Vergleichstests zu Wallboxen

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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon jennss » Mi 19. Jul 2017, 01:04

Der Bausatz ab 279 € inkl. Kabel ist auch eine Möglichkeit: https://www.elektrofahrzeug-umbau.de/shop/wallbox/
j.

PS: Habe ich in der Auflistung auch editiert:
ladeequipment/vergleichstests-zu-wallboxen-t25158-20.html#p564654
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon jennss » Do 20. Jul 2017, 11:11

Was meint ihr, sollte man statt einer reinen 3,7 KW-Wallbox lieber etwas mit mehr "Zukunft" nehmen und gleich 11 oder 22 KW kaufen? Ist die Installation mit 3 Phasen deutlich teurer? (Schutzschalter?)
j.
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon acurus » Do 20. Jul 2017, 11:54

Ich würde keine einphasige Wallbox aufbauen, sondern tendenziell eine 11kW nehmen. 22kW wenn es der Hausanschluss hergibt.
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon cpeter » Do 20. Jul 2017, 12:16

jennss hat geschrieben:
Was meint ihr, sollte man statt einer reinen 3,7 KW-Wallbox lieber etwas mit mehr "Zukunft" nehmen und gleich 11 oder 22 KW kaufen? Ist die Installation mit 3 Phasen deutlich teurer? (Schutzschalter?)
j.

Ja, ich würde empfehlen, gleich auf drei Phasen zu gehen, zumindest 11 kW. Ja, der FI Typ B kostet, aber dafür ist die Installation zukunftssicher.
11 kW sollten ausreichen (auch ein 100 kWh Akku ist dann über Nacht wieder voll, selbst wenn er ganz leer war), mit 22 kW kann man andererseits auch im Laufe des Tages schnell zwischenladen, da hat man auch in 1 - 2 Stunden wieder ausreichend Reichweite im Akku.

Aktuell - mit meinem Leaf - kann ich maximal mit 6,6 kW laden. Wenn ich dann in der Früh draufkomme, dass ich doch weitere Strecken fahren muss als am Abend davor gedacht (also: nicht über Nacht geladen), dann kommt auch noch wärend des Frühstücks signifikant zusätzliche Reichweite in den Akku. Habe ich bisher nur einmal gebraucht, war sehr praktisch.

Man kann es ja ausrechnen: wenn man die Ladeleistung kennt und den durchschnittlichen Verbrauch eines EVs, dann weiß man, wieviele km Reichweite pro Stunde geladen werden können (oder eben: pro Viertelstunde, etc.).
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon ecopowerprofi » Do 20. Jul 2017, 19:54

acurus hat geschrieben:
22kW wenn es der Hausanschluss hergibt.

Sein Hausanschluss hat nur 40A. Da hat man mit 22 kW zu wenig Reserven nach oben. Es bleiben bis zum Nennstrom der Hauptsicherung nur noch 8A bei voller Ladeleistung. Eine WM, TR oder GS haben schon teilweise eine max. Stromaufnahme von 11A. Man kann noch eine 14 kW Wallbox nehmen. Dann hat man wenigsten noch 20A Reserve.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon jennss » Fr 4. Aug 2017, 09:55

Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren, was ich möchte.

3 Phasen oder eine:
Drei sind besser, wenn unser nächstes Auto ein reines E-Auto wird. Das ist noch offen. Kann ich 3 Phasen verlegen, aber erstmal nur 1 Phase anschließen, so dass auch kein Typ B-Schutzschalter nötig ist? 2 Adern könnte man doch erstmal tot liegen lassen, oder?

Schlüsselschalter oder Absicherung:
Bei uns wäre die Wallbox mit Stecker+Kabel frei zugänglich. Also das Auto steht am Haus, aber wenn ich bei der Arbeit bin und der Stellplatz frei ist, könnte da theoretisch jemand stehen und laden... Normalerweise steht aber keiner auf unserem Platz, weil der ja offensichtlich zum Haus gehört. Nur mal eben das Postauto oder jemand zum Ausladen steht mal kurz dort. Vielleicht kann ich auf einen Schlüsselschalter oder eine PIN-Sicherung an der Wallbox verzichten und nur im Urlaub dann am Schutzschalter abschalten. Für den Urlaub wäre es aber auch vielleicht nicht schlecht, wenn man das Kabel ganz abnehmen könnte. Hm...

Stecker-Halterung
Was mir gefallen könnte an der Pulsar, wäre die Extra-Halterung für den Stecker, denn so könnte die Wallbox bei uns hinter dem Zaun stehen und nur das Kabel wäre direkt neben dem Auto an der Wand. So eine Extra-Halterung bietet nur Wallbox.com?

Wetterschutz
Bei Plastikgehäusen wie der Pulsar soll es ganz gut sein, wenn sie nicht direkt der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, weil das Plastik spröde werden könnte. Dann würde ich vielleicht ein Mini-Vordach oder so über die Wallbox setzen, sofern das reicht. Die Wallbox stände an einer Ostseite und nur abends evtl. im Sonnenlicht.

Daten-Infos
Eine App mit Daten und Energiezähler wäre ganz nett, könnte ich aber evtl. auch drauf verzichten.

Tendenz geht also zur Pulsar (Stecker-Halterung, Daten, recht günstige 11/22 KW) oder WallBe (wg. Schlüsselschalter). Für die EcoLoad spricht evtl. noch das Metallgehäuse (wird nicht spröde), neben dem günstigen Preis.
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon acurus » Fr 4. Aug 2017, 10:02

3 Phasen vs. eine:
Ich würde es gleich richtig machen. Ggf. eine Wallbox nehmen bei der kein FI Typ B benötigt wird.

Zur Steckerhalterung:
Einfach nach "Typ2 Wandhalter" suchen. Da gibts zu Hauf sowas in der Art: http://esl-shop.de/steckerhalterung-hal ... -typ2.html (soll keine Werbung für diesen Shop sein, war nur einer der ersten Treffer).

Zum Abschalten:
Bei der Wallbox für die ich mich entschieden habe (ABL) gibt es einen entsprechenden Eingang über den man das Nachrüsten kann. Andererseits sollte für einen Urlaub das Abschalten in der Hauptverteilung ja auch locker reichen.

Daten-Infos:
Werde ich bei meiner Box mal versuchen über RS485 abzugreifen. Der Stromzähler den ich verbaue hat auch eine Schnittstelle die man auswerten kann.
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon kub0815 » Fr 4. Aug 2017, 10:20

acurus hat geschrieben:
3 Phasen vs. eine:
Ich würde es gleich richtig machen. Ggf. eine Wallbox nehmen bei der kein FI Typ B benötigt wird.


Genau das würde ich nicht machen lieber alles schön modular.

Wenn der FI kaputt ist kann ich nur den austauschen. Wenn an der Wallbox was kaputt ist nur diese. Mann ist so auch wesentlich flexibler in der Auswahl. Mann kann auch einfach die Steuerung in ein paar jahren mal austauschen wenn man mal probleme hat.

Wenn der Plan ist PV auszunutzen ist man mit einer Phase meist besser beraten und braucht sowiso keinen Teueren FI
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon 2.ZERO Edition » Sa 6. Jan 2018, 15:27

cpeter hat geschrieben:
Ja, Ladeverluste an einer Ladesäule können unterschiedlich von denen zu Hause sein.

Deshalb auch mein Vorschlag, die Ladeverluste auf Basis der Ladeleistung grob zu schätzen (unter der Annahme, dass die Ladeleistung zu Hause geringer ist als unterwegs). Also z.B. Ladeverlust bei 2,3 kW (Steckdose), bei 3,7 kW (Wallbox, einphasig, 16A), bei 50 kW (CCS bzw. CHAdeMO Gleichstrom Ladung), etc.

Natürlich mit einem Stromzähler zu Hause (separat oder intergriert in die Wallbox) hat man den Verbrauch inkl. Ladeverluste direkt.


Habe bei Nissan u.a. wegen Ladeverlusten nachgefragt. Zur Disposition habe ich das Laden mittels Schuko und Drehstromanschluss angegeben.
Antwort von Nissan: Keine Aussage hierzu :| :|
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Re: Vergleichstests zu Wallboxen

Beitragvon snaptec » Sa 6. Jan 2018, 16:58

zumindest für den ioniq gilt das die Ladeveuste bei 7kw geringer sind als bei 3,6 oder 2,2kw.
Im gegensatz steht der (individuelle)Leitungsverlust. Der ist bei schnellerer Ladung höher.
Auf die Dauer macht das auch „Bruchteile“ aus eine geringere Verlustleistung des Laders zu haben.
Entwickler von OpenWB.de - Die modulare OpenSource Wallbox Lösung.
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