Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon Taue2512 » Fr 1. Jul 2016, 16:57

Es gab mal vor einigen Monaten eine Startup-Idee in den USA einen kleinen Pack wie einen Reservekanister mittels - ich glaube Type-1 - zur Notladung unterwegs zu konzipieren, keine Ahnung was davon gekommen ist.

Zum Leaf: Bei meinen Tests in den Drillingen meckerten einige Original-Steuergeräte mit zum Teil kuriosen Fehlern, wie "Leckstrom" oder "allgemeiner Batteriefehler"...dies waren zum Teil persistente Fehler, die nur mittels Diagnosekabel wieder gelöscht werden konnten. Deswegen sollte man das ganze mit einem programmierbaren CAN-Busrelais und Kilovac gescheit einbinden und Schaltspannungen berücksichtigen. Ein weiterer Punkt ist auch die Zellchemie...man muss schon etwas rumtesten, bis man die optimale Zellenanzahl - sprich Spannung - in jeder SoC-Situation der originalen Traktionsbatterie im REx hat. Ich nehme nun z.B. bei meinem Pack 106 Zellen, beim Leaf sollte das in etwa ebenso hinkommen. Ich hatte bereits einige Leafs hier, aber genauer untersuchen in puncto REx konnte ich bislang nur einen eNV-200. Auch braucht das eine Zeit, bis man das mit der Ladung des REx über den originalen Lader hinbekommt, der steigt nämlich aus Schutzgründen schnell aus sobald das Steuergerät merkt das nicht die gesamte Energie im Hauptakku ankommt, sondern 50/50 verteilt wird. Ich habe es nun so gelöst und einen weiteren 3,7kW-Lader unter die Sitzbank des Drillings gebaut...während des Ladens wird bei ausgeschalteter Zündung die Verbindung REx<>Auto getrennt und beides parallel über die zweite Phase einer nachgerüsteten Type-2-Buchse geladen.
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon Taxi-Stromer » Fr 1. Jul 2016, 20:05

Mithelfen kann ich leider überhaupt nicht, aber ich hätte schon Interesse an einem 12kWh-Zusatzakku!
Allerdings müsste dieser für mich betriebsbereit zu kaufen sein!

Seit meinen Bastel-Zeiten sind Jahrzehnte vergangen, und was mir jetzt ganz besonders für so etwas fehlt ist *Zeit*.
Ich bin seit den Anfängen meiner Basteleien auch wesentlich anspruchsvoller geworden - wo früher alleine die Funktion wichtig war, ist heutzutage auch professionelle Verarbeitung (Gehäuse der Akkupacks, Einbindung in Fahrzeugelektrik,....) wichtig.
Ein schludrig zusammengeschustertes Akkupack das per Krokoklemmen mit dem Originalakku verbunden wird wäre für mich also nicht akzeptabel! ;)

Interessant wäre auch, wieviel Platz der Zusatzakku im Kofferraum beanspruchen würde, da der ja sowieso nicht besonders üppig ausgefallen ist.
Denn ich würde den Akku nicht immer ausbauen wollen, sondern der sollte dann für die meiste Zeit im Fahrzeug verbleiben.

Wenn dann einmal eine realistische Abschätzung der Gesamtkosten vorliegt werde ich noch einmal darüber schlafen.... ;)
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna (EZ 3/2015), bisher 52.000 selbst gefahrene (und jeden Einzelnen davon genossenen!) Kilometer! 8-)
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon keinSchrauber » Sa 2. Jul 2016, 09:05

Guten Morgen!

Schließe mich mit Interesse aber leider ohne Fachwissen an.
Es müsste wie Taxi Stromer sagt, schon fertig zum Einbau sein.
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon Wolfgang vdB » Sa 2. Jul 2016, 11:15

Taue2512 hat geschrieben:
Es gab mal vor einigen Monaten eine Startup-Idee in den USA einen kleinen Pack wie einen Reservekanister mittels - ich glaube Type-1 - zur Notladung unterwegs zu konzipieren, keine Ahnung was davon gekommen ist.
.



Vor Jahren wurden in Norwegen einmal kleine Anhänger angeboten,wo man 10 KW hinterherziehen konnte.
Hat mich damals gewundert,da ich noch nie ein EV mit AHK gesehen habe.
Diese Idee hat sich wohl nicht durch gesetzt.

so long
30 kw Leaf / EZ. 04.2016 / Tekna mit 6,6 kw Lader und Solarpanel in Perlmut Perlefekt.
Nachgeruestet : Schmutzfänger und Dämmung.
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon Ahvi5aiv » Sa 2. Jul 2016, 23:43

Also für den Leaf kann man aus den USA eine AHK für ca. 1000 kg Anhängelast bekommen. Man muss "nur" die Zulassung erhalten. Der Preis soll bei unter 500 € liegen inkl. Versand, Zoll und Steuern.
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon Twizyflu » So 3. Jul 2016, 11:54

Schließe mich sehr gerne an - arbeite in Graz, bin auch Österreicher.
Fahre einen Japan Leaf, 24 kWh (BJ 2013) - 86% SOH (18,1 kWh Rest).

Habe schon Mit James Pollock an der Übersetzung der Leaf Spy App gearbeitet :) Seitdem ist sie ins Deutsche übersetzt.
Er kennt das LEAF BMS sehr gut.

Evtl. kommst du ja mal zu einem unserer pro eDrive (http://www.proedrive.at) Vereinstreffen - hier sind viele Elektroautofahrer und -freaks :D

tigmac kann dir da weiterhelfen :)

Habe das Thema bereits geteilt - vielleicht finden sich noch einige Experten.
Emil Ogris in Kärnten ist auch ein Experte und hat schon viele Elektroautos gebaut bzw. umgebaut (Pontiac auf Elektro!) - sein Sohn fährt einen Japan Leaf.
Shop unter https://www.nic-e.shop YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/channel/UC7uzeZzsjUvhpjX1cN4L5ig
01/14 bis 08/15 - ZOE Intens Q210 | 08/15 bis 01/17 - Leaf | 01/17 bis 04/17: ZOE Intens Q90 | seit 04/17: IONIQ Elektro Style
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon topai » So 3. Jul 2016, 14:39

Wenn dieses Blockschaltbild hier stimmt, könnte ein Zusatzpack direkt an den Enden des eingebauten Akkupacks von der BMS akzeptiert werden und mitlaufen. Der Zusatzakku müsste wegen des Trennsteckers einmal aufgesplittet angeschlossen werden, falls der Trennstecker gezogen wird - schaut euch das mal an.

http://insideevs.com/wp-content/uploads ... ndex04.gif


Natürlich kann das nur funktionieren wenn man driftfreie Zellen verwendet (die gibts ja zum Glück) - mfg topai
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon Jupiter642 » So 3. Jul 2016, 23:33

Bin aus Graz, Elektromechaniker für Starkstrom und wäre sicher daran interessiert da mitzubauen.
Wobei es sehr drauf ankommt, wann das geplant ist.
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon Releit » Mo 4. Jul 2016, 12:56

Da ist also doch einiges am lokaler Manpower und Motivation vorhanden in der Region Graz/Steiermark.
Ich denke man könnte mal ein Treffen in Graz organisieren wo man sich kennenlernt und über das Projekt quatschen kann.
Eventuell im Rahmen eines http://www.proedrive.at/ Treffens..
Nissan Leaf 2015, Vectrix VX1, Quantya Strada, PV-Anlage mit automatische Überschussladung in den Leaf.
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Re: Projekt Leaf Zusatzakku für mehr Reichweite

Beitragvon Kelomat » Mo 4. Jul 2016, 17:54

Das gibt es schon in Amerika.... Die haben eine kleinen Akku per DCDC Wandler am hauptakku mit eigenem Ladegerät. Also der Leaf akzeptiert "Fremdstrom"
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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