Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon 150A » So 8. Sep 2013, 08:47

Hallo!

Bisher hat unser kleiner I-Miev noch nie eine Schnelladung gesehen. Jetzt haben wir es in Köln an der Westfalen Tankstelle, Spenrather Weg 1 ausprobiert.

Erst mal das erfreuliche Fazit: Es hat funktioniert und das Laden war komplett kostenlos! Vielen Dank an den Besitzer oder auch ans RWE oder den ADAC, wer auch immer dafür verantwortlich ist!

Hier die Story:
Wir wollten endlich mal wieder nach Köln ins große Kino, das leider knapp 60km weit weg ist. Wenn man mit dem Mitsi unter Vollgas über Bahn prescht, geht dabei gerne schon mal 3/4 der Ladung drauf. Vorher informiert: Die Tankstelle ist noch da und funktioniert auch. Zur Not noch schnell das Schuko-Ladekabel eingepackt und los gings. Nach dem neusten Blockbuster ging es dann auf zur Tanke.
Bis dahin waren nur noch 4 von 16 Balken zu sehen. An der Tanke angekommen, stand natürlich ein Verbrenner vor der Ladesäule. Das war aber kein Problem, der Mitsi passte noch prima zwischen das andere Auto und die Ausfahrt. Das Kabel der Ladesäule war gerade lang genug.
Der Chademo Stecker ist in der Tat etwas unhandlich. Man muss ihn, bei geöffnetem Hebel, kräftig in die Buchse drücken und dann den Hebel komplett anziehen, bis er eingerastet ist und die Kontaktierung steht. Nach ein paar Mal tatschen auf den Tatschscreen erschien dann der Preis: "10 Min 3 Euro, 20 Min 6 Euro, 30 Min 9 Euro". Ich dachte mir: "Was solls, erste Schnelladung, 30 Minuten wir er sicher brauchen, das kann man mal investieren". Wobei ich den Preis ziemlich hoch empfand. Beim Touch auf "30 Minuten" erschien dann sowas wie "Der Betrag wurde bereits bezahlt" und schon brummte die Ladestation und der Mitsi los. Die Lüftung im Auto lief auch direkt auf Vollgas mit, anscheinend um den Akku zu kühlen, denn aus der Lüftung kam nichts raus. Während der Ladezeit ließ sich das Auto jederzeit öffnen, betreten und auch wieder abschließen. Ich schreibe das dazu, weil die Ladesäule vorschreibt, das Auto anzuschließen und zu verriegeln.
Wir gingen dann erst mal einen Kaffee trinken, die Tankstelle soll ja auch was davon haben. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass die Ladung tatsächlich kostenlos ist und dass das auch so bleiben wird, solange die Stromkosten nicht exorbitant hoch werden. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und wir konnten in der lauen Sommernacht schön draussen sitzen, eine rauchen, den Kaffee geniessen und dem Mitsi beim Laden zusehen. Natürlich weit genug weg von den herkömmlichen Zapfsäulen :D . Es gibt dort auch drinnen eine Gastronomie, man kann sich also im Winter auch gemütlich aufwärmen. Nach knapp 20 Minuten hörte dann plötzlich das Rauschen auf, was mich sehr wunderte. Etwas erschreckt sah ich eine Pfütze unter dem Auto und die Ladesäule meldete "Der Ladevorgang wurde unerwartet unterbrochen".
Jetzt erst mal fix den Ladestecker ab und nachsehen. Das war aber gar nicht so einfach. Man muss wohl den Knopf am Chademo Stecker zum entriegeln drücken und gleichzeitig den Hebel wieder gaaaanz nach unten drücken, um die Kontakte einzufahren. Erst dann ließ sich der Chademo Stecker mit einem kräftigen Ruck wieder herausziehen. Da muss man erst mal drauf kommen. Schnell das Auto gecheckt: Zündschlüssel rum und sofort ging die "Ready" Leuchte an. 14 von 16 Balken, Erleichterung. Das Wasser war anscheinend auch harmlos und scheint von der Klimaanlage zu kommen, die wohl auch zum Akku kühlen verwendet wird. Das Auto hatte wohl den Ladevorgang abgebrochen und die Ladesäule hat den Mitsi irgendwie nicht richtig verstanden.
Hier mal eine Frage: Ist es normal, dass am Ladeende eine Fehlermeldung angezeigt wird und keinerlei Informationen über Ladedauer, Leistung und Energiemenge? Mich würde ja noch viel mehr interessieren, z.B. die Temperaturkurve der Akkus beim Laden, Spannungsverlauf und ähnliches, aber davon habe ich mich schon nach dem ersten Betrachten des I-Miev Displays verabschiedet...
Am Ende hat die Ladestation innerhalb von unter 20Min den Mitsi von 4 auf 14 Balken gebracht. Das mach bei einem 16KWh Akku nach Adam Riese (10% Reserve eingerechnet) gute 9KWh. Mit 20% Verlust (Klima, Akku) 10,8Kwh. Die Station müsste also knapp 32KW gepumpt haben. Das scheint mir etwas unrealistisch. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Ladestation mit 400V, 32A Drehstrom betrieben wird. Das wären maximal 22KW. Also entweder hat der Akku 'ne Macke oder ich habe mich irgendwo völlig verrechnet. Wer einen Fehler entdeckt: Für eine Korrektur wäre ich dankbar.

Nach der nun doch erfolgreichen Ladung haben wir entspannt den Heimweg angetreten.

Ich hoffe, hiermit eine interessante Ladegeschichte geliefert zu haben, aus der der ein oder andere nützliche Informationen ziehen konnte oder einfach Spaß am Lesen hatte.

Grüße,
euer 150A Neuling
150A
 
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Re: AW: Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon molab » So 8. Sep 2013, 09:06

Schöner Bericht!
Dass das Auto bei 80% abbricht, dient der Akku Schonung und ist normal. Man kann danach wohl nochmal starten, dann geht es aber langsamer weiter.
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Re: Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon Efan » So 8. Sep 2013, 10:38

150A hat geschrieben:
...
Hier mal eine Frage: Ist es normal, dass am Ladeende eine Fehlermeldung angezeigt wird und keinerlei Informationen über Ladedauer, Leistung und Energiemenge? ...


Normal ist, daß er nach 80% abbricht, ABER ohne eine Fehlermeldung, sondern einfach 80% sind erreicht. Danach kannst du den Ladevorgang nochmal für 10 Minuten starten, um die restlichen 20% aufzuladen.

Der Wagen zieht dann nicht mehr die volle Power, aber doch recht viel, zumindest beim Leaf geht der dann auf etwa 95%.
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Re: AW: Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon molab » So 8. Sep 2013, 10:45

Die Fehlermeldung gibt's aber wohl öfter. Kommunikation halt. Wäre mir egal, solange es läuft.
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Re: Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon elektro-mobil » So 8. Sep 2013, 11:34

Hallo 150A, vielen Dank für diesen interessanten Bericht.

Vor allem sehr ermutigend zu hören, dass die CHAdeMO-Ladesäule momentan wirklich funktioniert. Zu oft gibt es zur Zeit noch nicht funktionsfähige CHAdeMOs, doch nun wissen Leaf- oder iMiev-/C-Zero-/iOn-Fahrer aus der Gegend oder als Besucher in der Region von einem echten Nutzer, dass es hier klappt. Vor allem wichtig, da die andere CHAdeMO in Köln bei der Automobilgruppe Dirkes (so mein Stand von vor 2 Wochen) immer noch defekt ist.


150A hat geschrieben:
Vorher informiert: Die Tankstelle ist noch da und funktioniert auch.


Das war sehr klug. Anscheinend muss man sich bei den CHAdeMOs in Deutschland am besten immer vorher informieren, ob sie funktionsbereit sind oder nicht.


150A hat geschrieben:
Zur Not noch schnell das Schuko-Ladekabel eingepackt und los gings.


Das ist erscheint mir ebenfalls sehr klug. Da die Infrastruktur, so wie es sich mir darstellt, leider noch nicht so sehr gepflegt wird, dass man davon ausgehen kann, dass sie funktioniert, sollte man immer mögliche Alternativen dabei haben. Wobei die "Kombi-Säule" von RWE nur CHAdeMO oder Typ2 bietet. Da würde Schuko nicht dranpassen, es sei denn, man hat noch einen Typ2 auf Schuko-Adapter-Kabel zusätzlich dabei. Für Leafs oder iMiev/C-Zero/iOn bietet es sich meiner Meinung nach häufig an, immer ein Typ2-Typ1-Kabel mitzuführen, damit man die über 1000 Typ2-Säulen in Deutschland auch nutzen kann.


150A hat geschrieben:
An der Tanke angekommen, stand natürlich ein Verbrenner vor der Ladesäule. Das war aber kein Problem, der Mitsi passte noch prima zwischen das andere Auto und die Ausfahrt. Das Kabel der Ladesäule war gerade lang genug.


Das ist wirklich ein Problem. Gut, dass bei Dir das CHAdeMO-Kabel gerade noch lang genug war, doch vor CHAdeMOs sollten keine Verbrenner stehen. Für den nächsten Nutzer ist das Kabel vielleicht nicht "gerade lang genug", sondern gerade etwas zu kurz. Es wäre gut, wenn bei den CHAdeMOs eine Beschilderung ist, die auffällig genug ist, dass Verbrenner-Fahrer wirklich sehen, dass sie dort nicht stehen sollen. Oder man könnte, wenn die Säule schon blockiert ist, einen Hinweis an der Winschutzscheibe hinterlegen, dass das Verbrenner-Fahrzeug falsch dort abgestellt wurde.

150A hat geschrieben:
Der Chademo Stecker ist in der Tat etwas unhandlich. Man muss ihn, bei geöffnetem Hebel, kräftig in die Buchse drücken und dann den Hebel komplett anziehen, bis er eingerastet ist und die Kontaktierung steht.


Eigentlich sollte RWE an den "Kombi-Säulen" eine Anleitung dran haben, wie man den CHAdeMO-Stecker richtig bedient. Vorweg noch: Der "CHAdeMO-Connector" (also sozusagen die Zapfpistole, die man in der Hand hält), ist nicht immer so unhandlich. Es gibt viele verschiedene Hersteller und Modelle. Auch Yakazi, von dem glaub ich der Connector bei den RWEs bisher stand, bietet mittlerweile kompaktere Modelle an.

Es funktioniert so: Den "Hebel" geöffnet lassen, und den "Stecker" in die Buchse drücken, dafür braucht man eigentlich nicht viel Kraft. Er sollte irgendwann vollständig drin sein, manchmal hört man auch noch ein bestätigendes "Klack". Nicht mit Gewalt, das wäre vielleicht auch ein Grund, warum einige CHAdeMOs außer Betrieb sind. Dann, wenn der Stecker soweit drin steckt, den Hebel ganz anziehen. Ähnlich kompliziert ist es, wenn man die Verbindung lösen möchte:

150A hat geschrieben:
Jetzt erst mal fix den Ladestecker ab und nachsehen. Das war aber gar nicht so einfach. Man muss wohl den Knopf am Chademo Stecker zum entriegeln drücken und gleichzeitig den Hebel wieder gaaaanz nach unten drücken, um die Kontakte einzufahren. Erst dann ließ sich der Chademo Stecker mit einem kräftigen Ruck wieder herausziehen. Da muss man erst mal drauf kommen.


Man muss den Knopf (wie gesagt, nur an diesem speziellen Connector von Yazaki, andere sind kompakter und anders aufgebaut) 2x drücken. Beim 1. Mal drücken, kann man den Hebel wieder öffnen. Der Stecker hängt aber immer fest dran, das ist m.M.n. durchaus verwirrend. Dann muss man noch ein 2. Mal drücken, und dann lösen sich noch Verbindungen direkt zwischen Connector und Fahrzeug. Und erst danach bekommt man den Stecker "ab".

"Da muss man erstmal drauf kommen" ist m.M.n. eine zutreffende Beobachtung. Daher mein Vorschlag, da müßte eigentlich eine Anleitung dran, wie man die CHAdeMo-Stecker richtig bedient, an die RWE-Kombisäulen.


150A hat geschrieben:
Nach ein paar Mal tatschen auf den Tatschscreen erschien dann der Preis: "10 Min 3 Euro, 20 Min 6 Euro, 30 Min 9 Euro". Ich dachte mir: "Was solls, erste Schnelladung, 30 Minuten wir er sicher brauchen, das kann man mal investieren". Wobei ich den Preis ziemlich hoch empfand. Beim Touch auf "30 Minuten" erschien dann sowas wie "Der Betrag wurde bereits bezahlt" und schon brummte die Ladestation und der Mitsi los.


Das ist doch gut zu wissen, dass selbst, wenn später mal die Ladesäule etwas kostet, diese Ladesäule im Sommer einen iMiev in 20 Minuten von 4 Balken auf 14 Balken laden kann. Natürlich ist es momentan um so praktischer, dass es noch kostenlos ist. Obwohl dann für einige Benutzer etwas verwirrend, dass erst ein Preis angezeigt wird, und man dann doch nichts bezahlt.


150A hat geschrieben:
Etwas erschreckt sah ich eine Pfütze unter dem Auto und die Ladesäule meldete "Der Ladevorgang wurde unerwartet unterbrochen".
Schnell das Auto gecheckt: Zündschlüssel rum und sofort ging die "Ready" Leuchte an. 14 von 16 Balken, Erleichterung. Das Auto hatte wohl den Ladevorgang abgebrochen und die Ladesäule hat den Mitsi irgendwie nicht richtig verstanden.
Hier mal eine Frage: Ist es normal, dass am Ladeende eine Fehlermeldung angezeigt wird und keinerlei Informationen über Ladedauer, Leistung und Energiemenge? Mich würde ja noch viel mehr interessieren, z.B. die Temperaturkurve der Akkus beim Laden, Spannungsverlauf und ähnliches, aber davon habe ich mich schon nach dem ersten Betrachten des I-Miev Displays verabschiedet...


Wie molab schon schrieb, es ist normal, dass die CHAdeMO-Ladung bei so ca. 85% Ladung aufhört. Das Fahrzeug und die Säule kommunizieren. Es ist nur bei den RWE-Kombistationen so, dass diese "Der Ladevorgang wurde unerwartet unterbrochen"-Meldung auftaucht, oder eben keine weiteren Informationen als die noch verbleibende, schon bezahlte Restzeit auf dem Display. Es gibt andere CHAdeMOs, die zeigen dank der Kommunikation zwischen Säule und Fahrzeug sehr viele Informationen an: Batteriestand in % (was ich beim iMiev besonders interessant zu sehen fand, denn in % wird es im Fahrzeug selbst ja nicht angezeigt), der aktuell eingespeiste Strom, wieviel Minuten noch übrig sind, bis das Fahrzeug voll geladen ist, oder wieviel Minuten schon vergangen. Und beim Abschalten steht bei anderen CHAdeMOs dort nur "Ladevorgang beendet", und nicht "unerwartet unterbrochen", weil letzteres für mich immer so nach Fehler klingt. Dabei ist es ganz normal. Soweit ich weiß, heißt das auch, die Säule hat den iMiev nicht nicht richtig verstanden, ;) sondern genau richtig, denn das Fahrzeug hat der Säule gesagt, dass sie aufhören soll.

150A hat geschrieben:
Am Ende hat die Ladestation innerhalb von unter 20Min den Mitsi von 4 auf 14 Balken gebracht. Das mach bei einem 16KWh Akku nach Adam Riese (10% Reserve eingerechnet) gute 9KWh. Mit 20% Verlust (Klima, Akku) 10,8Kwh. Die Station müsste also knapp 32KW gepumpt haben. Das scheint mir etwas unrealistisch. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Ladestation mit 400V, 32A Drehstrom betrieben wird. Das wären maximal 22KW. Also entweder hat der Akku 'ne Macke oder ich habe mich irgendwo völlig verrechnet. Wer einen Fehler entdeckt: Für eine Korrektur wäre ich dankbar.


Die CHAdeMOs können bis zu 50kW, daher ist es nicht unrealistisch. Es gibt andere CHAdeMO-Ladegeräte, z.B. von EVTEC bzw. e8 energy in Deutschland, die können nur mit maximal 20kW laden, sind für eine normale Drehstrom-Netzanbindung ausgelegt. Finden kann man solche auf 20kW beschränkten CHAdeMOs z.B. in Kampen auf Sylt oder in Hamburg in der San-Francisco-Straße. In der Praxis macht es einen Unterschied, weil die Ladung z.B. statt 30 Minuten dann eben eine Stunde dauert. Daher schätze ich die Bemühungen von RWE, da deren Kombi-Säulen soweit ich weiss immer eine Netzanbindung bekommen haben, so dass die 50kW auch geliefert werden können.
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Re: Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon 150A » So 8. Sep 2013, 17:52

Vielen Dank für die nützlichen Informationen! Und auch schon mal für die kommenden, ich bin leider die kommenden 2 Wochen nicht da und kann wahrscheinlich nicht schreiben.

Ich wusste nicht dass man die Ladung erneut starten kann. Werde das gleich beim nächsten Mal ausprobieren!
Dann schaue ich auch mal bei Dirkes vorbei. Gut zu wissen, dass dort auch ein Chademo steht.

Die Kombi Säulen von RWE funktionieren nur mit einem speziellen Adapter? Ich nehme mal an Typ1<->Typ2. Da werde ich mir mittelfristig wohl auch einen besorgen. Bisher habe ich ein Mal irgendwo angehalten und einen freundlichen Mitbürger um Hilfe gebeten. Der war jedenfalls sehr zuvorkommend und interessiert! Es wurde immerhin nicht langweilig während der 2h Wartezeit.

Einen Zettel hinter der Windschutzscheibe von "falsch" geparkten Verbrennern (es steht auch kein Hinweisschild da) werde ich wohl nicht hinterlassen. Leben und leben lassen. An einer Tankstelle lässt sich ja der Besitzer schnell finden. Wenn ich mal auf Lader in Parkhäusern oder öffentlichen Plätzen angewiesen bin, werde ich das vielleicht anders sehen ;)

Danke für den Tipp mit dem 2x drücken auf den Chademo Stecker! Ich dachte nur "Verdammt, das Ding muss doch rausgehen". Habe dann unbewusst sicher ein zweites Mal draufgedrückt. Das sollte echt irgendwo stehen. Werde bei Gelegenheit mal einen Tipp an den Betreiber geben.

Dass die Stationen SO schnell laden können, wusste ich gar nicht. Leider sind die Informationen, die der I-Miev zur Verfügung stellt wirklich spartanisch. Andere bauen zusätzlich selbst Messgeräte ins Auto, was mir momentan aber noch zu heikel ist. Erst mal warten, bis die Garantie abgelaufen ist. Ist aber ein anderes Thema .

Bis bald,
150A
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Re: Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon Beetle » So 8. Sep 2013, 21:33

150A hat geschrieben:
Dass die Stationen SO schnell laden können, wusste ich gar nicht. Leider sind die Informationen, die der I-Miev zur Verfügung stellt wirklich spartanisch. Andere bauen zusätzlich selbst Messgeräte ins Auto, was mir momentan aber noch zu heikel ist. Erst mal warten, bis die Garantie abgelaufen ist. Ist aber ein anderes Thema .



Eine tolle Lösung ohne Garantieprobleme ist die Software "CanION" für Android Tablets und Smartphones:

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Da kannst du sogar die einzelnen Zellenspannungen und Verbrauchskurven während der Fahrt checken. Du brauchst nur einen OBDII - Bluetooth Adapter (zB eBay ab 30 Euro) - keine Kabel oder sogar an der Fahrzeugelektrik rumschrauben.

Gruß,
Stefan
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Re: Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon elektro-mobil » So 8. Sep 2013, 22:20

Beetle hat geschrieben:
Eine tolle Lösung ohne Garantieprobleme ist die Software "CanION" für Android Tablets und Smartphones:

https://play.google.com/store/apps/deta ... ity.canion

Da kannst du sogar die einzelnen Zellenspannungen und Verbrauchskurven während der Fahrt checken. Du brauchst nur einen OBDII - Bluetooth Adapter (zB eBay ab 30 Euro) - keine Kabel oder sogar an der Fahrzeugelektrik rumschrauben.

Gruß,
Stefan


Gibt es so eine Lösung auch für den Leaf? ;)
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Re: Erfolgreiche Chademo Ladung: Spenrather Weg 1, Köln

Beitragvon 150A » Sa 28. Sep 2013, 12:28

Vielen Dank nochmal für die guten Tipps!

Wenn man den Knopf auf dem Chademo Stecer 2x drückt geht er tatsächlich ganz leicht raus :-)
Auch die Volladung mit verringerter Leistung durch erneutes Anstecken funktioniert!
Ein Android Phone oder Tablet habe ich noch nicht um die Software auszuprobieren, kommt aber sicher auch bald...

Gruß,
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