Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

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Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon c.becker.88 » So 11. Feb 2018, 14:39

Hallihallo,

bevor hier jemand meckert warum ich so ein Schwachsinn Frage, lest euch bitte zuerst diesen Thread durch:

private-ladeinfrastruktur/elektrosmog-ladesaeule-t28970.html

denn wenn ich dürfte, würde ich mir sofort ein 10mm2 zu meinem Carport legen.

Da dies jedoch (noch) nicht möglich ist, möchte ich für die ZOE die ich nächsten Samstag bekomme (freu) als Notlösung mit Schuko laden.

Da ich in der Nähe meiner Einkaufsmärkte Typ2 Säulen habe an denen ich auch laden kann, sehe ich die Schuko-Lade-Notwendigkeit als absolutes Backup und Notlösung an um z. B. im Urlaub vor einem Ausflug über Nacht die ZOE auf 100% zu bringen.
Im Alltag werde ich öffentliche Säulen nutzen. Der Arbeitgeber plant ebenfalls in den nächsten 12 Monaten die Installation einer Ladesäule.

Nun zur eigentlichen Frage.

Auf unserer Terrasse befindet sich eine Schuko Steckdose die über 2 Schalter Ein/Aus-Schaltbar ist.

Ich werde die Schalter gegen Schalter die 16A Dauerbelstung geeignet sind tauschen lassen.
Ebenso werde ich einen FI (aktuell hat die Dose kein FI) für die Dose einbauen lassen.

Ich habe bereits ein 30m Kabel zum Rasen mähen, was ich an der Dose bereits verwende.

Es ist dieses Kabel:

https://www.amazon.de/gp/product/B019TZ ... UTF8&psc=1

mit 1,5mm Querschnitt.

Das Kabel passt relativ genau von der Länge bis in den abgeschlossenen Bereich meines Carports. Dort würde ich es in einen Go-E- Charger einstecken womit ich meine ZOE laden kann. Der Go-E begrenzt beim laden ja bereits auf 10A.

Trotzdem werde ich die Schalter und Steckdosen alle gegen welche Tauschen die für eine Dauerbelastung mit 16A geeignet sind.

Ich stelle mir jetzt die Frage ob ich das vorhandene Kabel zum Carport nutzen kann mit 1,5mm Querschnitt oder lieber ein 2,5mm Kabel kaufen sollte?

Das Kabel in der Wand zur Steckdose ist natürlich auch nur 1,5mm2, das habe ich bereits gesehen.

Das Kabel von der Terrasse zum Carport wird natürlich nur alle paar Wochen bei Bedarf gelegt um die Französin voll zu machen.

Meinung?

Gruß,
Chris
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon rolandk » So 11. Feb 2018, 14:57

c.becker.88 hat geschrieben:
Meinung?


Meinung.....

OK.

Unfug, lass es.

Es wird funktionieren und es wird Dich auch keiner davon abhalten.

Ein Elektrofahrzeug benötigt zur Ladung einfach eine vernünftige Infrastruktur.

Eine 30m Verlängerungsleitung ist keine vernünftige Infrastruktur. Nebenbei hast Du an allen Steckern Übergangswiderstände. Wie geschrieben, es wird zu 90%iger Wahrscheinlichkeit sogar funktionieren. Die Angabe von Dir, das die Steckdose mit einem FI zu versehen zeigt aber, das Du es langsfristig einsetzen willst.

Dann mache da gleich etwas anständiges.

Roland
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon E-lmo » So 11. Feb 2018, 14:59

Je größer der Querschnitt, desto weniger Verlusst. Bei 1,5qmm und 30m treten schon 3% Verlusst allein im Verlängerungskabel auf. (Zusätzlich zu den Verlussten in deiner bestehenden Installation. ) Bei 2,5qmm nur noch 1,7% und bei 4qmm 1%.
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon c.becker.88 » So 11. Feb 2018, 15:01

Die Steckdose soll mit einem FI Typ A versehen werden, da wir auf unserer Terrasse im Sommer auch gerne mal Waffeln backen o.Ä. und dafür sollte die Steckdose schon bestmöglich abgesichert sein.

Langfristig möchte ich das sicher nicht benutzen, denn ich hoffe darauf das die Bundesregierung zu ihrem Wort steht (Haha!) und den Bau von privaten Ladesäulen fördert und das Wohnungseigentümergesetz wie im Vorschlag der am 15.12.17 vom Bundesrat bereits beschlossen wurde ändert, damit Leute wie ich trotz Nachbarn die Angst vor Stromkabeln haben ein 10mm2 in ihr Carport legen können/dürfen.

Es gibt für mich 2 Möglichkeiten:
- Das WEG Gesetz wird in den nächsten 12 Monaten angepasst (und ich lege mir dann 10mm2)
- Ich ziehe um

Bis dahin brauche ich eine Übergangslösung. Und um genau die geht es hier.
Primär werde ich mit meiner SUN Ladekarte in der Stadt Laden, denn für 7,50€ kann ich so oder so so viel Laden wie ich möchte.
Beim Arbeitgeber wird sich auch etwas tun - es ist nur unklar wann.

@E-lmo

OK. Die Frage ist inwiefern die 2,5mm2 hinter der Schuko was bringen wenn vor der Schuko schon einige Meter 1,5mm2 liegen bis zum Sicherungskasten?

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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon Smartpanel » So 11. Feb 2018, 15:09

So ein gummiertes Kabel habe ich auch um auf meinen Reisen in Hotels zu laden. *25m mit 1,5mm²
(die wenigsten bzw. wenige der günstigen Hotels haben eine Ladestation)

Wichtig:
* Immer (!) ganz abrollen, nie den Rest aufgerollt herumliegen lassen. *Überhitzung
* Nicht mehr als 10A Dauerbelastung erlaubt, besser nur ca. 8A Notladeziegel verwenden. *max. 2kW
* Die angegebenen 16A sind nur Spitzenbelastung. *Kurzzeitig
* Bei ca. 10A wird die Spannung am Ladeziegel abfallen. Manche Ladeziegel kompensieren den resultierenden Leistungsabfall durch höhere Stromstärke --> z.B. dann ca. 11 A (bei dann 210Vac)
* Ich habe privat statt Schuko eine CEE blau Dose an der Hauswand montiert. *Camping, 16A dauerlastfähig
* Angeschlossen daran eine Adapterpeitsche auf Schuko-Buchse. *Oder besser CEE-blau Stecker am Kabel montieren statt Schuko-Stecker
* Kauf Dir für den Schuko-Übergang zum Ladeziegel als Wetter-/Aussteckschutz) eine Sicherheitsbox als Steckerschutz
Zuletzt geändert von Smartpanel am So 11. Feb 2018, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon c.becker.88 » So 11. Feb 2018, 15:15

Wäre es möglich eine CEE Blau 16A Dose an der Hauswand zu montieren trotz 1,5mm2 Leitung zum Sicherungskasten anstatt der vorhandenen Unterputz Outdoor Schuko?

Könnte man diese CEE Blau dann mit einem CEE Blau 25m Verlängerungskabel mit 16A statt 10A nutzen?

Leider ist das ganze schon wieder Grenzwertig da genaugenommen die Nachbarn für diese "Bauliche Veränderung" zustimmen müssen...
Ich habe schon gesehen das im Forum teilweise diese CEE Blau Dosen mit eingebauter Schuko empfohlen werden. Da könnten wir dann im Sommer am Tag unsere Waffeln backen und Nachts die ZOE Laden :)

Gruß,
Chris
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon E-lmo » So 11. Feb 2018, 15:20

Bis zum Sicherungskasten werden es sicher keine 30m sein! Von daher ist der Verlusst hier wohl auch etwas kleiner.
Bei 1,5qmm fallen schon ca. 6,5V im 30m Verlängerungskabel ab. Mit Schuko-Stecker und bestehender Installation bleiben von den 230V am Zähler nur noch weniger als 220V übrig.
Wenn man wirtschaftlich an die Sache herangeht, wirst Du von 100kWh einfach 3kWh im Verlängerungskabel verheizen...
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon svt » So 11. Feb 2018, 15:30

Hallo,

ergänzend zu Deiner Frage: Es macht schon Sinn, 2,5qmm zu nehmen, auch wenn die Installation 'nur' 1,5qmm hat. Die Verluste addieren sich ja, maßgeblich ist nicht (nur) die dünnste Stelle.

Mehr als 2,5qmm machen meist keinen Sinn, da man diese nicht vernünftig in die Schukostecker bekommt. Dann müsste man andere Stecker nehmen und adaptieren, aber dann entstehen dort wieder Übergangswiderstände.

Ich persönlich würde ein langes Kabel mit 2,5qmm als Notlösung verwenden, die Ladeleistung dann, wie oben beschrieben, aber auf 8-10 A begrenzen und parallel schauen, wie man ggf. mittelfristig eine vernünftige Lösung mit Zuleitung installiert bekommt.
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon Spüli » So 11. Feb 2018, 15:34

Moin!
Wenn die Steckdose jetzt schon schaltbar ist, können an dem Stromkreis durchaus noch weitere Verbindungsstellen sein. Daher würde ich da mal fachmännisch auf die Suche gehen. Die Verbinder sollten auf das notwendigste reduziert sein.
Gruß Ingo
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon rolandk » So 11. Feb 2018, 15:38

Das Problem kann aber tatsächlich schon die Leitung vom Sicherungskasten zur Steckdose sein. Da ist z.B. auch die Frage, durch wieviele Verteilerdosen es da geführt wird, und wie die verdrahtet sind (Alter des Objekts?).

Keine Chance vom Sicherungskasten 'ne eigene Leitung über die Distanz zu verlegen?

Bei 8A (manche Zoe fängt erst bei 10 A an zu laden) über die Distanz wird die Leistung auch nicht wie bei einem Waffeleisen in Intervallen die Leitung belasten sondern wirklich über Stunden und das im Dauerbetrieb.

Um so schlimmer wirkt bei diesen geringen Werten auch der Eigenverbrauch des Fahrzeugs während der Ladung, der gar nicht in die Batterie geht. D.h. die Verluste sind nicht zu unterschätzen.

Mit irgendwelchen Gesetzen die irgendwann kommen, macht man sich gegenüber dem Vermieter nicht unbedingt Freunde. Ist der Vermieter den grundsätzlich dem Thema gegenüber negativ eingestellt? Eine vernünftige 5-ṕolige Leitung um mindestens mit 11 kW laden zu können steigert doch auch den Wert der Immobilie.

Roland
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