Japan Leaf -Akku wechseln

Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon Alexgrosy » Di 28. Feb 2017, 06:32

Hallo!
Ja, die Spannung bleibt gleich (vom BMS geregelt zwischen ca. 3.5 V Entladeschlussspannung und 4,1 V Ladeschlussspannung). Das schlimmste was eigentlich nur passieren könnte ist, dass bei größeren Zellen die Software sich sträubt zu fahren, also dass irgendwie "defekte Zelle" oder so gemeldet wird wenn sich die Spannung/der Ladezustand zu langsam ändert ;)
Ansonsten sehe ich auch kein Problem, wenn man die originalen Dosen gegen andere Akkuzellen austauscht und das originale BMS weiter verwendet.
lg,
Alex
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon Thansau » Di 28. Feb 2017, 07:29

Andi42 hat geschrieben:
Hallo Siegi,

es gibt doch im BMS sicher einen Wert, der die Gesamtkapazität speichert.
Ich denke, diesen muss man entsprechend von "24" auf "30" erhöhen, und das sollte es gewesen sein.
Wahrscheinlich ist der Wert ein Ah-Wert und im EEPROM gespeichert.

Das Renault Fluence BMS (prinzipiell baugleich) hat jedenfalls diesen Wert.

Gruß
Andreas

Die BMSe werden alle die theoretische maximale Kapazität wissen. Grundsätzlich halte ich es für schwierig ein BMS zu entwickeln, dass eine vom Hersteller nicht authorisierte Kapazitätserweiterung erkennt und dann den Betrieb unmöglich macht. Sollte hier also Nissan nicht explizit in einen Schutz gegen Umbau investiert haben, wird das auch funktionieren.

Gruß Marinus
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon bm3 » Di 28. Feb 2017, 18:01

Nichtraucher hat geschrieben:
Die Spannung insgesamt bleibt doch auch mit dem größeren Akku gleich. Lediglich beim fahren (entladen) fällt die Spannung nicht ganz so schnell ab. Gleiches gilt beim laden. Es dauert einfach ein bischen länger.
Warum sollte das BMS damit ein Problem haben?

Dass die Reichweite vielleicht nicht richtig angezeigt wird, geschenkt. Damit hätte ich kein Problem.


Ich denke auch, das BMS sagt dem Ladegerät anhand der einzelnen Ladespannungen jeder Zelle wenn die Zellen fast voll oder voll sind und es den Ladestrom entsprechend reduzieren muss.Ebenso dem Schnelllader. Auch anhand der einzelnen Entladespannungen dem Motorcontroller dass er die Motorleistung jetzt reduzieren soll usw. . Eben Schutz der Zellen vor zu tiefer Entladung. Zusätzlich balanciert es auch noch anhand der Zellspannungen zwischen den Zellen in dem es die mit den höchsten Spannungen mit Entladestrom belastet. Das macht es beim Leaf auch nicht nur während des Ladens sondern eher permanent.
All diese Funktionen sind bei Zellen mit mehr Kapazität oder welchen mit sehr ähnlicher Zellchemie weiterhin gegeben. Der einzige Schwachpunkt könnte dann die Reichweitenanzeige sein, aber da bestehen auch noch Chancen dass die genügend anpassungsfähig ausgelegt ist.
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon Blue shadow » Di 28. Feb 2017, 19:34

Bei meinem pv regler mit akku von nedap musste ich die kappazität angeben...kein bms und blei..ob er ein fehler meldet wenn ich aus 20 Ah akku 40 Ah entnehme...

Da könnte der schuh drücken, allerdings ist der japan leaf so alt...da haben die entwickler nicht im traum daran gedacht, daß jemand einen grösseren einbauen wollte...will nissan ja auch niemals anbieten!
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon Releit » Di 28. Feb 2017, 20:16

Wahrscheinlich wird sogar die Reichweitenanzeige genau sogut arbeiten wie mit den 24er Zellen wenn man die 30er einbaut und den Stromsensor auf 24/30stel vom Realwert manipuliert. Das Auto mist ja weniger Strom also errechnet er mehr Reichweite. Ist eben wie wenn es leicht bergab geht. Nach dem Laden errechnet er auch aus den vorherigen Fahrten, sollte also auch dann mehr anzeigen. Bin gespannt ob das einen Hype lostritt wenn Siegi erfolgreich die 30er Zellen implantiert. Das könnte sogar die Gebrauchtpreise beim 24er Leaf pushen.
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon Kelomat » Di 28. Feb 2017, 21:38

Wenn man einfach die 24er gegen die 30er Zellen tauscht, gibt es 2 möglichkeiten:

1. Das BMS sagt Fehler! In den Akku wurden zuviele Ah geladen
Oder
2. Das BMS meldet Akkugesundheit >100%

Beim Wechsel von 24er auf 30er Zellen tippe ich auf die 2. Möglichkeit.

Wird aber die Kapazität verdoppelt tippe ich eher auf die erste Möglichkeit.

Ich habe das Problem bei meinem Citroen Saxo...

Ist die Ladezeit zu Lange, schaltet das Auto die Ladung mit einer Fehlermeldung ab und lädt erst wieder nachdem der Fehler gelöscht ist.
Die Originalkapazität war 100Ah. Werden mehr als ca. 150Ah auf ein mal geladen gibt es den Fehler.
Hier muss einfach die Ladung kurz unterbrochen werden und das Problem tritt nicht auf.

Ich muss aber auch anmerken das es kein original BMS in diesem Auto gab da NiCd Akkus eingebaut waren. Das BMS ist erst mit den Lithiumakkus nachgerüstet worden. Das hat vieles einfacher gemacht.
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon Releit » Di 28. Feb 2017, 21:44

Wenn der Stromsensor nur 24/30tel misst, wird für das BMS eh nicht mehr geladen als erwartet, also wird auch SOH 100% betragen. Kann also auch kein Fehler kommen. Was ist da so schwer zu verstehen?
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon Kelomat » Di 28. Feb 2017, 21:59

Das ist überhaupt nicht schwer zu verstehen und in der Theorie sicherlich einfacher als es Praktisch umzusetzen....

Technisch ist alles möglich 8-)
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln

Beitragvon Releit » Di 28. Feb 2017, 22:08

Hab das bei meinem Motorradprojekt "Quantya mit Stromregelung" auch gemacht, für 400A war kein Hallsensor zu bekommen,also habe ich durch einen Parallelleiter den Strom so aufgeteil das der Messbereich gepasst hat, war nicht besonders aufwendig. Ich denke das sollte im Leaf auch gehen.
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Re: Japan Leaf -Akku wechseln -> Pfand??

Beitragvon alb_ino » So 5. Mär 2017, 12:52

Hallo Siegi,
erstmal Danke für deinen ausführlichen Bericht! Bei guten 50.000km hält sich mein Akku zwar nun schon eine Weile bei 86%. Das ist ja aber nicht weit weg vom ersten Balkenverlust...

k-siegi hat geschrieben:
Servus ! Der Akku hat 5000.-€ gekostet , plus 1000.-€ Pfand für den Alten plus 300.-€ Transport , das ganze plus Mwst.

Den Alten werde ich vorerst behalten . Gruß Siegi



Nun die Frage,welche mir heute Morgen einfiel:
Wie ist das denn mit dem Pfand? Eine Pfandzahlung bedeutet ja erstmal nicht, das mir die Sache gehört. Nur mit Kauf erwerbe ich ein Eigentum (zum Beispiel an der Sprudelflasche)
Was muss der Käufer da unterschreiben?
€1000,- Rückvergütung des Kaufpreises bei Rückgabe des Altteils wäre ja unkritisch.
Bei einer klassischen Pfandzahlung könnte Nissan doch irgendwann (innerhalb der Verjährung) kommen und die Altbatterie zurückverlangen. Und dann eventuell durchaus mehr als die 1000,- bei Nichtrückgabe in Ansatz bringen.

Aber erstmal sonniges Sonntagsgrüssle
Andreas
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