Batterie degradation -- verlorene Balken

Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon Flowerpower » Di 1. Aug 2017, 05:54

Der User 120JO hat 142tkm und 71%. Ist auch weit aus der Garantie. Wenn ich es richtig gelesen habe bekommt er 40% Kulanz und darf den alten Akku behalten.
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon zottel » Do 14. Sep 2017, 16:11

Wie ist das eigentlich bei der 30-kWh-Batterie? Altert die ähnlich schnell?
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon Glanter » Fr 15. Sep 2017, 08:01

Da gibt es noch zu wenige Rückmeldungen bezüglich SOH und es fehlt die Langzeiterfahrung. Den 30er gibt es erst seit 1.5 Jahren ?

Zur Zeit kann man nur spekulieren, erste Rückmeldungen schliessen auf ein ähnliches Verhalten hin wie bei den anderen Leafs:
nissan-leaf-allgemeines/leaf-kilometer-und-reparatursammlung-t25353.html
Einige haben noch 100% während andere bei 94% sind. Wobei einige wieder spekulieren, dass es das jährliche auf und ab wegen der Temperatur ist.
Die Zeit wird es zeigen wer die bessere Glaskugel hatte.
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon AndiH » Fr 15. Sep 2017, 09:04

zottel hat geschrieben:
Wie ist das eigentlich bei der 30-kWh-Batterie? Altert die ähnlich schnell?


Nissan hat für die 30kWh die Garantie auf 8 Jahre /160 tkm angehoben, vorher 5 Jahre / 100 tkm. Das zeigt das zumindest der Hersteller davon überzeugt ist das die 30 kWh Batterie langsamer altert.
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon Blue shadow » Fr 15. Sep 2017, 11:29

Ich hoffe, das ihr hinter eueren autos nach den balken sucht...

Wie oft wurde die 30er bislang verkauft? Ich habe nur bei der bafa eine aufschlüsselung gefunden, aber D ist ja nicht gerade von belang.

Wenn wir wissen wie gut sie ist.......ist sie schon lange out of buisness
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon Flowerpower » Fr 15. Sep 2017, 11:34

Aber es soll auch Menschen geben, die Gebrauchtfahrzeuge kaufen.
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon rocco-rocco » Fr 15. Sep 2017, 18:52

Ich habe meinen ja gebraucht gekauft.
30kw zwar Bj. 2016 aber erst 5.000 km auf dem Tacho
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon Greenhorn » So 17. Sep 2017, 14:12

Der Balken kommt definitiv nicht zurück, auch wenn die Werte wieder steigen.
Auf der Tour nach Dille hat der Leaf nach zwei Monaten nur Schuko Ladung endlich Mal wieder Chademo bekommen und wurde gefordert. Nach drei Chademo habe ich auf der Rücktour auf den Punkt leer gefahren (0,5 kWh Rest) und direkt an Schuko 10 Stunden mit Ballancing laden lassen.
Die Werte haben sich auf einen Stand erhöht, der alle Kapazität Balken haben sollte. Er bleibt aber weg und erscheint nicht wieder.

Screenshot_2017-08-27-20-35-48-440.jpeg
Balken weg


Screenshot_2017-09-17-11-22-51-283.jpeg
Verbesserung
Gruß Bernd
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon Blue shadow » So 17. Sep 2017, 15:12

Dann sieh zu, das es über einen längeren zeitraum oben bleibt....

Dille ....das lourdes des e-fahres
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Re: Batterie degradation -- verlorene Balken

Beitragvon meikel66 » Mo 18. Sep 2017, 21:33

Hallo zusammen,

ich habe den Thread mal ein bisschen quer gelesen. Da ich mich auch für einen gebrauchten Nissan Leaf interessiere, schau ich hin und wieder mal hier rein. Aber ein paar Anmerkungen hätte ich schon.

Nissan kann den Akku so günstig anbieten, weil Nissan den Akku selbst herstellt. Hinter dem eigentlichen Hersteller Automotive Energy Supply (AESC) stecken wiederum Nissan und NEC. VW, Daimler und BMW kaufen die Akkus an. Eigene Akkus stellen sie nicht her. Mit Schrecken habe ich vor kurzem gelesen, dass auch BOSCH ihre Pläne einer eigenen Zellfertigung wieder verworfen hat. Kurioserweise plant nun Tesla in Europa eine Zellfertigung aus dem Boden zu stampfen.

Die eigentlichen Zellen sind zurzeit (noch) relativ günstig zu haben. Die kWh liegt bei rund 120 Dollar. Entscheidend ist also die Frage, wie hoch die Kosten sind, um aus den Zellen einen fertigen Akku zu bauen. Obwohl die Zellen in den letzten Jahren von rund 400 Dollar auf 120 Dollar gesunken sind, blieben die Akkupreise relativ stabil, siehe Citroen, VW, BMW usw. Preise werden eben nicht durch die Herstellungskosten bestimmt, sondern allein durch den Markt! Zurzeit droht eine weltweite Verknappung an Zellen und damit vermutlich ein deutlicher Preisanstieg.

Der größere Akku beim Leaf hat eine neue Zellchemie mit einer größeren Energiedichte. Auf die neue Zellchemie muss die Elektronik angepasst werden. Möglicherweise ist sogar eine neue Ladehardware erforderlich. Darüber hinaus könnte eine Überarbeitung am Fahrwerk erforderlich werden, wenn sich die Gewichtsverteilung und der Schwerpunkt verändern. Letzteres wäre erforderlich, wenn das Gewicht des 30 kWh-Akkus vom 24-kWh-Typ abweichen würde.

Ich finde es sehr interessant, dass alle Elektrofahrer zu 100% damit rechnen, dass sie problemlos einen passenden Akku in 8 oder 10 Jahren erhalten werden. Dann wird es eben einen Drittanbieter geben. Bei meiner Zero S von Zero Motorcycle hat man mir nach nicht einmal vier Jahren erklärt, dass es den Akku nicht mehr gäbe - fertig und aus.
Ich halte es für etwas naiv zu glauben, dass ein Drittanbieter mal so eben ein Chemiewerk für ein paar Milliarden aus dem Boden stampft, dazu noch mehrere hundert Chemiker aus dem Ärmel schüttelt und dann für alle erdenkbaren Zelltypen und Fahrzeuge passende Akkus zum Dumpingpreis herstellen wird. Eine schöne Illusion, mehr aber auch nicht.

Das eigentliche Problem ist, dass es die jetzigen Zelltypen in 6 bis 8 Jahren weltweit nicht mehr geben wird. Und falls doch, dann wären die Auflagen so gering, dass die Teile nicht bezahlbar wären. Der Hersteller wird also ein komplexes Upgrade mit einer völlig neuen Zellchemie anbieten müssen, was sich wiederum von den Kosten her kaum lohnen wird. Tesla bietet das Upgrade für ihren Roadster (also dem Elektro-Lotus) für 25.000 Dollar an. Lasst es bei Eurem Leaf die Hälfte kosten - es würde sich nicht mehr lohnen.

Meiner Meinung nach kann sich die Elektromobilität erst dann durchsetzen, wenn das Akkuproblem gelöst ist. Wir brauchen Akkus, die ein Autoleben lang halten, sich schneller laden lassen, eine höhere Energiedichte haben und auch im Winter geringere Kapazitätseinbußen aufweisen. Die Lithium-Festkörperzelle von Bosch war für mich ein Hoffnungsträger - die Entscheidung von Bosch vorerst kein Werk zu bauen ist hingegen eine Bankrotterklärung. Selbst die EU fordert die europäischen Autobauer auf, gemeinsam eine Zellproduktion in Europa auf die Beine zu stellen (http://www.heute.de/eu-kommissar-forder ... 68514.html).

Abschließend noch eine Bemerkung: Warum ist Euch denn dieser blöde Balken so wichtig? Wenn der Akku deutlich über die 90% steigt, dann kann die Balkenanzeige doch egal sein. Hauptsache die reale Reichweite ist da. Zumindest wäre mir der reale Nutzen wichtiger als so eine virtuelle Anzeige.
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