Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon Tho » Do 28. Apr 2016, 10:04

Auf 220.000km einen Akku für 5.000 EUR ist doch äußerst preiswert.
Sollte der Zoe Akku auch so lange halten, zahle ich in der Tat deutlich drauf.
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon xado1 » Do 28. Apr 2016, 10:12

ein neuer akku kostet ohne rückgabe des alten 7.400.-euro,bei 220.000km wäre das ein sprit-und servicepreis von etwa 20.000.-euro.
wo ist das problem?
neuer akku rein und fertig,für den alten gibts immer noch 2.000.-euro als pufferspeicher .
selbst wenn der strom 3,5 euro auf 100km kostet,bleiben noch rund 10.000.-euro über für einen neuen akku.
ich leg mir pro 1000km 100.-euro in eine kasse,hab jetzt schon 4.500.-euro drin,mein akku hat noch 93% und wenn ein neuer fällig wird,einfach kassa aufbrechen :D :D
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon DonDonaldi » Do 28. Apr 2016, 10:44

@Tho
Er hält sicher auch noch 100.000km das Problem ist aber die Restkapazität. Wenn der 24kwh Akku des Leafs unter 60% fällt dürfte wohl so gut wie niemand mehr eine Verwendung dafür haben.
Bei der ZOE zahlt man bei 30.000km sicher drauf. Ist dafür aber vor solchen Überraschungen sicher. Ob Renault Herrn Marsh ablehnen würde? ;)

@xado1
Wenn ich pro 1000km einen Hunderter abzwacken würde wäre das fast doppelt so teuer wie die Miete bei der ZOE. Nach 220.000km <60% Kapazität würde ich schon als wenig empfinden. Andererseits Mobilität kostet immer auch beim E-Auto.
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon Schrauber601 » Do 28. Apr 2016, 12:06

@DonDonaldi:
Beim Zoe endet die Mietpreis-Liste bei 30tkm... Vielfahrer werden da praktisch ausgeschlossen. Selbst bei 30tkm muss man günstigstenfalls 142€ / Monat ab-zwacken für im Schnitt 2500km...
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon Klingon77 » Do 28. Apr 2016, 12:18

hi,

rechnen wir mal für den Leaf:

Daten und Annahmen:

* Der Akku ist bei einer Laufleistung von 150.000 km bei 80 % angekommen (Schätzwert). Er sollte erneuert werden da meine Fahrstrecke eben noch durch die 80 % auch im Winter abgedeckt wird.
* Akkuneupreis bei Rückgabe des alten incl. Einbau: geschätzte 7500 €
* Jahresfahrleistung: ca. 20.000 km / 12 Monate = ca. 1650 km im Monat.
* 1 kWh an elektrischer Energie kostet mich heute als Privatmann 0,28 €
* Einen Leaf bewege ich im Jahresdurchschnitt mit ca. 18 kWh/100 km
* 1 l Sprit kosten 1,25 € (ist schon sehr günstig zur Zeit...)
* Mein Verbrenner benötig im Jahresmittel ca. 7 l / 100 km

Ich suche den Betrag den ich monatlich in´s "Schweinderl" werfen muß um mich nach eintreten der "80 % Grenze" einen neuen Akku mit Einbau kaufen zu können.



1) Monatliche Energiekosten für den Leaf:
1650 km / 100 * 0,28 € * 18 kWh = 83,16 €

2) Monatliche Energiekosten für den Verbrenner:
1650 km / 100 * 1,25 € * 7 l = 144,38 €

Energiekostenersparnis / Monat durch elektrischen Antrieb:
144 € - 83 € = 61 €



Nutzungsdauer des Akkus bis er bei 80 % Leistung angekommen ist:
150.000 km / 1650 km (pro Monat) = 91 Monate.

Akkukosten pro Monat:
7500 € / 91 = 82,41 € (ca. 82 € pro Monat).


Ich müßte also 82 € pro Monat in´s "Schweinderl" werfen wenn ich mir bei eintreten der "80% Leistungsgrenze" ohne Bauchweh einen neuen (und möglicherweise leistungsfähigeren) Akku kaufen möchte.
Das ist der Betrag der tatsächlich gespart werden muß ;)


Demgegenüber stehen aber noch 61 € Einsparungen weil ich mich mit Strom und nicht mit Benzin/Diesel fortbewege.

Meine Nettorechnung schaut also so aus:
82 € - 61 € = 21 € pro Monat.



Diese 21 € / Monat müßte ich zusätzlich aufbringen um mir bei Erreichen der 80 % Grenze einen neuen Akku kaufen zu können. Das wäre dann meine "ganz persönliche" Batteriemiete.

Bei solchen überschlägigen Rechnungen gehe ich gerne konservativ zu Werke. Das schützt vor unangenehmen Überraschungen.


Ist das nun so richtig oder habe ich einen Denkfehler eingerechnet?
Wer baut ein Excel Sheet bei dem jeder mit seinen ganz persönlichen Werten spielen kann?
Bei welchem Spritpreis habe ich keine zusätzlichen Akkukosten mehr?


liebe Grüße,

Ralf
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon andygamp » Do 28. Apr 2016, 13:07

du koenntest auch die nicht bezahlte steuer wegrechnen und die niedrigen servicekosten wenn du den vergleich mit deinem
verbrenner machst
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon Klingon77 » Do 28. Apr 2016, 13:53

hi,

ist richtig was Du schreibst.
Das Elektroauto hat ja (noch) einen wesentlich höheren Anschaffungspreis als ein Verbrenner.


Mir ging es nur darum die Akkukosten mit der Ersparnis bei den Energiekosten gegenüber zu stellen.
Das ist natürlich nur ein ganz kleiner Bereich der Kosten und Einsparungen ;)


Nun habe ich das Ganze mal in eine Open-Office Kalkulation gebracht.

Akku-Neukauf.jpg


Dieser kann im Anhang runter geladen werden. Ich habe auch eine Excel-Variante gespeichert.
Alle Zellen sind "offen". Es kann also jeder die Tabelle nach seinem Eigenen Verwendungszweck anpassen.


Interessant ist wenn man den Spritpreis verändert.
Macht euch doch mal den "Spaß" und gebt 1,65 € für den Liter "Tankstellensaft" in die Tabelle ein. Einen solchen Preis hatten wir vor gar nicht mal so langer Zeit alle schon bezahlt.


liebe Grüße,

Ralf
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon DonDonaldi » Do 28. Apr 2016, 15:33

Aber was mich nach wie vor interessiert ist der für mich unerwartet hohe Performance Verlust nach 4 Jahren bzw. 220.000km unter doch ganz guten klimatischen Bedingungen. In Norwegen ist es sicher kälter.
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon p.hase » Do 28. Apr 2016, 15:33

aha? und wenn ich batteriemiete! empfehle werde ich gebasht!

wieso können nur 50000 zoe-fahrer rechnen, obwohl der identische vertrag bei beiden marken bei der renault-bank abgeschlossen wird? wieso ist der leaf-fahrer ein koste-es-was-es-wolle-besitz-mensch?
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Re: Nach 220.000km <60% Batteriekapazität

Beitragvon Klingon77 » Do 28. Apr 2016, 15:48

hi,

mein Beitrag zielt nicht darauf ab die Batteriemiete zu verteufeln.

Da muß ein jeder für sich selber rechnen und auch entscheiden ob er das Risiko der Haltbarkeit selber tragen möchte.
Es spielen ja auch noch viel andere Aspekte mit welche in meiner Betrachtung, die ja nun sehr speziell ist, keinen Niederschlag findet.

Das ist ähnlich wie beim Leasing und beim Kauf von Fahrzeugen oder die Frage nach der Mietwohnung, Eigentumswohnung oder Eigenheim usw.
Da muß jeder den für ihn richten Weg finden und die Anderen haben diese Entscheidung zu respektieren.


Also bitte meinen Beitrag nicht falsch auffassen.


liebe Grüße,

Ralf
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