Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon bm3 » So 2. Mär 2014, 20:01

Richtig, bei einer Ladestelle braucht man auch die Langzeitstabilität, da profitieren dann alle Nutzer + Betreiber von und nicht unbedingt verbruzzelte oder ausgeleierte Schukodosen.
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon Hasi16 » So 2. Mär 2014, 20:31

bm3 hat geschrieben:
@ Hasi16,

wir hatten früher einen der ersten Twizy, davor einen Cree-Sam, beide mit Schukostecker und jeder Twizy- und Samfahrer der mir bekannt war hatte auch eigentlich irgendwo mindestens einen Adapter Schuko auf CEE für 10€.
Ich bitte dich jetzt hier mal die Kirche im Dorf zu lassen mit deinem "Schuko-Pippi-Kram". Ich denke es muss jetzt auch mal gut sein, wir haben sicher alle deine Argumente verstanden. Übrigens hatte meine Frau keine Probleme mit dem Adapter. :lol:

Du gehst schon wieder nicht auf meine Argumente ein und ja, du bist sicher ein Pionier. Von dir spreche ich daher ja auch gar nicht, sondern vom normalen Durchschnittsdeutschen.
Aber weil's mir jetzt zu persönlich wird und du bestimmt meinen "Schuko-Pippi-Kram" eh für Quatsch hälst ist das auch mein letzter Post in diesem Thread. Verbreite deine Meinung, ich stehe dir mit meiner Kirche nicht mehr im Weg.

Mein i3 wird bei Schuko auf 9 Ampere voreingestellt, dann brutzelt der Wagen nicht aus Versehen eine Pippi-Dose weg. Und die 10 € für einen Adapter spar ich mir - sonst wird's mir auch so langsam zu teuer. :roll:

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon ATLAN » So 2. Mär 2014, 20:52

Ok, gerne im Detail:
Hasi16 hat geschrieben:
Auf meine Argumente gehst du leider nicht ein:
- Jedes Auto hat ein Schuko-Notladekabel. Und somit bräuchte man einen CEE-blau-Schuko-Adapter, was die CEE-blau-Dose ab absurdum führt.


Korrekt, ein Notladekabel ... Sollte wie der Name schon sagt nicht in Standardsituationen verwendet werden, sonst wäre ja das "Not" nicht im Namen enthalten. All diesen Notladevorrichtungen ist gemein, eine Elektronikbox in der Leitung zu haben die dann meist mit 2-3 kg am Stecker zerrt da in den allermeisten fällen keine Ablage/Aufhängeöse für diese Box in der Nähe der Steckdose vorhanden ist und von gesetzes wegen diese Leitung zur Box nur 0,5m lang sein darf. Paradoxer weise bekommt man zB. In Portugal zum Leaf ein ICCB mit CEE Blau und 16A statt der hier üblichen 10A oder 8A ICCB´s mit Schuko-Stecker. Offenbar traut man dem Anwender dort etwas mehr zu als bei uns. Prinzipiell hast du aber recht, man würde einen Adapter benötigen. Sinn so einer Lösung ist es, das "Risiko" vom Ladestellenbetreiber zum Ladenden zu verlagern, wenn dir dein Adapter schmilzt ist es dein Kaffee, eine defekte Schukosteckdose in der Säule geht immer zu Lasten des Betreibers. CEE-Dosen sind nun mal ungleich robuster als Schuko.

Hasi16 hat geschrieben:
- Kaum ein zukünftiger E-Mobilist hat ein CEE-Adapter mit.

Auch korrekt, wenn er sich nur im "Wohlfühlradius" seines Fahrzeuges bewegt, wird er den auch kaum benötigen. Sobald du jedoch über die hälfte der Reichweite hinaus kommen möchtest solltest du sinnvoller weise solche Adapter mitführen, oder du musst mit dem Risiko leben wo zu landen wo es zb. noch eine "alte" Stromtanke hat mit CEE. Durch die Normierung vom Typ2 sollten solche aber ohnehin immer weniger werden, nur bis die ganz weg sind kann es noch locker 10 Jahre dauern.
IMHO: Wer 20.000€ aufwärts für sein Kfz ausgeben kann sollte dann mit einem 10€-Adapter auch kein finanzielles Problem haben...
Hasi16 hat geschrieben:
- Für normale Bürger ist nur Typ 2 und Schuko einfach und verständlich.

Auch richtig, nur ist der Schuko-Stecker ein Quell latenter Gefahren und vermittelt dem unbedarften Anwender eine vermeintliche Sicherheit sich an jeder Schuko-Steckdose anstecken zu können wie mit einem X-Beliebigen Elektrogerät. Eine Schuko-Steckdose ist auch in den ältesten und miserabelsten Hausinstallationen zu finden, wo schon 6A fast zuviel sein können. Hier ist der Typ2 ganz klar im Vorteil, weil der Anwender nichts falsch machen kann, da für die Errichtung von TYP2-Stationen eigene Elektrotechnische Vorschriften gelten, die eine Überlastung der Leitungen / Installation ausschließen.

Hasi16 hat geschrieben:
Schuko als Unfug zu bezeichnen finde ich etwas befremdlich.

Ich nehme mal an, du bist kein Elektrotechniker? Ich für meinen Teil habe schon genug Schukosteckdosen gesehen die von "ganz normalen" Haushaltsgeräten gegrillt wurden, mit weit weniger als den 10A wie von den Notladekabeln meist zugelassen werden.

Zum Thema Elektroautoakku an Schukosteckdose Aufladen hatte ich hier mal was geschrieben:

renault-zoe-ladung/notladekabel-ende-2013-anfang-2014-t1583-70.html#p29840

Wenn ich mal Zeit finde mach ich einen Wiki-Eintrag draus.

Wenn es also ganz billig sein muss dann lieber CEE statt Schuko, zur Not kann der Adapter ja an einer Kette daneben hängen, aber nur so kann der Betreiber der Ladestelle Risiko & Reparaturkosten minimieren.

MfG Rudolf
Ab 18-11-2013 Fluence, seit 16-6-2015 MS 85D, seit 16-6-2017 MX 90D :-D Gratis SuC gefällig? :) http://ts.la/rudolf798
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon fbitc » So 2. Mär 2014, 22:31

Hasi16 hat geschrieben:
- Jedes Auto hat ein Schuko-Notladekabel


Das stimmt so nicht.
Grüße
Frank

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(und ja ich steh dazu: noch einen Passat Variant Diesel)
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon TeeKay » Mo 3. Mär 2014, 20:12

Mal von der Schuko-Diskussion weg: Wenn es CEE sein soll, dann wäre doch das einfachste eine Drehstromkiste. Die ist bereits fertig konfektioniert, hundertfach erprobt und hat den Vorteil, dass du und dein Chef als Anbieter einer Drehstromkiste gleichzeitig Zugriff auf jede installierte Drehstromkiste in Deutschland haben.
Dateianhänge
DSK-Prospekt.pdf
(482.65 KiB) 75-mal heruntergeladen
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon bm3 » Mo 3. Mär 2014, 21:11

Bei einer Drehstromkiste laden aber dann nicht nur die Mitarbeiter sondern alle die in diesem Drehstrom-Verein sind ?
ist die Frage ob sein Chef das möchte.
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Re: AW: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon bernd » Mo 3. Mär 2014, 21:36

Wir stehen jetzt grad auch vor der Auswahl.
Bei uns waren die Stromkosten nebensache, machen wir halt selber.
Wenn kein Fremde nicht zapfen sollen, einfach DSK kaufen und Schloss tauschen.
Als "Strafe" musst der dann halt eine zweite DSK sponsern....

Bis jetzt haben wir nur eine aussenliegende CEE 32A die frei liegt.
Leider hat ein Nachbar rausgefunden das man da prima Strom zapfen kann wenn keiner zusieht....
Deshalb jetzt die DSK mit Schlüssel.
Wobei wir auch Park&Charge zugriff gewähren wollen.
Die Lösung dazu ist einfach ein extra Schlüsselkasten der von P&C zu öffnen ist mit dem Schlüssel der DSK.

Aber wir wollten eigentlich auch noch ein Typ2 haben, aber da wird es eine extra Wallbox werden müssen.
Müssen wir schauen.
Ist eh mehr Werbung als Nutzen.
Bisher war nur einer in 5 Jahren da....
Mit der Box wollen wir dann ein dickes Schild drüber machen.
"Tue Gutes und Rede darüber"

Am liebsten wäre uns eine Box mit CEE und Typ2 in einem Gehäuse mit Zugriff für alle Fahrer ohne Chipkarte.
Gibt ja noch soviele andere Ladenetze.
In Holland geht das wohl Landesweit mit einer Karte.

Bernd
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Re: AW: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon energieingenieur » Mo 3. Mär 2014, 21:53

bernd hat geschrieben:
Ist eh mehr Werbung als Nutzen.
Bisher war nur einer in 5 Jahren da....

Ist der Ladepunkt denn in den Stromtankstellenverzeichnissen eingetragen?
Solange er nicht eingetragen ist, wird sicher auch keiner kommen, weil es keiner weiß... ;-)

bernd hat geschrieben:
Am liebsten wäre uns eine Box mit CEE und Typ2 in einem Gehäuse mit Zugriff für alle Fahrer ohne Chipkarte.

Typ2 eignet sich hervorragend auch ohne Chipkarte, denn da fließt nur Strom, wenn sich auf der Gegenseite ein Fahrzeug identifiziert. Also nix für den stromgeilen Nachbarn.
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon Spürmeise » Mo 3. Mär 2014, 21:54

TeeKay hat geschrieben:
Wenn es CEE sein soll, dann wäre doch das einfachste eine Drehstromkiste. Die ist bereits fertig konfektioniert, hundertfach erprobt und hat den Vorteil...

.. von einem super-nervigen pseudo-elitären Geheimbund zu stammen, von dem es ohnehin keine Ladestationen im Umkreis gibt.
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon TeeKay » Di 4. Mär 2014, 00:03

Selbst wenn das so wäre: Der Threadstarter will nur genau eine einzige DSK haben, bei sich in der Firma. Welche Rolle spielt da die Anzahl anderer DSK in der Gegend?
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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