Meine ersten Erfahrungen

Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon Adacta » So 10. Apr 2016, 23:19

DidiD hat geschrieben:
Hallo,

interessanterweise bin ich vor kurzem eine ähnlich lange Strecke von Rastatt (im Badischen) nach Söll (Wilder Kaiser
Österreich) gefahren. Ich wollte es einfach einmal wissen, ob das möglich ist.

Da ich einen 2012er Leaf fahre und nur 3.7kw AC-Ladung richtete ich die Strecken nach den
verfügbaren Chademo-Stationen aus. Die liegen in dieser Richtung günstig, dank Aldi (20kw), Ikea(20kw), Nissan-Händler(50kw) und Tank und Rast(50kw) Ladestation war dabei. Gefahren wurde am Samstag - Sonntag wäre nicht möglich, da Aldi und Ikea geschlossen.

Die reine Ladezeit waren bei mir ca. 4h (Hinweg). Dabei war auch eine Stunde Schuko(3.7kw) dabei - reine Sicherheitsladung um mit genügend Reserve sicher anzukommen. Die Smatrics Ladestationen habe ich ausgelassen und
dafür 1h Schukoladung eingeplant. Rückweg war genauso. Die Reisezeit verlängerte sich trotzdem erheblich, da die
Autobahn immer wieder verlassen werden musste um die Ladestation zu erreichen. Nur einmal bei Augsburg konnte die
Ladestation bei Tank und Rast benutzt werden. Da es sich um eine 50kw Station handelte war der Leaf nach ca. 40min bei
98% SOC - solche Stationen sollte es an allen Raststätten geben.

Auf dem Rückweg traf ich am Ikea in Ulm einen B-ed Klasse Fahrer. Wir unterhielten uns. Dabei wunderte er sich, dass
die Beladung bereits nach 40 Min beendet war. Als er dann hörte, dass ich noch nach Rastatt wollte meinte er,
dass ich dann ja noch was vor hätte. Leider konnte ich die Unterhaltung nicht fortsetzen, da ich noch in Stuttgart die
Chademo beim Aldi rechtzeitig erreichen wollte und es bereits spät war. Das hat dann auch trotz Umleitung und Baustelle
gerade so noch geklappt - spannend - sozusagen auf den letzten Drücker. Hat derzeit etwas so wie Berta Benz.....

Die B-Klasse bräuchte nur eine Schnellademöglichkeit dann würde das Fahrzeug auch als Verbrennerersatz tauglich sein.
Eine Wärmepumpe als Heizung noch dazu - dann würde die Reichweite auch im Winter nicht so stark einbrechen.
Wenn Daimler das hinbekommen würde, wäre mein Verbrenner bereits in Rente.

Viele Grüße Dietmar


Hallo Dietmar,

gratuliere zum erfolgreichen Abschluss der "Erprobung".

Liebe Grüße von dem B-ed Fahrer aus Ulm :) :) :)

Ich war an diesem Tag bei Ikea auch noch sehr von die Alltagstauglichkeit meines B ed erstaunt. Ich habe ein großes Regal und ein 2-Sitzsofa ohne Probleme im Auto unterbekommen. Einzig meine zwei Jungs zusammen auf dem Vordersitz hatten es auf der kurzen Fahrt etwas weniger geräumig. 8-) 8-) 8-)
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon midimal » Mo 11. Apr 2016, 01:48

Dark Rider hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:
...und mit der Zoe noch schneller, und das überall... :lol: SCNR

Im Ernst, wenn der Daimler den Lader nicht so verkrüppelt hätte, wäre das ein super Auto für meine langen Strecken :roll: Schade, schade.


Naja, man kann nicht alles haben :lol:


Ein vernünftiger Lader(>22kW) ist nicht "alles" sondern gehört (wenn man es mit Hirn macht) zur Grundausstattung!
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon Dark Rider » Mo 11. Apr 2016, 08:26

midimal hat geschrieben:
Dark Rider hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:
...und mit der Zoe noch schneller, und das überall... :lol: SCNR

Im Ernst, wenn der Daimler den Lader nicht so verkrüppelt hätte, wäre das ein super Auto für meine langen Strecken :roll: Schade, schade.


Naja, man kann nicht alles haben :lol:


Ein vernünftiger Lader(>22kW) ist nicht "alles" sondern gehört (wenn man es mit Hirn macht) zur Grundausstattung!


Ich würde einen >22kW Lader ja schon auch begrüssen, aaaaaber:

- Zu 95% lade ICH an Orten wo gar nicht mit mehr als 11kW geladen werden kann.
- Im Alltag interessiert es mich sowieso nicht, da ich nicht täglich 300km fahre.
- Wenn ich auf Fahrten wie hier nach Salzburg extra kostenpflichtige Schnelllader anfahre, wo man teilweise fast 1€ / kWh bezahlt, dann gehe ich doch lieber mit meinem Verbrenner.

Fact, Fact, Fact ;)

Gruss
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon DidiD » Mo 11. Apr 2016, 18:50

Adacta hat geschrieben:

Hallo Dietmar,

gratuliere zum erfolgreichen Abschluss der "Erprobung".

Liebe Grüße von dem B-ed Fahrer aus Ulm :) :) :)

Ich war an diesem Tag bei Ikea auch noch sehr von die Alltagstauglichkeit meines B ed erstaunt. Ich habe ein großes Regal und ein 2-Sitzsofa ohne Probleme im Auto unterbekommen. Einzig meine zwei Jungs zusammen auf dem Vordersitz hatten es auf der kurzen Fahrt etwas weniger geräumig. 8-) 8-) 8-)


Hallo Adacta, nett daß du dich meldest,

schade, dass ich nicht mehr Zeit hatte, aber ich musste vor 20.30Uhr beim Aldi in FIlderstadt (bis 21Uhr offen) den
Chademo-Lader erwischen. Sonst wäre es zäh geworden mit Schuko und 3.7kw Ladeleistung.
(Ich beneide euch ED-Fahrer um den 11kw Lader und großen Akku mit 32kwh entnehmbarer Kapazität, mein
4 Jahre alter Leaf hat nur 19kwh entnehmbar dann zeigt er 0km Restreichweite an - 1.5kwh sind dann theoretisch noch entnehmbar habe ich aber noch nie ausprobiert)
In Filderstadt war dann auch noch eine Baustelle mit schlecht ausgeschilderter Umleitung - war nicht klar, wie man zum
Aldi kommen sollte. 20:20 Uhr dann noch geschafft, den Leaf angeschlossen und bis 20:57 geladen - dann war der SOC
wieder bei 90% und es konnte an die Reststrecke (ca. 100km) gehen.
In Rastatt dann um 22:15 Uhr angekommen mit 20km Restreichweite.

Fazit: Vom B-Ed den Akku mit Ladegerät + vom aktuellen Leaf die Wärmepumpe zum Heizen + die Effizienz vom Leaf und
Schnellademöglichkeit an jeder Raststätte einen 50kw Lader dann wäre kein Verbrenner mehr nötig.

Viele Grüße Dietmar
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon Alex1 » Di 12. Apr 2016, 15:24

Dark Rider hat geschrieben:
Ich würde einen >22kW Lader ja schon auch begrüssen, aaaaaber:
- Zu 95% lade ICH an Orten wo gar nicht mit mehr als 11kW geladen werden kann.
Upps, solche Ladewüsten gibt es ja kaum mehr in Deutschland. Bayerischer Wald :?: :lol:
- Im Alltag interessiert es mich sowieso nicht, da ich nicht täglich 300km fahre.
Ok, Jede hat ihre eigenen Bedürfnisse :D
- Wenn ich auf Fahrten wie hier nach Salzburg extra kostenpflichtige Schnelllader anfahre, wo man teilweise fast 1€ / kWh bezahlt, dann gehe ich doch lieber mit meinem Verbrenner.
Genau das ist das Tragische an der heutigen Situation. Danke, Verbrennerlobby :roll:
Fact, Fact, Fact ;)
Und wir sind aufgerufen, diese "Facts" zu ändern :mrgreen:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon Dark Rider » Mi 13. Apr 2016, 10:03

Alex1 hat geschrieben:
Dark Rider hat geschrieben:
Ich würde einen >22kW Lader ja schon auch begrüssen, aaaaaber:
- Zu 95% lade ICH an Orten wo gar nicht mit mehr als 11kW geladen werden kann.
Upps, solche Ladewüsten gibt es ja kaum mehr in Deutschland. Bayerischer Wald :?: :lol:
- Im Alltag interessiert es mich sowieso nicht, da ich nicht täglich 300km fahre.
Ok, Jede hat ihre eigenen Bedürfnisse :D
- Wenn ich auf Fahrten wie hier nach Salzburg extra kostenpflichtige Schnelllader anfahre, wo man teilweise fast 1€ / kWh bezahlt, dann gehe ich doch lieber mit meinem Verbrenner.
Genau das ist das Tragische an der heutigen Situation. Danke, Verbrennerlobby :roll:
Fact, Fact, Fact ;)
Und wir sind aufgerufen, diese "Facts" zu ändern :mrgreen:


-Ich suche mir die Ladestationen natürlich entsprechend aus. Ich lade häufig an P&C Ladestationen zu einem vernünftigen Jahrestarif. Ich habe keine Lust bei 50 Verbunden Mitglied zu sein und Jahresbeiträge und überrissene Stromtarife zu bezahlen. Hier gäbe es wirklich noch Optimierungsbedarf :(
- Würde ich den Stromer häufig auf der Langstrecke (>500km / Tag) brauchen, hätte ich mich für einen Tesla entschieden ;)
- Die "Facts" ändern? Gerne, aber wie? :roll:

Gruss
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon Alex1 » Mi 13. Apr 2016, 15:27

Mit dem Kauf eines eAutos hast Du schon einen Fact abgeändert. :mrgreen:

Eine Beteiligung an - oder gar das Organisieren - einer CF-Säule wäre noch ein großer Schritt :mrgreen: :mrgreen:
Herzliche Grüße
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon Dark Rider » Mi 13. Apr 2016, 16:02

Alex1 hat geschrieben:
Mit dem Kauf eines eAutos hast Du schon einen Fact abgeändert. :mrgreen:

Eine Beteiligung an - oder gar das Organisieren - einer CF-Säule wäre noch ein großer Schritt :mrgreen: :mrgreen:


Wuhuu :D

Von CF-Säulen in meiner Umgebung habe ich bisher noch nichts gehört. Aber in der Not kann ich die CEE16/400 bei mir in der Tiefgarage anbieten. Geht halt nur wenn ich zu Hause bin. Andererseits steht 500m weiter eine gratis Ladestation :lol:
Allgemein gibt es im Raum Zürich doch schon einige Ladestationen.

Gruss
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon Alex1 » Mi 13. Apr 2016, 16:17

Dark Rider hat geschrieben:
Von CF-Säulen in meiner Umgebung habe ich bisher noch nichts gehört. Aber in der Not kann ich die CEE16/400 bei mir in der Tiefgarage anbieten. Geht halt nur wenn ich zu Hause bin. Andererseits steht 500m weiter eine gratis Ladestation :lol:
Allgemein gibt es im Raum Zürich doch schon einige Ladestationen.

Gruss
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Die Schweiz ist ja - vor Allem im Vergleich mit D - ein Schlaraffenland für eMobilisten :mrgreen:

Ich hatte vor, wieder über Bregenz nach Milano zu fahren und brauchte fast Stunden, um nur alle 22-kW-Säulen auf DIESEM Weg durch die Schweiz in eine Tabelle zu kriegen :lol:
Herzliche Grüße
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Re: Meine ersten Erfahrungen

Beitragvon Dark Rider » Mi 13. Apr 2016, 17:51

Alex1 hat geschrieben:
Dark Rider hat geschrieben:
Von CF-Säulen in meiner Umgebung habe ich bisher noch nichts gehört. Aber in der Not kann ich die CEE16/400 bei mir in der Tiefgarage anbieten. Geht halt nur wenn ich zu Hause bin. Andererseits steht 500m weiter eine gratis Ladestation :lol:
Allgemein gibt es im Raum Zürich doch schon einige Ladestationen.

Gruss
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Die Schweiz ist ja - vor Allem im Vergleich mit D - ein Schlaraffenland für eMobilisten :mrgreen:

Ich hatte vor, wieder über Bregenz nach Milano zu fahren und brauchte fast Stunden, um nur alle 22-kW-Säulen auf DIESEM Weg durch die Schweiz in eine Tabelle zu kriegen :lol:


Ja es gibt mittlerweile doch schon einige Ladesäulen (wobei ich in Deutschland bisher auch super zurecht gekommen bin) :)

Aber eben, die Eine ist kostenlos, bei einer Anderen brauche ich einen Schlüssel, bei der Dritten das Ladeabo A, etc.
Das bekannte leidige Thema :|
Darum habe ich mich für den für mich optimalsten Anbieter (P&C) entschieden. Ich prüfe lediglich hin und wieder das Angebot der anderen Anbieter und vergleiche. Aber wenn ich dann z.B 0.70€/kWh &/oder 0.10€/Minute sehe kommt mir das ******
Dann fahre ich aus Prinzip lieber zur Tankstelle da, schneller, einfacher und günstiger :roll:

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