Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon Lyve » Fr 19. Aug 2016, 13:22

Um der PV-Diskussion auf dem Garagendach mal vorzugreifen: Bauordnung erfordert Begrünung des Garagendachs => Fällt also flach.

Es wird zwar erstmal ein 225xe als Übergang, aber danach soll es, wenn das wirklich preislich passt, ein Model 3 werden und einen 60KWh Akku aus 3m*6m Dachfläche aufzuladen, ich weiß es nicht ob die Panels schon so viel Leistung haben. Da wäre dann aber definitiv auch ein großer Akku an/in/hinter der Garage fällig, damit ich die Sonnenleistung des Tages nachts in den Tesla schieben kann.
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Beitragvon Helfried » Fr 19. Aug 2016, 13:31

rolandk hat geschrieben:
Nenne mir eine Carportanlage, die damit ein Auto autonom laden kann. Das ist genau das, was Du hier vorschlägst.


Mit so etwas müsste man rechnerisch schon jeden zweiten Tag fahren können:

http://s3.amazonaws.com/digitaltrends-u ... ighRes.jpg

Bei Schönwetter.
Zuletzt geändert von Helfried am Fr 19. Aug 2016, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon rolandk » Fr 19. Aug 2016, 13:39

siehe, was Berndte geschrieben hat: Reine Show.

Die PV-Anlage als Dachersatz hat definitiv nichts(!!!) mit der Ladung zu tun. Das geht schon alleine von der Menge der Module nicht. Die reichen vielleicht aus um bei schönem Wetter gegen 12:00 am Äquator die im Hintergrund sichtbare Ladestation mit der Grundversorgung zu unterstützen. Sinnvolle Fahrzeugladung: Nein.

Aber wenn Du dieses schöne Bild rein gestellt hast, wird ja von Dir sein (Urheberrecht), dann wirst Du in der Nähe gewesen sein und kennst die technischen Daten.

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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon Helfried » Fr 19. Aug 2016, 13:46

Naja, jedes dieser geschätzt 24 Module sollte 200 Watt-Spitzenleistung haben, macht zusammen bis zu 5000 Watt, abzüglich der ungünstigen Ausrichtung der Module zur Sonne.
Da sollte man schon schnarchladen können.

Aber eine Doppelgarage wäre wohl schon besser. :)

Immerhin gibt es Autos, wie der Toyota RaRa II, der direkt mit Solarstrom fährt. Das hat bei mir als Kind sogar im ferngesteuerten Modell gut funktioniert. Hier sieht man so ein Modell:

http://www.photovoltaikforum.com/elektr ... 00165.html
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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon mlie » Fr 19. Aug 2016, 13:57

Du kannst Roland glauben, wenn er sagt, dass das Schwachsinn ist. Er hat eine PV Anlage, die das autarke laden schaffen könnte, alleine mit dem Schönheitsfehler, dass die PV beim besten Willen nicht auf ein Carport passt. Unters Carport würden aber die 15 Wechselrichter ganz gut passen... Mit dem solarcarport könnte man die Grundlast vom Haus wegdrücken , aber es gibt in der Garage ja keine Grundlast. Und wenn man die PV auch noch bezahlen oder gar finanzieren muss, ist da eh der Riemen runter, von dem Geld kann man schon enorm viel Strom einkaufen.

Und mit der Dachbegrünung ist dann vollends Ruhe im Thema.

Bleibt also nur ein eigener Netzanschluss, sofern möglich. Wenn 2 Nachbarn mit ranwollen, werden die Kosten wohl erträglich. Suche dir dazu am besten einen Ekeltricker vor Ort, am besten einen, der kurz vor der Rente ist, der kennt die wichtigen Leute beim Netzbetreiber, um Lösungen mit gewissem Spielraum der Vorschriftenlage herauszukitzeln...
Dass du monatlich für den Zähler zahlen musst, sollte dir klar sein. Vielleicht bietet dein Netzbetreiber Nachtstrom an, dann wird es etwas günstiger und es motiviert eher, das Auto erst Nachts zu laden.
150 Mm elektrisch ab 11/2012.
Nichts ist so dringend, als dass es morgen nicht noch dringender wäre.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon rolandk » Fr 19. Aug 2016, 14:03

Helfried hat geschrieben:
Naja, jedes dieser geschätzt 24 Module sollte 200 Watt-Spitzenleistung haben, macht zusammen bis zu 5000 Watt, abzüglich der ungünstigen Ausrichtung der Module zur Sonne.
Da sollte man schon schnarchladen können.


Das ist die Spitzenleistung (wenn sie die überhaupt haben). Für welchen Zeitraum und bei welchem Wetter? Das wird verdammt eng, damit ein Fahrzeug vernünftig zu laden. Aber natürlich kann man so ein Fahrzeug einen Monat im Carport stehen lassen, damit man dann einmal 80 km weit kommt. Sinnvoll ist etwas anderes.

Das wurde hier im Forum auch schon des öfteren diskutiert. Eine weitere Wiederholung spare ich mir. Ich empfehle dafür die Suchfunktion.

Roland

btw.: das eine Carport-Anlage soviele Module hat, ist eher die Ausnahme. Bei der Wave waren wir auf einer Anlage, damit wurden alle Fahrzeuge per PV geladen. Nur war die auch mindestens Flächenmäßig mindestens 5 mal größer als die Fläche, die die Fahrzeuge eingenommen haben.
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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon Helfried » Fr 19. Aug 2016, 14:08

rolandk hat geschrieben:
wurden alle Fahrzeuge per PV geladen.
Nur war die auch mindestens Flächenmäßig mindestens 5 mal größer als die Fläche, die die Fahrzeuge eingenommen haben.


Die Solarfläche auf dem verlinkten Foto ist ja auch immerhin dreieinhalbmal so groß wie das Auto.
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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon Berndte » Fr 19. Aug 2016, 14:28

Und wenn man ein Gogo reinstellt sogar 10x.... lass es einfach, das bringt nichts.

Mit Akkuspeicher mit mindestens 20-30kWh funktioniert das, aber niemals autark ohne Akku.
Aber das wäre Geldverbrennung schlechthin.
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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon Helfried » Fr 19. Aug 2016, 14:38

Dein Bild aus der Signatur geht nicht mehr.

Wieviel Pufferspeicher haben eigentlich solche (leider extrem teuer aussehenden) Luxus-Carports, wie in meinem Link, und ähnliche?
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Re: Stromlose Garage in 50m Entfernung elektrifizieren

Beitragvon ecopowerprofi » Fr 19. Aug 2016, 19:59

Helfried hat geschrieben:
Wieviel Pufferspeicher haben eigentlich solche (leider extrem teuer aussehenden) Luxus-Carports

Mit Sicherheit zu wenig. So ein Carport hat max. 3,6 kWp aber eher weniger und liefert max. 22 kWh. Da braucht man schon ein entsprechenden Speicher. Eine ZOE kann man damit dann ab und zu voll bekommen, da nur an wenige Tage im Jahr bei wolkenloser Himmel die kWh-Menge erzeugt wird. Wenn man ein E-Mobil hat braucht schon zwischen 7 und 10 kWp und/oder ein Mikro-BHKW, wenn man aufs Netz verzichten will.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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