Outlander vs. Boat Slip

Re: Outlander vs. Boat Slip

Beitragvon PHEV » Mo 5. Jun 2017, 19:55

Das (vermeintliche) Problem hatte ich ach schon. Lösung ist Save-Taste, dann schaltet er den Benziner zu und die Auffahrt war kein Problem (mehr).


Dann liegt das Problem also nicht an der Leistung des E-Motors sondern eher an der mangelnden Leistung des Akkus?
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Re: Outlander vs. Boat Slip

Beitragvon mz3c » Mo 5. Jun 2017, 20:05

Der Outlander PHEV kann nur elektrisch anfahren. Bei zu hoher Last und Drehzahl Null geht dann die Batterie in die Strombegrenzung, daher bewegt sich das Auto nicht.
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Re: Outlander vs. Boat Slip

Beitragvon ganderpe » Mo 5. Jun 2017, 20:35

hmm, geht nicht ganz auf, diese theorie.
beim anfahren ist die geschwindigkeit sehr klein. der, oder beim outlander die motoren haben ein maximales drehmoment, also kraft. weil die leistung das produkt aus kraft * geschwindigkeit ist, kann beim anfahren keine grosse leistung verbraucht werden.

vom aku her gesehen:
die spannung des akkus ist mehr oder weniger konstant, der strombedarf ergibt sich aus dem leistungsbedarf.
die elektrische leistung rechnet sich aus spannung * strom.
weil die akkuspannung konstant ist änder sich je nach leistungsbedarf der strom.
zwischen akku und motor hängt die motorsteuerung, welche dieses bewirkt.

die verlustleistung ist bei den heutigen motorreglern gering -> guter wirkungsgrad.

beim outlander ist die leistung der batterie 60 kW.
nur wenn der leistungsbedarf der motoren grösser ist, wird automatisch der verbrenner gestartet um die batterie zu entladten.

beim anfahren bei einer 25% igen steigung würde der outi ca. 5000 N zu überwinden haben, hätte er dann eine geschwindigkeit von 10 km/h, wäre die leistung ca. 15 kW, also kein problem für die batterien....

wieso dass es nur mit dem hold knopf funktioniert ist mir ein rätsel.

peter

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Re: Outlander vs. Boat Slip

Beitragvon PharmaJoe » Mi 7. Jun 2017, 05:53

Wer schonmal als Kind mit einem Elektromotor gebastelt hat, hat sicherlich beobachtet, dass der Stromverbrauch stark von der Belastung abhängt. Ein frei drehender Motor zieht (bei konstanter Spannung) nur sehr wenig Strom. Bei zunehmender Last steigt die Stromaufnahme, gleichzeitig sinkt die Drehzahl. Wenn man den Motor zum Stillstand bringt, erreicht die Stromaufnahme ein Maximum, gleichzeitig ist die mechanische Leistung Null. Der Wirkungsgrad rauscht also massiv in den Keller.
Irgendwo dazwischen liegt ein relativ breiter Bereich mit hohem Wirkungsgrad.
Aber bei stehendem Motor die Leistung mit Null anzusehen, ist schon anschaulich falsch. Es ist halt nur alles thermische Verlustleistung.
Die Motorsteuerung wird dafür sorgen, dass die Spannung am Motor eben nicht konstant ist, sonst wäre keine Steuerung der Drehzahl möglich. Gleichzeitig wird sie dafür sorgen, dass bei stehendem Motor keine thermische Überlast auftritt.
Das Drehmoment ist letztlich entscheidend, aber das allein bewirkt noch keine Leistung oder Arbeit, es ist nur eine Kraft, die in Beziehung zu einer Hebellänge steht.
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Re: Outlander vs. Boat Slip

Beitragvon ganderpe » Mi 7. Jun 2017, 08:15

das ist ein synchronmotor, der strom ist proportional zum drehmoment.
die verlustleistung über dem Ri kann nie diese dimensionen annehmen.
die batteriespannung bleibt logischerweise annähernd konstant, während die motorspannung proportional der umdrehungszahl ist


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Re: Outlander vs. Boat Slip

Beitragvon mcb » Do 8. Jun 2017, 19:51

In der aktuellen AutobildAllrad? ist ein kleiner Geländetest (halbe Seite, also am Zeitungregal lesbar) des Outlander Plugin drin.
cu Marco
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Re: Outlander vs. Boat Slip

Beitragvon marty_03 » Di 13. Jun 2017, 23:13

... nun ist es passiert - ich hab mir den Outi zugelegt.
Bisher bin ich sehr zufrieden und das Slippen funktioniert gut :)
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Re: Outlander vs. Boat Slip

Beitragvon Kim » Mi 14. Jun 2017, 08:30

marty_03 hat geschrieben:
das Slippen funktioniert gut :)

Na also.... Sag ich doch..! :lol:
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