Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon c.becker.88 » Mo 12. Feb 2018, 21:47

Wiederspricht das nicht der selektivität?

In diesem Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstr ... tzschalter

???
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon rolandk » Mo 12. Feb 2018, 22:31

Ja, widerspricht es.

Software-FI-Schalter wie sie in diversen Boxen verbaut sind, sind nach meinem letzten Informationsstand in DE nicht zugelassen (allerdings in AT und GB). Sollte sich da etwas geändert haben, darf das gerne korrigiert werden.

Ist hier aber nicht relevant, weil Du einphasig laden willst, da funktioniert der Lader in der Zoe anders als bei dreiphasiger Ladung. D.h. der TypA sollte genügen.

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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon c.becker.88 » Mo 12. Feb 2018, 22:55

Hä?

Warum kaufe ich mir dann nen teuren Go E Charger mit eingebautem Fi Typ B?
Und wie „umgeht“ die ZOE bei 1 phasiger Ladung den Fi Typ B?
Ist der Go e in DE dann überhaupt zugelassen?
Und was zur Hölle ist ein software fi?

Vielleicht sollte ich weniger Fragen stellen...

Chris
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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon rolandk » Mo 12. Feb 2018, 23:11

c.becker.88 hat geschrieben:
Hä?

Warum kaufe ich mir dann nen teuren Go E Charger mit eingebautem Fi Typ B?
Und wie „umgeht“ die ZOE bei 1 phasiger Ladung den Fi Typ B?
Ist der Go e in DE dann überhaupt zugelassen?
Und was zur Hölle ist ein software fi?

Vielleicht sollte ich weniger Fragen stellen...

Chris


Ein Software Fi berechnet (!) aus den Stromflüssen der einzelnen Stränge die Differenzen z.B. über den Controller der auch die Ladeströme regelt. Die sind recht schnell. Aber lt. den letzten Informationen nicht schnell genug, um im Fehlerfall abzuschalten, deswegen waren sie in DE bisher nicht zugelassen.

Ein Hardware FI macht das einfach durch die entstehenden "falschen" Feldstärken und löst schneller aus. Auch können evtl. auftretende Register- oder Programmierfehler kein Ausfall des Gerätes hervorrufen. Es hat schon seinen Grund, warum die Teile so teuer sind.

Die Zoe umgeht bei einphasiger Ladung nichts, sie lädt einfach anders. deswegen darf man während der Ladung auch nicht z.B. zwischen ein- und dreiphasiger Ladung umschalten. Hat u.a. etwas mit galvanischer Trennung zu tun und der Technik wie die Zoe lädt.

Das läuft grundsätzlich anders als z.B. beim Tesla.

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Re: Querschnitt für Schuko Verlängerungskabel bei 30m?

Beitragvon ecopowerprofi » Di 13. Feb 2018, 01:04

rolandk hat geschrieben:
Warum kaufe ich mir dann nen teuren Go E Charger mit eingebautem Fi Typ B

Hier wird immer der Typ B herbei zitiert. Nach VDE ist nur der Typ A vorgeschrieben. Sollte ein Gleichfehlerstrom von mehr als 6 mA auftreten können, dann muss der überwacht werden. Nur blöd, dass der Typ B gemäß Datenblätter einen Auslösestrom von 30 mA hat also 5 mal höher. Damit ist der Typ B gar nicht zulässig. Die Frage ist ob überbaupt einen Ableitstrom von 6 mA über eine Person auftreten kann. Bisher hat dies keiner schlüssig belegt. Es wird immer nur nach geplappert der Typ B ist vorgeschrieben. Das ist der Typ B mit nichten. Beim ZOE wird die sichere Erdung der Karrossrie vor und während des Ladens überwacht. Deswegen wird der ZOE auch als Ladezicke verunglimpft. Der ZOE verweigert u.a. das Laden bei unzureichende Erdung. Da bei eine unzureichende Erdung die Ladung verweigert wird, kann gar kein Gleichfehlerstrom, der die WB umgeht also ggf. über eine Person fließt, auftreten. Daher ist ein FI vom Typ B per Definition beim ZOE überflüssig unabhängig davon ob 6 oder 30 mA. Nur der FI Typ EV von Doepke erfüllt überhaupt die 6 mA Forderung.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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