Open EVSE Ladestation selbstbau

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Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon shark1 » So 23. Feb 2014, 10:40

Hallo alle zusammen,

ich bin Elektrotechniker und möchte gerne für meinen I-MIEV und höchtwahrscheinlich meine zukünfige ZOE eine potable Ladestation bauen (ICCB mit TYP2 Dose). Steckdosen mit ausrechdendem Bemessungsstrom stehen zur Verfügung und zusätzlich kann ich als Elektromeister auch erkennen wo ich mit welchem Strom Laden kann. Der 10A Ziegelstein ist unnütz, da das Laden mit ca. 8A einfach viel zulange dauert.

Ich bin durch einen Tipp auf die Open EVSE Homepage gestoßen und habe auch hier im Forum gesehen, dass schon einige OpenEVSE Teile bestellt und aufgebaut haben. Aber trotz längerem durchsuchen der OpenEVSE-Homepage bin ich nicht wirklich schlau geworden, welche Platinen man für 1-bzw. 3-phasen Ladung braucht und welche Zusatzteile benötigt werden bzw. nur Erweiterungen darstellen.

Ich hätte jetzt folgende Bausätze bestellt:
1x DIY OpenEVSE Plus v2
http://openevse-store.myshopify.com/pro ... se-plus-v2
1x DIY - OpenEVSE RGB LCD
http://openevse-store.myshopify.com/pro ... se-rgb-lcd

Sonstige Komponenten (Kabel, Stecker, FI-&LS-Schalter,Schütze, Relais, Gehäuse, etc) kann ich über unser Lager, diverse Elektrogroßhändler und Hersteller ganz einfach beziehen.

Was mir noch etwas unklar ist:
1. Werden hier zu noch weitere Teile benötigt zB zur Prgrammierung?
2. Gehe ich recht in der Annahme, dass die Steuerung garnicht erkennt/erkennen muss ob 1- oder 3-phasig geladen wird, weil sowieso immer alle 3 Außenleiter durchgeschltet werden und nur das Fahrzeug erkennt wie geladen werden muss?
3. Wie wird zw. den verscheiden Stömen umgeschalten? Beim I-MieV ist das ja noch nicht so kritisch, aber wenn die ZOE meint sie könne mit 43kW Laden und sie ist nur an der CEE16 angesteckt, dann kommt im besten Fall die Sicherung oder eben die Feuerwehr.

Vielen Dank im Voraus!

MfG.
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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon ATLAN » So 23. Feb 2014, 12:04

Zur Info, eventuell ist was für dich dabei:

infrastruktur/projekt-ladekanone-open-evse-t2568.html

zu den einzelnen Fragepunkten:
1.) - Ja, FTDI-Kabel zur Programmierung
2.) - Ja, der Steuerung ist 1 / 3 Phasigkeit egal, es wird nur das Schütz angesteuert, den Rest merkt das Auto eh selber, ist bei de "professionellen" Wallboxen auch nicht anders
3.) - Taster am LCD , da kannst du dann im Menü die max. Ampere auswählen, du kannst aber auch selber in der Firmware Limits hinterlegen, hier ist fast alles möglich.

MfG Rudolf
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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon shark1 » So 23. Feb 2014, 23:05

Vielen Dank für die Antwort.
Den Ladekanonen Thread habe ich schon gelsen gehabt. Was mir hauptsächlich wichtig ist, dass ich bei Open EVSE alle Komponenten auf einmal bestelle. Teile die ich hier in EU-Land beziehen kann sind mir jetzt mal nicht so wichitg.

Also meint ihr dass ich in den USA nur die beiden Sets aus meinen Links bestellen muss?

Nochmals Vieleen Dank.
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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon ATLAN » So 23. Feb 2014, 23:39

shark1 hat geschrieben:
Also meint ihr dass ich in den USA nur die beiden Sets aus meinen Links bestellen muss?


Meine Empfehlung wäre, noch die 2 Teile dazubestellen:

http://openevse-store.myshopify.com/pro ... ransformer

http://openevse-store.myshopify.com/pro ... programmer

Dann hast du alles, was sinnvoll ist und auch optimal zusammenarbeitet. Ich quäle mich schon seit 2 Monaten mit dem FTDI-Kabel herum, werde mir ebenfalls demnächst den avr-programmer wie im 2. Link holen.

Bezüglich des Summenstromwandlers ging mal das Gerücht um, das die Platine ohne nicht startet/freigibt, kann ich aber jetzt nicht wirklich bestätigen, hatte seit der Fertigstellung der Kanone keine zeit mehr zum experimentieren. :(

MfG Rudolf
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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon shark1 » Mo 24. Feb 2014, 00:57

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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon rolandk » Mi 19. Mär 2014, 00:42

ATLAN hat geschrieben:
http://openevse-store.myshopify.com/pro ... ransformer

http://openevse-store.myshopify.com/pro ... programmer

Dann hast du alles, was sinnvoll ist und auch optimal zusammenarbeitet. Ich quäle mich schon seit 2 Monaten mit dem FTDI-Kabel herum, werde mir ebenfalls demnächst den avr-programmer wie im 2. Link holen.

Bezüglich des Summenstromwandlers ging mal das Gerücht um, das die Platine ohne nicht startet/freigibt, kann ich aber jetzt nicht wirklich bestätigen, hatte seit der Fertigstellung der Kanone keine zeit mehr zum experimentieren. :(

MfG Rudolf


Warum quälst Du Dich denn mit dem FTDI-Kabel? Einfach die Firmware-Version ohne RTC einspielen und FDTI funktioniert. Bei RTC und LCD gemeinsam muß man auf FTDI verzichten. Oder war es ein anderes Problem? Auf den GFCI kann man verzichten. Wenn man allerdings auch auf die Ansteuerung verzichtet (also Operationsverstärker etc.) sollte man den dazu gehörenden Eingang am Atmel über einen Widerstand auf Masse ziehen. Ich habe beides probiert. Klappt prima.

Um beim Anschluß z.B. über einen Schukostecker mit nicht fest definierter Phase Ärger zu vermeiden, sollte man aber darauf verzichten, den Phasendetektor über die MD400 anzuschließen. Das ist meiner Meinung nach bei uns sowieso sinnlos, weil dort nur auf 2 Phasen geprüft wird und nicht auf drei. Und da ich die OpenEVSE eben auch mal über Schuko anbinde, verzichte ich lieber darauf. Es klappt auch ohne.
Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden damit.

Gruß Roland
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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon ZoeDoktor » Sa 5. Apr 2014, 19:44

Was als Controller-Einheit ganz ausgezeichnet in meiner i-Charge Box von Schrack funktioniert ist die folgende deutsche Qualitätsarbeit:

http://www.phoenixcontact.com/assets/do ... ontrol.pdf

Wenn man die Arbeiststunden rechnet, die hinter dem bishereigen Selbstbau-Blog stehen, ist eine Preis-Anfrage bei Phonix-Contact sicher keine Vergeudung.

http://www.phoenixcontact.de

LG; Franz aus Wien
:)

rolandk hat geschrieben:
ATLAN hat geschrieben:
http://openevse-store.myshopify.com/pro ... ransformer

http://openevse-store.myshopify.com/pro ... programmer

Dann hast du alles, was sinnvoll ist und auch optimal zusammenarbeitet. Ich quäle mich schon seit 2 Monaten mit dem FTDI-Kabel herum, werde mir ebenfalls demnächst den avr-programmer wie im 2. Link holen.

Bezüglich des Summenstromwandlers ging mal das Gerücht um, das die Platine ohne nicht startet/freigibt, kann ich aber jetzt nicht wirklich bestätigen, hatte seit der Fertigstellung der Kanone keine zeit mehr zum experimentieren. :(

MfG Rudolf


Warum quälst Du Dich denn mit dem FTDI-Kabel? Einfach die Firmware-Version ohne RTC einspielen und FDTI funktioniert. Bei RTC und LCD gemeinsam muß man auf FTDI verzichten. Oder war es ein anderes Problem? Auf den GFCI kann man verzichten. Wenn man allerdings auch auf die Ansteuerung verzichtet (also Operationsverstärker etc.) sollte man den dazu gehörenden Eingang am Atmel über einen Widerstand auf Masse ziehen. Ich habe beides probiert. Klappt prima.

Um beim Anschluß z.B. über einen Schukostecker mit nicht fest definierter Phase Ärger zu vermeiden, sollte man aber darauf verzichten, den Phasendetektor über die MD400 anzuschließen. Das ist meiner Meinung nach bei uns sowieso sinnlos, weil dort nur auf 2 Phasen geprüft wird und nicht auf drei. Und da ich die OpenEVSE eben auch mal über Schuko anbinde, verzichte ich lieber darauf. Es klappt auch ohne.
Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden damit.

Gruß Roland
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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon fbitc » Sa 5. Apr 2014, 20:13

Phoenix verkauft nicht an Privatleute. So zumindest meine bisherigen Informationen.
Ich bin aber gerade dran, über einen Großhändler hier was zu organisieren.
Grüße
Frank

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(und ja ich steh dazu: noch einen Passat Variant Diesel)
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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon rolandk » Sa 5. Apr 2014, 20:31

Meine OpenEVSE habe ich mittlerweile eingedeutscht und auch bei den Parametern etwas geschraubt. Im Moment versuche ich heraus zu finden, ob es irgendwie sinnvoll möglich ist neben der FI-Funktion auch noch den Stromfluss zu messen. Mit gleichzeitigem Einbau von OpenEnergyMonitor ist da einiges möglich. Bisher habe ich dafür einen separaten Zähler mit eingebaut.

Noch besser wäre es, wenn OpenEVSE diese Funktion mit übernehmen könnte. Da gibt es ja auch Entwicklungen.

Wenn jetzt die FI-Funktion richtig funktioniert, und auch der Stromfluss dokumentiert wird könnte man daraus eine recht kleine Kiste machen. Meine bisherige Box ist recht klobig: Steuerplatine, FI Typ B, 3-pol Sicherung, Schütz und natürlich die Typ2 Buchse im Gerät.

Roland
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Re: Open EVSE Ladestation selbstbau

Beitragvon martin » Mi 6. Aug 2014, 11:10

so häng mich auch hier mal rein.
lg
Martin
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mein Diesel verbrauchte 63kWh/100km mein Smart 18kWh/100km
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