Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Alles rund ums Elektroauto-Laden / Ladeboxen / Ladegeräte

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon Itzi » Mi 29. Jan 2014, 17:52

Die Widerstände für die Kabelcodierung brauchen definitiv mehr als 0,25 Watt.
Ich bin ziemlich sicher 0,5 W. Kann es morgen aus der Norm raussuchen.

Eine feine Abstufung z.B. auf 13 A ist per Widerstand nicht möglich. Das ist nur ganz grob abgestuft.
Erstellt mit 100% Ökostrom.
ZOE, Zero SR, Elektroroller & Automower. Model 3 vorsorglich reserviert.
Itzi
 
Beiträge: 598
Registriert: Di 19. Mär 2013, 18:21
Wohnort: Oberösterreich

Anzeige

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon stromer » Mi 29. Jan 2014, 17:53

Wernerle hat geschrieben:
Danke für die zahlreichen Tipps. Ich habe mir nun einen 4-Stufenschalter 1-pol. von Schrack bestellt: http://www.schrack.at/shop/4-stufen-sch ... 03122.html

Zwei Fragen hätte ich noch zu den Widerständen.
1.) Welche Belastbarkeit sollen diese aufweisen?
2.) Gibt es einen widerstand, der eine Ladung von 13A bewirkt? Falls ja, wie viel Ohm hat dieser?

Vielen Dank!

Wernerle


Steht alles in der Anleitung zu Phoenix.

Phoenix.GIF


Noch etwas zu den DIP-Schaltern. Bei deiner Konfiguration kannst du alle Schalter im Auslieferungszustand stehen lassen, also alle auf auf "OFF".
2009 Vectrix VX1 / 2011 Nissan Leaf / 2012 Renault Twizy / 2013 Renault Zoe Intens Q210 / 2014 Renault Zoe Intens Q210 / 2015 Renault Zoe Zen Q210 / 2015 Tesla Model S 70D / 2017 Renault Zoe Intens Q90 ZE40 / 2018 Tesla Model 3 / 2018 Microlino
Benutzeravatar
stromer
 
Beiträge: 2291
Registriert: Mi 17. Apr 2013, 08:09
Wohnort: Berghaupten

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon Itzi » Mi 29. Jan 2014, 17:59

Na wer sagst denn. 13A ist zufällig dabei! :)

Wie verhält sich dieses Phoenix-Kastl wenn man im Betrieb umschaltet? Gibts da Erfahrungen?

Ich persönlich hab das Steuergerät von Fa. Walther im Einsatz, das ist das einzige das ich bisher kenne wo man mittels 3 Eingangsklemmen umschalten kann. Die sind BCD-Codiert (1,2,4) sodass man 8 Zustände (während des Betriebes) unterscheiden kann: 10,12,13,16,20,32,63A
Erstellt mit 100% Ökostrom.
ZOE, Zero SR, Elektroroller & Automower. Model 3 vorsorglich reserviert.
Itzi
 
Beiträge: 598
Registriert: Di 19. Mär 2013, 18:21
Wohnort: Oberösterreich

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon stromer » Mi 29. Jan 2014, 18:10

Itzi hat geschrieben:
Na wer sagst denn. 13A ist zufällig dabei! :)

Wie verhält sich dieses Phoenix-Kastl wenn man im Betrieb umschaltet? Gibts da Erfahrungen?

Ich persönlich hab das Steuergerät von Fa. Walther im Einsatz, das ist das einzige das ich bisher kenne wo man mittels 3 Eingangsklemmen umschalten kann. Die sind BCD-Codiert (1,2,4) sodass man 8 Zustände (während des Betriebes) unterscheiden kann: 10,12,13,16,20,32,63A


Ich hab das noch nicht versucht, müsste aber logischerweise funktionieren. Das Umschalten von einem zum anderen Widerstand ist für die Steuerung nichts anderes, als wenn jemand das Ladekabel zieht und ein anderes mit anderer Kodierung wieder einsteckt.
2009 Vectrix VX1 / 2011 Nissan Leaf / 2012 Renault Twizy / 2013 Renault Zoe Intens Q210 / 2014 Renault Zoe Intens Q210 / 2015 Renault Zoe Zen Q210 / 2015 Tesla Model S 70D / 2017 Renault Zoe Intens Q90 ZE40 / 2018 Tesla Model 3 / 2018 Microlino
Benutzeravatar
stromer
 
Beiträge: 2291
Registriert: Mi 17. Apr 2013, 08:09
Wohnort: Berghaupten

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon Itzi » Do 30. Jan 2014, 00:07

Es kommt halt auf die Steuerung drauf an.
Eine einfache/doofe Steuerung schaltet um und fertig. Wenn aber die Steuerung auf wichtig macht und sagt "moment, umstecken während des Ladens - das geht doch nicht...!", dann kanns schon eine Störmeldung oder Abschaltung geben vonwegen unerlaubter Zustand...
Die zickige Variante hätten wir, wenn es ein Renault-Steuergerät wäre! :lol:
Erstellt mit 100% Ökostrom.
ZOE, Zero SR, Elektroroller & Automower. Model 3 vorsorglich reserviert.
Itzi
 
Beiträge: 598
Registriert: Di 19. Mär 2013, 18:21
Wohnort: Oberösterreich

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon eigenstromer » Fr 23. Mai 2014, 12:51

Itzi hat geschrieben:
Die Widerstände für die Kabelcodierung brauchen definitiv mehr als 0,25 Watt.
Ich bin ziemlich sicher 0,5 W. Kann es morgen aus der Norm raussuchen.

Kann das bitte nochmals eindeutig geklärt werden?
Benutzeravatar
eigenstromer
 
Beiträge: 37
Registriert: Di 18. Feb 2014, 22:22
Wohnort: Rheinland

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon EVplus » Fr 23. Mai 2014, 14:20

Ich kann nicht mehr mit ansehen was hier geschrieben wird.

Jeder billige "2 cents " Widerstand reicht. Hauptsache der Widerstandswert stimmt und die Toleranz ist im Rahmen. Widerstands-zwischenwerte zwischen den allgemein bekannten definierten Stufen akzeptiert die "professionelle" Ladebox bzw. das Fahrzeug ( getestet mit Renault ZOE ) nicht.
Benutzeravatar
EVplus
 
Beiträge: 1945
Registriert: Do 19. Apr 2012, 00:01
Wohnort: Rheinfelden

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon Itzi » Fr 23. Mai 2014, 19:19

Verzeihung, hab vergessen das nachzusehen.

Also: Die EN 61851-1:2011 fordert, dass die Schaltung zur Erkennung der Codierung am Codierwiderstand nicht mehr als 0,5 W verlustleistung auftreten darf; also das muss der Widerstand maximal aushalten. Es werden Metallschichtwiderstände empfohlen, da diese bei Versagen hochohmig werden.

Ich hab beim Händler meines Vertrauens 0,6W Metallschichtwiderstände genommen.
Erstellt mit 100% Ökostrom.
ZOE, Zero SR, Elektroroller & Automower. Model 3 vorsorglich reserviert.
Itzi
 
Beiträge: 598
Registriert: Di 19. Mär 2013, 18:21
Wohnort: Oberösterreich

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon fizzfazz » Di 27. Mai 2014, 15:41

Hallo "Selberbauer", :mrgreen:
0,25 W reicht, 0,5W ist auch nicht verkehrt, nicht viel größer.
Aber: Wenn Codierung mittel Widerstand gemacht wird, muss man bedenken, dass CP vom Kabel/Buchse nicht angeschlossen wird UND, wenn eine Buchse verbaut wird, muss man sich bewusst sein, dass der Widerstand in der Ladebox den Widerstand im Kabel ersetzt. Bei zu schwachem Kabel kann das eventuell ein Problem sein....
Ich habe die Widerstandscodierung wieder ausgebaut, und schalte direkt am Controller (Phoenix), da hier auch die 16A schaltbar sind. Beim Phoenix könnte noch per 485 oder LAN eingestellt werden. Walther kann per BCD Schalter geschalten werden, ABL geht auch nur über serielle SS, ebenso INSYS.
Dateianhänge
2014-05-27 13.43.43.jpg
Meine eLade III (bis 22kW)
lG
fizzfazz
Benutzeravatar
fizzfazz
 
Beiträge: 71
Registriert: Di 10. Dez 2013, 07:12
Wohnort: Wien

Re: Selbstbau einer mobilen Ladestation mit 43kW

Beitragvon smarted » Di 27. Mai 2014, 16:36

hey,

fast genauso sieht meine mobile 22kW Box aus. Auch Phoenix und ABB Schütz :mrgreen:, allerdings Spielberg Gehäuse und undurchsichtig. TOP!
Smart ED 3rd 12/2012 mit Kaufbatterie, 95,2% Restkapazität am 29.10.2017
BMW i3 94Ah 08/2017
KEBA KeContact P20 an 6,43kWp PV Ost/West mit Überschussladung
KNX Energieverwaltung
Hausspeicher 21 kWh nutzbar
Benutzeravatar
smarted
 
Beiträge: 1187
Registriert: So 17. Mär 2013, 16:48
Wohnort: Magdeburg

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Ladeequipment

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Hinundher und 8 Gäste