Neuer Leaf 30 KW

Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon Greenhorn » Mo 7. Mär 2016, 07:07

Wir sprechen auch vom 30kWh Leaf und nicht vom Japan Modell.
Gruß Bernd
Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 65.000 km Erfahrung :-)
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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon Zoeteaser » Mi 9. Mär 2016, 21:41

bm3 hat geschrieben:
Ich muss sagen, nach meiner Meinung ist es jetzt so dramatisch wie von Nichtraucher dargestellt mit der Reichweite nicht, jedenfalls nicht bei unserem Leaf,besonders nicht wenn überwiegend auf BAB und recht konstant gefahren wird. Aber auch nicht ganz so rosig wie von Zoeteaser dargestellt. Hügel spielen da auch nach meinen Erfahrungen bisher und ich bin meist auf der hügeligen A3 zwischen Frankfurt und Köln unterwegs kaum eine Rolle. Bergauf sollte man eben, wie hier schon geschrieben wurde, angepasst fahren und nicht den Tempomaten konsequent gegen den Berg regeln lassen, dann müsste die Strecke auch bei Temperaturen um die 0 Grad noch machbar sein, ich bleibe dabei. Bergab versuchen nicht zu rekuperieren, also etwas das Strompedal drücken damit nicht rekuperiert wird. Am besten auf hügeligen Abschnitten den Tempomaten nicht benutzen wenn es um geringe Verbrauchswerte geht. Besser bergab neutral rollen (segeln) lassen und das Auto schneller werden lassen als mit Reku oder losgelassenem Strompedal die Geschwindigkeit zu halten. Auch bei hügeliger Bahn und mit um die 0 Grad bleibe ich nach Leaf -Anzeige immer unter 15kWh / 100km. Es sind ja auch noch fast 3 Wochen bis zu Fahrt, da dürfte es nicht mehr so kalt wie aktuell sein.
Die Werte sind mit Winterreifen und 2,8 bar Reifendruck. Ich habe auch schon so über längere Autobahnabschnitte mit Winterreifen 0,13 kWh / 100km gehabt. Gute Verbrauchswerte sind aber alleine schon vom Reifendruck und den aufgezogenen Reifen ziemlich abhängig.
Und ebenfalls wichtig, zwischen den LkWs mitfahren , LkW-Windschatten nutzen bringt auch etwas.

Viele Grüße:

Klaus



Hallo Klaus,

magst ja recht haben. Ich bin von Landsberg nach Garmisch gefahren (etwa 94 km), es gibt auch kurz vor dem Ziel eine Strecke von etwa 7 km, wo es fast nur steil bergab geht. Dort habe ich gut rekuperiert, etwa 12 km gewonnen. Als ich am Ziel ankam, hatte ich noch 46 km Rest!

Dann habe ich den gut gewärmten Akku an einer 22kw-Säule nachgeladen und habe in einer Stunde und 5 Minuten etwa 60 km mehr auf der Restreichweitenanzeige gehabt. Etwa 7,4 kW nachgeladen. Also gehe ich davon aus, das in einen gut angewärmten 30kw Akku und unter der Annahme eines 6,6 kW Laders - etwa 30 km zusätzlich in 30 min Ladezeit machbar sind, also an einer 22 kW Säule nachgeladen werden können. Mindestens - vor allem wenn es etwa 10 bis 15 Grad Außentemperaturen hat. Bei sparsamer Fahrweise wie von Dir beschrieben - sollten auch die 170 km Gesamtstrecke machbar sein.
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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon Heikiki » Do 10. Mär 2016, 14:01

Hallo eine Antwort steht von mir noch aus: also wir haben einen 6,6 KW Lader dabei. Das macht mir Hoffnung zoeteaser, dass wir auch an einer 22 KW Ladestation nicht so lange zwischentanken müssen. :D Dazu hatten wir uns zwischenzeitlich bei der Routenplanung entschieden.
Das mit dem Rekuperieren habe ich aber noch nicht verstanden. Ursprünglich soll doch damit Energie zurückgewonnen werden. Warum soll ich dem dann entgegensteuern? :?: :roll:
Ihr seht einen absoluten E-Anfänger!!
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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon Heavendenied » Do 10. Mär 2016, 14:40

Beim Rekuperieen wird natürlich Energie zurück gewonnen, aber es entstehen auch Wandlerverluste. Du kannst nie 100% der Energie wieder in die Batterie speisen. Am besten ist daher "gleiten", also rollen ohne dass Energie aus oder in die Batterie fließt. Beim Leaf siehst du das, indem die Leistunsganzeige (also diese Punkte im Tacho) in keine Richtung ausschlagen, also nur ein Punkt zu sehen ist.
Ich hoffe das war verständlich.
Gruß,
Jürgen
(Citroen C-Zero, Vectrix VX-1 Li+)
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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon Zoeteaser » Do 10. Mär 2016, 15:08

Hallo Heikiki,

"Gegensteuern" sollst Du ja nicht zwingend. Der Leaf "bremst" spürbar stärker ab, wenn Du den Fuß vom Gas bzw. Strompedal nimmst als ein normales Auto und "gewinnt" im Schiebebetrieb wieder Strom zurück. Du wirst es besonders dann deutlich merken, wenn Du auf starken Gefällestrecken dieses Rekuperieren (=zurückgewinnen) einsetzt, indem Du nur den Fuß vom Gaspedal nimmst und unterstützend bremst, aber Du wirst weniger als mit einem normalen Pkw bremsen müssen.

Diesen Bremseffekt, der beim " Gaswegnehmen" eintritt, kannst Du aber auch sehr gut mit dem Gaspedal steuern (=gar kein Gas mehr= starker Bremseffekt und starke Stromrückgewinnung). Wenn Du den Fuss jedoch nur sehr sanft vom Gas nimmst, also die Geschwindigkeit in etwa "beibehältst", und nicht oder kaum langsamer wirst, ist der Bremseffekt gering oder überhaupt nicht vorhanden (= kaum oder gar keine Rekuperation).

Bei geringem Gefälle kommst Du mit der zweitgenannten Methode eventuell sogar weiter, weil das Fahrzeug sonst zu stark abgebremst würde. Du wirst schnell merken, dass es großen Spaß macht, ökonomisch zu fahren und die Stromspartechnik dieses Fahrzeugs optimal einzusetzen.

Natürlich kann und soll man auf starken Gefällestrecken auch die Bremse unterstützend und stromgewinnend einsetzen. Darüber hinaus hat der Leaf auch noch eine zweite, stärkere Rekuperationsstufe, die man kaum braucht, außer eben im Gebirge. Freue Diich auf das Auto, ist eine super Entscheidung gewesen. Mir war er (noch) einen Tick zu teuer, aber ich mag auch meine Zoé sehr.
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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon Heikiki » Fr 25. Mär 2016, 18:40

Hallo unser neuer Leaf 30 Kw (als Vorführwagen gekauft ;) ) ist da! :lol: Wir haben die Jungfern-Berta-Benz-Fahrt von Nürnberg gut geschafft. Leider war der Verbrauch doch recht hoch (7-9 Grad C, Geschwindigkeit zwischen 95-105 km/h) und wir mussten zwischentanken in Wolpertshausen Bäuerl. Erzeugergemeinschaft. Für Park&Charge bekamen wir im Restaurant einen Schlüssel und konnten kostenlos ;) etwa 1/2 Stunde nachladen. Nur 3,7 Kw :( !Was auch ziemlich blöd war, dass wir ursprünglich in der Raiffeisenstr. tanken wollten, aber die Station hatte ein fest verbundenes Kabel mit Stecker Typ 2, der auf unsere Buchse nicht passte. Dort hätten wir eigentlich 6,6 Kw laden können. :x
Als wir dann in Heilbronn Autohaus Weilbacher ankamen, hatten wir nur noch 14 % Batterie. Dann ging die Post ab an der Chademo in 27 Minuten auf 85% :D Wir wären am liebsten die ganze Zeit dabeigestanden, es war aber saukalt. Die Weiterfahrt ging gut Restreichweite bei Ankunft ca. 90 km. Wollte euch eigentlich noch Fotos von Verbrauch/Ladestand machen, allerdings war alles doch ziemlich aufregend, so dass ich den Ladestand/Restbatterie nicht habe. :(
Alles in allem ein super Fahrgefühl :P erste Strecke ist mein Mann gefahren, dann ich.
Vielen Dank nochmal für eure Tipps, auch wenn wir noch nicht alle angewendet haben.
Morgen fahren wir für eine Woche ins Allgäu nach Füssen (370 km). Ich versuche dann mehr Infos weiterzugeben.

PS: Wie erfährt man im Stromtankstellenverzeichnis, ob ein festes Kabel an den 11/22 Kw Stationen ist mit passendem Stecker?
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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon stromer » Fr 25. Mär 2016, 19:02

Typ1-Ladestationen haben immer feste Kabel sind aber äußerst selten zu finden.
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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon friedmar » Fr 25. Mär 2016, 19:12

Heikiki hat geschrieben:
Wie erfährt man im Stromtankstellenverzeichnis, ob ein festes Kabel an den 11/22 Kw Stationen ist mit passendem Stecker?


Mh, normalerweise sind die Typ2 ohne Kabel! Habe eigentlich noch keine mit Kabel getroffen. Sollte in der Beschreibung dabei stehen. Eventuell hilft ja ein Adapter.
Viele Grüße
Friedmar

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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon bernd » Fr 25. Mär 2016, 20:15

Alle Stationen mit 43 kW haben feste Kabel.
Bei Trippellader auch, aber da gibt es bis auf Slamförderte, ja Chademo.

Wenn es wichtig ist an Stationen mit festem Kabel zu laden, dann halt einen Adapter bauen, schon geht das auch.
Ist aber nicht zulässig, aber funktioniert zuverlässig.
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Re: Neuer Leaf 30 KW

Beitragvon PowerTower » Fr 25. Mär 2016, 20:21

Es gibt schon relativ viele Ladestationen mit festen Kabeln, z.B. bei den ganzen VW E-Mobilitäts Autohäusern, im privaten Bereich, an den GoingElectric CrowdFunding Stationen oder neuerdings auch an den von Allego aufgestellten Semi-Schnellladern des Herstellers EBG compleo, die selbst bei 22 kW ein festes Typ2 Kabel dran haben. Fällt der einzige CHAdeMO Lader an diesem Standort aus, können Typ1 Fahrzeuge Stand heute keinen einzigen der acht anderen Anschlüsse verwenden.

Filtern kann man im Verzeichnis momentan leider noch nicht nach festen Kabeln. Ich meine mich aber zu erinnern, dass da mal eine Überarbeitung geplant war.

Das wäre alles halb so wild, wenn die asiatischen und amerikanischen Hersteller endlich mal auf die unterschiedlichen Märkte reagieren würden. In Europa ist eben Typ2 als AC Standard gesetzt, da kann es doch nicht so schwer sein, die Typ1 Dose im Werk gegen eine Typ2 Dose zu tauschen. Klar kann man das auch selber machen, aber es sollte nicht Aufgabe des Kunden sein, an einem 25.000+ Euro Fahrzeug zu operieren, nur damit es dann den landesspezifischen Ladeanschluss hat. Womöglich verliert man damit noch die Garantie auf die elektrischen Komponenten. Das müssen sich die Hersteller von mir immer wieder als Kritikpunkt anhören und ich werde erst dann damit aufhören, wenn sie entsprechend nachgebessert haben. Für eine Adapterlösung fehlt mir bei einem so modernen und preisintensiven Fahrzeug jegliche Kompromissbereitschaft. Bei einem 20 Jahre alten 3.000 Euro E-Auto lasse ich mir das vielleicht noch gefallen.
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