Tank&Rast - verminderte Ladeleistung?

Re: Tank&Rast - verminderte Ladeleistung?

Beitragvon phonehoppy » Do 14. Dez 2017, 18:46

Genau bei Siegburg Ost hatte ich gestern das gleiche Phänomen, beim Laden von 16% bis 65% war die durchschnittliche Ladeleistung ziemlich genau 30kW. Der Akku war warm, eine halbe Stunde vorher war ich mit vorklimatisiertem Auto von zu Hause gestartet. Das Auto hing ca. 35min an der Ladesäule, da sollte sich durch das Laden ja schon die Akkutemperatur erhöht haben...

Und da ich ja bereits einen Winter mit dem i3 hinter mir habe, in dem ich bei einem Ladehub zwischen 5% und 88% SoC immer eine durchschnittliche Leistung von ca. 44-46kW hatte, unabhängig von der Umgebungstemperatur, wundert mich das Ganze jetzt schon ein bisschen, und ich denke, allein am Wetter liegt es nicht...
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Re: Tank&Rast - verminderte Ladeleistung?

Beitragvon Schwani » Fr 15. Dez 2017, 13:20

Vielleicht wurde ja wirklich die Leistung bewusst reduziert, bzw. bei DC eine Phase abgeschaltet um irgendwelche Probleme mit der Säule zu vermeiden.

Wäre interessant zu wissen, ob es nur einen bestimmten Säulentyp betrifft.
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Re: Tank&Rast - verminderte Ladeleistung?

Beitragvon HubertB » Fr 15. Dez 2017, 13:35

Die Triples haben ja mehrere Leistungsmodule parallel geschaltet. Es wäre ja sinnvoll wenn beim Ausfall eines Moduls nur die Leistung reduziert wird und nicht der ganze Lader streikt. Möglicherweise ist das passiert.
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Re: Tank&Rast - verminderte Ladeleistung?

Beitragvon Pfälzer68 » Fr 15. Dez 2017, 15:20

Schwani hat geschrieben:
... bei DC eine Phase abgeschaltet ...


Hi.
??
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Re: Tank&Rast - verminderte Ladeleistung?

Beitragvon Tho » Fr 15. Dez 2017, 15:59

Ich habe mit dem i3s auch die Erfahrung gemacht, dass bei vergleichbaren Temperaturen und Vergleichbaren Ladehub der T&R Efacek ca. 10kW weniger bringt als ein ABB bei VW.
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Re: Tank&Rast - verminderte Ladeleistung?

Beitragvon NixNutzz » Fr 15. Dez 2017, 17:20

Ich denke, die maximale Ladeleistung, welche zur Verfügung gestellt wird, hängt in erster Linie vom Betreiber des Stromnetzes und der Auslastung des Ortstransformators ab. Ist die Auslastung des Transformators nahe seiner Grenze, wird für einen neuen Anschlusspunkt nicht mehr als 30kW zugesagt. Es werden nur stärkere Transformatoren eingesetzt, wenn sich das in der Ausbauplanung lohnt, weil die Dinger irre teuer sind.

Hintergrund:
Ich will mir eine 22kW Wallbox zu Hause installieren und habe dazu folgende Auskunft von der Westnetz erhalten: Jeder neue Anschlusspunkt wird mit maximal 30kW Anschlussleistung für die Netzplanung kalkuliert, damit das Stromnetz stabil bleibt. Es werden nur so viele neue Anschlusspunkte zugelassen, bis der Ortstransformator seine maximale Leistung erreicht hat.
Ist der Ortstransformator ausreichend groß dimensioniert, dass noch genügend Reserven zur Verfügung stehen, können für einen bestehenden Anschlusspunkt mehr als die standardmäßigen 30kW zugelassen werden. Dazu muß ein Antrag gestellt werden und für die Vorhaltung jeder zusätzlichen kW muss ein einmaliger "Baukostenzuschuss" bezahlt werden.
Bei Installation meiner Wallbox kostete die "Ertüchtigung" meines Anschlusspunktes rund 110,- Euro. Gebaut wurde da nix. Ich habe jetzt lediglich die Genehmigung und reserviere mit meinem Anschluss zusätzliche 22kW auf dem Trafo. Wenn der am Poller ist, gibts für jeden neuen Antragsteller nur Schnarchladung....
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Re: Tank&Rast - verminderte Ladeleistung?

Beitragvon Schwani » Fr 15. Dez 2017, 19:05

Pfälzer68 hat geschrieben:
Schwani hat geschrieben:
... bei DC eine Phase abgeschaltet ...


Hi.
??


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