Mit dem Leaf durch den Winter

Re: Neuen Nissan Leaf 2018 bestellt

Beitragvon p.hase » Di 12. Dez 2017, 10:58

unser 30er hat am wochenende bei -5°C mit 46-47kW geladen. so what?

lange ladezeiten, egal bei welchem e-auto, sind nur für sparfüchse relevant die kaltaquise machen um zuhause strom zu sparen. auf strecke hat ein akku immer herbst im winter = optimal.
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Re: Neuen Nissan Leaf 2018 bestellt

Beitragvon Twizyflu » Di 12. Dez 2017, 11:04

Im Winter kann man das Problem leichter durch fahren zumindest entschärfen.
Umgekehrt im Sommer ist es dann doof, wenn man bereits zu warme Zellen ab Start hat, die nicht gekühlt werden können.
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Re: Neuen Nissan Leaf 2018 bestellt

Beitragvon ^tom^ » Di 12. Dez 2017, 13:21

p.hase hat geschrieben:
unser 30er hat am wochenende bei -5°C mit 46-47kW geladen. so what?

lange ladezeiten, egal bei welchem e-auto, sind nur für sparfüchse relevant die kaltaquise machen um zuhause strom zu sparen. auf strecke hat ein akku immer herbst im winter = optimal.


Bitte genaue Angaben und nicht solche unklaren!
Der Akku hatte bestimmt weder -5 noch +5 sondern deutlich wärmer, da ist es ja völlig egal wie kalt es draussen wirklich ist.
Nissan selbst schreibt ja das Problem, da kannst du dann kommen das dieses gar nicht existiert....so what now?

Mit Sparfüchsen hat das nix zu tun sondern mit warterei
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Re: Neuen Nissan Leaf 2018 bestellt

Beitragvon Flowerpower » Di 12. Dez 2017, 13:29

Am Chademo lädt man ja nicht nachdem man das ganze Wochenende Leer gestanden hat.

den selbst wenn ich am Montag mit 2 Balken Akku-Temp-Anzeige starte bin ich nach 50km bei 4 Balken. Und schon lädt auch der Japan-Leaf schneller als 30kW. (etwa 45kW)
Und ich muss p.hase ausnahmsweise mal zustimmen, jedes mal auf der Technologie von 2009 rum zuhacken wenn man den 2018er Leaf nicht gefahren ist, ist doch ein wenig merkwürdig.
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Re: Neuen Nissan Leaf 2018 bestellt

Beitragvon ^tom^ » Di 12. Dez 2017, 14:21

Flowerpower hat geschrieben:
Am Chademo lädt man ja nicht nachdem man das ganze Wochenende Leer gestanden hat.

den selbst wenn ich am Montag mit 2 Balken Akku-Temp-Anzeige starte bin ich nach 50km bei 4 Balken. Und schon lädt auch der Japan-Leaf schneller als 30kW. (etwa 45kW)
Und ich muss p.hase ausnahmsweise mal zustimmen, jedes mal auf der Technologie von 2009 rum zuhacken wenn man den 2018er Leaf nicht gefahren ist, ist doch ein wenig merkwürdig.


Ich kenne den Leaf nicht, aber den KIA und der lädt auch auf den kalten Akku bestens.
Erwärmen durch fahren tut sich der KIA Akku kaum, es sei denn die gibst diesem die Sporen.
Warum soll sich nun ein Leaf Akku erwärmen? Aktive Heizung auf den Akku?

Praxisgerecht: Die Angabe fehlte von hase, aber aus der 20 Grad warmen Garage an die Schnellader wäre ja auch nicht Praxisgrecht. Lufttemperaturangabe ist wie Aepfel und Birnen....vereppeln lasse ich mich nicht.

2009 Technik....ja leider schafft es der Bolt/Ampera-e eben auch nicht wirklich auf den kalten Akku zu laden.
Ladezeitpunkt: Ich lade meist Chademo nach einem Termin (also das Auto stand dann erst mal 3 Stunden draussen) als vor einem Termin. Das hat einfach mit Zeitplanung zu tun, denn nach dem Termin habe ich offene Zeit, vor dem Termin will ich nicht noch Ladesäulenwartezeit einplanen etc. wenn es nicht sein muss.
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Re: Neues vom Leaf

Beitragvon Blue shadow » Di 12. Dez 2017, 18:22

Es wird aber nicht die art heizung sein, die wir uns wünschen...wie ampera e, tesla ode B ed

Ich vermute, das lediglich die todeszone <-10‘C vermieden werden soll...wie in narvik
ExKonsul leaf blau winterpack ca 41000 km Spannung und Spass mit Akku und....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 60 kwh in 24 monaten....akkurex in Plannung...waiting for ewölfchen
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Re: Neuen Nissan Leaf 2018 bestellt

Beitragvon p.hase » Di 12. Dez 2017, 18:52

wenn man den sechsten oder siebten leaf fährt kennt man die kisten einigermassen (bis aufs connect). wenn man weiss, daß man irgendwann wieder fahren muss lädt man eben am ziegel 10A so lange bis man wieder an den chademo muss. sonst ist man ein sparfuchs und muss eben dort warten. jede fahrt mit dem leaf erwärmt den akku, wer den wagen artgerecht nutzt oder eine garage oder eine die ins passivhaus eingebunden ist, hat keine probleme. unser leaf stand eine nacht bei -5°C und es bliebt bei den temperaturen. ich habe immer wieder während des tages geladen, ein bischen, so konnte ich den akku auf 10°C halten = optimal. warum man durch eine akkuheizung (die ausfallen kann) zusätzlichen strom verbrauchen sollte erschliesst sich mir nicht, das passt nicht mit der effizienz des ioniq zusammen. ach, heute habe ich kalt geladen 6,6kW, null reduktion.

kann ein moderator die vielen postings nicht auslagern in einen neuen thread mit dem titel "wie lade ich ein e-auto im winter?" (steht zwar alles in der anleitung, aber jo mei....)
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Re: Neues vom Leaf

Beitragvon Twizyflu » Di 12. Dez 2017, 18:54

Tigger hat geschrieben:
Twizyflu hat geschrieben:
Der Verbrauch der Wärmepumpe im IONIQ bei -10 Grad:

Und? Wie hoch ist der Verbrauch?


Der hängt halt davon ab.
Außentemperatur, Innenraumtemperatur IST/SOLL ...

Ich würde meinen mollig warm, da zieht die 2-3 kW permanent.
Bei 18 Grad geht er dann schon schön bald runter wieder auf ca. 1 kW oder sogar geringer - aber wie gesagt. Ist dann so lauwarm und geht grad so.
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Re: Neues vom Leaf

Beitragvon p.hase » Mi 13. Dez 2017, 10:18

auf jeden fall sind zu kalte oder zu warme akkus bedienfehler des anwenders, soviel steht fest. zudem gibt es wunderbare büchlein, genannt bedienungsanleitung, da steht ganz genau drin was man tun und was nicht soll.

genauso wie zugefrorene fenster und kratzen bei fossilautos ein bedienfehler sind (mist, wieso sind die scheiben heute morgen gefroren?).

wer seinen akku heizt oder kühlt verbrennt diesen strom eben woanders, hoffentlich aus regenerativen quellen.
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Re: Mit dem Leaf durch den Winter

Beitragvon Twizyflu » Mi 13. Dez 2017, 11:35

Nein es stimmt aber was tom sagt.
1. KEIN LEAF (!) auch der neue 40 kWh (brutto) Leaf haben weder eine Batterieheizung noch eine Batteriekühlung
Nur in den skandinavischen Ländern (und beim 40er jetzt wohl auch bei uns) ist eine BatterieNOTHEIZUNG verbaut.
Sonst garnix.

2. der Japan Leaf - meiner wird 5 Jahre alt - lädt bei Kälte nur kurz mit höheren kW und geht dann auf gut 18 kW runter oder noch weiter. Im Optimum lädt er mit ca. 46 kW los und geht dann runter je nach Ladezustand. Ab 50% ist er schon ordentlich gefallen. Ab 75% gehts nur noch mühsam dahin - aber immer noch besser als eine kalte ZOE ZE 40.

3. die Batterie des Leaf kühlt langsam aus hat aber umgekehrt das Problem, dass sie im Sommer sehr flott warm wird und wenn er in der Hitze steht hat die Batterie im Sommer bei 30 Grad eben auch gerne mal 28-29 Grad ab Start. Das ist dann doof wenn man fährt + lädt. Nach der 2. Ladung sind wir schon 1-2 unter ROT (40-45 Grad!).

4. Der optimale Bereich für den Japan Leaf war so ab 20 Grad Zellentemperatur. Das sieht man auch schön im Leaf Spy.
Wenige Grad - blaue Farbe, dann wirds grün, dann gelb (oder erst gelb dann grün kA), dann rosa und dann rot

5. Der Sager von Akkuheizung, die ausfällt ist so ein Mumpitz - ernsthaft. Das ärgert mich sehr.
Die Akkuheizung ist im IONIQ ein PTC Zuheizer, der unter 5 Grad bei Bedarf die Zellen schneller auf Wohlfühltemperatur bringt. Dies mindert den hohen inneren Widerstand in der Zelle und erlaubt so ein recht flottes Schnellladen, bessere Rekuperation und weniger Verluste.
So eine PTC Heizung ist eine recht unbedenkliche Komponente. Ein Tesla heizt auch nicht viel anders den Innenraum und jedes Auto hat diesen Zuheizer meist auch im Gebläsekreislauf (14V PTC) hängen. Was soll da kaputt gehen?
Das ist wie wenn ich sage kauf keine LED Scheinwerfer, weil die gehen auch kaputt vielleicht und sind dann teurer als eine Halogenbirne.
Das erfüllt seinen Zweck und fertig.

Das kennt man sogar seit TESLA.
Auf Langstrecken ist es gut, wenn der Zuheizer ordentlich unterstützt damit die Zellen schneller auf Wohlfühltemperatur kommen. Ohne ist der Verbrauch sonst evtl höher weil die Verluste höher bleiben weil die Zellen länger kalt sind.

Ach und ich hab trotzdem noch immer zwischen 14 und 15 kWh / 100 km Verbrauch - das sieht ein Leaf im Winter sicher nicht mit 80 km/h Schnitt auf 300 km bzw. 110 km/h Tempomat. Und das mit Akkuzuheizung, die ja automatisch mitläuft.

IONIQ lädt auch im Winter immer sang und klanglos mit 7,2 kW (maximum bzw. 7,02 kW).

Der Leaf ist nicht das Weltwunder der E-Autos - genauso wenig wie ein IONIQ.

Wie jemand sagen kann, eine Batterieheizung sei nicht wichtig, erschließt sich mir auch nicht.
IMMER besser man hat etwas (Kühlung, Heizung) als man hats nicht.
Wenns ums kaputt gehen könnte geht, dann steig garnicht erst ins Auto ein... kaputt gehen kann alles.

Bevor wir also hier von Effizienz reden, sollten die Hersteller halt mal bedenken, ob sie ein Auto hoch und breit machen wie einen Postkasten (BMW i3, Kia Soul EV, Ampera e, Leaf) oder so windschnittig wie ein Tesla Model S, Hyundai IONIQ.
Und wenn man dann sagt: Ja aber das höhere Sitzen und der Einstiegskomfort sind mir wichtig - darum kaufe ich Leaf/Soul/Ampera e usw. - dann ist das legitim und gut, dass es für jeden was gibt - aber dann ist das Thema Effizienz bitte zweitrangig. Beim IONIQ zahlt man auch halt mit Sitzhöhe (ist aber einwandfrei), bissl Einstiegsgröße und Kofferraumhöhe den Preis dafür, dass er so effizient fährt und das noch dazu mit 175 km/h vmax Tacho - das schafft sonst auch kein EV außer Tesla.

Und am Ende entscheidet sichs bei den Minutenpreisen an der Ladesäule, wer öffentlich lädt oder viel fährt.
Und da hab ich lieber stets fixe 45 kW auch wenn das Auto bei 0 Grad 3 Tage draußen stand (wie meiner oft) und dann trotzdem recht flott laden kann. Warum auch immer - er tuts. Also soll es schon seinen Grund haben.
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