Wallbox-Anfängerfragen

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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon rolandk » Sa 11. Apr 2015, 09:05

Bei einem Fahrzeug, das sowieso nur einphasig mit bis zu 32A lädt, ändert sich durch den Einsatz einer Wallbox nichts. Und Typ1 lädt halt nur einphasig, egal ob mobiles Kabel oder Wallbox.

Oder habe ich Deine Aussage da falsch verstanden?

Roland
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon Karlsson » Sa 11. Apr 2015, 09:45

Mehrere Sicherungen für die Küche...
3x Herd
3x Warmwasser
1x Geschirrspüler
Aber der komplette Rest läuft auf einer. Also zb Wasserkocher + Toaster + Espressovollautomat + Licht.
Aber stimmt auch wieder, der Toast ist fix durch, Wasser schnell warm und der Espresso sowieso. Ist keine Dauerlast.
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon Jan » Sa 11. Apr 2015, 11:43

Lieber Roland.

Ach so, ich dachte, mit einer Wallbox werden alle 3 Phasen gleichmäßig belastet und dann der Ladestrom wenn nötig auf einer Phase weiter zum Auto geleitet. Dann würde eine Wallbox beim Typ 1 Auto ja nicht viel Sinn machen. Besser wäre dann ja einfach ein Kabel bei dem sich der Ladestrom anpassen lässt, eine Seite Typ 1 für den Wagen, andere Seite Typ 2 oder Adapter für CEE Dose.
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon Jack76 » Sa 11. Apr 2015, 11:50

@Jan: Dann lieber ne normale Wallbox mit festem Typ2 Kabel und 11-22KW Leistung (einstellbar) für die Zukunftssicherheit. Und für den Typ1 Lader ne simple CEE blau 16A daneben, da dran nen Typ 1 Ziegel reicht für die max 3KW... Fertig ist der Lack...
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon rolandk » Sa 11. Apr 2015, 11:55

@Jan,

schön wär's....

Und wer es richtig gut machen möchte stellt seine Ladeinfrastruktur auch anderen E-Mobilisten zur Verfügung. Das ist nämlich etwas, was die Verbrennerliga nicht kann.

Sieh Dich mal um im Forum und suche mal nach Crowdfunding und evtl. nach Workshop....

Gruss
Roland
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon Karlsson » Sa 11. Apr 2015, 13:26

@Jan
Box übernimmt ja nur die Kommunikation mit dem Fahrzeug (die Info, was netzseitig gezogen werden darf) und schaltet dann die Phase(n) ein oder aus. Daher ist das ja relativ billig im Gegensatz zu DC.

Schönes Avatar übrigens ;)
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon Jan » Sa 11. Apr 2015, 14:08

Und schon so lange her, denn die Berge sind so weit. :(
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon Elektrofix » Sa 11. Apr 2015, 22:56

Berndte hat geschrieben:
Die TAB des Netzbetreibers sind sozusagen seine AGB. Das ist kein Gesetzestext.
Der Netzmeister verweist auf die TAB, und Du kannst Dich nicht im geringsten dagegen wehren. Das habe ich schon probiert und da war kein Einsehen auf der anderen Seite. Er verlangte einen neuen Zählerschrank oder ich bekomme die Änderung nicht genehmigt.

Berndte hat geschrieben:
Zum Thema CAT Leitungen in den Zählerschrank und so... es soll ja Haushalte geben, welche keinen Festnetzanschluß mehr haben, muss ich also extra einen anmelden?
Nö, die CAT Leitung ist für SmartMetering, früher war eine Steuerleitung 7x1,5mm2 von Verteilung zu Verteilung zu legen. Wenn der EnergieNetzbetreiber SmartMetering bei Dir im Haus installieren will, dann wird er ggf. auch über die Telefonleitung installieren. Im Vorfeld musst Du nichts anmelden.

Berndte hat geschrieben:
Was ist, wenn ich mir ein neues Küchengerät mit 2100W Leistung kaufe, muss ich das anmelden und evtl. auch genehmigen lassen? Darf ich den Notladeziegel von meinem eGolf jetzt nicht in die Schukosteckdose im Carport stecken, wo mir doch der Autohändler sagte, das geht ganz einfach?
Streng genommen ja. Und nicht alles was geht ist auch erlaubt. Wenn jemand eine Haus baut, dann berechnet die Elektrofirma die möglich Last im Haus und meldet diese Last bei dem EnergieNetzbetreiber an. Dieser legt dann ein Kabel (z.B. 4x6 mm2) vom Hausanschlusskasten zum Kabel (ca. 4x160mm2) an der Straße und verbindet diese mit einer Muffe in der Erde. Mit der Anmeldung weis der EnergieNetzbetreiber auch welches Lastverteilungsprofil bei Dir zu erwarten ist und sucht den Transformator in den Gebiet aus.
Wenn Du einen 5 Liter Warmwasserboiler gegen einen 18kW Durchlauferhitzer ersetzen willst, dann brauchst Du die GENEHMIGUNG des EngerNetzbetreibers. Und ich kennen einige Leute, die haben ein Untersagung bekommen, weil das Kabel die zusätzliche Leistung nicht verkraftet.

Berndte hat geschrieben:
Warum gibt es keine Gerichts und Grundsatzurteile zu obigen Themen, warum gibt es fast immer Kulanzregelungen oder einen Vergleich?
Bin kein Anwalt, sondern Elektromeister. Ich vermute weil es ein Monopol ist, und ein Verfahren von der Bundesnetzargentur für beide Seiten nicht lustig ist.

Bei mir hat mein Energieversorger gemerkt, dass ich mein Smart ED in der Garage lade; es kam eine E-Mail.
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon e-future » Mi 20. Mai 2015, 20:34

morgen schaut bei mir der Elektriker vorbei und ich wollte mit ihm besprechen, was bei der vorhanden Hausinstallation sinnvoll machbar ist. Bisher lade ich mit dem BMW-Ziegel an Schuko (Ort: Garage; IP44 Aufputz), aber um möglichst flexibel zu bleiben, schwebt mir ein Drehstromanschluss mit CEE32 oder CEE16 Dose vor. Da kann ich dann später entweder eine Wallbox dranklemmen oder auch eine mobile Ladebox wie den Juice Booster. Viele plädieren ja für eine fest installierte Wallbox mit festen Typ-2 Kabel/Stecker, ich halte momentan die Variante mit mobiler Ladebox am attraktivsten. Finde ich zukunftssicherer, wenn man sich später eine stärkere Wallbox zulegen möchte. Gibt's noch Ratschläge, die ich beachten sollte?
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Re: Wallbox-Anfängerfragen

Beitragvon e-future » Do 21. Mai 2015, 21:07

Wenn man den gezogenen Strom protokollieren möchte was bietet sich da am besten an? Ein digitaler Zähler auf der Hutschiene? Gibt's da große Unterschiede bei den Anbietern? Können die Dinger alle mehr oder weniger das gleiche?
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