Siemens Ladestation Erlangen Rathaus

Siemens Ladestation Erlangen Rathaus

Beitragvon Spürmeise » Do 26. Dez 2013, 17:06

http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Erlangen/Rathausplatz-Schuhstrasse-44/900/

teutocat hat geschrieben:
Das Hauptproblem in der Schuhstr. (und wahrscheinlich an allen Siemens-Ladestationen die mit dem Parkscheinautomat gekoppelt sind) ist ein mögliches unerwartetes Abbrechen des Ladevorgangs.
Der Ladevorgang wird gestartet indem Münzen im Wert der gewünschten Parkzeit eingeworfen werden und der Ladepunkt (1-6) über eine Tastatur ausgewählt wird. An dem entsprechenden Ladepunkt wird dann sofort die Ladung freigegeben und die Ladezeit soll an die Parkzeit gekoppelt sein. Park- u. Ladezeit kann man dann nicht mehr variieren.
An den Typ2-Anschlüssen kann es aus irgendwelchen Gründen aber zu Aussetzern kommen. Entweder man hat selbst den Ladevorgang mal kurz unterbrochen oder es passiert aus unbekannter Ursache. An allen anderen Ladestationen die ich bisher verwendet habe wird jedenfalls der Ladevorgang nach einer kurzen Unterbrechung weiter fortgesetzt. Nicht jedoch an den Siemens-Ladestationen. Hier wird der Ladevorgang endgültig beendet und kann nicht wieder aufgenommen werden. Man könnte also nun noch das eingeworfene Parkgeld durch reines Parken ausnutzen, Laden ist aber nicht mehr möglich solange die vorbezahlte Parkzeit noch läuft. Wenn man Glück hat, dann ist vielleicht einer der anderen Ladepunkte noch frei, für den man dann wieder neues Parkgeld einwerfen kann, obwohl die andere Park(und Lade)zeit eigentlich noch lange nicht abgelaufen ist.


Scheint ja echt si(n)emens zu sein, diese Ladesäule:

ST_xxx.jpg


Wie ist das genau mit der "Unterbrechung des Ladevorgangs"? Zählt des Entriegeln des Fahrzeugs (Ladestecker könnte 10 Sekunden lang herausgezogen werden) auch dazu? (Hatte kein Kleingeld zum ausprobieren).

Grüße
Spürmeise
 

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Re: Siemens Ladestation Erlangen Rathaus

Beitragvon MarkusD » Do 26. Dez 2013, 17:27

Spürmeise hat geschrieben:
Wie ist das genau mit der "Unterbrechung des Ladevorgangs"? Zählt des Entriegeln des Fahrzeugs (Ladestecker könnte 10 Sekunden lang herausgezogen werden) auch dazu?

Wenn mit dem Entriegeln (Aufschließen?) des Fahrzeugs der Ladevorgang (fahrzeugseitig) unterbrochen wird: Ja.

Sobald die Ladesäule merkt, daß aus einer zuvor freigeschalteten Steckdose kein Strom mehr gezogen wird, macht sie diese Dose dicht.
Soll der Sicherheit dienen.
Meine weitere Nachfrage, warum das dann auch bei Typ2-Dosen so sei, die doch erst dann Strom liefern, wenn die Pilotkontakte ein Auto signalisieren, war die Antwort der EStW: Das dient der Sicherheit.

Hm, ja ... Sicherheit von was? Geld beziehen für nicht gelieferten Strom und damit Rendite-Erhöhung?

Was ist des E-Fahrers bester Freund?
Das
16A-Dose-Rot-mini.jpg
und das
Dose-16A-Blau-Frontal-mini.jpg
und zur Not auch das
image_227875_1.jpg


Alles andere ist meistens nur Gängelung.

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: Siemens Ladestation Erlangen Rathaus

Beitragvon mlie » Do 26. Dez 2013, 19:02

MarkusD hat geschrieben:
Sobald die Ladesäule merkt, daß aus einer zuvor freigeschalteten Steckdose kein Strom mehr gezogen wird, macht sie diese Dose dicht.
Soll der Sicherheit dienen.
Meine weitere Nachfrage, warum das dann auch bei Typ2-Dosen so sei, die doch erst dann Strom liefern, wenn die Pilotkontakte ein Auto signalisieren, war die Antwort der EStW: Das dient der Sicherheit.


Das ist auch komplett korrekt, der Typ2-stecker stellt sicher, dass er niemals unter Last gezogen wird. Die 63A-CEE Stecker übrigens auch, auch wenn kaum einer den Pilotkontakt da beschaltet.
Die CEE-Stecker sind für Massenelektromobilität ungeeignet, weil sie unter Last trennbar sind, ab 32A unheimlich schwer zu ziehen sind, klobig sind, kein PP/CP-Signal übertragbar ist und auch nicht so gut in der Hand liegen. Zudem ist keine Kommunikation mit dem Fahrzeug möglich.

Bitte nicht die technischen Probleme einzelner Ladesäulenanbieter den durchdachten Typ2-Steckern anhängen, an meiner Wallbox laufen diese vollkommen problemlos und ich würde mir flächendeckend Typ2-22kW wünschen, das spart einen Haufen Wallboxgetrage, um die ganzen CEE-Stecker oder komplett sinnlose Tankstellen mit SchuKo auf richtigen Elektroautostrom zu adaptieren...
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Siemens Ladestation Erlangen Rathaus

Beitragvon MarkusD » Do 26. Dez 2013, 21:17

mlie hat geschrieben:
MarkusD hat geschrieben:
Sobald die Ladesäule merkt, daß aus einer zuvor freigeschalteten Steckdose kein Strom mehr gezogen wird, macht sie diese Dose dicht.
Soll der Sicherheit dienen.
Meine weitere Nachfrage, warum das dann auch bei Typ2-Dosen so sei, die doch erst dann Strom liefern, wenn die Pilotkontakte ein Auto signalisieren, war die Antwort der EStW: Das dient der Sicherheit.


Das ist auch komplett korrekt, der Typ2-stecker stellt sicher, ...
Falsch, denn hier geht es um die SteckDOSEN. Steht doch oben. Was ist daran nicht zu verstehen?
Aus der Typ2-Dose kommt kein Strom, wenn die Pilotkontakte nicht entsprechend belegt sind. Von daher ist die Aussage "Das dient der Sicherheit." Blödsinn.
Für die Schukos kann ich es verstehen, wenngleich ich noch keine andere Ladesäule angetroffen habe, die derart zickig ist.

Von daher: Bitte schreibe deinen Beitrag nochmal neu.
(Es ist zwar nicht alles falsch, was da drin steht, hat mit dem eigentlichen Problem allerdings gar nichts zu tun.)

Gruß
Markus
MarkusD
 


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