6.6kW-Lader sinnvoll?

6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon mjhw » So 10. Jul 2016, 20:12

Moin,

wir planen bei uns im Büro nach einem 2-jährigen "Test" mit einem Twizzy ein erstes Polofahrzeug durch einen Leaf oder Zoe zu ersetzen.
Im Moment tendieren wir zum Leaf, da mit 30 kWh und Chademo auch längere Strecken möglich erscheinen.
Der Wagen wird in der Regel nachts auf dem Hof stehen und kann dann per Schuko-Dose geladen werden. Zu mehr ist unser Vermieter auch nach 2 Jahren feilschen nicht in der Lage...

Damit wird der Wagen i.d.R. morgen bei 100% sein, tagsüber kommen selten mehr als 40-100km zusammen.
Damit frage ich mich, ob die 1.040€ für den 6.6kW Lader sinnvoll sind, denn für lange Strecken sind mir 6.6kW eh zu wenig und innerhalb Berlins werden wir nur sehr selten nachladen müssen. Ladesäulen mit Minutenabrechnung machen auch mit 6.6kW keinen Spaß, die werden wir also möglichst meiden.
Gibt es aus Eurer Sicht bei unserem Nutzungsprofil Argumente für 6.6kW? Außer vielleicht, dass jede gesparte Minute die E-Zweifler bei uns positiver stimmt?
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon xado1 » So 10. Jul 2016, 20:42

ohne 6,6 kw schwer wiederverkaufbar.ich würd keinen gebrauchten ohne 6,6kw kaufen.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon stekueh » Mo 11. Jul 2016, 07:20

Hallo mjhw,

also ich halte den 6,6 kW Lader für Deinen Einsatzzweck für absolut überflüssig.

Wenn's pressiert hast Du ja Chademo.

Und ob Du in X Jahren 1.000 € mehr am Gebrauchtwagenmarkt erzielst, weiß heute noch niemand...
Zweitwagen Leaf Visia 24 kWh BJ 05/2013, gekauft 05/2014 (@1.300 km) - nun 75Mm
100 km Winterreichweite, 120 km im Sommer (viel Berg, viel Tal)
notorischer Schattenparker, Akkuliebhaber (nie tiefent-, selten vollge-LADEN)
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon Spüli » Mo 11. Jul 2016, 08:54

Moin!

Wenn Ihr Eure Strecken so gut eingrenzen könnt, hat der schnellere Lader wohl tatsächlich keinen Mehrwert für Euch. An den Zahlreichen 11kW-Lademöglichkeiten würde er ja auch nur 3,7kW (auf einer Phase) schaffen.
Gruß Ingo
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon Volt » Mo 11. Jul 2016, 09:05

Hallo,

ich bekam beim letzten Start der RWE App genutzt durch BEW
riesen lange Nutzungsbedingungen vorgelegt..
Ich hatte den Text überflogen und so einiges Verstanden von dem was
die so von mir wollen.
Meine Freudnin verstand nur Bahnhof?
Tenor: anscheinend darf man an RWE Säulen demnächt nicht mehr mit 6.6 KW laden.
Ich lehnte die Nutzungsbedingungen erst einmal ab.
Habe mit denen sowieso keinen Vertrag.
Bin gespannt. Ich vermute, dass ich durch die Ablehnung nicht mehr laden darf?
Muss ich noch prüfen.
Ich suchte halt eine passende Säule zu meinem Zielort.
Ich denke, dass in Zukunft jedes Auto 11KW können sollte.
Schon wegen der Zeittarife. In Berlin wachsen Säulen mit Zeittarifen aus dem Boden.
Ich muss entweder an den Säulen mit Zeittarif sehr viel bezahlen,
oder aber ich lasse es. Info: Ich meide die Säulen mit Zeittarifen.

Gruß

Stefan
These:
Beim laden sind alle E-Autos gleich zu behandeln.
Bei Destination Ladesäulen (bis 22KW) wird solange gestanden wie der Fahrer es für Richtig erachtet,
bzw. halt maximal solange wie beschildert. Oh, schon voll? egal. Ladescheibe ist Sinnvoll.
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon sweetleaf » Mo 11. Jul 2016, 09:09

Fahre seit nem dreiviertel Jar mit dem kleinen Lader und vermisse den 6.6kW Lader kaum. Wo man ihn brauchen könnte ist halt die Situation, wenn mal ungeplant etwas dazwischen kommt: "Du kommst ziemlich leer zu Hause an, und muss willst dann doch nochmal weg; weiter als der Akku es zuläst". Da zählt jede Minute...

Aber da Du zu Hause an Schuko lädst, bringt der 6.6. kW Lader gerade in dem Fall auch keine höhere Ladegschwindigkeit. Und der nächste Schnell-Lader ist in B ja wohl um die Ecke ;-)
LEAF Bj 2015 seit 10/2015 - schwarz metallic - 24kWh - 90% SOH, langsam fallend - 55000 km, stetig steigend
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon stzemann » Mo 11. Jul 2016, 09:36

Mit dem 6.6Kw Lader zum Arbeitsbeginn um 8:30 Uhr anschließen zur Mittagspause um 12:30 Uhr inklusive Ladungsausgleich abholen.
Leaf Acenta in weiß mit Kaufakku, Winterpaket, 6.6 kW Lader und anklappbaren Spiegeln.
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon p.hase » Mo 11. Jul 2016, 10:19

ende nächstes jahr gibt es all-new-60kWh-leaf, für deine paar kilometer tuts ein gebrauchter 24er (auch im winter) wenns der twizy bisher getan hat.
VERKAUFE Notladekabel / WALLBOX original RENAULT 10/14A mit 6m TYP2 Kabel, u.a für Smart, i3, IONIQ, Prius, MS, etc.
VERKAUFE ZOE INTENS R240, 12200km, neuwertig, 03/2016, 13500€ inkl. MwSt.
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon mampfi » Di 12. Jul 2016, 13:13

Hallo,

Tja, die Frage habe ich mir auch gestellt, ich hatte die Möglichkeit für knapp 5k Mehrkosten einen 30 kwler mit 6,6kw Lader zu bekommen, abe habe mich dagegen entschieden, da mir die Reichweite des 24er absolut ausreicht und ich entweder Chademo oder zu Hause Schuko lade. Naja, und die Mehrkosten haben für mich in keiner Relation gestanden. Ich habe auch bis dato noch nie an einer anderen Ladestation geladen, ergo ich denke entscheide nach eigenem Nutzungsprofil.

Grüße Mampfi
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Re: 6.6kW-Lader sinnvoll?

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Di 12. Jul 2016, 15:56

Ich habe den 6.6 kW-Lader und möchte ihn nicht missen. Vollladung ist in 3 Stunden möglich, da kann ich zu einem 100 bis 140 Kilometer entfernten Ziel fahren, während des Aufenthaltes laden und wieder zurückfahren. Lücken zwischen den Chademos (Beispiel Kassel - Leipzig mit Chademo in Erfurt und 1/2 Stunde an 22 kW in Mühlhausen. Ich lade 40-50 Kilometer Landstraße in einer Stunde, nur die Hälfte wäre mir entschieden zu langsam. Auch wäre mir ohne 6,6 kW-Lader das Risiko mit den Chademos unkalkulierbar, wenn aus einer geplanten halben Stunde 3 werden und eine Sauna, ein Kino o.ä. in der Nähe sind geht es, aber 6 Stunden ...
70.000 Kilometer mit Vectrix VX-1 seit 09/2011 und 55.000 Kilometer mit Nissan Leaf seit 04/2015
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