43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon TeeKay » Mo 6. Feb 2017, 14:15

phonehoppy hat geschrieben:
Per CCS zu Hause ließe sich ja sogar im Bedarfsfall der Fahrakku gezielt entladen und die Energie für anderen Bedarf nutzen, wenn das Auto zwar geladen ist, aber gerade nicht gebraucht wird.

Um hier eine Umschreibung der Geschichte zu verhindern, weise ich darauf hin, dass das mit Chademo schon seit 2014 tatsächlich in Deutschland und noch länger in Japan funktioniert. e8energy bietet seitdem das Produkt dafür an. Für CCS gibt es bis heute keine kaufbare Technik, die das ermöglicht.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
Benutzeravatar
TeeKay
 
Beiträge: 10845
Registriert: Di 15. Okt 2013, 10:40
Wohnort: Berlin und Frankfurt

Anzeige

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon AndiH » Mo 6. Feb 2017, 14:22

Mit den DC Verfahren ist die Netzqualität am Standort ein Problem der Säule, mit AC ein Problem des Autos. Es hat seinen Grund warum eine einigermaßen zuverlässige DC Säule 20k Euro kostet und der patentierte Zoe Lader eher 10% davon. Wenn man die Grenzen des System ausreizt wird es eben unzuverlässiger, das musste wohl auch Renault einsehen.

Gruß

Andi
Seit 02/2016 über 1.400 Liter Diesel NICHT verbrannt...
AndiH
 
Beiträge: 1208
Registriert: Mo 22. Feb 2016, 21:49

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon Tho » Mo 6. Feb 2017, 14:42

Wenn das lokale Stromnetz bei einer Belastung von 63A ausgereizt ist, liegt das Problem nicht im Auto sondern im nächsten Trafo des Netzbetreibers... :roll:
Renault Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
PV, Speicher zu Hause + Bürger Energie Drebach eG http://www.buerger-energie-drebach.de
Wir müssen uns für unseren Wunsch nach Glück nicht rechtfertigen.(Dalai Lama)
Benutzeravatar
Tho
 
Beiträge: 5740
Registriert: Mo 27. Okt 2014, 23:26
Wohnort: Drebach/Erzgebirge

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon 150kW » Mo 6. Feb 2017, 15:26

Vanellus hat geschrieben:
Denjenigen, die so freudig auf die möglicherweise kommenden 100 kW CCS oder gar 350 kW (Audi möchte das wohl) verweisen, ...
Audi macht 150kW, Porsche 350kW.


Vanellus hat geschrieben:
Und an einer 100 kW-CCS-Ladesäule werden die Preise sicher darüber liegen, ..
Was kostet es denn in Kassel Lohfelden oder Kirchheim? Da stehen 100kW CCS Stationen.
150kW
 
Beiträge: 1091
Registriert: Do 3. Nov 2016, 09:36

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon phonehoppy » Mo 6. Feb 2017, 16:16

TeeKay hat geschrieben:
Um hier eine Umschreibung der Geschichte zu verhindern, weise ich darauf hin, dass das mit Chademo schon seit 2014 tatsächlich in Deutschland und noch länger in Japan funktioniert. e8energy bietet seitdem das Produkt dafür an. Für CCS gibt es bis heute keine kaufbare Technik, die das ermöglicht.


Ja, mir ging es auch eher um den Vergleich zwischen externer Gleichspannungstechnik und dem Ansatz, den "Netzadapter" im Auto einzubauen. Und das passt ja dann auch auf CHAdeMO, das ist ja auch Gleichspannungstechnik.
BMW i3 94Ah seit 10/2016. Powered by Lichtblick.
Stoppt Kohle jetzt!
Benutzeravatar
phonehoppy
 
Beiträge: 525
Registriert: Sa 29. Okt 2016, 20:07

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon Mei » Mo 6. Feb 2017, 16:30

rolandk hat geschrieben:
...
Und ich kann letztendlich nur vor CCS warnen. Da wird sich zukünftig noch so mancher umschauen, was da auf einen zukommt.
...


so ein Quatsch.
Was soll bei AC anders sein?
Da kannste auch Daten loggen.
Und auch da musst du irgendwie freischalten.

Und wenn es um die Abrechnung daheim geht, wirst du einfach keinen 63A Hausanschluss mehr bekommen. Und wenn du ihn doch haben willst, dann wird schon genau gefragt warum.

Wenn es um die Besteuerung von Fahrstrom geht, das geht auch mit AC.
GTE 10/17
iOn 09/16
3L 03/03
Mei
 
Beiträge: 1335
Registriert: Mo 18. Nov 2013, 12:57

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon AndiH » Mo 6. Feb 2017, 17:40

Tho hat geschrieben:
Wenn das lokale Stromnetz bei einer Belastung von 63A ausgereizt ist, liegt das Problem nicht im Auto sondern im nächsten Trafo des Netzbetreibers... :roll:


Es ging nur um die Qualität, nicht um "ausgereizt". Auffallend sind z.B. die vielen 43kW AC Probleme an den neuen EnBW Stationen in BaWü, dort hat die EnBW das Netz gleich mit ausgebaut um für 150kW DC Stationen vorbereitet zu sein. Eventuell ist dort die Spannung eher (noch) zu hoch. Den DC Stationen macht das wohl nicht unbedingt was aus, die Zoe (43kW) Lader verweigern. An zu *geringer* Anschlussleistung kann es dort kaum liegen, die Trafos stehen in Wurfweite.

Gruß

Andi
Seit 02/2016 über 1.400 Liter Diesel NICHT verbrannt...
AndiH
 
Beiträge: 1208
Registriert: Mo 22. Feb 2016, 21:49

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon Vanellus » Mo 6. Feb 2017, 18:43

Mei hat geschrieben:
rolandk hat geschrieben:
...
Und ich kann letztendlich nur vor CCS warnen. Da wird sich zukünftig noch so mancher umschauen, was da auf einen zukommt.
...


so ein Quatsch.
Was soll bei AC anders sein?
Da kannste auch Daten loggen.
Und auch da musst du irgendwie freischalten.

Und wenn es um die Abrechnung daheim geht, wirst du einfach keinen 63A Hausanschluss mehr bekommen. Und wenn du ihn doch haben willst, dann wird schon genau gefragt warum.

Wenn es um die Besteuerung von Fahrstrom geht, das geht auch mit AC.


Zur elektrischen Technik der DC-Ladesäulen und der AC-Typ 2-"Steckdosen" (viel mehr ist es ja nicht) kann ich nicht viel beitragen.
Ich weiß aber, dass ich einen 63 A (=43 kW)-Hausanschluss habe und der ist bei uns Standard und bei Millionen anderen auch. Davon kann ich locker 22 kW abzweigen zum Akkuladen. Und da muss ich nichts freischalten, genauso wie ich an den CF-Ladeboxen mit 43 kW nichts freischalten muss.

AC bietet viel mehr Freiheiten für dezentrales Laden, bei DC muss ich zum (Schnell-)Laden hinfahren wie früher beim Tanken. Schön, dass ich das nicht mehr muss. Ich kann unterwegs AC-Strom laden an tausenden Ladesäulen unterschiedlichster Betreiber, Aldi, Restaurants, Stadtwerken, Arbeitgebern, Elektrikbetrieben, privaten Betreibern aller Couleur oder auch an 43 kW-Ladepunkten.

Das alles gibt es bei DC nicht.
Bei DC bin ich auf wenige große Betreiber angewiesen, weil nur diese die hohen Kosten investieren können und anschließend gibt es monopolartige Strukturen, bei denen ich die (hohen) Preise akzeptieren muss oder eben das Unterwegs-Laden sein lasse: "Sie müssen hier nicht laden - ist nur ein Angebot". Und das ärgerliche ist, sie können die hohen Preis durchaus rechtfertigen.
Zoe Zen seit 10.7.2013, perlmuttweiß
Benutzeravatar
Vanellus
 
Beiträge: 1375
Registriert: So 30. Jun 2013, 09:42
Wohnort: Schleswig-Holstein

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon Lindum Thalia » Mo 6. Feb 2017, 19:27

Weil diese 43 kW Lader so gut und unproblematisch sind , werden diese ab dem R 240 nicht mehr eingebaut . Das ist doch mal Zukunftsorientiert.....
BMW i 3 BEV ,Sion bestellt , kein Model 3 reserviert..Worte sagen viel, Taten die Wahrheit..
Benutzeravatar
Lindum Thalia
 
Beiträge: 572
Registriert: Di 22. Jul 2014, 13:09
Wohnort: 90607 Rueckersdorf

Re: 43kW AC Ladetechnik unzuverlässig?

Beitragvon harlem24 » Mo 6. Feb 2017, 19:36

Wahrscheinlich weil Renault einfach Kohle sparen wollte?
Der Ursprungsmotor wurde von Conti und nicht von Renault entwickelt.
Es wird wohl so sein, dass sie ein wenig sparen, weil sie den R Motor inhouse entwickelt haben und auch selber produzieren.
Die Idee heute noch ein Auto ohne Schnelllader anzubieten ist eigentlich Schwachsinn.
Gruß

CHris

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, schaut doch mal im http://forum.digitalfotonetz.de vorbei.
harlem24
 
Beiträge: 2892
Registriert: Di 22. Sep 2015, 12:41

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Öffentliche Lade-Infrastruktur

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste