Destination-Charging: Verhalten und Definition

Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon Hausmeister » Mi 19. Apr 2017, 20:01

spark-ed


Die Manta-Fahrer konnten eines auf jeden FAll, damals wie heute authentisch sein. Während man einige ultra nerds hier (mit Einkommen am Durchschnitt) max. auf die ignore setzen kann. Die Duldung auf Aufenhalt auf www. G e punkt de sichert noch lange nicht Tiefgang an Informationen.
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon spark-ed » Mi 19. Apr 2017, 21:04

Hausmeister hat geschrieben:
Die Manta-Fahrer konnten eines auf jeden FAll, damals wie heute authentisch sein.

Schön wars, aber alles hat seine Zeit ;)
Hausmeister hat geschrieben:
Während man einige ultra nerds hier (mit Einkommen am Durchschnitt) max. auf die ignore setzen kann.

Ich wüsste nicht, warum ich hier jemanden pauschal als "UltraNerd" ansehen sollte (und schon gar nicht was mich sein Einkommen angeht)

Hausmeister hat geschrieben:
Die Duldung auf Aufenhalt auf www. G e punkt de sichert noch lange nicht Tiefgang an Informationen.

Das mag so richtig sein. Aber die Checkliste nach Prioritäten vor dem Abschicken eines jeden Beitrages sollte sein
1. Ist ein halbwegs respektvoller Umgang mit den mir persönlich unbekannten Mitforisten gewährleistet und muss sich niemand persönlich beleidigt fühlen
2. Passt der Beitrag überhaupt noch zum Thema
und
3. Können die Mitleser durch den Inhalt Informationen gewinnen.

Da du Checkpunkt 1. gerne mal großzügig übersprungen hast:
Vor dem
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3x tief durchatmen und Beitrag auf "Salonfähigkeit" prüfen
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon INRAOS » Mi 19. Apr 2017, 21:33

Hausmeister hat geschrieben:
Die Duldung auf Aufenhalt auf www. G e punkt de sichert noch lange nicht Tiefgang an Informationen.


Eine 24 Stunden plus 5 Minuten dauernde Zwangs-Ruhepause allerdings leider auch nicht :mrgreen:
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon Karlsson » Mi 19. Apr 2017, 21:52

spark-ed hat geschrieben:
Ich kann mich auch nicht des Verdachts erwehren, dass die derzeitigen Gratis Ladestationen bei einigen Nutzern unbewusst zu einer gewissen Konditionierung auf genau diese oder jene Ladetechnik führen ;) (Tank&Rast ist super, Allego aber doof oder unter 22kW AC geht gar nix)

Auf meinen längeren Strecken hab ich 22kW AC oft genutzt, auch kostenpflichtig. Wäre ich auf DC angewiesen gewesen, hätte ich die Strecken elektrisch gleich geknickt. Mit AC22 kommste immerhin auf 50km/h im Durschnitt von laden + fahren. Für Touren zwar eigentlich zu langsam, aber eben noch kein völliges Desaster wie mit 3,7kW.
Mit kostenlos hat das nichts zu tun, auch wenn es natürlich schon ermöglicht, mal eben beim Einkauf 10kWh mitzunehmen.

Aber das wird zukünftig halt teurer als Zuhause.
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon Volt » Mi 19. Apr 2017, 22:37

Alles bis 22kw halte ich für Destination-Charger.

Wenn es Vor ort nicht eindeutig geregelt ist, z.b. Mit dem zusatz 2 stunden mit parkscheibe, sondern lapidar mit dem text elektrofahrzeuge während des Ladevorganges frei, dann:

Der Ladevorgang beginnt mit dem Willen oder dem vorhaben zu laden und endet wenn das elektrofahrzeug die Fläche verlässt.

Demnach würde sich die frage wann es denn weg muss erledigen. Auch ein vollgeladenes elektrofahrzeug befindet sich noch im Ladevorgang, denn sonst hätte es die Fläche verlassen.

Aber man sollte es halt so schnell als möglich wegfahren.
(fair use)

das bedeutet:
möchte jemand vor ort eine freie säule vorfinden,
so sollte dieser eine säule mit zeittarif ansteuern.

Stefan

ps:
es ist egal wie die Säule abrechnet,
sie ist nicht rentabel.
These:
Beim laden sind alle E-Autos gleich zu behandeln.
Bei Destination Ladesäulen (bis 22KW) wird solange gestanden wie der Fahrer es für Richtig erachtet,
bzw. halt maximal solange wie beschildert. Oh, schon voll? egal. Ladescheibe ist Sinnvoll.
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon Super-E » Do 20. Apr 2017, 11:42

Ich denke man muss bei der Diskussion ganz klar die Situatuion stand heute und den zukünftig erwünschten Zustand trennen. Ich hoffe es ist für jeden einsichtig, dass es da Unterschiede gibt.

Für die Diskussion ist es aber sehr hinderlich, wenn die einen ein Zukunftsszenario im Hinterkopf haben und die anderen die Limitationen der Gegenwart... Wie man elegant von heute auf morgen kommt steht dann noch auf einem anderen Blatt.

Stand heute ist es sicherlich sinnvoll die wenigen auch langsamen Ladestationen immer frei zu machen. Das dies aber nicht ewig funktionieren wird und nicht wünschenswert ist (vor allem bei wirklich erfolgreichem Ausbau) ist eigentlich mein Punkt.
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon Hausmeister » Do 20. Apr 2017, 18:23

spark-ed hat geschrieben:
3. Können die Mitleser durch den Inhalt Informationen gewinnen.

Da du Checkpunkt 1. gerne mal großzügig übersprungen hast:
Vor dem
Absenden.JPG
3x tief durchatmen und Beitrag auf "Salonfähigkeit" prüfen



Wieso gehste nicht den Leuten auf die Nerven, die hier eindeutig ansprachen auch dauerhaft an der Ladesäule zu parken - auch wenn die Semmel seit Stunden voll ist?
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon fweber » Fr 21. Apr 2017, 07:45

Interessante Diskussion! Aktuelle auf der Goingelectric-Startseite: Ampera-e kommt im Herbst mit 60 kWh und kann an Typ2 7,2kW laden.
Damit kann so ein Ladevorgang selbst an einer 22kW-Typ2 Säule gerne mal flockige 9 Stunden dauern. Und mitunter deswegen würde ich alles, was langsamer als 43kW ist, als "Laden während des Aufenthalts"-Lader mit einem gewissen Vernunftmaß bezeichnen. Klar, 5 Tage dort parken macht auch keinen Sinn.

Randnotiz: mir hat mal so ein Kasper in einem Freisinger Parkhaus (dort gibts nur Schuko) nachts den Stecker gezogen. Habe 2 Nächte in Folge dort geparkt, weil ich im zugehörigen Krankenhaus übernachten durfte. Dazwischen war ich ganztägig 200km unterwegs und bin abends wieder hingefahren - also JA, ich stand da tatsächlich die zweite Nacht in Folge an der selben Dose und wollte mir 25 kWh über Schuko reinziehen. Für manche Elektro-Oberlehrer ist das aber scheinbar nicht verständlich...
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon Langsam aber stetig » Fr 21. Apr 2017, 08:03

Ich hoffe, das Du zumindest voll geladen hattest, bevor der Stecker gezogen wurde? Ansonsten wäre es ja klar gewesen, das Du nicht zwei Tage am Stück dort parkst...
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Re: Destination-Charging: Verhalten und Definition

Beitragvon Hausmeister » Fr 21. Apr 2017, 10:33

Das mit den 230 Volt Steckdosen ist super ärgerlich. Versteh eh nicht wirklich, wie man die im voll öffentlichen Bereich anbietet.
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