Selbstentladung???

Re: Selbstentladung???

Beitragvon MineCooky » Mi 9. Nov 2016, 14:37

Bei 10% in 10 Tagen sprechen wir von knappen 3kWh.

Kann mir nicht vorstellen, das die in der Alarmanlage und der gleichen versinken oder auch das die 12V-Batterie so viel verliert.
Dann dürfte ja kein Verbrenner nach 10 Tagen mehr anspringen, oder?

Wenn ich mir zB diese hier ansehe (keine Ahnung ob das eine besonders gute oder besonders schlechte ist...), dann hat die 12V bei 5A. Das würde doch heißen, das sie gerade mal 60Wh (0,060kWh) Kapazität hat, oder?
Dann müsste der DC DC Wandler ja massive Verluste haben beim 12V Akku aus dem großen HV Akku laden um 3kWh zu verblasen.

Ich würde der sinkenden Temperatur die Schuld zu schieben. Wäre es wieder warm geworden, währen wohl auch die % wieder hoch gegangen sodass du tatsächlich höchstens 1% 'verloren' hättest.


Edit:
Irgendwas an dieser 12-Akku-Kapazitätsrechnung stimmt nicht. 60Wh erscheint mir für die Größe als zu wenig.
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Re: Selbstentladung???

Beitragvon Helfried » Mi 9. Nov 2016, 15:01

MineCooky hat geschrieben:
Irgendwas an dieser 12-Akku-Kapazitätsrechnung stimmt nicht. 60Wh erscheint mir für die Größe als zu wenig.


Wieso, diese Batterie von deinem Link ist doch ultramini. Das ist ja bei weitem keine herkömmliche Verbrenner-"Autobatterie".
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Re: Selbstentladung???

Beitragvon MineCooky » Mi 9. Nov 2016, 15:07

Helfried hat geschrieben:
Das ist ja bei weitem keine herkömmliche Verbrenner-"Autobatterie".


Okay, richtig gerechnet und die falsche Batterie raus gesucht :roll:

Tatsächlich, also nehmen wir mal die.

44Ah, 440 A (Kaltstartleistung, was ist denn das?)

Gut, die hat knapp 2kWh. Immer noch zu wenig als das ein Verbrenner da 3kWh raus bekommen soll in 10 Tagen, der würde dann nicht mehr starten.

Ich denke, es ist schlicht weg die Kälte, die die Prozentchen hat fallen lassen.
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Re: Selbstentladung???

Beitragvon Helfried » Mi 9. Nov 2016, 15:41

MineCooky hat geschrieben:
Kaltstartleistung, was ist denn das


Die sehr kurzfristig verfügbare maximale Leistung, die nur beim Start bei sehr kaltem Motor benötigt wird.
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Re: Selbstentladung???

Beitragvon eos21 » So 15. Jan 2017, 12:36

Ich komme noch einmal zurück auf diesen Eingangs-Thread von Adacta:

Adacta hat geschrieben:
Ich hatte vor 9 Tagen meinen Dicken am Flughafen mit SOC 64% abgestellt und hatte mir ausgerechnet, damit heute wieder ohne Nachladen nach Hause fahren zu können. Außentemperaturen 10-15°C Tag/2-5°C Nacht.

Zu meinem Entsetzen konnte ich über die App zusehen, dass der SOC jeden Tag um 1-2% abgenommen hat.


Weil nicht winterbereift und des garstigen Wetters wegen steht meiner nun seit knapp einem Monat bei stabilen 5 - 7 °C. Hab ihn am 22.12.16 geladen und dann ca. 1 Km gefahren und in die Einstellhalle gebracht. Gestern hab ich ihm einen Besuch abgestattet, da er im Betonbunker nicht per App erreichbar ist. Die Ladung ist nun nach 24 Tagen Stillstand immer noch bei 99 %. Da entlädt sich scheinbar so gut wie nichts.
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Re: Selbstentladung???

Beitragvon Helfried » So 15. Jan 2017, 12:43

eos21 hat geschrieben:
Die Ladung ist nun nach 24 Tagen Stillstand immer noch bei 99 %.

Ein Monat lang voll geladen stehen lassen? Das steht so aber nicht in den Handbüchern der Schlauheit. :)
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Re: Selbstentladung???

Beitragvon eos21 » So 15. Jan 2017, 14:17

Nicht immer einfach unqualifiziert dreinschwatzen bitte, das steht auch im Handbuch für Nicht-B ED-Besitzer....! :lol:

Das Fahrzeug ist nicht vollgeladen, da nicht mit RangePlus aufgeladen. Ausserdem ist es nicht heiss draussen....
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Re: Selbstentladung???

Beitragvon geog » Mo 16. Jan 2017, 21:16

Typische Kandidaten dafür sind Speichererhaltung bei Radios, Batteriecontroller, Ladegeräte, die im ausgeschalteten Zustand selbst einen kleinen Strom brauchen, und viele andere. Sicher sein, dass man auch diese Verbraucher abgeschaltet hat, kann man nur, wenn man die Batterien abklemmt. Dies ist auch mein Rat an alle Segler, die Ihre Batterien sicher über den Winter bringen wollen.
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