung.
Nicht jedoch das Fahrzeug dort ganz ohne laden abzustellen, das ist einfach Schwachsinn.

Und wenn sich da wer für 9 Stunden anfangs ladend draufstellt, obwohl sein Akku noch 95% hat, nur 15 min geladen wird und der Fahrer die Ladung gar nicht braucht, ist das ebenfalls ziemlich arschig. Es sollte selbstverständlich sein, dass man so etwas nicht tut.

Fluencemobil hat geschrieben:
Auf den Innenstadtparkplätzen darf mit E kennzeichen gratis geparkt werden, auch wenn man nicht lädt. So wird keiner zum Laden gezwungen, nur weil er parken will.

In Hannover kannst Du so auch kostenlos parken im gesamten Bereich der Innenstadt wo Parkuhren sind. Aber ohne Ladung hat man da trotzdem nichts auf Ladeplätzen verloren.

CHM hat geschrieben:
"Nee, ich will nur kurz parken ..." und war uneinsichtig ob meiner Gegenargumente.

Nicht besser als ein Verbrenner, der da gar nichts zu suchen hat. Man sollte die Fahrzeuge abschleppen, manche lernen es sonst nie.

eDEVIL hat geschrieben:
Für eAutos überall kostenlos parken, sollte standard werden.

Nur als Anreiz für die Übergangszeit. Das Ziel der Städte sollte es weiter sein, dass möglichst viele Menschen den ÖPNV nutzen, Rad fahren und zu Fuß gehen. Das Problem der überfüllten Städte löst das E-Auto ja auch nicht, nur die Luft im Stau ist besser.

AbRiNgOi hat geschrieben:
oder ein B-Klasse den 43kW mit 11kW belegt,

Kann man auch so pauschal nicht sagen, es kommt darauf an, welche Alternativen der Fahrer hatte.
Solche Probleme lösen sich durch Tarife mit Zeitanteil aber von allein.
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