Wie tankt man ein Elektroauto?

Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon Thades » Fr 6. Mär 2015, 14:26

Ich wollte mal wissen, wie praktisch die Autos in ländlichen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern sind. Ich kenne in Greifswald und Neubrandenburg nur wenige Ladestationen und wollte mal wissen, ob die Autos überhaupt Zukunftsfähig für ländliche Regionen sind. Gibt es irgendwelche Erfahrungen?
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Re: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon Tho » Fr 6. Mär 2015, 14:27

Man läd am besten zu Hause.
Da die Entfernung zu den nächsten Großstädten aber selten mehr als 100km in Deutschland beträgt, kann man auch öffentliche Ladesäulen erreichen. :lol: Es wurden sogar schon erste Ladesäulen bei Renault Händlern im ländlichen Raum gesichtet. :)
Auf dem Land genießt man auch den Vorteil, das die wenigen vorhandenen Ladestationen immer frei sind.
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Re: AW: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon Volker.Berlin » Fr 6. Mär 2015, 14:34

Tho hat geschrieben:
Man läd am besten zu Hause.

Das ist der entscheidende Punkt. Wenn man zu Hause aufladen kann, hat man jeden Morgen einen “vollen Tank“ und man hat insgesamt viel weniger (Zeit-)Aufwand, als wenn man regelmäßig einmal pro Woche oder so zur Tankstelle muss!
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Re: AW: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon rolandk » Fr 6. Mär 2015, 14:41

Volker.Berlin hat geschrieben:
Tho hat geschrieben:
Man läd am besten zu Hause.

Das ist der entscheidende Punkt.


nicht nur das man selber zu Hause laden kann. Auch ist es möglich, seinen Anschluß für andere (Durchreisende) zur Verfügung zu stellen. Das wird bei Verbrennerfahrzeugen schon schwieriger..... Ok, man kann sich mehrere Benzinkanister mit Inhalt ins Regal stellen. Soviel ich weiß ist die erlaubte Menge aber nicht besonders groß.
Da kann man elektrisch schon eher aus dem Vollen schöpfen.

Roland

Pssst... aber nicht weiter sagen: es scheint so zu sein, als wenn es einige Leute gibt, die den letzten Punkt nicht so gerne sehen....
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Re: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon Buschmann » Fr 6. Mär 2015, 17:17

Thades hat geschrieben:
Ich wollte mal wissen, wie praktisch die Autos in ländlichen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern sind. .....?

Ich wohne auch in einer ländlichen Gegend. In meinem Fall nicht Mecklenburg-Vorpommern sondern Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Allerdings vermute ich, das hier die Ladesäulendichte vergleichbar ist. Hier in der Region ist die RWE und weiter nördlich die EWE recht aktiv. Die nächste öffendliche Säule ist 15km entfernt. Nicht unbedingt praktisch, obschon ich die auch gelegendlich nutze. Geladen wird im Normalfall zu Hause an der roten 400V/16A (400/32 in Planung). Das ist mehr als ausreichend für meinen täglichen 80km Arbeitsweg (hin und rück) und noch einiges an Rest für Fahrten in der Region. Geladen wird, sobald man wieder zu Hause ist. Bei 11kW ist das Auto flott wieder voll einsatzfähig. Welcher Verbrenner hat schon seine Tanke zu Hause. Landwirte mal nicht mitgerechnet. Wenn meine 32A Leitung fertid ist, denke ich über DSK nach. Das erweitert seinen Radius noch mehr.
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Re: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon redvienna » Fr 6. Mär 2015, 17:40

Man kann immer laden auch in der Großstadt.

Siehe meinen Beitrag auf Facebook von eben !

:lol:

Der User hat das Kabel einfach über den Gehsteig gelegt und entlang der Fassade bis in den 4. Stock geführt.

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Re: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon STEN » Fr 6. Mär 2015, 18:16

Buschmann hat geschrieben:
Thades hat geschrieben:
Ich wollte mal wissen, wie praktisch die Autos in ländlichen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern sind. .....?

Ich wohne auch in einer ländlichen Gegend.


Mir kommt es auch so vor als würde ich in einer ländlichen Gegend leben. Hier in Fürth gibts
bis heute nur Mädchenstrom aus SchuKo Dosen. Wenn sich nicht ein Mitsubishi-Händler erbarmt
eine TheNewMotion Säule einzurichten könnte man hier gleich gar nicht durchreisen.
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Re: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon Buschmann » Fr 6. Mär 2015, 19:16

Im ländlichen Raum hättest Du wohl auch noch die Möglichkeit zur Not einen Landwirt um Strom zu bitten. Dort gibt es im Normalfall zumindest 16A/400V. Bei älteren Höfen jedoch oft nur die drei Phasen! Schuko habe ich nur mal probiert um zu testen ob das geht. Die TheNewMotion der Mitsu-Händler sind wohl alle 3.7kW. Zumindest die, welche ich kenne.
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Re: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon Vanellus » Fr 6. Mär 2015, 19:30

Buschmann hat geschrieben:
Im ländlichen Raum hättest Du wohl auch noch die Möglichkeit zur Not einen Landwirt um Strom zu bitten. Dort gibt es im Normalfall zumindest 16A/400V. Bei älteren Höfen jedoch oft nur die drei Phasen! Schuko habe ich nur mal probiert um zu testen ob das geht. Die TheNewMotion der Mitsu-Händler sind wohl alle 3.7kW. Zumindest die, welche ich kenne.


Wie 16A/400V ohne drei Phasen funktionieren soll, ist mir nicht klar.
Das sind 11 kW, natürlich über drei Phasen. Da der Landwirt aber keine Typ 2-Dose hat, brauchst du eine mobile Wallbox (CrOhm oder Bettermann o.a.). Einfach an die rote CEE-Steckdose mit 16A/400V geht nicht. Das Auto will eine bessere Absicherung.

Ein teures Schuko-Notladekabel habe ich mir nie gekauft und habe es in den letzten 20 Monaten nie bereut weil nie gebraucht. Geh nie an eine unbekannte Schuko-Steckdose und zieh da 3,7 kW raus. Das sind 16 A und das mag eine Schukodose nicht gern, schon gar nicht über Stunden.
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Re: Wie tankt man ein Elektroauto?

Beitragvon squanto » Fr 6. Mär 2015, 20:17

Ich wohne auch im ländlichen Raum und muss Eifel oder Hunsrück überwinden, um in dichter besiedelte Gefilde zu gelangen. Aber auch dort gibt es für den Fall der Fälle ausreichend viele Ladesäulen eines großen EVU.
Benutzt habe ich dabei bisher fast ausschließlich mein Typ2 Ladekabel.
Laut Stromtankstellenverzeichnis scheint es mir auch in deinem Bundesland ausreichend Ladesäulen zu geben. Bei dir ist noch der Vorteil, dass es in deinem Bundesland so flach ist, was positiv für die Reichweite sein dürfte.
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