Batterie als Ersatzteil kostet nur 2000 US$?

Re: Batterie als Ersatzteil kostet nur 2000 US$?

Beitragvon steamachine » Di 4. Mär 2014, 00:10

Adrian hat geschrieben:
Da hat sich noch jemand ein Modul bestellt und einen Sicherheitscheck durchgeführt:
http://insideevs.com/nissan-leaf-batter ... tle-smoke/

Habt ihr das auch ausprobiert :D ? Sogar nach einem Angriff mit dem Bunsenbrenner funktioniert die Zelle noch :lol: .

Man, das Video braucht ja eine FSK-Beschränkung für alle Elektroautos unter 18 Jahren. Lasst das ja nicht eure unschuldigen Neuwägelchen sehen. Die müssen sonst zum Psychotroniker fürs Schrauben-Nachziehen mit anschließendem mental rebalancing. :lol:

liftboy hat geschrieben:
Ist es denn ratsam, neue mit schon vielleicht Monatelang gebrauchten Zellen zu verbinden? Oder wird das durch das BMS ausgeglichen?

Bei Leafs mit teildefektem Akku werden realo neue Zellen in das Akkupaket eingebaut. Ihre tatsächliche Kapazität wird dann wohl nur einfach nicht zur Gänze genutzt und den älteren Zellen angeglichen...
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Re: Batterie als Ersatzteil kostet nur 2000 US$?

Beitragvon liftboy » Di 4. Mär 2014, 07:04

steamachine hat geschrieben:
Bei Leafs mit teildefektem Akku werden realo neue Zellen in das Akkupaket eingebaut. Ihre tatsächliche Kapazität wird dann wohl nur einfach nicht zur Gänze genutzt und den älteren Zellen angeglichen...


Danke für die Info!
Für sehr glücklich halte ich diese Lösung aber nicht, weil die neuen Zellen dann durch die alten geschwächten leergesaugt und damit auf den Stand der alten gebracht werden. Ist zwar kostengünstiger, aber nicht wirklich effektiv :roll:

Von meinem Wohnmobil her weiss ich, dass ich aus dem gleichen Grund keinen neuen Akku zu einem alten parallel schalten sollte. Die alten haben einen geringeren Innenwiderstand und saugen die neuen auf den gleichen (schlechten) Stand wie die alten.
Gruß Uli
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Re: Batterie als Ersatzteil kostet nur 2000 US$?

Beitragvon steamachine » Di 4. Mär 2014, 14:58

liftboy hat geschrieben:
steamachine hat geschrieben:
Bei Leafs mit teildefektem Akku werden realo neue Zellen in das Akkupaket eingebaut. Ihre tatsächliche Kapazität wird dann wohl nur einfach nicht zur Gänze genutzt und den älteren Zellen angeglichen...


Danke für die Info!
Für sehr glücklich halte ich diese Lösung aber nicht, weil die neuen Zellen dann durch die alten geschwächten leergesaugt und damit auf den Stand der alten gebracht werden. Ist zwar kostengünstiger, aber nicht wirklich effektiv :roll:

Von meinem Wohnmobil her weiss ich, dass ich aus dem gleichen Grund keinen neuen Akku zu einem alten parallel schalten sollte. Die alten haben einen geringeren Innenwiderstand und saugen die neuen auf den gleichen (schlechten) Stand wie die alten.

Ich meinte natürlich, dass einzelnes Modul ausgetauscht werden kann, und die sind in Reihe geschaltet. So kommt man ja erst auf 400V. Nur in einem Modul sind jeweils 2 Zellen parallel, die die 66A erzeugen.
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Re: Batterie als Ersatzteil kostet nur 2000 US$?

Beitragvon Kelomat » Di 4. Mär 2014, 21:38

liftboy hat geschrieben:
Danke für die Info!
Für sehr glücklich halte ich diese Lösung aber nicht, weil die neuen Zellen dann durch die alten geschwächten leergesaugt und damit auf den Stand der alten gebracht werden. Ist zwar kostengünstiger, aber nicht wirklich effektiv :roll:

Von meinem Wohnmobil her weiss ich, dass ich aus dem gleichen Grund keinen neuen Akku zu einem alten parallel schalten sollte. Die alten haben einen geringeren Innenwiderstand und saugen die neuen auf den gleichen (schlechten) Stand wie die alten.


Ganz so ist es nicht. Im Leaf sind die Akkus in serie (in reihe) geschaltet. Der neue Akku mit 100% Kapazität wird wegen der alten Akkus mit z.B. 80% Kapazität nicht voll geladen bzw. entladen, da das BMS vorher wegen der schlechteren Zellen Stopp sagt.
Der Neue Akku könnte noch doch die restlichen Zellen sind schon leer...
:klugs:
In deinem WoMo hast du vermutlich Bleiakkus parallel geschaltet. Wird ein Bleiakku alt hat er meist auch eine hohe Selbstentladung, welche natürlich auch den neuen Akku leer saugt.
Ein geringer Innenwiderstand ist für einen Akku gut, denn das bedeutet das bei hohen Strömen die Spannung nicht so stark einbricht und man dadurch mehr Leistung herausbekommt.
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Re: Batterie als Ersatzteil kostet nur 2000 US$?

Beitragvon liftboy » Di 4. Mär 2014, 21:54

Kelomat hat geschrieben:
liftboy hat geschrieben:
Danke für die Info!
Für sehr glücklich halte ich diese Lösung aber nicht, weil die neuen Zellen dann durch die alten geschwächten leergesaugt und damit auf den Stand der alten gebracht werden. Ist zwar kostengünstiger, aber nicht wirklich effektiv :roll:

Von meinem Wohnmobil her weiss ich, dass ich aus dem gleichen Grund keinen neuen Akku zu einem alten parallel schalten sollte. Die alten haben einen geringeren Innenwiderstand und saugen die neuen auf den gleichen (schlechten) Stand wie die alten.


Ganz so ist es nicht. Im Leaf sind die Akkus in serie (in reihe) geschaltet. Der neue Akku mit 100% Kapazität wird wegen der alten Akkus mit z.B. 80% Kapazität nicht voll geladen bzw. entladen, da das BMS vorher wegen der schlechteren Zellen Stopp sagt.
Der Neue Akku könnte noch doch die restlichen Zellen sind schon leer...
:klugs:
In deinem WoMo hast du vermutlich Bleiakkus parallel geschaltet. Wird ein Bleiakku alt hat er meist auch eine hohe Selbstentladung, welche natürlich auch den neuen Akku leer saugt.
Ein geringer Innenwiderstand ist für einen Akku gut, denn das bedeutet das bei hohen Strömen die Spannung nicht so stark einbricht und man dadurch mehr Leistung herausbekommt.


danke, wieder einiges dazu gelernt!
Gruß Uli
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