Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon ATLAN » So 20. Okt 2013, 16:17

Karlsson hat geschrieben:
midimal hat geschrieben:
Dann muss der neue Leaf schnelllader für Zuhause anbieten - 22-24Std Laden wäre eine Zumutung!!!!!!!!

Wenn Du genauso fährst, wie Du es jetzt auch tust, lädt der dann auch genau so lange, wie er es jetzt auch tut.


Was aber irgendwie den Sinn eines größeren Akkus ad absurdum führt, weil wenn ich nur von diesen Voraussetzungen ausgehe würde ja auch der bisherige Akku ohnehin völlig reichen.... ;)
MfG Rudolf
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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon mlie » So 20. Okt 2013, 18:03

Karlsson hat geschrieben:
midimal hat geschrieben:
Dann muss der neue Leaf schnelllader für Zuhause anbieten - 22-24Std Laden wäre eine Zumutung!!!!!!!!

Wenn Du genauso fährst, wie Du es jetzt auch tust, lädt der dann auch genau so lange, wie er es jetzt auch tut.


Meine Betrachtung geht auf de Kangoo, lässt sich aber auf den Leaf übertragen, entschuldigt bitte, dass ich mit dem Leaf keine Erfahrungen habe ausser einer Probefahrt:

Ich würde den Akku wohl mindestens 4mal im Monat komplett leerhaben, und dann wäre der 22kW-Lader Pflicht, weil ich ja am nächsten Tag wieder zur Arbeit muss und dann die Kunden anfahre.

Natürlich würde der Akku, wenn mein jetziger wie 3mal die Woche wieder mal unter 4% Restladung hat, noch genug Reichweite haben.
Allerdings würde der Radius der Alltagstauglichen Benutzung mit der Kapazität ansteigen, weil man damit auch wieder mehr und weiter fährt. Längere Fahrten werden ja derzeit mit dem Verbrenner gemacht oder (in meinem Fall) ganz gestrichen/Mietwagen.

Ich würde mit einem 66kWh Akku 290 km echte Reichweite haben, im Winter immer noch 210km. Damit komme ich nach Hannover und zurück, oder nach Berlin oder nach Hamburg und zurück, Bremen müsste auch noch gehen.
Selbst meine Fahrt einmal im Jahr nach Chemnitz käme hin, wenn ich "in der Mitte" drei Stunden Kaffeepause machen. Damit wäre meine Definition von Alltagstauglich und für meine Zwecke langstreckentauglich vollumfänglich erfüllt.

Allerdings wird 66kWh eher was für den Kangoo, wenn ich mir im Leaf den zur Verfügung stehenden Platz angucke, wird das mit der dreifachen Kapazität REICHLICH eng. Die 48kWh sind also wohl dem Platz geschuldet...
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Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon Karlsson » So 20. Okt 2013, 19:51

ATLAN hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
midimal hat geschrieben:
Dann muss der neue Leaf schnelllader für Zuhause anbieten - 22-24Std Laden wäre eine Zumutung!!!!!!!!

Wenn Du genauso fährst, wie Du es jetzt auch tust, lädt der dann auch genau so lange, wie er es jetzt auch tut.


Was aber irgendwie den Sinn eines größeren Akkus ad absurdum führt, weil wenn ich nur von diesen Voraussetzungen ausgehe würde ja auch der bisherige Akku ohnehin völlig reichen.... ;)
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Ja, schon klar...
Einen Mehrwert hat man dennoch - viele fahren ja nur gelegentlich längere Strecken und können das mit dem größeren Akku ohne zwischendurch Nachladen tun oder müssen einfach weniger Angst haben, das Ziel nicht zu erreichen.
Wenn am nächsten Tag nicht gerade wieder so eine Strecke ansteht, kann der Akku halt in den nächsten 2 Nächten wieder 100% voll werden. Auch wird der Akku bei 50kW Ladung außerhalb nicht so stark belastet und altert weniger. Genauso während der Fahrt.
Also hängt vom Nutzungsverhalten ab, wie viel Sinn der größere Akku mit langsamer Ladung macht.
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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon Super-E » Mo 21. Okt 2013, 09:31

En größerer Akku hat vielerlei Effekte. Einige werden die Fahrweise umstellen (statt Energieoptimales Fahren bei 85km/h mit 130 über die Autobahn etc...). Elektroautofahren in der Stadt macht erst recht riesen Spaß - kostet dann aber auch mehr Energie...

Das zweite ist gezieltes Laden. Das ist nicht nur die meiner Meinung nach erste Phase von smart grid (also laden bei Überschuss, ohne Rückspeisung). Es ist auch mein persönliches smartgrid. Ich möchte am Wochenende mit Solar mein Auto tanken und den Strom während der Woche verfahren. Unter der Woche wird nur im Notfall geladen, oder wenn ich einen Homeofficetag habe - ich sehe schon kommen, dass bei bewölktem Wochenende am Montag viele eine homeofficewelle starten ;-). Bei 300km Reichweite sollte das hinkommen. Daher benötige ich aber eine Lademöglichkeit mit 10kW - das sollte Akkuschonend drin sein...

Drittens Haltbarkeit. Bei gleichbleibender Zahl von Zyklen steigt die Gesamtreichweite des Akkus. 2000 Zyklen a 300km -> 600k km
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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon eDEVIL » Mo 21. Okt 2013, 10:26

Bei 48 kwh sehe ich 11KW als gute Absis für zu Hause. Es sollte doch nicht so schwer sein die AC-Ladung von Renault auch im Leaf zu ermöglichen. Notfalls eben nur mit 16A, also 11KW, falls sich das nenneswert in den kosten nieder schlägt.
22KW wären aber besser.

Nissan hat es leider verpennt die angepriesenen 400 Chademos auch zu bauen. :roll: Es hätte ja schon genügt den Händlern für 5000 EUR die Hardware zur Verfügung zu stellen. Händler zahlt dann Kabel, Installation u.ä.

Wenn CCS erstmal in Schwung kommt, ist Chademo in Deutschland tot. Wer stellt schon so eine teure Säule auf? Bei Kombisäulen könnte es durchaus sein, das das von den dt. Automobilbauern dann blockiert wird d.h. geförderte Säule nur, wenn CCS ohne Chademo.
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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon xado1 » Mo 21. Okt 2013, 11:17

wirds adapter von ccs auf chademo,bzw.typ1/typ2 geben
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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon eDEVIL » Mo 21. Okt 2013, 11:48

Adapter auf Typ2 sind nicht ohne weitere machbar bzw. groß und kostspielig.
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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon Super-E » Mo 21. Okt 2013, 12:19

xado1 hat geschrieben:
wirds adapter von ccs auf chademo,bzw.typ1/typ2 geben


CSS = Typ2 + 2 zusätzliche Gleichstromkontakte (aber nicht Steckkompatibel - nur Typ 2 in CSS). Die meisten CCS Stationen sollten aber sowieso einen Typ 2 Lader haben. Bzw. wo die aufgestellt werden (Autobahntanken etc.) sollte es sowieso mehrere Lader geben. Da z.B der Standard i3/up nur Typ2 hat, sollte das auch im Interesse von BMW/VW sein...

Die meisten neu vorgestellten Ladesäulen können CCS+Chademo. Die Zusatzkosten sind angeblich bei 5%. Wenn der Ausbau natürlich von den Autoherstellern vorangetrieben wird, werden die nicht die Konkurrenz pushen. Wenn der Ausbau durch Stromanbieter/Tankstellenbesitzer erfolgt wollen die natürlich ein weites Kundenspektrum.
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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon ATLAN » Mo 21. Okt 2013, 22:40

xado1 hat geschrieben:
wirds adapter von ccs auf chademo,bzw.typ1/typ2 geben

Gut vorstellbar, da Tesla es schafft sein Properitäres DC-Protokoll zu Chademo per Adapter zu wandeln, warum nicht auch CCS zu Chademo oder andersrum? Im Prinzip ist nur ein "Interpreter" dazwischen nötig der die beiden Steuerungprotokollsprachen vice versa übersetzt, die DC-Kontakte kann man direkt durchverbinden.
Dürfte auch nicht teurer werden als der Tesla-Adapter, wenn nicht wer vorhat sich daran eine "goldene Nase" zu verdienen.
Typ1 / 2 sind primär für AC, nur der Typ2 kann auch noch DC, verwendet derzeit ausser Tesla aber niemand.

Chademo zu Tesla (als Beispiel):

http://shop.teslamotors.com/collections ... mo-adapter

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Re: Leaf Prototyp mit 48 Kwh Akku

Beitragvon Kelomat » Di 22. Okt 2013, 20:30

Eigentlich ist der Unterschied zwischen Chademo und CCs doch nur die Kommunikation...

Beide Systeme fahren direkt per DC auf den Akku. Der Unterschied ist wirklich nur die Kommunikation. Dafür bräuchte man nur einen Adapterstecker der als "Dolmetscher" dient und natürlich den Stecker passend macht. Tesla hat genau das schon gebaut. Nur eben Chademo auf Tesla.
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