Wirkungsgrad beim Laden mit geringer Stromstärke

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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon eDEVIL » Mo 16. Apr 2018, 16:58

"Aufhänger"war doch:
AndreR hat geschrieben:
Der Tesla hat genau das gleiche Phänomen, dass bei niedrigen Ampere der Wirkungsgrad in den Keller geht. Horst Lüning hat das an seinem mal über mehrere Ladevorgänge dokumentiert. Erst ab ca. 16 Ampere kommt ein vernünftiger Wirkungsgrad heraus.


dann kam:

kub0815 hat geschrieben:
AndreR hat geschrieben:
...Horst Lüning ...Erst ab ca. 16 Ampere kommt ein vernünftiger Wirkungsgrad heraus

Also ich würde eher Datenblättern trauen wie einem Youtuber.


Mal davon abgesehen, dass ich HL auch eher unterhaltsam finde als wissenschaftlich fundiert, hat er zumindest in dem Punkt recht. Wobei das ja auch drauf an kommt, auf welches Modell mit welchem Lader man das bezieht.

meine Frage war dann:

eDEVIL hat geschrieben:
Welche Datenblätter besagen denn, dass ein eAuto bei 10A einphasig einen besseren Ladewirkungsgrad als bei 16A einphasig hat? :lol:


Als Antwort darauf kam dann:

kub0815 hat geschrieben:
Bei Brusa kann man sowas erkennen. Allerdings ist es so max. bei 11kw ~94.5% und bei 4kw ~92%


Was imho kein Beleg für die Behauptung ist ;) Aber die Ablesewerte sind nicht falsch :mrgreen:
Also falls das falsch rüber kam: ich hab das Ablesen nicht in Frage gestellt, aber es beantwortet überhaupt nicht meine Frage.

Ein herunter Regeln auf 4,2kw dreiphasig macht noch viel weniger Sinn. Außer man hat etwas gegen ZOE-"Q"-Fahrer :lol:
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Re: Wirkungsgrad beim Laden mit geringer Stromstärke

Beitragvon kub0815 » Mo 16. Apr 2018, 17:57

Hi,

der Aufhänger war nicht in diesem Thread! Wie soll jetzt da sinnvoll weiterdiskutiert werden nach der Auftrennung?
Ich sehe das runterregeln auf 4,2kw jedenfalls nicht als signifikant an. bei 11kw ~94.5% und bei 4kw ~92%

Viele Grüsse
Jürgen
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Re: Wirkungsgrad beim Laden mit geringer Stromstärke

Beitragvon eDEVIL » Mo 16. Apr 2018, 18:02

Theoretisch stimme ich Dir zu, dass man unter der annahme, dass alla Fahrzeuge den brusa Lader verbraut haben, man das gerne so machen kann. Hilft aber nichts, da die Drosselung auf 6A dreiphasig in der Praxis nicht einsetzbar ist.

Basagte Brusa lader haben ja nur die alten Smart und einige wenige Umbaufahrzeuge.
Und wie schon angemerkt wurde macht es bei einphasigen Fahrzeugen keinen Sinn auf 6A zu drosseln. Da gehen dann 20-30% der LAdenergie für den "LAdestandby" drauf.

Kanns ein, dass in 5 Jahren dreiphasig mit 16A sehr verbreutet ist und viele Fahrzeuge auch mit 6A umgehen können, aber es kann auch anders kommen.
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Re: Wirkungsgrad beim Laden mit geringer Stromstärke

Beitragvon kub0815 » Mo 16. Apr 2018, 18:37

eDEVIL hat geschrieben:
Basagte Brusa lader haben ja nur die alten Smart und einige wenige Umbaufahrzeuge.
Und wie schon angemerkt wurde macht es bei einphasigen Fahrzeugen keinen Sinn auf 6A zu drosseln. Da gehen dann 20-30% der LAdenergie für den "LAdestandby" drauf.


Das wurde ja auch nie so angedacht. Angedacht war zu dem Zeitpunkt 1P16A -> 3,6kw oder 3P6A 4,2kw als frei zur Wahl für den Fall das man kein Lastmanagment hat. Ich sehe das mal die ausgangsituation von jetzt nicht als gegeben für eine Diskussion für eine Diskussion was wäre wenn alle ein eAuto haben was in 10-20Jahren erst der Fall sein wird. Ich sehe das lediglich für eine Beispiel das es möglich ist so einen Lader zu bauen.
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Re: Wirkungsgrad beim Laden mit geringer Stromstärke

Beitragvon eDEVIL » Mo 16. Apr 2018, 18:59

...eine Diskussion was wäre wenn alle ein eAuto haben was in 10-20Jahren erst der Fall sein wird...

Wer weiß denn schon, was in 10-20 jahren sein wird?

Ich gehe würde als recht wahrscheinlich ansehen, dass man in 10-20 jahre größtenteils Lastmanagement nutzt.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon kub0815 » Mo 16. Apr 2018, 22:11

Super-E hat geschrieben:
Zudem kommt noch die hohe Wahrscheinlichkeit der Gleichzeitigkeit, da ja fast alle Ihr EV anstöpseln, wenn sie nach Hause kommen. Selbst wenn es OK wäre, wenn das Auto zwischen 2 und 3 in der Nacht lädt werden sich die Wenigsten die Mühe machen sowas zu programieren. Reinstöpseln - laden - Schluss. Und wer jetzt meine das ja nicht alle gleichzeitig heimkommen: Es essen ja auch nicht alle gleichzeitig zu Mittag oder zu abend und trotzdem sind die Kochspitzen im Lastgang deutlich sichtbar. Und auf den Abendpeak legt sich jetzt noch zusätzlich die EV Ladung. ..


Duschen mit DLE und Kochspitzen kann man ja nicht wirklich vermeiden. Mann will sich ja nicht vom Versorger vorschreiben lassen wann man zu duschen hat.

Beim eAuto ist es jedenfalls möglich das diese Ladezeiten zeitlich zu verschieben ohne Komfortverlust ich lade immer zwischen 2 und 5 ist eine Taste im Auto die man drücken muss. Und wenn man finanzielle Anreize bekommt macht man das Automatisch. Bei Netze bauen gibt es so ein Programm das hier der Netzbetreiber die Ladung unterbinden kann wenn es ihm passt. Der benefit für Kunden ist das das Netzentgelt niedriger ist.
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