Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon Glanter » Mo 8. Aug 2016, 10:25

http://esl-shop.de/ladekabel-elektroaut ... -typ1.html

16A ICCB mit CEE Stecker für gerade mal 300? :o
Hat das schon jemand im Einsatz?
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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon MJ007MJ » Mo 8. Aug 2016, 10:44

Ist aber leider nicht einstellbar! Daher für viele nicht interessant.
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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon zorbi123 » Mo 8. Aug 2016, 12:06

DidiD hat geschrieben:
Hallo MJ,

ich verwende das einstellbare Ladekabel mit Schuko-Stecker. Der max. Ladestrom ist damit max. 16A der minimale
6A begrenzt durch den Leaf.
Der "Ziegel" ist in der Garage als Ladestation fest verbaut - wegen ausnutzen der PV-Anlage auch besser geeignet.

Das Einstellbare Ev-Select-Kabel mit diversen Adaptern und Verlängerungskabel wird in der originalen Aufbewahrungsbox
im Auto für unterwegs mitgenommen.
Damit ist man sehr flexibel. Eine 16A Schuko-Steckdose gibt es meistens
auch unterwegs parallel zu den Typ2 falls aufgeladen werden muss.
Die Typ2-Steckdosen bleiben damit frei für andere E-Autos mit Typ2 Anschlussmöglichkeit.
Und hat man unterwegs einmal Akku-Notstand kann in jedem Haushalt/Tankstelle problemlos geladen werden.

Die Schuko-Steckdose ist übrigens für 16A Dauerstrom ausgelegt. Die Erwärmung des Typ1-Steckers ist bei mir
höher als bei der Schuko-Steckdose. Es gibt auch einige "abgerauchte" Typ1-Buchsen im Leaf.
Wichtig ist der Zustand der Steckverbindung.

Gruß Dietmar


Leider falsch, dem Irrglauben das ein Schuko Stecker für 16A Dauerlast zugelassen ist war ich auch lange unterlegen.
Tatsächlich kann dieser dauerhaft nur 10A, für alles was darüber geht sollte der blaue Campingstecker verwendet werden.

Gruß Alois
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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon tom » Mo 8. Aug 2016, 16:14

Sehr richtig Alois! Auf keinen Fall Schuko dauerhaft mit 16A belasten. Die Sicherung fliegt zwar nicht aber es kann ganz schön war und damit brandgefährlich im wörtlichen Sinne werden.
Für Ladungen mit 16A muss immer midestens CEE blau verwendet werden: http://www.schnellladen.de/de/typ-1-iccbs

Beste Grüsse
Thomas
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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon DidiD » Mo 8. Aug 2016, 18:34

tom hat geschrieben:
Sehr richtig Alois! Auf keinen Fall Schuko dauerhaft mit 16A belasten. Die Sicherung fliegt zwar nicht aber es kann ganz schön war und damit brandgefährlich im wörtlichen Sinne werden.
Für Ladungen mit 16A muss immer midestens CEE blau verwendet werden: http://www.schnellladen.de/de/typ-1-iccbs

Beste Grüsse
Thomas


Hallo Tom,

die Norm sagt folgendes aus:

10A/250V Gleichspannung
16A/250V Wechselspannung Dauerbelastbarkeit.

Die 16A CEE ist für Ausseneinsatz konzipiert. Nicht umsonst auf den Campingplätzen im Einsatz. Da liegen die
Stecker oftmals eben auch im Dreck/Wasser. Zudem sind die CEE spritzwassergeschützt.

Wenn eine Schuko abraucht liegt es an nicht fachgerecht ausgeführten Installationen. z.b. keine Aderendhülsen auf den
Kabeln in den Steckern. (sehr häufig anzutreffen) So ausgeführt ist aber jede Steckverbindung gefährdet.
Meist gibt es Probleme mit Billigausführungen z.b. aus Fernost. Mir sind da schon die abenteuerlichsten Konstruktionen
untergekommen. 10A Dauerstrom wie beim "Ziegel" sind absolut problemlos in Innenräumen wie z.b. Garage bei Elektroinstallationen die in Ordnung sind.
Die 16A Dauer kann dann zum Problem werden, wenn die Kontakte oxidiert sind z.b. im Ausseneinsatz oder mechanisch
geschädigten Kontakten.
Das ist aber ein grundsätzliches Problem mit allen Steckverbindungen.

Gruß Dietmar
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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon tom » Di 9. Aug 2016, 23:12

Es nutzt Dir aber leider nichts bei abgerauchter Schuko, wenn die nicht fachmännische Installation schuld ist... Unter Dauerbelastbarkeit verstehen viele abseits der E-Mobilität meist wohl auch nicht jede Nacht 6 Stunden laden, sondern eher jede Woche 1/2 Stunde Staubsaugen. Es ist nun mal einfach so, dass dir fast jeder Elektriker (ich bin keiner) erzählt das man Schuko nicht generell dauerhaft mit 16A belasten sollte. Und es hat auch seinen Grund, warum sämtliche Notladekabel (Schuko) sämtlicher Fahrzeuge auf 10 oder maximal 13 Ampere reduziert sind. Das macht man nicht um das tolle Ladeerlebnis zu verlängern ;)
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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon eDEVIL » Di 9. Aug 2016, 23:20

Röno hat da mit den 14A mit der "spezial-Schuko" für zu hause und der 10A reduzierung für unterwegs einen guten Kompromis gefunden.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.
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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon franzno » Mo 12. Dez 2016, 13:07

J_T_Kirk hat geschrieben:
Fahre seit Februar 2015 einen Leaf und der wird bei mir zuhause über Nacht (Carport) an der Arbeit (Parkaus) über den mitgelieferten Ziegel bzw. bei längeren Strecken unterwegs über Chademo geladen. Dazwischen kommt praktisch nichts vor. Eine 3,7 kW Ladung zuhause wäre zwar etwas schneller und hätte einen etwas besseren Wirkungsgrad, das halte ich aber für nicht wesentlich. Beim tagsüber Aufladen über Solaranlage machen die 3,7 kW nur Sinn, wenn Deine Anlage auch ausreichend Leistung abgibt. Unter 5 kWp kannst Du selbst im Sommer die 3,7 kW kaum von der Sonne bekommen.


HIerzu noch eine Frage, die nicht wirklich in diesen Thread passt, aber...
Selbst wenn die PV-Anlage nicht 3,7 kW erzeugt, sondern was auch immer weniger, würde doch dieser irgendwie geringere Anteil in den Leaf-Akku eingespeist - oder

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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon Heavendenied » Mo 12. Dez 2016, 13:14

Wenn die PV keine 3,7kW erzeugt wird eben die Differenz aus dem Netz gezogen. Der Ziegel sagt dem Lader er kann 3,7kW ziehen und das macht der dann auch. WO der Strom herkommt ist ihm dabei egal.
Es gibt natürlich Möglichkeiten über eine spezielle Wallbox oder sonstige Schaltung den Ladestrom für das Fahrzeug an die aktuelle Leistung der PV Anlage anzupassen, aber da entfällt dann auch der Ziegel...
Zu dem Thema gibt es diverse Threads hier im Forum.
Gruß,
Jürgen
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Re: Fragen zum Leaf-Ladeziegel

Beitragvon franzno » Mo 12. Dez 2016, 16:33

So hätte ich's auch verstanden. Sinn macht die Kombination PV und E-Auto dann für die nach 2012 errichtete Anlage in jedem Fall, auch, wenn nicht die gesamte momentane Kapazität vom Dach stammt - Hauptsache, das Dach wird seine Leistung durch Eigenverbrauch los.
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