Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon Cheveyome » Mo 20. Feb 2017, 10:36

Hallo zusammen,

ich habe mir vor ein paar Wochen einen neuen Leaf (30KWh) bestellt und will mich jetzt so gut wie es geht auf die Zeit mit eAuto vorbereiten (er kommt Ende März). Leider muss ich sagen, dass ich trotz der Lektüre von vielen Forumseinträgen, Blogs und sonstigen Seiten noch immer kein wirkliches Verständnis davon habe wie genau die ganze Ladetechnik funktioniert, was ich für zuhause benötige und was ich unterwegs beachten muss. Es kann natürlich sein, dass ich noch nicht die richtige Informationsquelle gefunden habe, oder dass ich mir zu viele Sorgen mache und sich alles schon klärt sobald mein Leaf vor der Tür steht aber dennoch die Frage an euch:

Kann mir jemand mal erklären wie die ganzen Begriffe und die ganze Technik so zusammenspielt?

Ein paar Beispiele wo ich noch auf dem Schlauch stehe:

* Ich habe den Leaf mit 6KW Lader bestellt, lese aber bei vielen Ladesäulen, dass sie bspw. mit 22KW laden können. Kann ich die jetzt benutzen? Was ist jetzt überhaupt der Unterschied zwischen der 6kw und 3 KW Ladetechnik des Leafs?

* Ich will mir für in die Garage eine Wallbox anschaffen. Dafür dachte ich, dass ich mir eine rote CEE-Dose in die Garage lege und dort eine Wallbox anschließe. Brauche ich das wirklich oder kann ich über Adapterkabel den Leaf direkt an die rote CEE Dose anschließen?

* Was für Kabel sind beim Leaf dabei und welche muss ich mir sinnvollerweise noch besorgen?


Leider fühle ich mich von meinem Nissan Händler (der selber nicht wirklich Ahnung von dem Thema hat) und Nissan selbst ziemlich alleine gelassen. Ich bin ein absoluter Neuling was das Thema Elektromobilität angeht und würde mich einfach mal über einen Brief/eMail von Nissan freuen in der es heißt: "Herzlichen Glückwunsch zum Kauf des Leafs, diese Dinge sollten Sie beachten und diese Dinge empfehlen wir Ihnen...".

Ich hoffe aber dass Ihr mir hier bestimmt weiterhelfen könnt.
Cheveyome
 
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon AndiH » Mo 20. Feb 2017, 10:56

Hallo & Willkommen

das einzige was man wissen muss ist folgendes:

- Es gibt AC und DC Ladung, bei AC gibt es öffentlich immer Typ2, bei DC Chademo und CCS

- Die Ladestation gibt die maximale Leistung vor, das Auto holt sich was es für passend hält

Für den Leaf mit 6kW (AC) Lader bedeutet das, das er 6kW einphasig nutzen könnte wenn die Ladestation das zulässt. Diese Ladestation ist ein Stück Elektronik welches immer zwischen Strom und Fahrzeug sein muss. Das kann als Wallbox sein oder als "Ziegel" im Kabel integriert oder in einer Standsäule. D.h. für deine zweite Frage entweder ein Ladekabel (Ziegel) mit CEE Anschluss oder eine Wallbox.
Zur dritten Frage gehen die Meinungen auseinander. Zwingend wird ein Typ1<-->Typ2 Kabel für öffentliche Ladestationen benötigt. Ob zusätzlich ein Mobile Lösung mit CEE/Schuko etc. mit muss ist Geschmackssache.
Für DC wird kein Kabel benötigt, das ist immer an der Säule dran und bleibt dort.

Gruß und viel Spaß

Andi
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 20. Feb 2017, 11:03

Cheveyome hat geschrieben:
* Ich habe den Leaf mit 6KW Lader bestellt, lese aber bei vielen Ladesäulen, dass sie bspw. mit 22KW laden können. Kann ich die jetzt benutzen? Was ist jetzt überhaupt der Unterschied zwischen der 6kw und 3 KW Ladetechnik des Leafs?


Du kannst nicht mit 22kW laden sondern du kannst an 22kW laden. Kurz: ein mit 22kW Typ2 angegebener Ladepunkt gibt die 3 Phasen mit je 32A. Dein Ladegerät kann eine Phase und etwa 20A. Daher kannst du an der 22kW die vollen 20A einphasig laden, mehr hat dein OnBoard Ladegerät nicht drauf. Wenn der 22kW Typ2 einen Zeittarif verrechnet, zahlst Du für Deine 6 kW soviel wie für 22kW, die Dein FAhrzeug aber nicht schluckt. Bei einer mit 11kW Typ2 beschriftetetn Ladestelle, gibt es drei mal 16A, da du aber nur eine Phase nützen kannst, diese mit 16A abgesichert ist, werden dir dort die 3,6kW in den Akku geschoben, mehr nicht. Also Für Dein Autor: an einer 22kW Dose bekommst Du 6kW, an einer 11kW Dose 3,6kW weil du nur eine Phase nützen kannst, aber funktionieren tut es.
Cheveyome hat geschrieben:
* Ich will mir für in die Garage eine Wallbox anschaffen. Dafür dachte ich, dass ich mir eine rote CEE-Dose in die Garage lege und dort eine Wallbox anschließe. Brauche ich das wirklich oder kann ich über Adapterkabel den Leaf direkt an die rote CEE Dose anschließen?

Die roten CEE haben drei Phasen, das kannst du jetzt nicht verwenden. Klar könntest Du Zukunftssicher mal 3 Phasen mit 32A an die Box bringen und dann mit einphasig 6kW laden, wenn es aber möglich ist, genügt ein 20A CEE Blau, eine Phase. Da dieser Stecker aber sehr unüblich ist, gibt es keine Ladekabel dafür, eine Wallbox kann aber auf 20A Einphasig eingestellt werden und der Typ2 Stecker erledigt den Rest.
Genug verwirrt, na dann viel Glück.
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon HubertB » Mo 20. Feb 2017, 13:26

Ich wage es jetzt mal einfach als nicht-Leaffahrer zu antworten 8-)

Cheveyome hat geschrieben:
* Ich habe den Leaf mit 6KW Lader bestellt, lese aber bei vielen Ladesäulen, dass sie bspw. mit 22KW laden können. Kann ich die jetzt benutzen? Was ist jetzt überhaupt der Unterschied zwischen der 6kw und 3 KW Ladetechnik des Leafs?


Es gibt grundsätzlich den Unterschied zwischen Drehstrom (3-phasig) und Einphasig.
Dann gibt es Anschlüsse mit 16 oder 32 Ampere, das ist die Stromstärke.
Die Leistung errechnet sich aus Spannung und Stromstärke.

1*230V * 16A = 3680W hier auf 3,7kW gerundet.
Bei Drehstrom hast Du 3 Phasen, also 3*230V*16A = 11040W, gerundet 11 kW.

Wenn ich jetzt statt 16 32A ziehen kann verdoppelt sich die Leistung auf 7,4, respektive 22 kW.

Dein Leaf hat nur ein einphasiges Ladegerät, nutzt also bei Drehstrom nur ein Drittel der angebotenen Leistung.
Das Ladegerät zieht auch nicht ganz 32A sondern weniger, max. gut 28A. Das sind dann die angegebenen 6,6 kW.
Daraus folgt das Du an einer 11 kW Ladesäule mit 3,7kW laden kannst (1/3) und an einer 22 kW Ladesäule mit max. 6,6 (was das Ladegerät hergibt).
Gemeinerweise gibt es jetzt noch einen Sonderfall, nämlich das die Netzbetreiber nicht wollen das man so viel nur auf einer Phase zieht. Das ist das was hier in den Diskussionen als Schieflast bezeichnet wird.
Es kann also passieren das eine 22kW Säule softwareseitig so programmiert ist das sie bei einphasiger Belastung nur noch 16 oder 20A herausrückt. 20A wären dann 4,6 kW.
* Ich will mir für in die Garage eine Wallbox anschaffen. Dafür dachte ich, dass ich mir eine rote CEE-Dose in die Garage lege und dort eine Wallbox anschließe. Brauche ich das wirklich oder kann ich über Adapterkabel den Leaf direkt an die rote CEE Dose anschließen?

Ein solches Kabel wäre dann ein ICCB. Gibt es einphasig mit Schuko oder CEE blau (bis 16A) oder dreiphasig mit CEE rot (bis 32A, z.B. NRGKick).
Möglicherweise unterliegst Du Beschränkungen wie viel Leistung Du ziehen darfst (auch wegen Schieflast).
Bis 16A ist das in der Regel unkritisch, darüber muss das unter Umständen angemeldet werden.
Da solltest Du dich von deinem Elektriker beraten lassen, am besten bevor Du irgendwas kaufst was Du nachher nicht richtig nutzen kannst / darfst.
Der sollte die Vorschriften kennen und auch prüfen ob Dein Hausanschluss das überhaupt verträgt.
* Was für Kabel sind beim Leaf dabei und welche muss ich mir sinnvollerweise noch besorgen?


Was Du auf jeden Fall haben solltest ist ein Ladekabel Typ2 auf Typ1, damit Du öffentliche Ladesäulen nutzen kannst.
In der Regel ist ein ICCB auf Schuko dabei, für zuhause. Wenn Du eine Wallbox oder einen NRGKick o.ä. kaufst brauchst Du das nicht unbedingt extra, kann aber nützlich sein wenn man mal bei Freunden einen Schluck nachladen will.

Ich hoffe das war jetzt verständlich. Es gibt bestimmt noch die eine oder andere Ergänzung von den Fachleuten.
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon YxTerWd » Mo 20. Feb 2017, 13:32

Cheveyome hat geschrieben:
* Ich habe den Leaf mit 6KW Lader bestellt, lese aber bei vielen Ladesäulen, dass sie bspw. mit 22KW laden können. Kann ich die jetzt benutzen?


Ja, aber du benötigst extra ein Typ 2 auf Typ 1 Kabel für 32 Amprer. Die maximale Ladelestung ist dann 6 KW.

Cheveyome hat geschrieben:
Was ist jetzt überhaupt der Unterschied zwischen der 6kw und 3 KW Ladetechnik des Leafs?


6 kw = einphasiges Laden mit 32 Ampere
3 kw = einphasiges Laden mit 16 Ampere

Cheveyome hat geschrieben:
Brauche ich das wirklich oder kann ich über Adapterkabel den Leaf direkt an die rote CEE Dose anschließen?


Wallbox ermöglicht laden mit 6kw.
CEE 16 Ampere mit Adapter auf Schuko und daran Leafziegel (aka Notladekabel) ermöglicht laden mit 2.3 kw

Cheveyome hat geschrieben:
* Was für Kabel sind beim Leaf dabei und welche muss ich mir sinnvollerweise noch besorgen?


Das Leaf-"Notladekabel" (aka Ziegel). Ermöglicht das Laden mit 2.3 kw (10 Ampere) an der Schukosteckdose.
Ich habe noch folgendes (bezweifle aber ob das alles sinnvoll ist):
- roter 3 Phasen CEE 16 Adapter auf Schuko
- Abgesicherter 3Phasen CEE 32 Adapter auf CEE16
- blauer einphasen CEE 16 auf schuko.
- Typ 2 auf Typ 1 32 Ampere Kabel
- Typ 2 Adapter auf Schuko (für TDC).
- Zusätzliches einstellbares ( 6 - 16 Ampere) Notladekabel (Schuko auf Typ 1).
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon cpeter » Mo 20. Feb 2017, 14:29

@Cheveyome: vielleicht interessen dich meine Erfahrungen als frischer Leaf Besitzer.

Mein Normalfall: 6,6 kW AC an Wallbox zu Hause, 50 kW CHAdeMO unterwegs
Ich habe mir zu Hause in der Garage eine Wallbox mit fix installiertem Typ 1 Kabel installieren lassen. Damit kann ich mit der maximal möglichen AC Ladeleistung von 6,6 kW laden. Im Normalfall fahre ich zwischen 20 und 50 km am Tag, ich muss also nicht jeden Tag laden.

Wenn ich auf längeren Strecken unterwegs bin, die über die Reichweite des Leafs hinausgehen, dann plane ich die Strecken mit CHAdeMO Ladestopps. CHAdeMO lädt den Leaf mit bis zu 50 kW Ladeleistung. Ich plane mit 30 Minuten Ladestopps.

In der Regel brauche ich also kein Kabel im Auto: zu Hause habe ich ein fix montiertes Kabel an der Wallbox. Auf langen Strecken nehme ich CHAdeMO, da ist das Kabel fix an der Ladesäule montiert.

Ladekabel im Lieferumfang im ersten Schritt ausreichend
Im deiner Konfiguration ist beim Leaf dabei:
* ein Schuko-Ladeziegel - den habe ich auf meiner ersten Langstrecke als "Destinationcharger" verwendet, um im Hotel aufzuladen (die nächste CHAdeMO Ladesäule war zu weit weg)
* außerdem liefert Nissan in deiner Konfiguration ein Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel mit.
Damit kann man an Typ 2 Ladesäulen laden, wenn die Ladesäule eine Typ 2 Dose hat. Wenn an der Ladesäule ein Typ 2 Kabel fix montiert ist, kann man offiziell keine Typ 1 ladenden Autos anschließen. Wie in den anderen Antworten erklärt: an Typ 2 Dosen mit 22 kW kannst du dann max. 6,6 kW laden, an Typ 2 Dosen mit 11 kW mit max. 3,7 kW.

Dieses Typ 2 auf Typ 1 Kabel habe ich bisher noch nie verwendet (siehe oben: zu Hause AC Ladung an Wallbox, unterwegs CHAdeMO Ladung, Destinationcharger: Schuko), aber es ist ein guter "Plan B", falls unterwegs die geplanten CHAdeMO Ladessäulen ein Problem haben. Man kann auch bei vielen Supermärkten, in Parkgaragen und Shopping Centern an Typ 2 laden, oft sogar gratis.

Zu deiner Frage nach Ladekabel, die du kaufen solltest: aus meiner Erfahrung hast du im ersten Schritt bereits alle nötigen Ladekabel in der Grundausstattung.

Mehr Ladekabel würde ich mir nur dann zulegen, wenn du in eine Gegend fährst, in der keine Elektroauto-Ladesäulen installiert sind und du unterwegs auf Campingstecker (CEE blau) oder Starkstromdosen (CEE rot 32A oder CEE rot 16A) angewiesen bist.

-------------------------
Deine Lademöglichkeiten im Überblick:
* Schuko-Ladeziegel: max. 2,3 kW AC
* Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel: max. 3,7 kW AC an 11 kW Dosen, max. 6,6 kW AC an 22 kW Dosen
* CHAdeMO: max. 50 kW
Seit 01/2017 Nissan Leaf Tekna 30 kWh mit 6,6 kW AC Lader
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon Klebaer » Mo 20. Feb 2017, 16:30

Im Prinzip würden 2 Kabel reichen.
MIt denen kannst du dann an allen Steckdosen laden.

Typ2 auf Typ1 (32A). Kostet ca 200€.
Damit du an den zahlreichen AC-Ladestationen laden kannst.

CEE32 auf Typ1. Kostet ca 600€.
Damit kannst du dann daheim an einen Starkstromdose laden. Am besten eins, bei dem man die Amper einstellen kann.
Dann brauchst du noch zwei Adapter (CEE32 -> CEE16 und CEE16 --> Schuko).
Nissan Leaf Acenta Baujahr 2014 :D
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon Greenhorn » Mo 20. Feb 2017, 17:12

Technisch wurde ja schon alles erklärt.

Ich habe in zwei Jahren nicht einmal einen Adapter vermisst.
Zu Hause lade ich mit dem Ziegel und 2 kW und unterwergs an AC/Typ2 mit dem eigenen Kabel an DC/Chademo mit dem dort fest installierten Kabel.

Wenn Du zu Hause eine Wallbox anbauen willst, macht eventuell das CEE / Typ1 Kabel (z.B. NRGKick) Sinn, weil Du es unterwegs auch nutzen kannst.

Viel wichtiger und nicht zu vergessen sind die Ladekarten, damit Du auch außerhalb laden kannst:
The New Motion (geht fast überall, gibt es auch manchmal vom Energieversorger mit Sonderkonditionen)
Plugsurfing (wird gerne ngenommen, habe ich persönlich nicht)
BEW Vertrag (für die RWE App, wenn bei dir vorhanden)
und eventuell Karten von örtlichen Anbietern. Gib mal Deine Adresse im Stromtankstellenverzeichnis ein und schau nach, was sich bei Dir an Anbietern tummelt.

Ansonsten viel Spaß mit dem Leaf. Eine gute Entscheidung.
Gruß Bernd
Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 70.000 km Erfahrung :-)
In Planung: Ford Streetka-E-Roadster.
„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende" (Oscar Wilde)
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon Cheveyome » Di 21. Feb 2017, 09:36

Vielen Dank für die vielen und ausführlichen Antworten, das hat mir enorm viel weitergeholfen.

Ich denke so ein CEE / Typ1 Kabel macht dann bei mir Sinn. Ich spiele lieber auf Nummer Sicher und habe dann im Notfall sowas dabei. Ich plane auch schon kurz nach der Lieferung ein paar längere Fahrten, da will ich kein Risiko eingehen.

Nochmals vielen Dank!
Cheveyome
 
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Re: Ladetechnik - zu viel technisches Know-How vorausgesetzt

Beitragvon redskin » Do 23. Feb 2017, 11:30

Hallo Kollege.

Ich habe meinen Leaf als sofort verfügbaren Wagen in grau met. mit großem Akku und 6.6kW -Lader in Tekna Ausstattung binnen weniger Tage vor dem Haus gehabt (war Anfang des Monats).
Genutzt wird der Wagen hauptsächlich (so wie zuvor der Verbrenner auch) auf dem Weg von und zur Arbeit, wo ich mit dem 220V Ladeziegel derzeit umsonst laden kann. Der Akku wird locker wieder voll damit.
Der Leaf hat ferner ein Typ 2 - Typ 1 Kabel serienmäßig dabei.
Um das zuhause nutzen zu können, habe ich mir die Bettermann-Box zugelegt, die günstiger kommt, als eine fix montierte Wallbox und zur Not auch auf Reisen mitgehen kann.
Mit dem Ding kann man von Schuko bis 32A CEE Dose an alles Andocken (Adaperset, gleich mitbestellt) und dann an einem Regler einstellen, mit wieviel Eingangspower die Box beschickt wird. Die Elektronik in dem Kasten teilt dann dem Auto mit, wieviel es max bekommen kann und schon geht es los mit dem Aufladen.

An 32A CEE habe ich mit dem Bordlader laut APP mit 6.6kw geladen, die Eingangsleistung beträgt dann laut Stromzähler im Haus 7,4kW (Verlust beim Laden) und ist wohl eigtl. nicht erlaubt, weil nur eine von drei Phasen des Versorgungsnetzes belastet wird.
Das Versorgungsnetz merkt das jedoch nicht, (laut dem Meister unserer Gemeindewerke, der nur kurz gelacht hat) einzig die Sicherung für die Drehstromsteckdose könnte vorzeitig kaputt gehen. Wichtig ist, dass die Hausinstallation halbwegs up 2 date ist, damit nichts das Räuchern anfängt.

Demnächst ist eine Testfahrt mit ChadeMo Schnelladung geplant, die mir Anhaltspunkte für Fernfahrten bringen soll.

Das Auto als solches ist eine Wucht und macht viel Freude.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem Neuerwerb.

VG
Dirk
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