Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

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Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon haverstroh » Di 2. Sep 2014, 12:49

Hallo,

ich beschäftige mich mit der Frage, wie wohl die Kosten für das Laden an öffentlichen Ladesäulen aussehen würden, wenn die nicht meistens durch Projekte, Autohersteller etc. gefördert werden würden.
Mit anderen Worten: Was würde das Laden an der öffentlichen Ladesäule pro kWh im Vergleich zum üblichen Haushaltsstrom mehr kosten, wenn der Betreiber der Ladesäule seine Kosten (für die Ladesäule) auf den Stromnutzer umlegen würde?

Hat dafür vielleicht jemand Anhaltspunkte?

Danke!
haverstroh
 
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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon PowerTower » Di 2. Sep 2014, 13:33

Hallo,

da sprichst du ein sehr interessantes Thema an. Unser städtischer Energieversorger DREWAG, selbst Betreiber von mittlerweile 12 öffentlichen Ladesäulen, hat dazu folgende Präsentation veröffentlicht:
http://crm.saena.de/sites/default/files ... DREWAG.pdf

Da werden aktuell 69 ct / kWh als wirtschaftlich für den Betreiber angenommen. Allerdings geht der Betreiber davon aus, dass nur 7,2% aller Ladevorgänge öffentlich stattfinden. Würde man die öffentliche Ladeinfrastruktur mehr auf den Mieter konzentrieren, würde dieser zu 100% öffentlich laden. Und da ist es sicher mit deutlich geringeren Stromkosten möglich wirtschaftlich zu sein, wenn viele Mieter jeden oder jeden zweiten Tag an der Ladesäule ihr Auto laden. Auch kann eine Ladesäule beim Arbeitgeber ein durchaus interessantes Modell sein, wenn sich dann einige Angestellte elektrisch fortbewegen.

Man beachte aber vor allem die genannten Kosten zu Anschaffung und Betrieb der Ladesäule auf Seite 8. Hier ausgehend von dem typischen nkt Modell mit zwei Typ2 und zwei Schukoladepunkten, Display, RFID Leser und integrierter Abrechnungsmöglichkeit. Da darf man zurecht die Frage stellen: wie soll sich das jemals für den Betreiber rechnen?

Die Stadtwerke Leipzig (verwenden die gleiche Hardware wie die DREWAG) sehen das übrigens ähnlich und halten einen Preis von 60 ct/ kWh gerechtfertigt, weil immer noch billiger als fossiler Kraftstoff:
http://crm.saena.de/sites/default/files ... ch_SWL.pdf

Das bedeutet im Klartext, dass es mit den drei Autos die heute herum fahren nahezu unmöglich ist, eine solch kostenintensive Infrastruktur wirtschaftlich zu betreiben. Ein Triple Charger mag da auf den ersten Blick mit fast dreifachen Anschaffungs- und Installationskosten noch teurer klingen, allerdings generiert man damit für alle modernen Elektrofahrzeuge einen deutlichen Mehrwert, so dass dieser selbst bei etwas höheren Strompreisen für den Kunden immer noch attraktiv ist und bei entsprechend guter Platzierung gut frequentiert sein wird.

Für reine Typ2 Lademöglichkeiten in den Städten ist es daher wichtig, die Kosten bei Anschaffung und Betrieb deutlich zu reduzieren. Hier ist The New Motion meiner Meinung nach einen Schritt weiter und bietet unkomplizierte und günstige Hardware an, die auch im Unterhalt keine Unsummen verschlingt. Da ist es möglich, die Wirtschaftlichkeit bereits mit einem Endkundenpreis von etwa 35 - 40 ct / kWh zu realisieren, wenn der Ladepunkt regelmäßig genutzt wird. Dafür ist es notwendig, dem Kunden den Ladepunkt attraktiv zu machen. Eine 3,7 kW Typ2 Lademöglichkeit an einem Autohaus wird wohl verwaisen, die selbe Lademöglichkeit im Wohngebiet dagegen gut genutzt werden.

Die Wirtschaftlichkeit verbessert sich automatisch mit steigender Anzahl an Nutzern öffentlicher Infrastruktur, sprich mit mehr zugelassenen Elektroautos. Im Moment gehen die Ladeinfrastrukturbetreiber hier noch auf ihre Kosten (bzw. auf Kosten ihrer Kunden oder auf Kosten des Steuerzahlers, weil teilweise auch Fördergelder dafür geflossen sind) in Vorleistung, müssen aber auf absehbare Zeit damit Gewinne erzielen.

Um ihre Wirtschaftlichkeitsziele zu erreichen, versuchen einige Betreiber die Kunden mit Grundgebühren zu erdrücken. Dabei ist aber zu beachten, dass der Kunde nicht alles akzeptieren wird, was der Betreiber für gut befindet. Es ist schwierig, denn die einen wollen Geld damit verdienen und die anderen wollen mit Strom natürlich billiger unterwegs sein als mit Benzin oder Diesel. Beide Interessen beißen sich momentan, weil vor allem die bereits aufgestellte Hardware im Unterhalt zu teuer ist.

Gruß
Micha
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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon Spüli » Di 2. Sep 2014, 15:49

Mal eine kleine Rechnung zu der öffentlichen Wallbox bei meinem Arbeitgeber. Alle Kosten dabei grob gerundet.

Anschaffung und Montage: 3.000€
Jahreskosten: 48€ an TNM

Derzeitiger monatlicher Durchsatz sind etwa 100-150kWh. Gehen wir mal grob von 2000kWh im Jahr aus. Wenn man die Box mal gedanklich auf 5 Jahre abschreibt sieht die Rechnung wie folgt aus:

3.000+(5*48)=3.240€
5*2000kWh=10.000kWh
Also 3.240/10.000 sind 0,32ct Umlage auf jede kWh. Dazu noch die Stromkosten beim Versorger von etwa 25-30ct und man liegt bei etwa mindestens 60ct die man berechnen müßte. Dabei sind dann die Aufwendungen in der internen Buchhaltung (Gutschriften prüfen,...) noch nicht dabei.
Wir haben bei TNM trotzdem nur die Stromkosten von etwa 26ct eingestellt. Das soll unser Beitrag für die e-Mobilität sein.
Gruß Ingo
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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon eDEVIL » Di 2. Sep 2014, 16:01

Bei DC würde ich sagen, da man keinen Preis findet, bei dem es sich rechnet. man müßte es so teuer machen, das nicht genügend kommen.

Bei AC43KW an guter position hängt es natürlich vom Nutzungsgrad ab. Würde mal grob mit min 50ct rechnen
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon PowerTower » Di 2. Sep 2014, 16:02

Das ist das was ich meinte Ingo, selbst 100 oder 150 kWh im Monat sind weit weg von guter Auslastung. Was ist das denn für eine Box? 3,7 / 11 / 22 kW, ein oder zwei Anschlüsse? Rechnet man mit 1.000 kWh pro Monat (~33 kWh pro Tag, wenn 24/7 zugänglich) und Abschreibung auf 10 Jahre sieht das schon anders aus.

3.000 Euro + (10x 48 Euro) = 3.480 Euro
10x 12.000 kWh = 120.000 kWh
3.480 Euro / 120.000 kWh = 3 ct / kWh zzgl. Stromkosten vom Versorger

Sieht doch gleich viel freundlicher aus. Also alles eine Frage der Auslastung. Das wird noch einige Jahre dauern, bis sich der Zähler spürbar positiv entwickelt. Eine 3,7 kW Lademöglichkeit hätte es hier schwer, denn zum einen kann sie diesen Durchsatz nicht wirklich bringen und zum anderen ist die Frage, ob sie genug Attraktivität hätte.

Oder man rechnet anders und will mindestens die jährlichen Gebühren von 48 Euro rein haben und alles was dazu kommt, ist eben "Bonus" zur Abschreibung. Falls einem die Dauer der Abschreibung egal ist. Dann würde das auch mit 2.000 kWh jährlich ohne großen Aufpreis gehen, aber ob die Box nach 20 Jahren immer noch funktioniert und benötigt wird ist die andere Sache.
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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon TeeKay » Di 2. Sep 2014, 16:26

Die Kosten des Abrechnungssystems sind bei der Drewag aber abnorm hoch. TNM kriegt das für 1/30 der Kosten hin und verdient damit Geld. Geringe Stückzahlen und seltene Nutzung bedingen abnorme Preise pro kWh, um kostendeckend zu arbeiten. Bei diesen abnormen Preisen lädt aber niemand.

Folglich geht es nur so, wie es die fünf dänischen Energieversorger tun, die sich mit Clever.dk zusammenschlossen, um die Ladeinfrastruktur des Landes aufzubauen: Anschubfinanzierung und gerade noch tragbare Preise.

Dort kostet die kWh im günstigsten Tarif 0,47€/kWh bei monatlicher Grundgebühr von 13,40€. Ohne Grundgebühr kostet die kWh 74 Cent. Dafür bekommt der Däne aber auch eine perfekt gewartete, zu fast 100% verfügbare Ladeinfrastruktur mit reservierten Parkplätzen an zentral und verkehrsgünstig gelegenen Orten. 50kW Chademo und 22kW Typ2 sind flächendeckend verfügbar, CCS bis Ende des Jahres. 43kW Typ2 wird schrittweise ergänzt.

Damit verdienen die 5 Energieversorger noch kein Geld, aber sie legen den Grundstein, die nächsten Ölmultis zu werden. Neben die bestehende Schnellladeinfrastruktur wird außer Tesla niemand sonst mehr Lader bauen - denn es wäre finanzieller Selbstmord. Durch eine einmalige, für Energieversorger überschaubare, Investition haben sie sich ein Monopol gesichert, das Jahrzehnte Bestand haben kann. Zudem profitieren sie bei einer allgemeinen Marktakzeptanz von Elektroautos durch höhere Strompreise. Denn 16% mehr Stromverbrauch (wenn das ganze Land elektrisch führe) heißt nicht, dass auch Umsatz und Gewinn nur um 16% steigen können.

Was zwingend steigen muss, sind Batteriegrößen und durchschnittliche Ladeleistungen. An einem 50kW DC-Lader kann ich mit einer 50kWh-Batterie in einer halben Stunde 25kWh verkaufen. Mit einer 16kWh großen Batterie sind es 8-10kWh (i-Miev). Bau ich einen 100kW Lader, kann ich an die 100kWh große Batterie in der gleichen Zeit 50kWh verkaufen. Die Fixkosten verteilen sich auf mehr verkaufte Energie, der Preis pro kWh sinkt. Zwischen 20 und 50kW Ladeleistung gibts nur geringe preisliche Unterschiede. Bei weiter steigenden Ladeleistungen sinkt der Preis pro kW Peakleistung sogar. Während ABB ohne Installationskosten beim 50kW Triplecharger auf 650€/kWh kommt, baut Tesla das kW Supercharger-Leistung inklusive Montage und Netzanschluss für 625 Euro (geschätzt auf Basis Elon Musks Aussage, ein Standort kostet 250.000 und angenommenen 6 Ladeplätzen pro Standort)
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Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon ZoePionierin » Di 2. Sep 2014, 19:07

Es wird mittelfristig nicht möglich sein, normale Ladesäulen ausschließlich über den Strompreis zu finanzieren. 60 ct/kWh an einer 22, 11 oder gar nur 3,7kW-Säule würde den Markt abwürgen. Dabei ist auch zu bedenken, dass EVUs nicht 27 ct/kWh zahlen. Das heißt hier sind auch bei normalen Preisen noch Margen drin. Also die gleichen Margen, die sie beim Verkauf des Stroms an Privatkunden erzielen. Und das ist offensichtlich ein einträgliches Geschäft.
Schnellladung an Schnellstraßen mit 43/50kW stellt ein Mehrwert dar. Und viele sind bereit für diesem Mehrwert zu zahlen. Derzeit herrscht hierzulande kein Wettbewerb, so dass sich keine Preise bilden können. Mal schauen, wie sich das in den Ländern mit mehr als einem Schnellladeanbieter entwickelt. An den Autobahnstationen muss man wahrscheinlich mittelfristig noch auf Querfinanzierung setzen. Sprich ein Teil des Umsatzes durch Toilettengang, Verzehr und Getränke subventioniert die Ladestelle. Eine Schnellladestation ist dann auch immer mehr ein Wettbewerbsvorteil gegenüber denen die keine haben.

Mittelfristig müssen sich die Säulen durch Nebengeschäfte finanzieren. Gebühren für WLAN, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten. Für eine Stadt lässt sich das nicht direkt aufrechnen. Das Angebot von Ladeinfrastruktur im Innenstadtbereich oder an den P&R-Parkplätzen (hier reichen max. 22kW), lockt meist recht zahlungskräftige Kunden an. Das gleiche gilt für Einkaufszentren. Wichtig ist, dass diese sich Verbänden anschließen oder andere einfache Zahlungsmöglichkeiten anbieten.

Eine weiter Möglichkeit ist die Finanzierung durch Werbung an der Ladestation.
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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon kai » Di 2. Sep 2014, 19:40

Spüli hat geschrieben:
Mal eine kleine Rechnung zu der öffentlichen Wallbox bei meinem Arbeitgeber. Alle Kosten dabei grob gerundet.

Anschaffung und Montage: 3.000€
Jahreskosten: 48€ an TNM

Derzeitiger monatlicher Durchsatz sind etwa 100-150kWh. Gehen wir mal grob von 2000kWh im Jahr aus. Wenn man die Box mal gedanklich auf 5 Jahre abschreibt sieht die Rechnung wie folgt aus:

3.000+(5*48)=3.240€
5*2000kWh=10.000kWh
Also 3.240/10.000 sind 0,32ct Umlage auf jede kWh. Dazu noch die Stromkosten beim Versorger von etwa 25-30ct und man liegt bei etwa mindestens 60ct die man berechnen müßte. Dabei sind dann die Aufwendungen in der internen Buchhaltung (Gutschriften prüfen,...) noch nicht dabei.
Wir haben bei TNM trotzdem nur die Stromkosten von etwa 26ct eingestellt. Das soll unser Beitrag für die e-Mobilität sein.


Wir müssen uns unbedingt am 18. Okt in Kiekeberg unterhalten, ich möchte das gleiche bei meinem AG machen. Nur nicht öffentlich, sondern für MA die ein Elektroauto haben. Aktuell bin das nur ich, und ich laden vielleicht 50-100 kwH im Monat da.

Gruß

Kai
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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon kai » Di 2. Sep 2014, 19:42

TeeKay hat geschrieben:
Die Kosten des Abrechnungssystems sind bei der Drewag aber abnorm hoch. TNM kriegt das für 1/30 der Kosten hin und verdient damit Geld. Geringe Stückzahlen und seltene Nutzung bedingen abnorme Preise pro kWh, um kostendeckend zu arbeiten. Bei diesen abnormen Preisen lädt aber niemand.



Ich komme aus der Software Branche. Wenn man nur für die Abrechnung SAP nimmt wird natürlich ETWAS teurer :)
Man kann einfachste Software Projekte beliebig teuer machen.

Gruß

Kai
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Re: Realistische Stromkosten an öffentlichen Ladesäulen

Beitragvon Spüli » Di 2. Sep 2014, 20:52

PowerTower hat geschrieben:
Das ist das was ich meinte Ingo, selbst 100 oder 150 kWh im Monat sind weit weg von guter Auslastung. Was ist das denn für eine Box? 3,7 / 11 / 22 kW, ein oder zwei Anschlüsse? Rechnet man mit 1.000 kWh pro Monat (~33 kWh pro Tag, wenn 24/7 zugänglich) und Abschreibung auf 10 Jahre sieht das schon anders aus.


Es handelt sich um eine 1x 22kW von TNM in Braunschweig.
Wenn ich meinen Stromverbrauch noch dazu nehme, kann man den Wert vielleicht auf 300kWh im Monat verdoppeln. Aber viel mehr Auslastung wird erst kommen, wenn noch mehr Kollegen sich einen E-Antrieb gönnen. Das wird aber noch dauern, da die Masse einen Dienstwagen hat. Wir werden, bedingt durch den Job, so schnell aber nicht vom Diesel weg kommen können.

Um solche hohen Auslastungen wie von Dir genannt zu bekommen, muß es schon eine sehr frequentierte Straße sein. Bei so vielen Ladevorgängen wird dann aber sicher auch die Ladebuchse oder das Relais nicht 10 Jahre durchhalten. So ein Defekt wirft Dich dann wieder um Jahre wirtschaftlich zurück.
Gruß Ingo
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