Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

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Re: AW: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon ATLAN » Do 8. Aug 2013, 11:23

molab hat geschrieben:
also im Menü meines Smart ED 3 kann ich den Ladestrom auch begrenzen, sogar in der Einheit Ampere.


OK, das war mir entgangen, Danke! Sinds doch schon 2 die meinen keine totalen Vollhirschen als Kunden zu haben :mrgreen: :thumb:

MfG Rudolf
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Beitragvon eDEVIL » Do 8. Aug 2013, 11:54

Zumindest außerhalb Ddeutschld. sollen wohl 32A 1phasig möglich sein- ob das aber auch bei uns geht, kann ich nicht sagen...
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon mherby » Do 8. Aug 2013, 22:08

eDEVIL hat geschrieben:
Zumindest außerhalb Ddeutschld. sollen wohl 32A 1phasig möglich sein- ob das aber auch bei uns geht, kann ich nicht sagen...


warum sollte es nicht gehen? In Deutschland gibt es eine VDE-Norm zum laden von Elektroautos. Die schreiben es ganz genau vor.
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Re: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon smarted » Do 8. Aug 2013, 22:16

Nein. Bei 20A einphasig ist Schluss
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Re: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon mherby » Fr 9. Aug 2013, 20:59

Werde mal nachsehen in der DIN VDE 0100-722 Stromversorgung von Elektrofahrzeugen. Die bekomme ich die nächsten Tage
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Re: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon smarted » Fr 9. Aug 2013, 21:12

mherby hat geschrieben:
Werde mal nachsehen in der DIN VDE 0100-722 Stromversorgung von Elektrofahrzeugen. Die bekomme ich die nächsten Tage


Das hat nichts mit Elektroautos zu tun. Suche bitte in der TAB2000 nach Schieflast und 20A.
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Re: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon mherby » Fr 9. Aug 2013, 21:56

Da hast du Recht :-)
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Re: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon mlie » Sa 10. Aug 2013, 03:03

Hmm, wenn es nur um die Schieflast geht - dann dürfte man hydraulische Durchlauchterhitzer auch nicht genehmigen, die schalten nämlich in Stufe 1 auch einen Aussenleiter komplett weg - schiefer geht nimmer... Insofern würde mich das ehrlich gesagt weniger interessieren, zumindest derzeit läuft 32A einphasig unter "ist eben so".

Ich habe die 22kW Wallbox von KeBa zu Hause, weil der Akku bei meinem Kangoo mir am Abend in der Regel deutlich geleert ist, mindestens 2mal die Woche darf ich mir das Akkuleer-Symbol kurz vor zu Hause ansehen, mindestens 2 mal im Monat lese ich "Leistungsreduzierung" im Armaturenbrett. Ich würde eine Schnellladung mit 22kW also sehr begrüßen, weil man ja eventuell noch mal Abends essen gehen will - die Strecke von uns nach Munster sind 2x30 km. Leider kann der Kangoo nur Schnarchladung mit 3,7kW, also gehen wir dann recht spät essen oder verschieben es auf den nächsten Tag. Wir richten uns da also eher nach der Befindlichkeit des Autos.
Ich würde sagen, die Leistungsanforderung hängt nicht zuletzt davon ab, ob jemand das EA als Erstwagen oder als Zweit- oder gar Drittwagen hat. Wir haben nur den Kangoo, und er hat mir die letzten 7 Monate als Einzelwagen kompett gereicht. eventuell kommt 2014 die ZOE hinzu.

(Morgen leider nicht, auf meiner Fahrt nach Berlin muss ich ab Celle einen Mietwagen nehmen - nicht genug Tankstellen unterwegs)

Wenn die PV-Anlage kommt, dann ist eine Begrenzung auf 3kW sinnvoll, wenn man tagsüber lädt.

Was das Gewicht betrifft: Ist bei EAs doch praktisch egal, weil die kinetische Energie beim rekuperieren ja wieder zum großen Teil zurückgewonnen wird. Ich merke jedenfalls keinen echten Unterschied in der Reichweite, ob ich mein gesamtes Werkzeug und Warenlager im Auto habe oder ob ich nur mit einem alten Sessel zur Mülldeponie fahre.
Wer natürlich das Dieselmotto "Wer später bremst ist länger schnell" beibehält, wird andere Ergebnisse haben. Ich für meinen Teil muss wohl eher mal die Bremsen entrosten und ich könnte die derzeit als neuwertig verkaufen...

Kurzum: der Kangoo mit 30 oder 40kWh Akku und wenigstens 11kw wäre geil.

Wenn ich mit 43 kW laden möchte (Energieversorger sagt: bei mr zu Hause auch grundsätzlich kein Problem, aber Wandlermessung 3x80A), dann würde ich eher meinen Schwager im Industriegebiet fragen, der hat Wandlermessung und nach der Pleite zweier Firmen eine ganze Trafostation für seine Firma alleine. Da sind genug Reserven, wenn nicht gerade die Kompressoren laufen. :)
150 Mm elektrisch ab 11/2012.
Nichts ist so dringend, als dass es morgen nicht noch dringender wäre.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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Re: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon eDEVIL » Sa 10. Aug 2013, 08:24

mlie hat geschrieben:
Wir haben nur den Kangoo, und er hat mir die letzten 7 Monate als Einzelwagen kompett gereicht.

Kurzum: der Kangoo mit 30 oder 40kWh Akku und wenigstens 11kw wäre geil.

Mutig, mutig. Vom Raumangebot hätte der Kangoo sehr gut für mich gepaßt, aber für die Fahrzeuggroße kleiner Akku gepaart mit Schnarchladung ging leider gar nicht.

Bei gleicher Akkugröße wären 43 KW angebracht oder falls das zu vilee Problem a la Chameleon mit sich bringt, 32 KWh Akku + 22KW Lader.
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Re: Wozu grosse Ladeleistungen bei Heimladestationen?

Beitragvon dkt » Mo 12. Aug 2013, 20:17

me68 hat geschrieben:
Ich denke die EVUs werden irgendwann die Netzleistungsbereitstellungskosten erhöhen, wenn es um grössere Dauerleistungen geht. Jetzt ist es kein Thema, bei den paar Elektroautos. Aber wenn eine gewisse kritische Masse erreicht ist, werden die EVUs das merken und aufschreien ... und in Folge die Hand aufhalten.

Also wozu die Netze unnötig strapazieren, wenn man eh die ganze Nacht Zeit hat den Akku zu laden?


Für die Nacht werden es sich die großen Stromproduzenten sicherlich überlegen, um diese Zeit „Netzleistungsbereitstellungskosten“ tatsächlich fällig zu stellen.

Was eher zutreffen könnte, dass die Netzbetreiber Induktivladestationen am Stellplatz des E-Autos in der Garage, fördern werden. Den Grund kennen wir. Wenn alle E-Autos durch Induktionsladen versorgt würden, dann ist das Netz mit der „E-Auto Cloud“, wie es auf Neudeutsch heißt in der Lage eine großzügige Netzstabilisierung aufzubauen. 50 Millionen E-PKW davon 40 Millionen stets am Netz – dann brauchen wir kein Pumpspeicherwerk in Deutschland und der Wind könnte blasen wie er will. Selbst der Sonnenscheinstrom tagsüber wäre problemfrei, weil die Zweitwägen (natürlich E-Autos) nur zum morgendlichen Aldi-Besuch verwendet werden, den Rest stehen sie ungenutzt herum und auf der Induktionsschleife.

Und Förderung natürlich nur für Induktionsstrom, denn da steht das Auto immer zwangsweise mit dem Netz in Verbindung - ungleich beim Kabel, das kann Mutti schon mal regelmäßig vergessen, weil ja der "Tank" noch voll ist.

Wenn dann jedes nur wenige Prozent seine Speicherkapazität dem Netz zur Verfügung stellt, gibt es Sonnenstrom und Windstrom dann im Überfluss, wenn er gebraucht wird. Jetzt exportieren wir diese Plus an täglichem Strom noch zu Negativpreisen, bevorzugt nach Holland. Dort dient der nicht speicherfähige Strom dann schon mal um ein Kühlhaus für Frostfische auf große Minustemperaturen abzukühlen, damit dann die Kühlung abgestellt werden kann, wenn für Strom Spitzenpreise gezahlt werden. Der deutsche „Michel“ finanziert so den Gewinn der holländischen Fischhändler bis jetzt so, mit der Ökoumlage auf seine teuren kWhs.

Zudem sich mit dem Auto am Netz auch noch Geldverdienen läßt. Und jetzt komme ich auf den Punkt. Das wäre auch ein Grund für große Lade-(Entlade-)Leistungen bei Heimladestationen.
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